Spukphänomene

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Kurt E. Koch

Spuk‑ und Poltergeister

(Aus dem Buch DAS OKKULTE ABC, Seiten 566 – 575).

 

In dem Sumpf von Millionen von Spukgeschichten schälen sich vier spezielle Gebiete heraus.

1. Spukphänomene als Halluzinationen
Geisteskranke können Täuschungen in dem Bereich aller fünf Sinne erleben, also visuelle, akustische, haptische, Geruchs‑ und Geschmackshalluzinationen. Diese Sinnestäuschungen finden wir besonders im schizophrenen Formenkreis. Oft sind auch ältere Menschen, die sich in einem Zustand des senilen Irreseins befinden, von solchen Halluzinationen geplagt, die sie für eine Wirklichkeit halten. Die Kranken, die damit behaftet sind, lassen sich von ihrer Vorstellung nicht abbringen, daß es sich bei ihren Erlebnissen um Tatsachen handelt. Die schizophrenen Formen sind oft mit der Paranoia, Wahnvorstellungen, gekoppelt. Solche Kranke lassen sich in ihren Vorstellungen nicht korrigieren.

2. Der personengebundene Spuk
In diesem Zusammenhang erinnere ich an das Buch von Fanni Moser »Spuk« mit einem Vorwort von Professor Carl Gustav Jung. Ich verfüge in meiner eigenen Kartei über viele Fälle von Personen, in deren Umgebung sich laufend Spukphänomene ereignen. Oft sind es jugendliche, die in der Pubertätszeit unbewußt Spukfälle inszenieren. Dazu Beispiele.
B 293 Der Sohn eines Pfarrers kam zu mir in die Seelsorge. Sein Vater war Religionslehrer an einem Gymnasium und besaß für den Unterricht auch das sogenannte 6. und 7. Buch Moses. Er verschloß es sorgfältig in seinem Bücherschrank. Der 12-jährige junge beobachtete das, und seine Neugierde wurde deshalb stark gereizt, weil der Vater das Buch stets sorgfältig wegschloß. In Abwesenheit des Vaters verschaffte sich der junge den Schlüssel, machte sich an das Buch heran, las es und schrieb Formeln daraus ab. Er probierte dann die Formeln aus und wunderte sich, daß sie tatsächlich funktionierten. Damit begann das Unheil im Leben dieses Burschen. Wenn er manches Mal in einem verschlossenen Zimmer saß, öffnete sich die Türe, ging wieder zu und schloß sich von selbst. Oder er beobachtete, wie ein Stuhl über den ganzen Zimmerboden rutschte, von unsichtbaren Händen geschoben. Auch in seinem psychischen Leben gab es eine große Störung und starke triebhafte Verirrungen. Der junge Mann wuchs heran, er heiratete, aber seine Spukerscheinungen verfolgten ihn. Wenn er mit seiner jungen Frau in Urlaub ging, dann ereigneten sich am Urlaubsort die gleichen Phänomene wie zu Hause. Zuletzt kam er in einen Zustand, daß er fürchtete, wahnsinnig zu werden und in eine Nervenheilanstalt zu kommen. Er suchte mich zu einem seelsorgerlichen Gespräch auf. Ich zeigte ihm die Zusammenhänge und versuchte, ihm auch den Weg zur Befreiung durch Christus zu zeigen. Der junge Mann war aufrichtig. Er bekannte alle seine Schuld, sagte sich von der Macht der Zauberei los und übergab sein Leben Christus. Damit fand der Spuk in seinem Leben ein Ende.
Dieser persongebundene Spuk war durch das Lesen des 6. und 7. Buches Moses entstanden und vor allem durch die praktische Anwendung der magischen Formeln, die in diesem Satansbuch enthalten sind.
Prof. Hans Bender wies oft auf den Zusammenhang zwischen Spukerscheinungen und jugendlichen in der Pubertätszeit hin. Ich erinnere noch einmal an den Rosenheimer Spuk, der nur dann funktionierte, wenn die 19-jährige Sekretärin anwesend war. Ich wiederhole einen Spukfall, der sowohl von Prof. Bender als auch von mir untersucht worden ist.
B 294 In dem Haus eines Bürgermeisters in Westdeutschland ereigneten sich Spukphänomene. Die Zeitung berichtete darüber. Prof. Bender reiste zu dem Dorf und ließ sich von dem Bürgermeister alle Einzelheiten berichten. In dem Spukhaus des Bürgermeisters gab es z. B. Apporte, das heißt, Gegenstände erschienen und verschwanden in geschlossenen Räumen. Manchmal waren die Gegenstände heiß. Z. B. flog eine Glaskugel in die geschlossene Küche herein. Als man die Glaskugel aufhob, war sie heiß. Prof. Bender nahm Temperaturmessungen vor. Er stellte fest, daß die Temperaturabnahme der Küche und die Temperaturzunahme der Glaskugel sich ausglichen. Die Energiebilanz war also in Ordnung. Damit war aber das Problem der Ursache dieser Spukereignisse noch nicht gelöst. Prof. Bender stellte ebenfalls fest, daß die Spukphänomene nur dann sich zeigten, wenn der 14jährige Sohn des Bürgermeisters im Hause oder im Hof des elterlichen Anwesens sich befand. Die Betrugshypothese war völlig, ausgeschlossen. Im Verlauf von sechs Wochen hat der Bürgermeister 136 fliegende Gegenstände registriert. Die Lösung des Rätsels wurde durch den Professor nicht entdeckt. Bei meinem Gespräch mit dem Bürgermeister fragte ich zuerst, ob bei den Vorfahren oder in der eigenen Familie Spiritismus oder Magie getrieben worden ist. Der Bürgermeister gab zu, daß in seinem Anwesen von alters her die Kühe und die Pferde bei Erkrankungen magisch besprochen worden sind. Er selbst hat das auch vornehmen lassen. Der junge war fast jedesmal bei diesem Besprechungsvorgang dabei. Ich habe nun solche Beispiele zu Tausenden gesammelt. Wenn sich jedesmal ein solcher Zusammenhang findet, dann kann man daraus schließen, daß der Spuk mit der Zauberei der Vorfahren oder im Leben der gegenwärtigen Bewohner etwas zu tun hat. Eine Befreiung des Hauses bedeutet, daß die Personen, die die Ursache dieser Spukerscheinungen sind, zu Christus kommen und ihren Belastungen frei werden.
Es liegen mir viele Berichte über fliegende Gegenstände in geschlossenen Räumen vor. Einige Beispiele:
B 295 Auf den Philippinen kam ein Evangelist zu mir zur Aussprache. Er hatte meine Vorträge an dem Theologischen Seminar und an der Universität in Manila gehört und vermutete nun, daß ich ihm helfen könne. Er berichtete mir, daß jedesmal, wenn seine leibliche Schwester im Hause anwesend war, heiße Steine von der Decke der Wohnung flogen. Manchmal hoben seine kleinen Kinder die Steine auf und verbrannten sich dabei die Finger. Die Steine fielen auch selbstverständlich bei geschlossenen Türen und Fenstern. Wenn die Schwester abwesend war, ereignete sich ein solcher Steinregen nicht. Er wollte nun von mir wissen, was da zu tun sei. Ich bat ihn, daß er seine Schwester selbst zur Seelsorge schicken würde und gab ihm den Rat, wenn dieser Steinregen einsetzt, soll er sich und seine Familie unter den Schutz Jesu stellen und diesem Vorgang im Namen Jesu gebieten. Der Evangelist tat es. Schon nach einiger Zeit berichtete er mir, daß es mit dem Steinregen besser geworden sei. Seine Schwester kam allerdings nicht zur Seelsorge.
B 296 Ein anderes Beispiel entnehme ich der Tageszeitung, obwohl meine eigene Kartei viele solcher Vorfälle registriert hat. Ein parapsychologisches Phänomen oder ein schlechter Scherz? Vor dieser Frage stehen die Einwohner der kleinen belgischen Gemeinde Wilsele bei Leuven. Auf vier Häuser der Ortschaft ging täglich ein Steinregen nieder, ohne daß der Urheber ausfindig gemacht werden konnte. Die Steine schienen aus dem Nichts zu kommen, meinte einer der Betroffenen, der, wie mehrere andere Familien, inzwischen ein Drahtnetz vor die Fenster seiner Wohnung spannen mußte.
Die Polizei hatte zunächst Lausbubenstreiche vermutet, ist aber nun am Ende ihres Lateins. Weder andauernde Patrouillengänge noch die Aussetzung einer Belohnung für die Identifizierung der mutmaßlichen Täter führten bisher zur Klärung des Rätsels. Mehrere Parapsychologen, darunter Wissenschaftler der Universität Utrecht, studieren zur Zeit das Phänomen. Die mysteriösen Vorfälle ereignen sich immer in Gegenwart des 14-jährigen Sohnes der Familie Corda.
Vater Alfons Corda hat bereits mehrere Säcke mit Steinen gesammelt, darunter solche mit einem Durchmesser von 20 cm. Sein Sohn wurde mehrfach durch fliegende Steine im Gesicht und an anderen Stellen des Kopfes verletzt. »Das Leben ist hier für uns unmöglich geworden«, erklärte Alfons Corda. Nach seinen Angaben geht der Steinregen nur nachmittags, zumeist bei schönem Wetter, auf sein Haus und die Nachbargebäude nieder.
Die stets zu besonderer Vorsicht und Skepsis neigenden Parapsychologen verweisen darauf, daß derartige Phänomene bekannt sind, und daß besonders häufig pubertierende Kinder über die noch nicht erforschte Kraft der Telekinese (Fernbewegung) verfügen, ohne sie allerdings steuern zu können. Soweit der Bericht.
Dr. Dr. Friso Melzer berichtete in einem seiner Bücher auch einen solchen Vorfall von seiner Missionstätigkeit in Indien. Ich selbst bin schon telefonisch von Eigentümern solcher Spukhäuser um Hilfe gebeten worden. Wenn ich aber in Deutschland alle Spukhäuser besuchen wollte, dann müßte ich jeden Tag zu einem anderen Spukhaus reisen, und das ist zeitlich nicht möglich.
B 297 So wurde ich eines Tages von einem Dorf in der Nähe von Pirmasens angerufen, ich möchte sofort kommen und dem Besitzer eines Bauernhofes helfen. Es fallen heiße Steine sowohl in das Wohnhaus als auch in die Scheune. Ich erklärte am Telefon, daß mir dazu die Zeit fehle. Einige Tage später berichtete die Tageszeitung, daß diese heißen Steine diesen Hof in Brand gesteckt hatten.
Die sogenannten Geistersteine sind Spukphänomene, die nur im Zusammenhang mit einer medial belasteten Person sich ereignen. Es kommt aber auch vor, daß ein stark medialer Magier einen solchen Steinregen bei einem Feind inszeniert. Das von Friso Melzer berichtete Beispiel liegt auf dieser Linie. Wir werden bei Punkt 4 der Spukereignisse noch darauf zu sprechen kommen.
Der Unterschied zwischen dem Parapsychologen und dem christlichen Seelsorger ist der, daß der Parapsychologe nur die Phänomene studieren, aber nicht helfen kann. Wenn der Seelsorger ein vollmächtiger jünger Jesu ist, dann kann er den gefährdeten Menschen den Weg zur Befreiung zeigen. Zauberei, Belastungen und Spuk können mit geistlicher Vollmacht beendet werden. Diese Vollmacht kommt aber nicht aus der Person des Seelsorgers, sondern allein durch jesus Christus.

3. Der ortsgebundene Spuk
Es gibt in Europa alte Schlösser und alte Wohnhäuser, in denen es seit Jahrhunderten spukt. Manchmal ist der Spuk für die Bewohner so belästigend, daß die Wohnung polizeilich geschlossen werden muß. Das ereignete sich bei einem Haus in der Jungferngasse in Bern. Ich las es auch von einem Haus in Bayern. Besonders auf alten Schlössern soll eine sogenannte weiße Ahnfrau umgehen. Manchmal bringt die Volksmeinung diese Spukerscheinungen oder Wiedergänger mit Verbrechen in Zusammenhang, die auf den betreffenden Schlössern oder in diesen Wohnhäusern verübt worden sind. Natürlich versuchen manche Psychologen und vor allem die Rationalisten unter ihnen, diese Spukerscheinungen psychologisch wegzuerklären. Es gibt aber einen ortsgebundenen Spuk, bei dem die Bewohner nicht informiert worden sind. Ich weiß von einem Pfarrhaus, in dem sich solche Spukerscheinungen über Generationen hinweg zeigten. Die Pfarrer blieben alle nicht lange in der betreffenden Gemeinde. Sie meldeten sich weg. Die wegziehende Pfarrfamilie hat aber die Nachfolger nicht informiert, um sie nicht zu beunruhigen. Und doch haben die wieder einziehenden Pfarrersleute‑jedesmal auch den Spuk beobachtet und genauso darüber geschwiegen.
B 298 Ein in Deutschland sehr bekannter Reichgottesarbeiter berichtete mir folgendes: Er wohnte vor Jahren in einem Haus, in dem nachts ein furchtbarer Spektakel war. Es hörte sich an, als ob das ganze Geschirr und Glas zusammengeschlagen würde. Man hörte schwere Schritte, Kratzgeräusche an den Wänden, ein Pfeifen, als ob ein starker Sturm herrschen würde, doch war es Windstille. Der Krach und Lärm wurden von allen Hausbewohnern gehört. Im Nachbarhaus wurde das gleiche Spukphänomen beobachtet. Auch diese Hausbewohner hörten den furchtbaren Spektakel um die mitternächtliche Stunde. Der gläubige Mann, mein Berichterstatter, betete daraufhin mit seiner ganzen Familie. Sie stellten sich im Glauben bewußt unter den Schutz des Blutes Jesu. Von diesem Tag an herrschte in beiden Häusern völlige Ruhe. Hier wurde also die Ursache der Spukerscheinungen nicht geklärt, aber dieser Reichgottesarbeiter hat das Richtige getan, er hat den Sieg Jesu über diese dunklen Mächte in Anspruch genommen. Das ist ein Vorgang, der in der Parapsychologie nicht bekannt ist und auch nicht akzeptiert wird. Mein väterlicher Freund Dr. Alfred Lechler, der vor einigen Jahren gestorben ist, sagte einmal: »Es gibt nicht nur eine Besessenheit der Menschen, es gibt auch eine Besessenheit der Häuser, und es ist viel leichter, ein belastetes heimgesuchtes Haus zu reinigen und zu befreien als einen etwa besessenen Menschen.« Ich weise darauf hin, daß Dr. Lechler ein in Deutschland bekannter Psychiater war und zugleich ein klarstehender Christ.
Noch ein Beispiel aus England:
B 299 Bei einer Vortragstour in England kam ein junges Ehepaar zu mir zur Seelsorge. Sie hatten das ehemalige Wohnhaus von dem bekanntesten englischen Spiritisten Harry Edwards gekauft. Schon nach dem Einzug merkte das Ehepaar, daß es in dem Haus nicht geheuer war. Sie hörten nachts allerlei Rumoren, Poltern, Kettengerassel, schwere Schritte und dergleichen. Sie entschlossen sich deshalb schweren Herzens, dieses Haus wieder zu verkaufen. Sie schrieben es aus. Daraufhin kam ein Einwanderer aus Südafrika, sah sich das Haus an und rief begeistert aus: »Dieses Haus will ich kaufen, hier wohnen ja die Himmlischen, die jenseitigen.« Das Ehepaar merkte, daß sie bei dem Südafrikaner wiederum an einen Spiritisten geraten waren und verweigerten ihm den Hauskauf. Sie traten es dann einem anderen Interessenten ab. Harry Edwards hat jahrelang in diesem Haus seinen Spiritismus getrieben, und das war die Ursache für die folgenden Spukerscheinungen. Natürlich hätte es eine andere Möglichkeit gegeben. Wenn das junge Ehepaar in diesem Haus einen Gebetskreis gebildet hätte, der womöglich jeden Abend für eine halbe Stunde zusammengekommen wäre, dann hätten sie das Haus reinigen können. Leider ist es aber so, daß es unter den sogenannten Christen wenig glaubensstarke Beter gibt. Es gibt viele christliche Gemeinden, die überhaupt keinen richtigen Gebetskreis besitzen. Freilich pflegen solche Gemeindeleiter zu sagen: »Wir kommen einmal in der Woche oder einmal im Monat zu einer Gebetsstunde zusammen.« Ich habe gelegentlich solchen Gebetsstunden beigewohnt und war entsetzt über die Schläfrigkeit und die Gebetslauheit dieses sogenannten Gebetskreises. Beten ist nicht immer eine ruhige Angelegenheit. Beten kann auch Kampf bedeuten. Damit ist nicht gemeint, daß wir wie in extremen Kreisen schreien, toben und lärmen und Hände klatschen, sondern daß wir in aller Nüchternheit unter der Zucht des Heiligen Geistes im Gebet die Verheißungen der Bibel in Anspruch nehmen und diesen Mächten der Finsternis gebieten.

4. Spuk als Fernwirkungen stark medialer Magier
Wir begeben uns hier auf das umstrittenste Gebiet der Spukerscheinungen. Zunächst ein Beispiel, das in jeder Hinsicht gesichert ist.
B 300 Ich erhielt eines Tages den Brief eines Stadtpfarrers einer norddeutschen Stadt. Er bat mich um meinen Besuch mit folgendem Grund. In seiner Pfarrgemeinde entstand plötzlich ein sogenanntes Spukhaus. Es war ein hübsches Wohnhaus mit wundervollem Garten. Die Besitzerin hatte eines Tages von einer Nachbarin einen Brief erhalten mit der Bitte, ihr doch dieses schöne Haus zu verkaufen. Die Besitzerin lehnte ab. Daraufhin warnte diese Nachbarin die Besitzerin, sie werde schon zum Ziel kommen. Seit dieser Zeit zeigten sich in dem schönen Wohnhaus Spukerscheinungen. Es wurden vier starke Schläge wie Donnerschläge im Haus gehört. Die Besitzerin konnte sich die Schläge nicht erklären, auch nicht herausfinden, woher sie kamen. Sie wandte sich an ihren Seelsorger. Der Seelsorger besuchte zusammen mit seinem Vikar das Haus, und auch in Gegenwart der beiden Männer waren diese starken Schläge zu hören, ohne daß sie im Haus irgendeine Ursache dafür fanden. Es war also nicht etwa eine Dampfheizung oder eine Wasserleitung mit Luft, sondern die Schläge wurden jeweils an den Türen gehört. Der Stadtpfarrer, der auch nicht helfen konnte, informierte die Polizei. Es kam zuerst ein Polizeibeamter, der wiederum Zeuge der Vorgänge wurde. Da auch ihm das alles rätselhaft erschien, erstattete er seinem Polizeipräsidenten Bericht, der daraufhin eine ganze Einsatzmannschaft schickte. Es waren mehr als zehn Polizeibeamte. Die Polizeibeamten stellten sich jeweils an die Tür, einer innen, einer außen. Nach den furchtbaren Schlägen rissen beide die Tür auf. jeder sagte zum andern: »Es war auf deiner Seite.« Diese vielen Polizeibeamten konnten also auch nicht die Ursache der Schläge entdecken. Daraufhin erstattete die Besitzerin des Hauses Anzeige beim zuständigen Amtsgericht. Der Fall kam vor Gericht. Der Richter, der die Akten studiert hatte, erklärte bei der Sitzung: »Wir leben nicht im Mittelalter. Einen solchen Prozeß führe ich nicht.« Er lehnte also die Behandlung ab. Da ich selbst nicht in diese Stadt reisen wollte, gab mir der Stadtpfarrer Bericht über den Ausgang der Affäre. Die Besitzerin des Hauses wurde durch diese Spukerscheinungen Tag und Nacht so gequält, daß sie schließlich keine andere Möglichkeit sah, als das Haus an den Meistbietenden zu verkaufen. Und das war die Nachbarin, die ihr gedroht hatte, sie werde schon zu dem Haus kommen. In dem Augenblick, als diese Nachbarin, die tatsächlich sehr starke mediale Kräfte besitzt, das Haus bewohnte, hörten die Schläge auch sofort auf.
Unsere Parapsychologen werden vielleicht sagen, das ist starker Tobak, den man nicht ernst nehmen muß. Ich weise darauf hin, daß hier zwei Pfarrer, mehr als zehn Polizeibeamte Zeugen dieser Vorgänge geworden waren. Wenn ein Parapsychologe ein solches Beispiel als echt annimmt, dann wird er von Psychokinese sprechen, das heißt, von Auswirkungen der Psyche. Ich kann dieses dauernde Berufen auf einen pubertierenden jugendlichen oder auch Psychokinese aus dem Mund der Parapsychologen fast nicht mehr hören, weil das in allen ihren Berichten zum Vorschein kommt. Keiner macht sich aber die Mühe, die Zusammenhänge zu klären.
In diesem Spukfall durch mediale Fernwirkungen hätte es eine geistliche Lösung gegeben. Die Stadt, in der es passiert ist, ist aber bekannt für ihre Unkirchlichkeit und für den Mangel an gläubigen Christen. Wenn in diesem Haus eine Gebetsstunde eingeräumt worden wäre, aber nicht von Namenchristen und Traditionschristen, sondern von glaubeisstarken, treuen Betern, dann wären sie über diese Belästigung durch einen Magier im Namen Jesu Herr geworden.
Ein anderes Beispiel konnte nicht aufgeklärt werden.
B 301 Mein Berichterstatter ist ein Jurist, der sich selbst als Rationalist bezeichnet und alles Übersinnliche ablehnt. Dieser Jurist baute sich in einer schönen Gegend einen Bungalow. Am Tage des Einzuges in das neue Haus hatten sie eine merkwürdige Erscheinung. Auf dem Boden der Diele war ein Sarg aufgestellt, der für zwei oder drei Minuten zu beobachten war. Dann verschwand der Sarg. Auf dem Boden befand sich aber in der Größe des Sarges ein Wasserfleck. Der Rationalist war außer Fassung. Er griff sich an den Kopf und fragte sich, ob wohl die Anstrengungen der letzten Tage ihn zu einer Sinnestäuschung verführt hätten. Es war aber doch der rechteckige Wasserfleck am Boden, der sich ja mit der Hand feucht anfühlte. Es war also keine Sinnestäuschung. In den ersten Tagen war dieser Jurist ganz außer sich. Es war das erste Erlebnis dieser Art in seinem Leben. Sein Rationalismus hatte damit einen entscheidenden Stoß bekommen. Dieses Erlebnis trieb ihn dazu, um Rat zu fragen. Die Herkunft dieses Spukereignisses konnte nicht aufgeklärt werden. Manchmal lassen sich solche Vorgänge auf folgende Weise erklären. Möglicherweise lebt in der Nachbarschaft ein stark medial veranlagter Mensch, der dem Juristen das schöne Anwesen neidet und es ihm deshalb vergällen will. Oder der Bungalow stellt vielleicht für einen Nachbarn eine Sichtbehinderung dar, und das kann ebenfalls zu einem Racheakt führen.
Dieser Abschnitt für ferngesteuerte Spukphänomene soll natürlich nicht dazu führen, daß wir nun in einen Verfolgungswahn geraten. Ich rate jedem Menschen, der mit solchen Dingen zu tun hat, daß er sein ganzes Leben revidiert und sich Christus ausliefert und sich unter seinen Schutz stellt. Ich selbst mache das auch bei der Niederschrift solcher Bücher. Ich bitte täglich um den Schutz des Herrn, etwa nach Hebräer 1,14: »Die Engel sind dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst derer, die ererben sollen die ewige Seligkeit». Ich bete täglich für meine Familie und für mich um den Schutz des Herrn gegen alle Macht der Finsternis. Wer unter dem Schutz Jesu steht, hat derartige Dinge nicht zu fürchten, sondern wird schnell damit fertig, wenn er in geistlicher Weise und unter Zuhilfenahme von anderen Gläubigen diese Dinge angeht. Lesen wir doch einmal den Psalm 91 in Ruhe durch. Mir ist dieser Psalm oft zu einer wundervollen Stärkung geworden:
» Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und deine Zuversicht wird sein unter seinen Flügeln. Daß du nicht erschrecken müßtest vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen, vor der Pestilenz, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die im Mittag verderbt. Ob tausende fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen. «

Aus dem Buch DAS OKKULTE ABC, Seiten 566 – 575. Die Hervorhebungen wurden von mir vorgenommen. Horst Koch, Herborn, im Dezember 2007
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ANHANG

Dr. Kurt E. Koch

 

Spukphänomene als Auswirkung von Zaubereisünden

B 415 Eine Abiturientin wurde gläubig. Ihr Vater ist vor einem Jahr ungläubig gestorben. Nach einigen Monaten tauchte der Vater in Wachvisionen auf. Er sprach mit seiner Tochter. Sie konnte ihn sehen. Die Erscheinungen wurden immer häufiger. Der Vater nahm immer finsterere Gesichtszüge an. Schließlich forderte er seine Tochter zum Selbstmord auf. Die Tochter ist bei diesen Besuchen wie gelähmt. Sie kann nicht beten, sich nicht rühren, kann nicht einmal an Jesus denken.

Eine Vikarin nahm das Mädchen zu einem kritischen Psychiater, den ich sehr gut kenne. Bevor er das Mädchen selbst gesprochen hatte, erklärte er: „Das sind Halluzinationen und Wahnvorstellun‑ gen.“ Als er das Mädchen gesprochen hatte, erklärte er: „Es liegt nichts Krankhaftes vor, Sie müssen zu einem Seelsorger.“ Um sicherzugehen, nahm die Vikarin das Mädchen noch zu dem damals bekanntesten Psychiater Deutschlands, Dr. Lechler. Auch er stellte die Diagnose, daß keine Geisteskrankheit vorliege, son­dern daß das Mädchen tatsächlich durch spiritistische Dinge geplagt werde, und versuchte dem Mädchen seelsorgerlich zu helfen. Dr. Lechler war ja nicht nur Psychiater, er war auch ein geistlicher Vater und Seelsorger.

B 416 Eine Frau litt unter Alpdrücken. Besonders schlimm waren diese Zustände immer nachts zwischen 12.00 und 1.00 Uhr. Bei ihren merkwürdigen Anfechtungen hatte sie oft das Gefühl, es würde jemand ins Zimmer kommen. Sie beobachtete, wie eine graugrüne Masse sich ihrem Bett näherte und sie an der Hand berührte.

Diese Erscheinung wiederholte sich oft bei völligem Wachzu­stand. Die Familiengeschichte und die persönliche Lebensge­schichte ergibt folgenden Anhaltspunkt. Die Tante war Kartenle­gerin, Wahrsagerin und Spiritistin. Sie hatte der Nichte, unserer Berichterstatterin, das Kartenlegen beigebracht. Außer der Kar­tenlegerei betrieb die Angefochtene noch das Tischrücken, die Handlinienleserei und noch andere Formen der Mantik.

B 417 Ein Mädchen wurde um einer Krankheit willen bependelt. Ferner ließ sie sich von einer Wahrsagerin die Zukunft voraussa­gen. Nach diesen beiden okkulten Beratungen erlebte sie plötzlich nachts in ihrem Zimmer verschiedene Spukerscheinungen, die Nacht für Nacht anhielten. Da das Mädchen eine christliche Einstellung besaß, betete sie oft darum, daß Gott den Spuk vertreiben möchte, tatsächlich ließ der Spuk nach. Waren ur­sprünglich die Spukerlebnisse unmittelbar um ihr Bett herum, so zogen sich beim Beten die seltsamen Geräusche zurück, zum Fenster hin. Schließlich hörte das Mädchen das Röcheln eines Sterbenden vor dem Fenster.

B 418 Ein Diakonissenhaus rief mich um Hilfe an. Eine Jung­schwester kam nachts nicht zur Ruhe und konnte nicht schlafen. Die Möbel, vor allem der Tisch, tanzten im Zimmer umher. Meine Antwort war: „Wenn keine Halluzinationen vorliegen, dann kommt Spiritismus in Frage.“ Es kam vom Diakonissenhaus die Bestätigung, daß der Vater des Mädchens jahrelang das spiritisti­sche Tischrücken geübt habe. Die Tochter war also medial und wurde von diesen finsteren Mächten als Medium benützt. Die Parapsychologen würden wieder sagen, das sind Spukerscheinun­gen in Gegenwart eines pubertierenden Jugendlichen. Als ob damit das Problem gelöst wäre. Die Schwestern des Diakonissenhauses haben das Richtige getan. Sie bildeten in dem betreffenden Schwe­sternzimmer einen Gebetskreis, und sowohl die Jungschwester als auch das Zimmer wurde von den Spukereignissen frei.

Häufung von Krankheiten

Menschen, die in der Fluchlinie der Zaubersünden stehen, sind häufig von Erkrankungen aller Art geplagt. Man muß sich aber auch hier vor Kurzschlüssen hüten und nicht einfach unerklärliche Krankheiten auf okkulte Wurzeln zurückführen wollen. Es ist in jedem Fall erforderlich, daß ein Vollmediziner um seine Diagnose und Behandlung gebeten wird. Man darf auf keinen Fall in einen okkulten oder hysterischen Krankheitswahn verfallen. Wenn die Arbeit des Arztes getan ist, bleibt für den Seelsorger immer noch ein großes Gebiet übrig.

B 419 In Brasilien hatte ich die meisten Aussprachen mit spiriti­stisch belasteten Menschen. Das hängt damit zusammen, daß Brasilien eine Hochburg des Weltspiritismus darstellt. Im Gebiet von Ponta Grossa kam eine Frau zur Seelsorge. Sie war 18 Jahre lang Glied eines spiritistischen Zirkels gewesen. Dann löste sie sich, weil sie voller Unfriede war und Christus suchen wollte. Seit dieser Umkehr leidet sie unter Schlafstörungen, Depressionen und kann keinen Frieden finden. Bei der Beichte kam auch zum Vorschein, daß sie einen Himmelsbrief besaß und als Kind gegen eine Krankheit besprochen worden war. Neben all den seelischen Störungen hatte sie eine unerklärliche Hautkrankheit, die von keinem Hautspezialisten geheilt werden konnte.

Es ist eine häufige Beobachtung, daß okkult belastete Menschen unter Hauterkrankungen leiden. Dazu ein Beispiel.

B 420 In einer Stadt in Santa Catarina (Brasilien) brachte ein Ehepaar seinen Jungen, der an einer Sklerodaktylie litt. Seine Finger standen in Klauenstellung. Die Haut der Hand wurde spröde, hart und fiel langsam ab. Die Handmuskulatur war mit befallen. Sogar die Knochen wurden atrophisch. Da die Eltern meine Vorträge gehört hatten, dachten sie, ich könnte ihnen irgendeinen Rat geben. Ich fragte nach der Vorgeschichte der Familie und hörte, daß die Großmütter in beiden Linien Bespre­cherinnen waren. Natürlich werden die Mediziner, die nichts von geistlichen Vorgängen wissen, über einen solchen Zusammenhang lachen. Und doch findet man es häufig, daß unheilbare Hautkrank­heiten in Familien auftreten, wo die Vorfahren Zauberei getrieben haben.

B 421 Ein weiteres Beispiel zeigt den Charakter einer hysteri­schen oder medialen Erkrankung. Eine Frau kam zur Aussprache. Sie hatte eine Krankheit nach der anderen. Zuerst eine Lungenent­zündung, dann eine Nierenbeckenentzündung, dann setzte eine Zwangsneurose ein. Sie war schließlich soweit, daß sie praktisch das ganze medizinische Lehrbuch durchmachte. Ihre Geschichte ergab das Bild einer hysterischen oder auch einer medialen Erkran­kung. Die Vorgeschichte zeigte, daß die Großmutter Kartenlegerin war und auch ihre Kinder und Enkel besprechen ließ. In einem solchen Fall gibt es keine Befreiung durch die Medizin. Das ist ein geistliches Problem.

B 422 Bei meinem Aufenthalt auf den Fidschiinseln kam eine Frau zur Aussprache. Es war keine Insulanerin, sondern eine europäische Siedlerin. Diese Frau hatte häufig Anfälle einer völli­gen Starrheit. Es ist bereits ein solches Beispiel berichtet worden, daß Menschen steif wie ein Brett werden, wenn sie etwa die Bibel zur Hand nehmen wollen, oder wenn sie beten wollen. Sie ließ sich ärztlich betreuen. Der Arzt fand aber keine Ursachen. Es war nach seiner Meinung organisch alles in Ordnung. Ich erzählte der Frau einige Beispiele, wie ich sie in Ostasien und auch in Afrika vorfand, daß Menschen manchmal eine Art kataleptische Anfälle erleben, wenn sie unter dem Bann von Zaubereisünden der Vorfahren stehen. Ich fragte die Frau, ob ihr Vater, ihre Mutter oder sie selbst solche Dinge getrieben haben. Sie verneinte. Auf dem Heimweg sagte sie zu der Frau, die meine Gastgeberin war, sie habe als kleines Mädchen das Tischrücken mitgemacht. Sie maß aber diesem Vorgang keine Bedeutung bei. Und doch liegen da die Zusammenhänge.

B 423 Eine junge Frau litt unter merkwürdigen epileptischen Anfällen. Da der Hausarzt mit der Erkrankung nicht fertig wurde, wies er die Patientin in eine Universitätsklinik ein. In dieser Klinik stellte man fest, daß die Frau eine sehr seltene Form der Epilepsie hat, und zwar die sogenannte Myoklone‑Epilepsie. Da sie der einzige Fall dieser Art in der Klinik ist, wird sie als Versuchsperson genommen. Sie wurde aufgefordert, sich in gewissen Zeitabstän­den zu melden, um einige Medikamente ausprobieren zu können. Die Behandlung ist kostenlos. Sie erzählte in der seelsorgerlichen Aussprache, daß sie schon im Mutterleib besprochen worden sei. Ihre Mutter wollte sie durchs Besprechen abtreiben. Sie suchte nun den Weg zu Christus, da ihr ärztlich nicht geholfen werden konnte.

Wir schließen damit den Rundgang durch das Gebiet der Auswirkungen der okkulten Belastungen. Ich rate nicht dazu, dieses Buch durchzulesen wie einen schauerlichen Krimi. Es ist nur eine Art Nachschlagwerk, eine Information für bestimmte Gebie­te. Ich verweise auf meine diesbezüglichen Ausführungen im Vorwort dieses Buches. Meine Gegner werden mich nun fragen wollen: „Warum schreibst du überhaupt solche Bücher?“ Ich antworte gern. Es können ja nur Männer über diese Gebiete schreiben, die über eine genügende Erfahrung verfügen. Vielleicht verstehen die gläubigen Christen, welche Kämpfe es kostet, wenn man in einer 54jährigen seelsorgerlichen Arbeit rund 20000 furcht­bare Beispiele in der Seelsorge erlebt hat. Das hält normalerweise kein Mensch, auch nicht mit dem stärksten Nervensystem durch. Es ist ein Wunder der bewahrenden Gnade Gottes, daß der Teufel mich nicht schon längst umgebracht hat. Und ich bitte an dieser Stelle wiederum alle gläubigen Christen um eine ernsthafte Fürbitte für meine Familie, meine Arbeit und mich selbst.

Schließen wir aber doch das Kapitel über die Auswirkungen mit einem positiven Beispiel.

B 424 Vor einigen Jahren kam eine junge Frau in die seelsorgerli­che Aussprache. Sie war von den Füßen bis zum Kopf mit einer fürchterlichen Hautkrankheit bedeckt. Ich fragte sie: „Wie konn­ten Sie in einem solchen Zustand heiraten?“ Sie antwortete: „Diese Hautkrankheit geht mitunter einige Monate weg, und dann kommt sie wieder.“ Sie hat bereits Tausende von Mark für Hautärzte ausgegeben, aber keiner konnte ihr helfen. Ganz beiläufig fragte ich, ob in ihrer Vorfahrenreihe Zauberei läge. Sie bejahte. Ihr Großvater war ein Viehbesprecher und Krankheitsbanner. Ihr Vater hat dies von ihrem Großvater gelernt und das ebenfalls seit Jahren praktiziert. Und sie hat nun eine fürchterliche Hauterkran­kung, mit der sie sich nun schon seit Jahren verzweifelt abquält. Ich zeigte der jungen Frau den Weg zu Jesus. Ihr schweres Los ging mir ans Herz. Mir kam in den Sinn, ob ich nicht mit der jungen Frau nach Jakobus 5,14 beten sollte. Ich hatte zwar Hemmungen, weil ja ihre Erkrankung eine Auswirkung von Zaubereisünden der Vor­fahren war. Ich fragte einen gläubigen Pastor, einen Freund von mir, wie er darüber denke. Er hatte den Mut und die Freudigkeit zu diesem Dienst, jedoch nur im Blick auf ihre Erkrankung, nicht im Blick auf ihre okkulte Belastung. Wir hatten uns beide unter den Schutz Jesu gestellt und dann mit der Frau unter Handauflegung für diese gefährliche Hauterkrankung gebetet. Ich verließ dann den Ort. 18 Monate später traf ich den Pastor wieder und fragte ihn, wie es der jungen Frau gehe. Er antwortete freudestrahlend, seit jener Seelsorge mit Gebet unter Handauflegung sei sie von dieser furchtbaren Krankheit frei. Die Frau folgt seither Jesus nach. Das ist ein Triumph der Gnade Gottes. Hier hat Jesus ein Zeichen seines Sieges aufgerichtet. Wir sind nicht einfach unter die Herr­schaft Satans verkauft. Es gibt eine Stelle, wo wir im Namen Jesu den Sieg erlangen können. Wir werden ja noch mehr solche Beispiele in den beiden folgenden Kapiteln über die Befreiung und im Schlußkapitel lesen.

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