Reiki

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Adelgunde Mertensacker

 

Reiki

 

Um die Reiki-Energie auch in den christlichen Ländern weiter­geben zu können, erzählte die „Reiki-Großmeisterin“ Hawaya Takata (Hawai) fälschlich, dem katholischen Priester und Direk­tor einer Missionsschule in Kyoto, Japan, Dr. Senses Mikaomi Usui, sei die Heil-Energie, mit der Jesus Christus geheilt habe, verliehen und von ihm durch „Weihen“ an 2000 Menschen wei­tergegeben worden. Die erfundene Geschichte hatte den er­warteten Erfolg:

Auch in den christlichen Ländern des Westens ist Reiki-Hei­lung zu einer Massenbewegung innerhalb der esoterischen Medizin geworden. Deshalb wird die Geschichte immer noch von Reiki-Meistern erzählt – wider besseres Wissen. Recher­chen ergaben, daß es in ganz Japan weder eine christliche Schule noch eine Universität gibt, an denen ein Dr. Senses Mi­kaomi Usui tätig war. Richtig dagegen ist, daß der am 15.08.1865 in Yogo, Japan, geborene Sense Mikaomi Usui Buddhist war, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er starb am 09.03.1926.

Das von ihm in Japan begründete Reiki-System ist eine alte ti­betisch-buddhistische Heiltechnik, die er in einer Vision mit­geteilt bekam. Er selber erzählte, daß er nach dreiwöchigem Fasten und Meditieren auf dem heiligen Berg von Kori-Yarns eine Lichtgestalt gesehen habe, die sich ihm schnell näherte und zu ihm sprach. Usui erkannte, daß ihm die lange gesuch­te Heilkraft übertragen würde, wenn er sich dieser Lichtgestalt hingeben würde. Ihm wurde mitgeteilt, dieses Licht sei so mächtig, daß es ihn durch Berührung töten könne. Er könne wählen.

Usui entschied, sein Leben zu riskieren, um die begehrte Fähigkeit, Heilwunder zu wirken, als Geschenk zu erhalten. Im selben Augendick schoß ein Lichtstrahl in seine Stirn. Usui fiel in Trance und hatte die Vision von farbigen Lichtblasen, in de­nen Symbole aufleuchteten. Die Lichtgestalt belehrte ihn, wie diese Symbole anzuwenden seien.

Nach dieser Vision konnte Usui durch Handauflegung heilen. Er „weihte“ rund 2000 Schüler zu „Reiki-Meistern“. Diese ver­breiteten die okkulte „Reiki-Heilkraft“ durch „Weiherituale“ weltweit. Das Wort Rei-ki bedeutet „Universelle Lebensenergie“. Ziel der Reiki-Weihen ist die Erlangung der „Buddha-Natur“:
„Durch Rei-ki geschieht Heilung, bis irgendwann vielleicht der Kern übrigbleibt: Unser reines, strahlendes Sein, die „Buddha-Natur“ (W. Distel und W. Weltmann, Das Herz des Rei­ki, S. 161).

Zunächst als Geheimwissen und Ritual der „Reiki-Großmei­ster“ gehütet, gab Großmeisterin Phyllis Lei Furumoto Ende der 1980er Jahre Reiki offiziell frei.1995 veröffentlichten die Reiki-Lehrer Wolfgang Distel und Wolfgang Weltmann das „Meistersymbol“ Dai Komio (das Licht), „um noch viel mehr Menschen spüren zu lassen, was ,Universale Lebensenergie` ist… und inspiriert von unseren spirituellen Meistern, deren liebevolle Führung wir immer ge­fühlt haben… Wir handeln als Werkzeug und im Auftrag von etwas, was größer ist als wir… Wir können sagen, daß nur der geringste Teil dieses Buches von uns selbst ist, der weitaus gewichtigste Teil aber nur von uns aufgeschrieben wurde“ (ebda S. 8f).

Reiki kann nur durch Übertragung bzw. „Einweihung“ weiterge­geben werden. Dies geschieht durch Handauflegung oder Massieren. Inspiriert von Großmeisterin Takata  wird Reiki in Deutschland „göttliche Energie“ genannt, „Heilkraft Jesu“, „Lebenskraft“, „unversiegbare Quelle allen Lebens“, „kosmische Heilenergie“ oder „Universelle Lebensenergie“.

Die Übertragung, Einweihung, Initiation oder Einstimmung ge­schieht, während der Reiki-Lehrer oder Reiki-Meister ein be­stimmtes Ritual durchführt.

„Was geschieht bei der Einweihung?“ fragen die Reiki-Meister Distel und Weltmann: „Um es direkt zu sagen: Wir wissen es nicht. Wir glauben, daß durch die Einweihung zum 1. Grad be­stehende energetische Bahnen erweitert oder gesäubert wer­den, so daß die Universelle Lebensenergie frei hindurchfließen kann“ (ebda S. 24).

Distel und Weltmann haben beobachtet, daß Schuldgefühle das Fließen von Reiki verhindern und deshalb aufgelöst wer­den müssen: „Wir glauben, daß Schuldgefühle auf einer sehr tiefen, überpersönlichen Ebene aufgelöst werden, die uns vom direkten Kontakt mit der Universellen Lebensenergie abhal­ten… Wir wissen, daß die Übertragung geschieht. Wenn Ein­weihungen von ausgebildeten Reiki-Lehrern mit den traditio­nellen Ritualen, Symbolen und Mantras ausgeführt werden, kann es keine fehlgeschlagenen Einweihungen geben, denn es ist nicht der Reiki-Lehrer, der die Einweihung vornimmt. Er stellt nur den Kontakt zur Quelle der Universellen Lebensenergie her und dient als Kanal für die Kraft. Alles andere wird von oben bewirkt“ (ebda S. 24f).

Zahlreiche Schreiben an die Vereinigung zum Schutz schwa­cher und hilfloser Menschen beweisen, daß Reiki eine okkulte Kraft ist und nicht „von oben“, sondern offenbar „von unten“ kommt. Internationale Exorzisten-Kongresse stellen fest, daß die „Reiki-Weihe“ zu den gefährlichsten Verfahren unserer Zeit gehört, d.h. daß bei Handauflegung durch Reiki-Meister dämo­nische Belastungen, ja sogar Besessenheit übertragen werden können.  

Erfahrungsberichte

„Vor etwa neun Jahren hatten mein Mann und ich gesundheit­liche Profi eme. Eine Nachbarin und eine Heilpraktikerin emp­fahlen uns Reiki. Weil uns vorgegaukelt wurde, durch die von Reiki geweckten ,Selbstheilungskräfte` hätten wir Einfluß auf unser Wohlbefinden, habe ich meinen Mann überredet, mitzu­machen. So haben wir beide den 1. Reiki-Grad erworben. Von Reiki-,Weihe` mag ich schon gar nicht mehr reden.

Durch leise Reiki-Musik haben wir uns einschläfern lassen. Das böse Erwachen kam bald hinterher: Mein Mann wurde plötzlich ernsthaft krank und fiel nach eini­gen Tagen in einen Trance-Zustand, den ich nur so umschrei­ben kann: Er war wie ein Zombie. Der Arzt kam mehrmals am Tag und hatte keine Erklärung. In meiner Not habe ich am 3. Tag ‚unseren‘ Reiki-Meister angerufen, der versprach zu hel­fen. Er half tatsächlich:
Nach seinem Fern-Heilungsritus schlug mein Mann die Augen auf und war wieder er selbst. Dafür kamen andere Schwierig­keiten. Seit jenem Tag der Fernheilung ist mein Mann nicht mehr in der Lage, irgend etwas zu arbeiten, sei es im Garten, in seiner Werkstatt oder im Haus. Kein Arzt, keine Klinik, niemand konnte ihm helfen.

Es ist unmöglich, unsere ganze Leidensgeschichte aufzu­schreiben, denn auch ich blieb natürlich nicht von Problemen verschont: Bei mir stellten sich so schlimme Allergien ein, daß ich mehrmals damit in eine Klinik mußte. Unser ganzer Freun­deskreis ist daran zerbrochen. Aufgefangen wurde ich nur durch einige Priester, bei denen ich Rat und Hilfe suchte.

Dann habe ich angefangen, mich umzuhören und viele Men­schen getroffen, die nach einer ,Reiki-Weihe` oder ,Reiki-Be­handlung‘ ähnliche Probleme hatten wie wir. Durch persönliche Begegnungen, schriftlichen Austausch und viele Telefonate ha­be ich unglaubliche Dinge zu hören bekommen. Aus eigener Erfahrung kann ich heute sagen, daß die buddhi­stische Reiki-Energie vom Teufel stammt. Es ist keinesfalls GOTT, der da heilt. Es heilt offenbar der, der genau weiß, wie er die Menschen fangen kann. Er verspricht Gesundheit und Wohlstand, und darauf fallen die meisten Menschen her­ ein.“           
Hedwig Loth 

„Bisher konnte uns niemand weiterhelfen. Wir haben durch Reiki unsere Tochter verloren. Sie hat die Reiki-Weihe bis zum ,Meister` empfangen und will seitdem von uns nichts mehr wissen. Sie hat sich vollkommen verändert. Immer war sie ein gläubiges Mädchen, und jetzt haben wir bereits über ein Jahr nichts mehr von ihr gehört. Auf ihrer Arbeitsstelle lernte sie einen Reiki-Meister kennen. Sie hat sich überreden lassen, die Reiki-Grade zu erwerben, ließ sich von uns ihr Er­be auszahlen, löste die Verlobung mit einem frommen jungen Mann und zog aus ihrem Elternhaus aus. Ihr Geld hatte sie dem Reiki-Meister anvertraut, bevor sie im Ausland unter­tauchte.

Als wir sie ausfindig gemacht hatten, rief sie die Polizei und zeigte uns an, wir würden sie verfolgen. Dann tauchte sie wie­der unter. Wir sind in großer Sorge um unsere Tochter, die sich so plötzlich nach den Reiki-Weihen verändert hat.“
D. und A. Gerling 

„Herzlichen Dank, daß sie vor Reiki warnen. Ich selber habe nach einer Reiki-Behandlung durch Handauflegung einen schweren Zusammenbruch erlitten mit Klinik-Einweisung. Nachdem ein Bekannter lange Zeit Verwandten und Bekannten heilende Reiki-Energie aus der Ferne geschickt hatte, verbun­den mit dem Reiki-Fernheilsymbol, erlitt er plötzlich einen Erin­nerungsausfall. Er konnte sich einfach nicht mehr an dieses Symbol erinnern. Was war geschehen? Er hatte an diesem Tag sein Leben JESUS CHRISTUS übergeben. Seitdem ist er der festen Überzeugung, daß Reiki und Christentum nicht verein­bar sind.“
Marga Fendt 

„Auch ich bin Reiki-Geschädigter. Vor etwa 15 Jahren beschäf­tigte ich mich mit alternativen Heilmethoden und stieß dabei auch auf Reiki, diese fernöstliche Geistheilmethode. Ich ließ mich von einer Reiki-Meisterin ,behandeln`, die hauptberuflich Krankenschwester ist. Anfangs erfuhr ich wirklich Linderung meines Leidens. Die Heilerin drängte mich dann, mich auch ei­nem Meister zu unterstellen. Ich wollte nicht, und merkwürdi­gerweise wurden die Reiki-Behandlungen völlig wirkungslos. Ich wechselte zu einer Heilpraktikerin, die auch Reiki praktiziert. Zur Zeit der Behandlung wachte ich nachts öfter auf und sah grelle Lichthitze vor meinen Augen. Mir wurde erklärt, dies sei die Reiki-Energie und ein gutes Zeichen. In der Folge hatte ich fürchterliche Angst- und Unruhezustände und schreckliche Albträume.

Einmal betete ich während einer Reiki-Behandlung zu JESUS. Die Heilerin hielt ihre Hände wenige Zentimeter von meinem Kopf entfernt. Ein Wärmestrom ging von ihr aus. Während ich betete, änderte sich das Wärmegefühl plötzlich. Es wurde eis­kalt, und die Heilerin wich erschrocken zurück.

Mir geht es seitdem immer schlechter. Schlafen kann ich nur noch mit starken Medikamenten. Vor Reiki- und Geistheilern kann ich nur warnen! Besonders gefährlich ist, daß Heiler in der Regel behaupten, sie hätten ihre Heilkräfte von GOTT oder JESUS CHRISTUS, und so das Vertrauen von Christen erhal­ten.“
Reiner Stubbe

 „Ich habe die 3. Reiki-Weihe, bin also Reiki-Meisterin, übe aber die Handauflegung nicht aus, weil ich schwer belastet bin. Ich fühle mich vor allem nachts von bösen Geistern verfolgt und körperlich angegriffen. Das geschieht nicht im Schlaf, sondern wenn ich aufwache. Außerdem höre ich Befehle zum Selbst­mord. Seit vielen Jahren suche ich Ärzte und Psychologen auf. Alle stellen eine andere Diagnose, d.h. niemand kann mit mei­nen Berichten etwas anfangen.“
Cilli Seibel

„Dringend möchte ich aus eigener leidvoller Erfahrung vor Rei­ki-Meistern warnen:Ich war damals noch nicht getauft, als ich mich von einem Rei­ki-Meister in die Heilkunst einführen und weihen ließ. Unter Reiki versteht man eine ,Energie-Übertragungsmethode`, die eine ,universelle Lebenskraft` bewirken soll. Reiki – so wird be­hauptet – bringt physisches, emotionales und geistiges Wohl­befinden und reinigt sowohl von physischen als auch von psy­chischen Giften, löst Blockaden und kräftigt den Körper. Reiki sei überkonfessionell und stehe nicht im Widerspruch zu reli­giösen und meditativen Praktiken oder Einweihungen, es berei­chere sie jedoch.Auf diese Versprechungen fallen auch religiöse Menschen her­ein, die irgendwelche Leiden mit dieser Methode behandeln lassen. Kurz nach meiner ,Weihe` konnte ich mit meinen Hän­den heilen. Ich war darüber erstaunt und mächtig stolz, wurde aber von einer bedrängenden Unruhe erfaßt, die mich nicht mehr zur Ruhe kommen ließ. Irgendetwas stimmte nicht mehr mit mir.Ich begann, religiöse Bücher zu lesen und sprach mit einem katholischen Priester. Das war mein Glück. Nach meiner Taufe verlor ich die Fähigkeit zu heilen und gewann einen Frieden, den ich nie mehr missen möchte. Ich könnte eine Menge nega­tiver Beispiele über Reiki mitteilen, möchte es aber hiermit be­wenden lassen.“
W. Becker

„Auch mir wurde gesagt, nur um mein Vertrauen zu gewinnen, JESUS habe mit Reiki-Energie geheilt. Übrigens werden bei der Reiki-Weihe 2. Grades auch Symbole und Mantras gelehrt, damit die sog. mentale Heilung und Fernbehandlung wirksa­mer werden:
Acht Symbole sollen die kosmische Energie (Reiki) aktivieren. Diese acht Symbole finden sich übrigens auch an Tempeln der Götter Ägyptens oder auf Grab-Inschriften. Während der sog. Reiki-Weihe wendet der Reiki-Meister neben den Symbolen auch Mantras an, Worte, die in den Schriften Buddhas zu finden sind und eine leibende Verbindung zur universellen Lebensenergie herstellen sollen. Mantras sind nicht Silben mit bestimmten Schwingungen, wie Reiki-Meister lehren, sondern Götter- und damit Dämonen-Namen. Denn ,al­le Götter der Heiden sind Dämonen`, sagt die Bibel. Vor einer Behandlung mit Reiki wird ein ,Gebet` gesprochen: ,Darum hebe ich die Hände auf die Stirn, neige meinen Kopf und meinen Oberkörper und lasse meine Hände wieder auf Herzhöhe sinken.` Dieses Ritual ist eine Geste des Respektes vor einem Götzen. Das Zusammenlegen der Hände soll die Vereinigung mit Yin und Yang versinnbildlichen.

GOTT verbietet die Kontaktaufnahme mit Geistern und warnt vor den negativen Folgen, die auch aIle Reiki-Meister erfahren, nur nicht darüber sprechen – bis auf wenige Ausnahmen wie Reiki-Meister Eckart Warnecke, der in seinem Glauben an die heilende Reiki-Kraft erschüttert wurde und folgerte: ,Was nützt es, alles in Licht und Liebe einzupacken, gleichzeitig aber zu vergessen, daß uns dunkle und auch destruktive Kräfte unbe­merkt vereinnahmen?` Ich kann nur aIle warnen, die sich als Kanal der Reiki-Kraft öffnen wollen, in dem irrigen Glauben, sie würden sich selber oder anderen damit Gutes tun. Die Reiki­Meister führen in die Irre, wenn sie behaupten, Reiki sei völlig weltanschauungsneutral, die Ausübung der Reiki-Geistheilme­thode würde nicht gegen Glaubensvorschriften verstoßen. Für den christlichen Glauben trifft das jedenfalls nicht zu. Der Apo­stel Paulus warnt in Kol. 2,8f: ,Seht zu, daß euch niemand be­trügt durch Menschenweisheit und leeren Betrug, welche auf menschlichen Überlieferungen und kosmischen Mächten be­ruhen und nicht auf CHRISTUS'“. Karl Wille

Reiki-Meister lehren, daß jeder Mensch durch die Reiki-Weihe zum „Kanal für Reiki“ werde, d.h. er könne durch Handaufle­gung sich selber Reiki geben und durch sich hindurch zum. Empfänger fließen lassen.

Dr. Chujiro Hayashi, der von S.M.Usui die Heilkraft übertragen bekam, entwickelte das „System der drei Reiki-Grade“. Dieses System hat inzwischen zahlreiche Erweiterungen erfahren und Kombinationen mit anderen esoterischen Heiltechniken (Bach-Blüten, Edelsteintherapie, Yoga u.a.). Die Übertragung wird in der Regel in Wochenend-Seminaren vorgenommen.

Der 1. Grad befähigt zur Selbstheilung und zur Heilung ande­rer.
Gelehrt werden die Grundpositionen der Handauflegung an bestimmten Körperstellen, die Stimulierung der „Meridiane°, der „Chakren-Ausgleich“ und Meditationstechniken.

Der 2. Reiki-Grad befähigt zur Fernheilung und zur Anwendung der drei Symbole, die nach wie vor streng geheimgehalten wer­den.

Der 3. Reiki-Grad (3a) befähigt zur Handhabung des sog. Mei­ster-Symbols, und der

4. Grad (3b) verleiht den „Reiki-Mei­ster“.

Zu den Ritualen der Reiki-Weihe gehören: Händewaschen, Ge­bete zu den „spirituellen Meistern“ oder „geistigen Helfern°, das Vorbeiführen der Hände an einer Kerzenflamme, Aneinan­derlegen der Handflächen, die vor das Herz bzw. die Stirn ge­halten werden.

Metallene Gegenstände (Medaillen, Kreuze u.a.) müssen abge­legt werden, da sie den Energiefluß behindern würden.Vernei­gen vor dem Reiki-Empfänger, dreimaliges Glätten seiner „Au­ra“, indem die linke Hand auf dem eigenen Herzen liegt und die rechte dicht am Körper des Empfängers vorbei – vom Kopf bis zu den Füßen und am eigenen Körper zurückgeführt wird, Mu­sik, das Entzünden ätherischer Öle und Rauchwerk, um eine „angenehme Stimmung“zu erzeugen, sind weitere Rituale.

Die Weihe-Rituale sind streng geheim. Reiki-Empfänger müs­sen das feierliche Versprechen ablegen, diese nicht zu verra­ten. Das gilt auch für die drei Symbole und Mantras des 2. Rei­ki-Grades, die „energetisch“ übertragen werden:
„Sie stellen Resonanzbeziehungen zum morphischen Feld all derer her, die diese Symbole und Mantras bereits angewendet haben… Es ist nicht eigentlich das Symbol oder Mantra, das da wirkt, sondern die Gemeinschaft oder der Geist aller Wesen, die jemals mit diesen Formen und Lauten gearbeitet haben“ (a.a.0., S. 120).

Symbole und Mantras sollen die „ganz persönliche Beziehung zur Universellen Lebensenergie schaffen“:

Das 1. Symbol ist ein Befehl an die Universelle Lebensenergie. Sein Name hat die Bedeutung „Krummschwert“ und „Transzen­dentaler Geist“.

Das 2. Symbol bedeutet „Dinge, die im Verborgenen sind“.
Es soll die Verbindung zum Unterbewußten herstellen und menta­le (Geist-) Heilung herbeiführen.

Das 3. Symbol (3a) bedeutet „Ursprung und Ziel“ und befähigt zur Fernheilung.
Die Anwendung der Symbole geschieht durch Zeichen in der Luft oder durch „reine Vorstellung“, daß sie aus den Händen in die Chakras oder die kranke Körperstelle fließen. Vorausset­zung ist das Vertrauen „in eine höhere Führung“.

Das 4. Symbol (3b) wird als „Meistersymbol“ Dai Komío durch drei „Weihen“ übertragen. Dieses Symbol festigt die Verbin­dung „zum eigenen spirituellen Meister“ endgültig, damit er „die innere Führung“ übernehme. Um „Dai Komio“ (das Licht) auf besondere Weise zu erleben, soll der Reiki-Meister drei Monate lang täglich 30 Minuten das zugehörige Mantra laut intonieren und anschließend 30 Minu­ten lang „um sich herum schwingen lassen“, bis er „sich auflöst und selber zum Meistersymbol“ wird.

Mit der Weisung: „Reiki-Lehrer wissen, daß nicht sie es sind, die – abgesehen von der Ausführung des Einweihungsrituals – aktiv handeln“(ebda S. 176), offenbart sich Reiki als okkul­te Technik, die das Tor zu „Geistwesen“, d.h. zu Dämonen öff­net.

Dämonisch belastete Reiki-Empfänger der Reiki-Weihen oder Reiki-„Therapie“ können nur durch einen Exorzismus geheilt werden. 

 

Anhang:

Reiki Gründer war Buddhist

Während meiner Ausbildung zur Reiki Meisterin wurde uns auch erzählt, der „Wiederentdecker des Reiki Systems“, Mikao Usui, sei ein kath. Priester gewesen und hätte die christliche Uni in Kyoto geleitet.

Eine lange Geschichte, wie er seine Heilfähigkeit gefunden und durch Handauflegung an andere weitergab, ist offenbar von Frau H. Takata erfunden worden, um Reiki im christlichen Westen auszubreiten. Über Takata wurden dann „Wunderheiler“ in Europa und auch in Deutschland geschaffen, die schon unendlich viel Leid, Krankheiten und Störungen bis hin zu Besessenheit bewirkt haben. Auch Takata hatte – wie Usui – Visionen und hörte Stimmen, die Anweisungen gaben.

Die Reiki Meister in Deutschland wissen ganz genau, daß Usui Buddhist war und Reiki buddhistische Energie und damit okkult ist, entschuldigen aber die Lügengeschichten damit, daß der Westen erst heute die Originalgeschichte verkraften könne, womit sie ausdrücken, daß der ehemals christliche Westen bereits so verbuddhisiert ist, daß kein nennenswerter Widerstand mehr gegen die okkulte Energie „Reiki“ geleistet wird.
Ich kann nur alle harmlosen und naiven Patienten warnen, auf Reiki hereinzufallen und sich durch die Reiki Behandlungen oder Weihen schwere gesundheitliche und psychi¬sche Störungen einzuhandeln.
Brigitte Maffai

P.S.
Dem Japaner Sensei Mikaomi Usui (1865-1926) wurde durch eine Lichtgestalt geoffenbart, daß sich die kosmische Energie (Reiki), mit der Buddha geheilt habe, durch Handauflegung übertragen lasse.
Reiki kann nicht gelehrt, sondern nur weitergegeben werden. In Wochenend Seminaren werden Schüler für die kosmische Heilenergie geöffnet und zu „Wunderheilern“ „geweiht“. Aus christlicher Sicht ist eindringlich davor zu waren, sich die Hände auflegen zu lassen.

 

Was will der Dalai Lama?

Der Dalai Lama ist das politische und religiöse Oberhaupt der Tibeter. Er wurde 1935 in einer armen Bauernfamilie in der tibetischen Provinz Amdo geboren.

1937 entdeckten buddhistische Mönche das zweijährige Kind, unterzogen es einer Reihe von Tests und bestimmten es zum 14. Dalai Lama, in dessen Körper die Seele des verstorbenen 13. Dalai Lamas eingegangen sei.

1950 wurde dem erst Fünfzehnjährigen die Herrschaft Tibets übertragen. Im selben Jahr eroberte China das Land, und der Dalai Lama floh nach Indien. Von dort versucht er, internationale Unterstützung für die Sache Tibets zu gewinnen.

Als religiöser Führer der Buddhisten reist der Dalai Lama in der Welt umher, um die „Botschaft von Liebe, Frieden und Toleranz“ zu verkünden. Dafür erhielt er 1989 den Friedensnobelpreis.

Vom 11. bis zum 23. Oktober ist der Dalai Lama in Graz, Österreich, wo er ein Kalachakra Tantra Ritual leiten wird, ein Ritual mit Geister- und Dämonenbeschwörungen, um die Buddhisierung Europas voranzutreiben.

„Tausende oder Zehntausende werden in den Bann energetisch und magisch geladener Rituale und Gegenstände geraten“,  warnt der evangelische Theologe Bruno Waldvogel Frei aus Basel, der sorgfältige Recherchen angestellt hat.

Im Kalachakra-Tantra ist die gesamte Lehre des Buddhismus verdichtet. Dieser Text fordert explizit die Vernichtung Andersgläubiger und die Errichtung einer weltweiten Buddhokratie.

In seinem Zentrum befindet sich ein sexualmagisches Ritual, das auf einer raffinierten Ausbeutung der Frau basiert.

Das Kalachakra Tantra prophezeit in 300 Jahren einen Vernichtungskrieg zwischen buddhistischen und islamischen Armeen, aus dem der Buddhismus als Sieger hervorgeht, um als einzige Religion seine Herrschaft über die Welt zu errichten. Ein Mittel, um dieses Ziel zu erreichen, besteht – nach lamaistischer Sicht – in der rituellen Durchführung des Kalachakra Tantra. Dieses gilt als das wichtigste Ritual des Dalai Lama, das er 25 mal aufgeführt hat.“ (H.Röttgen: „Der Schatten des Dalai Lama“, Patmos-Verlag).

Das Wort Kalachakra bedeutet „Rad der Zeit“, zugleich ist es der Name eines buddhistischen Götzen, dem es um die Errichtung eines mythischen Reiches geht. Tantra bedeutet „ewiger Strom der Kontinuität“.
Wer beim Kalachakra Tantra mitmacht, dem öffnet sich die buddhistische Welt der Götter:
Während der Zeremonien in Graz zeigt ein Wandbild über dem Thron des Dalai Lama den Götzen Kalachakra und seine Gefährtin, die Zeitgöttin „Vishvamata“, sexuell vereinigt und in ihren 32 Händen 24 kriegerische Gegenstände haltend: Haken, Schwert, Schädelschalen, Hackmesser.
Zahlreiche bei der Zeremonie verwendete Gegenstände stammen von Toten: Schalen aus Menschenschädeln, Trompeten aus Menschenknochen.

Der Tantra Text bezeichnet die Führer des Judentums, Islams und Christentums als „Familie der dämonischen Schlangen“ und fordert ausdrücklich die buddhistische Weltherrschaft. Auf vielen Seiten beschreibt der Tantra Text mörderische Superwaffen, die von der buddhistischen Shambhala-Armee gegen die „Feinde der buddhistischen Lehre“ eingesetzt werden.
Jeder Teilnehmer an der Kalachakra-Initiation werde als „Shambhala Krieger“ wiedergeboren, um in der Endschlacht zu kämpfen.

Während des Rituals wird ein Sand-Mandala erstellt, um Götter und Dämonen einzuladen, im „Mandala-Palast“ ihren Wohnsitz zu nehmen. „Weil jedes Sandkorn geladen ist mit den Segnungen des rituellen Prozesses, verkörpert das ganze Sand Mandala einen gewaltigen Speicher an spiritueller Energie“, wird auf der Internet Seite des Dalai erklärt.

Im Sand-Mandala wird sich auch Nechung niederlassen, ein mächtiger Kriegsgötze und Ratgeber des Dalai Lama, dem die Botschaften Nechungs über ein Medium in Trance zukommen. Nechung ist das offizielle Staatsorakel der tibetischen Exilregierung und wird vor wichtigen Entscheidungen befragt.

Während der Trance entwickelt das Medium übermenschliche Kräfte Es kann Eisenschwerter verbiegen und mit einer 40 Kilo schweren Metallkrone auf dem Kopf einen wilden Tanz aufführen. Aus schaumigen Lippen kommen unverständliche Laute, die von tibetischen Mönchen übersetzt werden.
Das Kalachakra Tantra ist offensichtlich kein Ritual des Friedens!

 

Aus dem Buch IRRWEGE DES GLÜCKS von Frau Adelgunde Mertensacker, entnommen von Horst Koch, Herborn, im Mai 2006

www.horst-koch.de  – 

info@horst-koch.de 

 

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