Pergamonaltar Berlin

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Gedanken zum Pergamonaltar

Zusammengestellt von Horst Koch, Herborn, 2007

Schon viele Jahre ist mir der Zusammenhang des Pergamonaltars in Berlin mit seiner Erwähnung in der Bibel bekannt. Am 20. März 2007 hatte ich Gelegenheit diesen im Berliner Pergamonmuseum zu besichtigen. Unter archäologischen Gesichtspunkten ist die gesamte Ausstellung beeindruckend.
Für Christen stellt sich jedoch die Frage, ob es eine geistliche Verbindung geben mag zwischen dem im alten Pergamon zu Kulthandlungen benutzten Altar, der in Offenbarung 2 Verse 12 bis 17 als Thron Satans erwähnt wird, und dem in der Deutschen Hauptstadt wiedererrichteten Altar von Pergamon.
Für mich persönlich wurde durch diesen Besuch ein altes Thema wieder in Erinnerung gerufen, mit der Frage, ob es solche zeitüberdauernde geistliche Zusammenhänge gibt. Eine Antwort zu finden ist nicht einfach.

Einige bekannte Fakten und Stellungnahmen mögen zum Nachdenken anregen:

1. Der Pergamon-Altar steht seit ca. 100 Jahren in Berlin.

Von J. Fichtel

Am 9. September 1878 hatte Carl Humann begonnen nach dem berühmten Altar in Pergamon zu suchen. Nachdem er schnell fündig geworden war, gelangten ab 1879 ausgegrabene Teile nach Berlin. Ab 1902 wurden sie im alten Pergamonmuseum aufgestellt, interimsweise in einem Provisorium, danach ab 1930 im neu erbauten Pergamonmuseum, welches nach Abriss des ersten Pergamonmuseums an der alten Stelle auf der Museums – Insel mitten in Berlin errichtet wurde. Die Darstellung wurde mit einzelnen Fragmenten als Rekonstruktion vorgenommen und wird bis heute immer wieder ergänzt. Das Museum erweist sich als Publikumsmagnet.

Der Pergamonaltar wurde zwischen 180 und 160 vor Christus errichtet als ein dem Zeus geweihter Monumentalaltar in einer Größe von ca. 36 x 34 Meter.
Erbauen ließ diesen Altar Eumenes II, einer der Herrscher des Pergamenischen Reiches, dessen Hauptstadt Pergamon war.
An den Seiten des Altars zieht sich ein Fries entlang, in welchem Szenen aus der griechischen Mythologie dargestellt werden. Auffallend sind Schlangen-darstellungen und kultische Abläufe.
Der Altar war wohl konzipiert für Menschenopfer. Die sehr steil nach oben führende Treppe war für Tiere nicht begehbar. Dass nur zur Libation die Darbringung nicht lebender Opfer vorgenommen wurde, ist recht unwahrscheinlich. Es ist davon auszugehen, dass Kriegsgefangene und später Christen in kultischen Handlungen auf diesem Altar geopfert wurden.
Der Altar war in byzantinischer Zeit abgerissen worden und lag lange Zeit verschüttet, ehe er von deutschen Archäologen ausgegraben wurde und nach Berlin gebracht wurde.

Was sagt die Bibel über den Pergamon-Altar:
“Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe: das sagt, der da hat das scharfe zweischneidige Schwert: Ich weiß wo du wohnst; da, wo der Thron des Satans ist; und du hältst an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet, auch nicht in den Tagen, als Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet wurde, da wo der Satan wohnt.” (Offenbarung, 2, 12 – 14)

Welche Auswirkung hatte es, dass der Thron Satans mitten in Berlin war. Es hatte verheerende Auswirkungen. Nachdem dieser Altar aufgestellt war, gingen von Berlin zwei Weltkriege und der Holocaust aus. In den mehr als Tausend Jahren deutscher Geschichte, die vorausgegangen waren, passierte nicht annähernd so Katastrophales wie dann, zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die mehr als Tausend Jahre deutscher Geschichte sind sicherlich nicht ein einziges Glanzstück gewesen, aber sie hoben sich nicht negativ ab gegenüber der Geschichte anderer Nationen. Dies änderte sich, als in Berlin der Thron Satans aufgestellt worden war. Deutschland ging in seine eigene Katastrophe und riß viele Nationen mit und verursachte ungeheuerlich großes Unheil. Millionen von Menschen kamen zu Tode. In besonderem Maße hatten die Juden zu leiden.
J. Fichtel, Weinstadt

 

2. Das Ischtar-Tor, der Pergamon-Altar, Babylon und die Rolle der Deutschen

Von Ulrich Skambraks

Die Pressemeldung werden viele Leser wohl nur am Rande wahrgenommen haben – wenn überhaupt: „Deutsche Archäologen restaurieren Babylon.“


Bedingt durch die Besetzung Iraks haben die Truppen der USA und Polens den Ort des antiken Babylon als Militär-Camp benutzt und dort schwere Schäden verursacht. Nun soll unter Führung des Deutschen Archäologischen Institutes das historische Gemäuer von Babel wieder restauriert werden.

Babylon ist nicht irgendein X-beliebiger Ort auf dieser Welt. Nicht nur in der Weltgeschichte spielte es eine herausragende Rolle. Auch seine Bedeutung in biblischen Zusammenhängen ist absolut einmalig. Etliche Bibelausleger sehen im Wiederaufbau von Babylon ein Symbol für eine antichristliche Entwicklung unserer Tage. Dieser Wiederaufbau begann 1978 durch Saddam Hussein, den einstigen Diktator des Iraks. Hussein schaffte es, der alten Stadt Babylon wieder neuen Glanz zu verleihen. So steht der prächtige Südpalast Nebukadnezars wieder, ebenso einige Tempelanlagen. Unter dem antiken Babylon ließ Hussein Tiefgaragen und Restaurants anlegen, um Babylon einem Massentourismus zugänglich zu machen.

Dass es gerade Deutsche sind, die Husseins Werk in gewisser Weise weiterführen wollen, ist bei näherer Betrachtung nicht so ungewöhnlich. Deutschland scheint ein besonderes Verhältnis zu Babylon zu haben. Denn eines der Herzstücke des antiken Babylon steht nicht im Irak selbst, sondern in Berlin.
Es ist das Ischtar-Tor, das von 1898 bis 1917 von dem deutschen Archäologen Robert Johann Koldewey im Zentral-Irak ausgegraben und in 800 Kisten nach Berlin geschafft wurde. Dort wurde es im Vorderasiatischen Museum, das zum Pergamon-Museum gehört, wieder als Original aufgebaut. Das Ischtar-Tor bewachte in Babylon den Zugang zum Schrein des Marduk.

Ischtar war die babylonische Liebesgöttin und Herrin des Himmels. Marduk, ein schlangenähnlicher Drache, wurde als Hauptgott verehrt und konnte angeblich ewiges Leben verleihen.

Einer der besten Babylon-Kenner im christlichen Raum des deutschsprachigen Europas ist der Schweizer Sprachforscher Dr. Roger Liebi. Er ist der Auffassung, dass die Babylonier in Marduk Satan persönlich verehrt haben, der auch in der Bibel in Drachenform beschrieben wird. Liebi machte in einem Gespräch mit der Zeitschrift TOPIC deutlich, dass gerade Deutschland immer wieder in einer besonderen Beziehung zu Babylon bzw. Babylonien gestanden habe. So war es der Nazi-deutsche Botschafter im Irak, Fritz Groppa, der Anfang der 40er Jahre großen Einfluß auf die irakische Elite ausüben konnte und mit dazu beigetragen habe, dass damals ein Massenabschlachten von Juden im Irak stattfand, so Dr. Liebi.

Es ist schon ein wenig merkwürdig, dass ausgerechnet in Berlin archäologische Funde präsentiert werden, die laut Bibel so direkt mit dem Satanischen in Verbindung gebracht werden wie kaum etwas anderes. So ist unweit des Ischtar-Tores im selben Museum der Pergamon-Altar zu besichtigen. Auch er wird nach der Bibel in eine Beziehung mit Satan gebracht. In Offenbarung Kapitel 2 ab Vers 12 wird Pergamon als Ort beschrieben, “da, wo der Thron Satans ist“.

Der deutsche Archäologe Carl Humann fand 1878 den in der Antike als Weltwunder bestaunten Altar in Pergamon (heute Bergama/Türkei) und schaffte ihn nach Berlin. Ab 1902 konnte er im Pergamon-Museum besichtigt werden. Der Pergamon-Altar war ein dem griechischen Hauptgott Zeus geweihter Monumental-Altar, der für Menschenopfer ausgelegt war. Dass die Bibel Pergamon mit dem „Thron Satans“ kennzeichnet, könnte allerdings auch mit einem Schlangen-Heilkult zusammenhängen, dessen Hauptsitz in Pergamon war.
Wie auch immer:

Vom Pergamon-Altar in Berlin ging und geht wohl immer noch eine gewisse Faszination aus. So ließ Hitler auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg eine Haupttribüne errichten, die dem Pergamon-Altar nachempfunden war. Stalin beorderte 1949 den Pergamon-Altar nach Leningrad und ließ eine Gipsnachbildung anfertigen, bevor er ihn 1953 an Deutschland wieder zurückgab. Zu DDR-Zeiten wurden am „Thron Satans“ Jugendweihen abgehalten.
Interessant ist die Tatsache, dass bei der Bewerbung um die Olympischen Spiele die Berliner Initiatoren für die Vertreter des Olympischen Komitees ein Essen organisieren wollten zu Füßen des Pergamonaltars. Genauso hatten es die Nazis gemacht, als sie 1936 die Spiele haben wollten.

Sofort nach der Wende wurde der Pergamon-Altar für drei Millionen Euro Staatsgelder vollständig restauriert. Wozu? Erhaltung eines unersetzbaren antiken Kulturgutes? Oder geht es doch um mehr?
Ulrich Skambraks

3. Lenins Grab

von Pfr. Richard Wurmbrand (aus Karl Marx und Satan)

In der Offenbarung des Johannes sagte Jesus zu der Gemeinde in Pergamon, einer Stadt in Kleinasien, ein geheimnisvolles Wort: „ Ich weiß, wo du wohnst, da des Satans Thron ist (Offb. 2,13). Pergamon muß zu dieser Zeit eine Hochburg des Satanskults gewesen sein. Im Baedeker steht, daß sich im Inselmuseum in Berlin bis 1944 ein Pergamonaltar befand. Deutsche Archäologen hatten ihn ausgegraben. Er befand sich unter der satanischen Herrschaft Hitlers im Zentrum der Nazi-Hauptstadt.

Aber damit ist die Geschichte vom Sitz des Teufels noch nicht zu Ende. Im „Svenska Dagbladet“, Stockholm, vom 27. Januar 1948 steht:
1. Daß die sowjetische Armee nach der Eroberung Berlins den Pergamonaltar von Deutschland nach Moskau brachte.
Dieses imposante Gebilde ist ca. 39 m lang, 36,5 m breit und 12 m hoch. Seltsamerweise wurde er jedoch in keinem sowjetischen Museum ausgestellt. Wozu wurde er dann nach Moskau gebracht?
Ich erwähnt schon früher, daß hohe Spitzenfunktionäre der sowjetischen Hierarchie satanische Riten zelebrierten. Haben sie vielleicht den Altar für private Zwecke reserviert? Es gibt so viele ungeklärte Fragen. Aber so wertvolle historische Stücke verschwinden gewöhnlich nicht einfach, sondern sind der Stolz der Museen.

2. Daß der Architekt Stjusew, der das Lenin‑Mausoleum baute, den Pergamon‑Altar beim Bau des Grabmals 1924 zum Vorbild nahm. Stjusew erhielt damals die notwendigen Informationen von Frederik Poulsen, einer Autorität in archäologischen Kreisen.
Tausende von Sowjetbürgern stehen jeden Tag Schlange, um das Heiligtum des Satans zu besichtigen, in dem Lenins Mumie liegt. Führer von Staat und Kirche aus der ganzen Welt erweisen dem „Schutzheiligen“ der Sowjets in diesem Wahrzeichen des Teufels die Ehre. Es vergeht kein Tag, an dem nicht Blumen dorthin gebracht werden, während die christlichen Kirchen auf demselben Roten Platz dagegen vor langer Zeit in Museen umfunktioniert wurden.
Der Satan herrscht deutlich sichtbar in der Sowjetunion.
Der Satanstempel in Pergamon war einer von vielen seiner Zeit.
Weshalb hat Jesus gerade ihn genannt? Wahrscheinlich nicht wegen seiner damaligen untergeordneten Rolle, sondern weil seine Worte prophetisch waren. Er sprach vom Nazismus und Kommunismus, die beide diesen Altar ehren würden.
Dies ist die Geschichte von Lenins Grab; ironischerweise steht auf dem Grab seines Vaters die Inschrift „Christi Licht erleuchtet alle“ mit einer Vielzahl von Bibelversen.
Im Kampf des Christentums gegen den Kommunismus kämpfen die Gläubigen nicht „mit Fleisch und Blut, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel“. (Eph. 6,12)

4. DIE SYNAGOGE SATANS


Von Norbert Homuth (aus dem Buch Die Verschwörung des Antichristus)

Jeder, der auch nur in den untersten Grad einer Freimaurerloge aufgenommen wird, steht im Dienste Satans und seiner Kolonnen, auch wenn er kein offizieller Satanist oder Magier ist; denn der Logenraum hat eine unsichtbare und geheime Anordnung von magischen Symbolen, Kreisen und Bannlinien. Die meisten Eintretenden geraten unwissend in diese aufgebauten Kraftfelder heidnischer Magie, indem sie die im Tempelraum ausgelegten Linien überschreiten und durchqueren. Das magische Kräftefeld, das in jeder Loge aufgebaut ist, ist ungewöhnlich stark.

Darum ist die Freimaurerei nichts anderes als eine Spielart des Hexentums. Jede Loge ist von ihrer Grundkonstruktion her so angelegt, daß in der Mitte unsichtbar das magische Pentalpha angebracht ist mit dem Kreis herum. Jeder, der das Hexentum kennt, weiß: wenn die Magie dieses Symbols aktiviert ist durch verschiedene Riten und Sprüche, kommt es zur Manifestation von Dämonen. Im Hexentum wie in der Freimaurerei sind es die alten Götter, die vor dem Christentum angebetet wurden und nun wieder neu beschworen werden: der Große Gott Pan, Osiris oder der Gehörnte Gott oder Jäger, und Isis, Artemis, Astarte, Diana, Innana, Kali, Lilith, Tanith usw., alles verschiedene Namen für die Große Göttin oder Himmelskönigin.
Ich bin mir bewußt, daß diese Leute über Kräfte verfügen. Nicht nur einmal bin ich an Hexen und Magier geraten, die mich mit Bannflüchen belegten und auch mein Haus unter magischen Beschuß nahmen, wobei ich Dinge erlebte, die ich hier nicht veröffentlichen will. Aber dem Kreuze Christi hatten sie nichts gleichwertiges entgegenzusetzen. Der in uns ist, ist stärker als der in der Welt. (1.Joh.4,4)

Im Hexentum wie in der Freimaurerei und in allen Mysterienbünden geht es letztlich immer nur um eines: Zerstörung des Christentums und Wiedereinsetzung der vorchristlichen, heidnischen Zustände. Dazu ist das Tier aus dem Meer gestiegen und wieder zum Leben gekommen, um zusammen mit dem Falschen Propheten das Kreuz zu vernichten und das Hexagramm wieder zu aktivieren. Darum sind auch gerade im Zionismus zutiefst okkulte Stömungen.

Im Hexentum spricht man immer von der „Alten Religion“ und meint damit „Die heidnische Religion vor dem Aufkommen des Christentums“. Das Hexentum wie die Freimaurerei verstehen sich als die „Fortsetzung und Wiederanknüpfung an die heidnische, durch das Christentum unterbrochene, Tradition“.
Die Freimaurerei der ersten drei Grade, die sog. Johannis ‑ Loge, wird oft auch von den Evangelikalen als harmlos oder gar christlich hingestellt. Doch die Mitgliedschaft in den 3 untersten Graden reicht aus, um den Eintretenden unter satanischen Einfluss zu bringen. Um meine Warnung zu unterstreichen, veröffentliche ich hier das Ritual für die Erhebung in den Meistergrad (3.Grad):

Das Ritual des Meistergrades dreht sich wie fast alle anderen Grade um den abgefallenen König Salomo und seinen ermordeten Tempelbaumeister Hiram aus dem Stamme Dan. Bei der Beförderung in den 3. Grad wird die Ermordung Hirams und seine Auferstehung von den Toten nachvollzogen. Der Freimaurer erleidet zunächst den rituellen 2. Tod (der 1. Tod war im 1. Grad), und zwar derart makaber und schauerlich, daß es ihm zum Erleben wird, das er sein Leben lang nicht mehr vergessen kann.

Nach der Einführung in den Tempel durch den 1. Aufseher ‑ er wird rückwärts hineingeführt, die Augen noch verbunden, ein Strick um den Hals ‑ wird das Ritual dramatisch. Der Tempel ist schwarz verhangen und fast völlig dunkel. Nur ein erleuchteter echter Totenschädel, der aus den Augen leuchtet, ruht auf einem Katafalk und verbreitet Gruftatmosphäre. Im Westen des Tempels erhebt sich ein Mausoleum; es zeigt eine Urne auf einem dreieckigen Grab. Ein leuchtender Dampf steigt aus ihr empor.

Nach der symbolischen Reise durch die Dimensionen wird der Neuling von einer ernsten Stimme angerufen, die aus einer fernen Tiefe zu kommen scheint. Es ist der Meister der Loge, der nun mit rechteckigen Bewegungen wie eine Puppe auf ihn zukommt und ihn mit einem Maurerhammer rituell erschlägt. Der so „Getötete“ wird in einen Sarg gelegt oder unter ein Leichentuch. Nun kommt der erste Bruder Aufseher, berührt die rechte Hand des Toten, um ihn unter Aussprechen des Paßwortes des 1. Grades zum Leben zu erwecken: Jachin!
Doch der Tote rührt sich nicht. Dasselbe versucht nun der zweite Bruder Aufseher mit dem Paßwort des 2. Grades: Boas! Vergeblich.
Jetzt befiehlt der Meister allen anwesenden Brüdern, die Menschenkette um den „Toten“ zu schließen, um die höchste Kraft der Loge zu entbinden. Und tatsächlich, der „Tote“ kommt zu sich.
Der so durch die Kraft der Kette Wiedergeborene wird nun in die 5 Punkte der Vollkommenheit eingeweiht: Gesicht an Gesicht, rechter Fuß an rechten Fuß, Knie an Knie, Brust an Brust, die rechten Hände verschlungen, den linken Arm über die Schulter des Bruders. In dieser Stellung flüstert ihm der Meister das geheime Wort ins Ohr: Mahabon (Sohn der Verwesung!).
Er spricht nun den Eid: „Ich schwöre feierlich, daß ich den Grad eines Meisters weder jemandem unterhalb des Grades noch irgendeinem Wesen in der bekannten Welt enthüllen werde . . .  ich tue dies unter der Strafandrohung, daß mein Körper in der Mitte zerrissen wird . . . und meine Eingeweide zu Asche verbrannt und durch alle vier Winde zerstreut werde.“

In diesem Moment wird die Loge durch einen Lichtstoß schlagartig erleuchtet. Hiram ist wiedergeboren und lebt nun im neu Eingeweihten weiter, der hinfort besessen ist von einer uralten Magie, der Hexagramm‑Magie, die bis über Salomo hinausgeht und sich in den babylonischen, ägyptischen und druidischen Mysterien grauer Vorzeiten verliert.

Das Hexagramm, das erst durch den Götzendienst Salomos in Israel eingedrungen war, ist zusammen mit dem Pentagramm das Sigillum Salomonis und ist daher das Zeichen des Meistergrades in der Freimaurerei.

Mildtätigkeit ist die Maske der Freimaurer. Dahinter aber steckt die Fratze: ein grausames Ritual, das den Menschen durch die Beschwörung jener uralten Magie zurück ins vorchristliche Heidentum schleudern soll.
Letztlich ist die Wiedergeburt Hirams im Freimaurer immer ein Stück Wiedergeburt des Tieres, das die Wunde vom Schwert hatte und wieder lebendig wurde. Und so formiert der Antichrist seine Kolonnen, um das Christentum zu überwinden und das vorchristliche Heidentum wieder zu aktivieren.
Der Freimaurer O. Wirth schreibt in „Symbolisme hermetique“: „Der 2. Tod entspricht der Vollendung des großen Werkes“  –  Ja, des Satanswerkes!

Was der 2. Tod wirklich bedeutet, sagt uns Offb. 20,14: Es ist der endgültige Zustand in der Hölle!

Zusammengestellt und die Hervorhebungen, Horst Koch, Herborn, im Jahre 2007
www.horst-koch.de
info@horst-koch.de

Anhang zum Thema. Beitrag von Doron Schneider, Jerusalem. Stark gekürzt eingefügt am 10. 1. 2019. Horst Koch, Herborn

Auszug:

… „Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe: Das sagt, der das scharfe zweischneidige Schwert hat: Ich kenne deine Werke und weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist …“


. . . bereits sechs Monate später konnten die ersten Reliefteile des 120 Meter langen Götterfrieses nach Berlin geschafft werden und Ende 1886 waren die Grabungen bereits abgeschlossen. Als der Pergamon-Altar 1902 in Berlin eingeweiht wurde, führten 1.500 Künstler unter kaiserlicher Aufsicht ein pergamonisches Götterfest auf, denn die wilhelminische Dynastie feierte die Überführung des Altars nach Berlin als „stolzestes Denkmal ihrer Monarchie“.

Gebannt von der Faszination des Altars beauftragte Adolf Hitler 1934 seinen Architekten Albert Speer mit der Nachbildung des Pergamon-Altars für seine Reichsparteitage in Nürnberg. Von der Pergamon- Zeppelintribüne konnte Hitler ab 1936 als „Hoherpriester der Partei“ für seine Gläubigen die Festgottesdienste zelebrieren − von dort aus proklamierte er die Vernichtung alles nichtarischen Blutes und Glaubens. So zog der „NS-Thron Satans“ Millionen Deutsche in seinen Bann und Tod.


. . . der Seher von Patmos nennt ihn nur „Satans Thron“. Die Opfer wurden auf den hinaufführenden Stufen der 20 Meter breiten Treppe getötet und oben verbrannt. Im Zuge der Christenverfolgung brachte man dort auch Christen um. Die 2,40 m hohen Götter- und Titanenfiguren des Altarfrieses stellen eine Gigantomachie dar, den Kampf der Götter gegen die Giganten . . .  
Wegen des Zweiten Weltkrieges wurde der Pergamon-Altar 1941 abgebaut und in bombensicheren Räumen untergebracht. Nach Ende des Krieges 1945 transportierten die Sowjets die noch eingepackten Altarteile als Beute nach Leningrad, wo der Pergamon-Altar in der Eremitage lagerte. Die Russen aber hatten keine Freude an dem „Thron Satans“, so schickte ihn Chruschtschow auf Verlangen der Deutschen und „auf Drängen seiner frommen Mutter“ 1958 nach Ost-Berlin zurück, wo er seit 1959 wieder im Pergamon-Museum zu sehen ist.
 

. . . Davon redet auch die Apokalypse: „Da hob ein starker Engel einen Stein auf und schleuderte ihn ins Meer mit Worten: So wird die große Stadt Babylon weggeschleudert werden und nicht mehr zu finden sein“ (Offenbarung 18,21.24).
 
Kann und darf man Berlin mit Babylon vergleichen, mit dem Babylon, das ruhelos durch die Imperien zieht, weil es dem Himmel und den von Gott Auserwählten den Kampf erklärte?
So wie Babylons „gehende Schlange“ gegen Jerusalem und das jüdische Volk Krieg führt, so erklärte der Böse vom Pergamon-Altar, dem „Thron Satans“ aus, den gläubigen Christen den Krieg. Beide aber stehen nebeneinander in Berlin. Zuerst wurden im Dritten Reich die Juden verfolgt, sofort danach die bekennenden Christen, die den „deutschen Mythos“ nicht mitmachten. So war es immer: Wenn die Juden verfolgt wurden, dauerte es nicht lange, dann wurden auch die wahren Christen verfolgt.
Babylons Ischtar-Tor und Pergamon-Altar gehören genauso zusammen wie Juden und Christen. Genauso wie die wahren Christen in den Ölbaum Israel hineingepfropft sind (Römer 11) und eine geistliche Einheit und Auserwählung bilden, genauso formte Gottes Widersacher eine gemeinsame Front aus Babylons „Gewimmel der Bestien“ und Pergamons „Thron Satans“ − beide stehen vereint nebeneinander in Berlin. 
 
Daher sollte man sehr aufmerksam die wieder von Berlin ausgehende Politik beobachten und sich umso entschiedener auf die Seite Gottes stellen, sonst wird Berlin wirklich zum Sitz des vierten und damit letzten Reiches.
Gott aber „weiß, wo du wohnst“, daher wird er jene stärken, die in Politik und Kirche sich mutig zu Gottes Volk Israel und zur Gemeinde Jesu als eine von Gott zusammengefügte Einheit bekennen, die von niemandem überwunden werden kann.


Doron Schneider, Jerusalem.

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