Katholizismus

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Kurt E. Koch

Katholizismus

Eine theologische Behandlung dieses schwierigen Themas ist hier nicht geplant. Ausgangspunkt ist die biblische Orientierung, die Seelsorge und die persönliche Lebenserfahrung. Ein Konfessionalismus ist nicht die Basis für die Diskussion, obwohl ich von der Evangelischen Kirche und Theologie herkomme.

Positive Erfahrungen mit Katholiken

Meine großväterliche Linie auf Vaters Seite waren Katholiken. Diese Linie hat sogar einen bekannten Theologen in ihrer Reihe.

Mein erster Beichtvater war der katholische Schuldirektor, weil ich zu den evangelischen Pfarrern meiner Umgebung kein Vertrau­en hatte. Diesem gottesfürchtigen Mann habe ich alle meine Sünden bekannt, die mir vom Wort Gottes und vom Heiligen Geist aufgedeckt worden waren (1930). Manchmal habe ich auch die Maian­dachten der katholischen Kirche in Ettlingen besucht, weil dort eine ansprechende Verkündigung geboten wurde.

Während des Krieges freundete ich mich mit dem katholischen Priester Dr. Ubbelohde an. Wir kamen täglich zusammen, lasen das Neue Testament nach dem griechischen Grundtext und hatten dann kniend Gebetsgemeinschaft. Er war mir ein Bruder in Christo. Die durch eine Bekehrung und Wiedergeburt entstandene Zugehörigkeit zu Jesus Christus überspringt die konfessionellen Zäune.

Bei meinen Evangelisationen in der Nachkriegszeit hatte ich es oft mit gläubigen Katholiken zu tun. Zu meinen Vorträgen in der Heilandskirche in Graz kamen viele Katholiken. Eine Begegnung ist mir in lebendiger Erinnerung. Eine ältere Katholikin kam nach dem Vortrag mit mir ins Gespräch. Sie berichtete: „Jahrelang hatte ich viel Ärger mit einer aufsässigen Mieterin. Alle Hausgenossen litten unter ihrem frechen Mundwerk. Nach dem Mieterschutzge­setz konnte ich ihr nicht kündigen. So machte ich ein Gebetsanlie­gen daraus und lernte eine gute Lektion. Ich sagte dem Herrn Jesus: Es muß alles erst an dir vorbei, bevor es mich trifft. Dann ist dem Angriff schon die Härte abgenommen.“ Diese Katholikin gab mit diesem Bekenntnis auch mir eine Lektion, der ich oft weltweite Angriffe, vor allem von boshaften Psychopathen und Querulanten zu ertragen habe.

Während der Niederschrift dieses Buches erlebte ich abermals eine gläubige Katholikin. Am Sonntag, dem 9. Oktober 1983, gestaltete Inge Brück einen Konzertabend in der Marienkirche in Neckarelz. Diese Veranstaltung in der überfüllten Kirche brachte großen Erfolg. Die Künstlerin gewann im Fluge die Herzen der großen Zuhörerschaft. Zum Thema „Leben helfen“ sagte Inge Brück: „Wir können erst anderen helfen, wenn wir uns selbst von Gott haben helfen lassen.“ Zwischen den einzelnen Chansons machte sie treffsichere Bemerkungen, z. B.: „Die Umweltver­schmutzung ist nur ein Ausdruck von dem, was in uns selbst vorgegangen ist.“ Am meisten imponierte mir ihr Zeugnis, daß sie mit 36 Jahren erst den Weg zu Gott gefunden hat und nun seit zehn Jahren auf diesem Weg geht. Ihre gesamte Arbeit, das Showbusi­ness, hat dadurch eine grundlegende Wandlung erfahren. Als Bestätigung sang sie uns als ihr persönliches Bekenntnis: „Sage es Jesus, sage es ihm!“ Mein Freund Friedrich Hänssler hat dieses Lied auf einer Schallplatte herausgebracht.

Eine positive Erfahrung mit einem gottesfürchtigen Katholiken ist der folgende Artikel eines Mannes, der um des Glaubens willen Front macht gegen tausendfachen Kindermord durch gesetzlich erlaubte Abtreibung. Er hat folgenden Wortlaut:

Nachdem sich die CDU-Führung vor und nach der Wahl geweigert hat, den Massenmord an Ungeborenen zu beenden, treten nun verstärkt glaubenstreue Katholiken aus Gewissensgrün­den aus der CDU aus. Einer von ihnen, Hans-Jürgen Abeler aus Trittau, der seit Jahren leidenschaftlich gegen die Abtreibung kämpft, begründete Bundeskanzler Kohl öffentlich seinen Austritt.

Das Schreiben von Abeler an Helmut Kohl hat folgenden Wortlaut:

„Sehr geehrter Herr Kohl! Als aufrichtiger Katholik, Vater von 8 Kindern, seit über 20 Jahren aktives Mitglied der CDU, erkläre ich hiermit öffentlich meinen Austritt aus der CDU. Sicher interessie­ren Sie die Gründe. Ich nannte sie Ihnen früher bereits. Ich kann es mit meinem Gewissen vor Gott nicht weiter verantworten, in und für eine Partei tätig zu sein, die es geschehen läßt, daß Arbeitgeber, Arbeitnehmer und jetzt auch Rentner gezwungen werden, durch den § 200 f RVO den Massenmord am ungeborenen Kinde im Mutterleib, täglich 500 Kinder, durch ihre Pflichtbeiträge zu finanzieren.

Ich kann es als aktiver Katholik mit meinem Gewissen vor Gott, dem alleinigen Herrn über Leben und Tod, der geboten hat ,Du sollst nicht töten`, nicht verantworten, in einer Partei zu sein, die sich christlich nennt und diesen Massenmord am ungeborenen Kind legal nennt und nichts dagegen unternimmt.

Ich kann mit meinem Gewissen vor Gott nicht weiter in einer Partei sein, die vor der Wahl die Familie entdeckt, und die nach der Wahl alles tut, die Familien, ja das Wesentliche einer Familie, das Kind, zu zerstören. Eine Partei, die einen Familienminister hat, der gegen das Leben auftritt und somit gegen die Familie ist. Hiermit trete ich aus der CDU aus und hoffe, daß alle ehrlichen Christen, besonders die Katholiken, sich von einer Partei trennen, die sich zum Fang von Wählerstimmen christlich nennt, es aber zu verant­worten hat, daß täglich 500 Kinder im eigenen Vaterland ermordet werden, und der Familienminister weigert sich, etwas zu ändern.
Möge Gott unserem christlichen Vaterland barmherzig sein.“

Alle diese erwähnten kleinen und großen Erlebnisse zeigen, daß gläubig gewordene Katholiken und gläubige Evangelische den Weg zueinander finden, ohne daß konfessionelle Schranken dabei sicht­bar werden.

Viele Menschen haben über das „Gläubigwerden“ unklare Vor­stellungen. Mitgliedschaft einer Kirche heißt noch lange nicht, daß der Betreffende ein gläubiger Christ ist. Selbst treuer Kirchenbe­such – so empfehlenswert er ist – ist kein Ersatz für das Ereignis, das im Neuen Testament (Joh. 3,3) Wiedergeburt genannt wird. Aktiver, sozialer Einsatz und bürgerliche Ehrbarkeit sind ebenfalls kein Ersatz für die Wiedergeburt. Justitia civilis ist die Rechtschaf­fenheit vor Menschen, Justitia coram deo ist das Gerechtwerden vor Gott, das nur durch das gnädige Eingreifen Gottes geschenkt wird.

Nehmen wir nochmals das Erleben von Inge Brück. Vor ihrem 36. Lebensjahr war sie auch Katholikin, aber keine Christin. Nach ihrer Umkehr blieb sie Katholikin, war aber nunmehr eine Chri­stin. Es ist äußerst schwer, einem kirchentreuen Katholiken eine solch grundlegende Wandlung klarzumachen.

B (Beispiel) 1 Es soll dieser Vorgang an einem ganz neuen Beispiel angedeutet werden. Eine Nonne schrieb einen Brief und suchte geistlichen Rat. Sie berichtete, daß sie keinen inneren Frieden habe. Nach der Regel ihres Ordens beichtet sie jeden Monat und kommuniziert. Das „absolvote in nomine patris et filii eius“ gebe ihr keine Gewißheit der Vergebung. Sie suche daher einen gläubi­gen evangelischen Seelsorger, dem sie sich anvertrauen könne. Sie sei auch innerlich so geführt worden, daß sie nicht mehr zu Maria, der Mutter Gottes, bete, sondern nur zu Jesus und seinem Vater. Sie habe starkes Verlangen, an einem Ort zu sein, wo biblisches Christentum praktiziert werde. Sie fühle sich an ihr Ordensgelüb­de gebunden und warte nun darauf, daß der Herr selbst ihre Sache in seine Hände nehme.

Wir stehen hier vor der Tatsache, daß der Heilige Geist eine katholische Nonne geistlich aufgeweckt und suchend gemacht hat. Um das Problem des Austritts aus der katholischen Kirche und des Eintritts in die evangelische Kirche geht es hier wahrhaf­tig nicht. In 54 Jahren meiner seelsorgerlichen Arbeit habe ich noch keinem Menschen geraten, in unsere Kirche einzutreten, ich gebe aber jedem Ratsuchenden den Hinweis auf die Auslieferung des Lebens an Jesus. Wer sich Jesus als seinem Führer anvertraut, wird von ihm den rechten Weg geführt werden, was er zu tun und zu lassen hat.

Negative Erfahrungen mit Katholiken

Ungute Erfahrungen mit Katholiken liegen in meiner Kartei in großer Zahl vor. Der Titel dieses Buches heißt Okkultes ABC. Ich traf in katholischen Kreisen viele an, die Zauberei treiben. Ich erinnere an das Buch von Dr. theol. Dr. phil. Rudolph, der das Buch schrieb Die geheimnisvollen Ärzte. Darin berichtet er, daß er 300 magische Besprecher interviewt hat. Die Mehrzahl waren Katholiken. Ich selbst kann solche Beispiele in großer Zahl liefern.

B 2 Viermal weilte ich auf der Insel Sizilien und hörte von Priestern, die Schwarze und Weiße Magie trieben. Das gleiche erlebte ich in der Schweiz. Eine Frau hatte von einem Kapuziner ein Amulett erhalten. In der Seelsorge öffnete sie es. Darin befand sich ein Zettel mit der Verschreibung ihrer Seele an den Teufel. Auch von Mönchen des Kantons Solothurn hörte ich Ähnliches.

Um das Gleichgewicht herzustellen, sei erwähnt, daß ich auch protestantische Pfarrer durch die Seelsorge entdeckte, die Zauberei trieben.

Ein anderes Gebiet religiösen Unfugs ist der Versuch der Abwerbung. Dazu gibt es auf den Missionsfeldern bitterböse Beispiele.

B 3 Bei einer Evangelisation in Ijui (Brasilien) hatte ich in einer großen Halle zu sprechen. An jedem Abend, wenn ich um 8 Uhr zu sprechen begann, setzte ein überdimensionaler Lautsprecher ein, der über das ganze Städtchen hinwegdröhnte. In unserer Halle konnten die Hörer mich fast nicht verstehen. Ich bat öffentlich, daß Angestellte der Stadtverwaltung sich dieser Sache annehmen sollten. Was kam heraus? Dieser Lautsprecher war katholischer­seits installiert worden, um unsere Evangelisation zu stören.

Im gleichen Land kam ein Missionar zu mir und berichtete. In der Nähe der evangelischen Missionsstation zog ein neuer katholi­scher Missionar auf. Ihn störte die evangelische Nachbarschaft. So ließ er in der Nähe der evangelischen Mission einen Lautsprecher aufstellen, der Tag und Nacht plärrte und tobte. Der evangelische Missionar bat den katholischen Kollegen, doch diesen Unfug einzustellen. Es war alles umsonst. Von den Behörden bekam er keine Hilfe, weil es sich hier um katholisch eingestellte Beamte handelte.

Auch auf einem anderen Sektor habe ich Beispiele, die nicht in Details ausgebreitet werden können.

B 4 Eine ehemalige Nonne kam zu mir zur Aussprache. Es war nicht in Deutschland, und es war kein Beichtgespräch. Sie berichtete, daß sie als reines, unberührtes Mädchen in ein Kloster eingetreten war. In diesem „frommen Haus“ ging es sehr unheilig zu. Die Schwestern trieben unsaubere Dinge mit den Arbeitern, die die Klostergüter bewirtschafteten. Die Oberin machte keine Aus­nahme. Sie hatte ihren speziellen Freund. Die junge Novizin wurde in dieses Treiben mit hineingezogen. Es wurde ihr zuviel, und sie trat aus dem Kloster aus. Sie hat alles noch deutlicher berichtet, was hier nicht wiedergegeben wird.

B 5 Einen Skandal ersten Ranges löste ein Buch von Prof. R. Bäumer im Jahr 1981 aus. Diese Schmähschrift gegen den evangeli­schen Glauben trägt den Titel Kleine deutsche Kirchengeschich­te und stellt ein gehässiges Pamphlet gegen Martin Luther dar, und das exakt im Vorstadium des Papstbesuches in Deutschland. In dieser, aus dem Ungeist der Gegenreformation geborenen Veröf­fentlichung heißt es z. B., daß Luthers Heirat mit Katharina von Bora durch Unzucht und Gelübdebruch und durch das Blut so viel tausend Ermordeter besudelt worden sei.

Wir fragen nun ganz vorsichtig, auf wessen Konto die vielen tausend ermordeter Blutzeugen zu buchen sind.

Ich sehe es weiter als Schande für die katholischen Bischöfe Deutschlands an, daß sie 40.000 Exemplare dieser Schmähschrift vor dem Papstbesuch in Deutschland verteilen ließen, statt diese Unwahrheit und Verunglimpfung zu stoppen.

Der Maßstab

Böse oder gute Erfahrungen sind noch kein Hinweis auf den Unwert oder Wert einer Glaubensrichtung. Man kann auch nicht z. B. die Slums von London, New York oder Kalkutta verallgemei­nern und damit der ganzen Stadt den Stempel aufdrücken. Der Maßstab für die Beurteilung einer Konfession ist allein die Heilige Schrift. Zu diesem Gesichtspunkt ein Beispiel.

B 6 Ich kenne einen aufrichtig suchenden katholischen Prie­ster. Er prüfte die katholische Glaubenslehre und danach die protestantische Dogmatik.

Er tat ein übriges und besuchte ein evangelisch-theologisches Seminar, um durch den Vergleich die letzte Wahrheit zu finden. Danach lebte er noch eine Zeitlang in einer bewußt evangelischen Familie. Er wurde enttäuscht und ging zurück in das katholische Pfarramt. Ich schrieb ihm, er dürfe nicht Menschen zum Maßstab nehmen, sondern nur die Heilige Schrift. Jesus sagt (Joh. 5,39): „Suchet in der Schrift … sie ist es, die von mir zeuget.“ Natürlich wird uns bei der Enttäuschung des Wahrheitssuchers deutlich, was Paulus in 2. Kor. 3,3 schreibt: „Ihr seid ein Brief Christi.“ Wenn wir Christen nicht ein Brief Christi sind, enttäuschen wir unsere Mitmenschen. Das ist unsere Schuld. Die Schuld des Wahrheitssu­chenden ist aber, daß er Menschen – dazu gehört auch die priesterliche Hierarchie und die Tradition – und nicht die Heilige Schrift allein als Maßstab nimmt.

Biblisches in der katholischen Kirche

Wenn wir nach der biblischen Substanz in der katholischen Dogmatik fragen, können wir den Reformator Luther zitieren. Wenn er von den positiven Werten der von ihm angegriffenen „gegnerischen“ Kirche spricht, ist er bestimmt ein zuverlässiger Zeuge. Luther schrieb in den von ihm 1537 verfaßten Schmalkaldi­schen Artikeln folgendes:

Das erste Theil ist von den hohen Artikeln der göttlichen Majestät, als:

  1. Daß Vater, Sohn und Heiliger Geist, in einem göttlichen Wesen und Natur, drei unterschiedliche Personen, ein einiger Gott ist, der Himmel und Erden geschaffen hat.
  2. Daß der Vater von niemand, der Sohn vom Vater geboren, der Heilige Geist vom Vater und Sohn ausgehend;
  3. Daß nicht der Vater noch Heiliger Geist, sondern der Sohn sei Mensch worden;
  4. Daß der Sohn sei also Mensch worden, daß er vom Heiligen Geist ohn männlich Zuthun empfangen, und von der reinen, heiligen Jungfrauen Maria geboren sei. Danach gelitten, gestor­ben, begraben, zur Hölle gefahren, auferstanden von den Todten, aufgefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten Gottes, künftig zu richten die Lebendigen und die Todten. Wie der Aposteln, item S. Athanasii Symbolum und der gemeine Kin­derkatechismus lehret. – Diese Artikel sind in keinem Zank noch Streit, weil wir zu beiden Theilen dieselbigen bekennen. Darum nicht vonnöthen jetzt davon weiter zu handeln.

Luther hat also die gemeinsame Basis des katholischen und evangelischen Glaubens anerkannt. Im 20. Jahrhundert müßte das noch differenzierter gesagt werden, da inzwischen katholische und protestantische Modernisten viele Positionen des gemeinsamen Glaubensbekenntnisses aufgegeben haben, vor allem die Jungfrau­engeburt der Maria. Selbst Emil Brunner, den man nicht als Modernisten bezeichnen kann, hat sich von diesem Glaubenssatz distanziert. Die offizielle kirchliche Linie ist es aber noch nicht.

In meiner Studentenzeit entdeckte ich selbst viel Gemeinsames in den beiden Schwesterkirchen. Ein Semester lang hörte ich scholastische Theologie und wurde vor allem von der Gnadenlehre beeindruckt. Die gratia praeveniens und die gratia gratis data – die zuvorkommende Gnade und die geschenkweise Gnade – sind doch auch Positionen in Luthers Theologie.

Unbiblisches in der katholischen Kirche

Wer sich intensiv mit der katholischen Lehre befaßt, entdeckt schwerwiegende Irrtümer. Man lese dazu das Buch von Otto Markmann Irrtümer der katholischen Kirche. Bei der Lektüre dieses Buches packt einen das Entsetzen: Spiritisten als Heilige erklärt, magische Erlebnisse als Wirkungen des Heiligen Geistes deklariert, echte Christen um ihres Glaubens willen gefoltert und umgebracht. Mit meinem Freund Dr. Helmut Pfandl zusammen stand ich im April 1983 in Schärding, gegenüber der Inn-Insel Gries, vor der Gedenktafel von Leonhard Kaiser, der auf dieser Insel um seines evangelischen Glaubens willen auf dem Scheiter­haufen sein Leben beendete. Als das Feuer entfacht worden war, rief er dem zuschauenden Volk zu, sie sollen das Lied singen Komm, heiliger Geist. Als die Flammen ihn einhüllten, hörte man ihn mit fast erstickter Stimme singen: Jesus, ich bin dein, mach mich selig. Das Blut der wirklichen Heiligen schreit zum Himmel. Hat die katholische Kirche eigentlich nie Buße getan für die Folterungen und Morde in der Zeit der Gegenreformation und Inquisition?

Bei einem Besuch und Dienst in der kleinen evangelischen Kirche in Madrid suchte ich unter anderem das Denkmal auf, das Zeugnis von der letzten Ketzerverbrennung im Jahr 1869 gibt.

Es soll und darf kein Haß gepredigt werden. Das düstere Kapitel katholischer Irrtümer muß aber wenigstens angedeutet werden. Es werden dabei nur einige Hauptpunkte genannt.

Die Mariologie

Dieser Abschnitt ist keine Abwertung der Maria. Gott hat sich die beste, reinste Mutter für seinen Sohn ausgesucht. Dieser Frau gehört unsere Hochachtung. Ihre Gestalt und Bedeutung darf aber nicht zu einem Götzendienst ausgeweitet werden, wie es in der katholischen Kirche geschehen ist. Wer einem Geschöpf vertraut statt dem Schöpfer, ist ein Götzendiener. Mir liegt durch meine vielen Missionsreisen schier unermeßliches Material vor, das gar nicht in seinem Umfang dargestellt werden kann. Es würde den Rahmen dieses Buches überschreiten.

Wer viele Missionsfelder besucht, dem fällt zuerst auf, daß es Marienstatuen mit allen Hautfarben gibt. Dem schwarzen Afrika­ner erscheint sie mit schwarzer Haut. Dem Indianer in Südamerika offenbar sie sich in seiner Hautfarbe, etwa als Maria Guadalupe. Das nächste, was dem Beobachter sich zeigt, ist die Tatsache, daß Maria neben anderen heidnischen einheimischen Gottheiten steht. Die Indios in Kolumbien oder Peru feiern ihre alten angestammten Götzenfeste weiter und fügen nur ein neues Marienfest hinzu. Das entspricht der katholischen Assimilation, ein Angleichsverfahren an das Heidentum, um das Volk zu gewinnen.

Diese Angleichung an das Heidentum kennzeichnet auch die katholische Kirche auf den Philippinen. 1565 kam der erste katholi­sche Missionar unter dem Schutz der spanischen Soldaten auf die Philippinen. Die Missionierung machte große Fortschritte, weil die Patres den Animismus und Ahnenkult der Heiden duldeten. Neben den Marienfesten existieren die alten heidnischen Kulte. Der Erfolg war, daß 80 % des Volkes für den katholischen Glauben gewonnen wurde. Bis heute existiert aber noch die alte heidnische Zauberei, wie vor allem an der obskuren Praxis der spiritistischen Heiler erkannt werden kann. Sie treiben Zauberei, haben aber Marienbilder oder sogar einen kleinen Marienaltar in ihrem Be­handlungsraum.

Religionsgeschichtlich bedeutet der Marienkult das Eindringen orientalischer Vorstellungen einer Muttergottheit. Das Ave Maria im Rosenkranzgebet ist eine Übernahme der Gebetsperlen, die bei allen Mönchen ostasiatischer Religionen seit Jahrtausenden üblich waren.

Dem psychisch-emotionalen Hang eines andächtigen Frommen kommt die Legendenbildung und das entstehende mythische Ran­kenwerk entgegen. So wird von Maria behauptet, sie sei von Geburt an ohne Erbsünde gewesen (immaculata conceptio). Es wurde ihr auch lebenslange Jungfrauschaft angedichtet, um ihren Nimbus zu erhöhen, obwohl in Matthäus 13,55 von den leiblichen Geschwistern Jesu gesprochen wird. Die katholischen Christen sollen die Bibel nur mit den authentischen Erklärungen der Kirche lesen und verstehen. An dieser Stelle liegt eine Fälschung der katholischen Kirche vor.

Der gleiche Vorgang einer Umdeutung des biblischen Textes liegt bei der Erklärung von 1. Mose 3,15. Es heißt dort ,,… dersel­be wird dir den Kopf zertreten.“ Daraus machte die katholische Kirche ,,… dieselbe wird dir den Kopf zertreten“ und bezieht das auf Maria. Daher wird Maria auch „Schlangenzertreterin“ genannt und als Gegenspielerin Satans angesehen. Ein katholischer Priester, der das Manuskript las, machte mich darauf aufmerksam, daß nur in der alten Vulgata der Ausdruck „dieselbe“ steht. In der neuen Vulgata heißt es „derselbe“. Das wird dankbar zur Kenntnis genommen.

Unter meiner katholischen Literatur befindet sich das Buch von Pater Bonifatius Günther mit dem Titel Maria, die Gegenspielerin Satans. In diesem Buch stehen merkwürdige Dinge.

Auf Seite 9 heißt es: „Die Schlangenzertreterin ist stärker als Satan und die ganze Hölle. Wo sie auftritt, muß er weichen … Nur ihren Kindern kann er nachstellen. Aber auch nur da, soweit sie es zuläßt.“

Hier werden also Maria Kräfte und eine Machtfülle angedichtet, die nur Gott und Christus haben.

Auch die Vorstellung, daß Maria Miterlöserin (corredemptrix) ist, findet sich in diesem Buch auf Seite 449, und auf S. 454 erhält Maria das Ehrenprädikat, sie sei „Pforte des Himmels“. Das Buch endet auf Seite 456 mit dem Hinweis: „Maria und die Hingabe an ihr unbeflecktes Herz ist der einfachste, schnellste und sicherste Weg zu Gott.“

Was hier Pater Bonifatius aussagte, steht in noch schärferer Form in dem Buch Die Jesuiten von H. Boehmer-Romundt. Darin heißt es auf Seite 136: „Die Jesuiten priesen Maria als die Adoptivtochter Gottes. Sie lehrten, daß es schwer sei, durch Christus, leicht aber durch Maria die Seligkeit zu erlangen.“

Das bedeutet, daß Christus in seiner einzigartigen Bedeutung entthront, Maria aber an seiner Stelle inthronisiert wird. Das ist Lästerung und Götzendienst.

Es bleibt, was Jesus sagt: „Ich bin der Weg“ Joh. 14,6). Es hat in alle Ewigkeit Gültigkeit, was Paulus bezeugt: „Es ist ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus“ (1. Tim. 2,5).

Im Marienkult nehmen die unbiblischen Greuel kein Ende. Vor Jahrzehnten stand ich in Venedig vor einem gewaltigen Altarge­mälde von Tizian, das die assumptio Mariae (Himmelfahrt Marias) darstellt. Was dieses Bild aussagt, wurde am 1. Nov. 1950 von Papst Pius XII. feierlich ex cathedra als Glaubenssatz verkündigt, daß Maria eine leibliche Himmelfahrt zu Gott erlebt habe.

Ein weiteres höchst bedenkliches Zeichen der übersteigerten Marienverehrung sind die Marienvisionen und Marienerscheinun­gen. Wir können nur die beiden wichtigsten kurz skizzieren.

Die Erscheinungen der Maria

In der Gegenwart sind es zwei Wallfahrtsorte, die am meisten fromme Katholiken anziehen, Lourdes und Fatima.

Lourdes hat bis jetzt 18 Erscheinungen der Maria aufzuweisen. Begonnen hat diese Serie im Februar 1858. Empfängerin oder Seherin war ein 14jähriges Mädchen mit dem Namen Bernadette. Diese „himmlische“ Erscheinung betonte den fleißigen Gebrauch des Rosenkranzes und forderte Prozessionen und den Bau einer Kapelle zu ihren Ehren.

Seither strömen die Wallfahrer nach Lourdes und erwarten dort Heilung und Hilfe für ihre Nöte. In der Tat kommen Heilungen vor. Die katholische Kirche ist vorsichtig. Eine Ärztekommission ist eingesetzt, die Heilungen zu überprüfen haben. Ich las einen Artikel, wonach unter 2000 Pilgern im Schnitt drei Heilungen geschenkt werden. Wenn diese wenigen Heilungen biblisch echt waren, könnte man tatsächlich von Wundern reden.

Manche Heilungen lassen sich als Placebo-Wirkungen oder Suggestivwunder erklären. Die vielen Krücken, die ausgestellt sind, haben eine suggestive Wirkung. Zum anderen gibt es auch dämonische Wunder, wie ich sie oft in meinen Büchern dargestellt habe. Trotz höchster Bedenken halte ich es auch für möglich, daß echtes Geschehen passiert. Ich will einen Fall konstruieren. Eine gottesfürchtige Katholikin mit einem gläubigen Herzen, aber bescheidenen Geistes kommt nach Lourdes. Sie betet auf dem Weg: „Du Gott und barmherziger Vater, wenn es dein Wille ist, lasse mich in Lourdes gesund werden.“ Gott, der nicht so engstir­nig ist wie die meisten Kritiker, sieht das Gebet und den Glauben der Frau an und erhört ihr Gebet. Damit ist die Heilung nicht wegen Lourdes, sondern trotz Lourdes erfolgt.

Solche positiven Beispiele können sich ereignen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß diese Marienerscheinungen in Lourdes spiritistischen Charakter haben. Gott kann aber auch in einer solchen Situation Menschen retten.

Zu dem Wallfahrtsort Fatima wird ein Bericht von Otto Mark­mann wiedergegeben, dessen Buch ich schon empfohlen habe. Auf Seite 54 heißt es:

„Von weltweiter Bedeutung sind auch die sechs Erscheinungen in Fatima/Portugal des Jahres 1917. Hier sprach ’Maria’ zur Welt. Drei Kindern des portugiesischen Dorfes erschien sie: in einem weißen Nebel schwebend, einen wundervollen Wohlgeruch ver­breitend, als ,Rosenkranz-Königin`; himmlischer Lichtschnee (der auch fotografiert wurde) rieselte vom blauen Himmel herab. In der Hand hielt sie einen Rosenkranz. Bei der sechsten Erscheinung folgte das Sonnenwunder, das von mehr als 70.000 Menschen gesehen wurde. Etwa 10 Minuten lang vollführte die Sonne einen Regenbogen-Rundtanz am Himmel. Die Kinder hatten nicht nur Marienerscheinungen, sondern auch Engelserscheinungen und ei­ne Höllenvision mit Teufeln. Als 1921 unweit der Kapelle der Erscheinung aus dem felsigen Boden eine Quelle entsprang, wurde das als wunderbarer Erweis der Güte Marias gedeutet, und unzäh­lige Pilger strömen nun jährlich nach Fatima. In diesem Jahr waren es rund 700.000 irregeleitete Menschen.“

Vor einigen Jahren sprach ich mit dem inzwischen verstorbenen Professor Gebhardt Frei vom Missionsseminar Beckenried über Lourdes und Fatima. Frei war ein exzellenter Kenner der parapsy­chologischen Phänomene und hatte bei vielen Problemen die gleiche Meinung wie ich. Als ich aber diese beiden Wallfahrtsorte erwähnte, wehrte er sofort ab und sagte: „Das hat mit Spiritismus nichts zu tun. Das sind wirklich himmlische Erscheinungen der Gottesmutter.“

In dem erwähnten Buch von Pater Bonifatius Maria, die Gegenspielerin Satans steht auf Seite 179, daß Lourdes und Fatima von der Kirche anerkannte Erscheinungsorte sind.

Ein Mitarbeiter der Evangelischen Kirche, Hans Schröder aus Essen, schrieb mir zu diesem Thema beachtenswerte Feststellun­gen. Ich gebe sie verkürzt wieder:

„Was mir zur Zeit große Sorge bereitet, ist die Tatsache, daß sich die radikale protestantische Bibelkritik auch in der katholischen Kirche voll durchgesetzt hat. Der Verlag Katholisches Bibelwerk in Stuttgart veröffentlicht jetzt eine Anzahl bibelkritischer Werke von katholischen Theologen, die sich in nichts von protestanti­schen Bibelkritikern unterscheiden. So z. B. leugnet Prof. Erich Zenger in seinem Buch Der Gott der Bibel die Gesetzgebung Gottes am Sinai und andere Lehren. Prof. Gerhard Lobfink behauptet in seinem Werk Jetzt verstehe ich die Bibel, daß viele Aussagen im Neuen Testament unhistorisch sind. Er meint auch, daß die Geschichte von Mariae Verkündigung in Lukas 1 so nicht geschehen ist. Prof. Alfons Weiser erklärt in Was die Bibel Wunder nennt, daß die Ruferweckung des Lazarus durch Jesus wohl nicht geschehen sei. Es habe überhaupt nie Totenerweckun­gen gegeben. Alle diese bibelkritischen Bücher sind mit katholischer Druckerlaubnis veröffentlicht worden.

Dadurch ergibt sich folgende widersinnige und paradoxe Lage in der katholischen Kirche: Die erwähnten biblischen Tatsachen und viele Wunder Jesu sind unhistorisch und nie geschehen, aber es muß von den Katholiken geglaubt werden, daß Maria in Lourdes der Bernadette und in Fatima den Hirtenkindern erschienen ist. Ich habe noch keinen katholischen Theologen gehört oder gelesen, der heute an den Erscheinungen der Maria in Lourdes und in Fatima zweifelt. Auch Papst Johannes Paul II. wallfahrtete ja nach Lour­des und Fatima, während er die Bibelkritik in der katholischen Kirche sich ausbreiten läßt. Die Bibel wird also von vielen katholi­schen Theologen kritisch zersetzt, aber ganz neue Privatoffenba­rungen der Maria in Lourdes und Fatima sollen von Katholiken geglaubt werden. Es ist paradox, das Wort Gottes in der Bibel zu entkräften, während unbiblische Offenbarungen verbindlich sind.“

Zum Thema Marienverehrung und Marienkult hat Johannes H. Rott­mann aus Niedernhausen bei Wiesbaden ein gutdokumentiertes Flugblatt heraus­gegeben. Darin werden aufschlußreiche Zusammenhänge aufge­deckt. Das Stichwort lautet: Maria und Europa.

„… Lassen Sie sich überraschen! Am 12. September 1958 wurde auf dem norditalienischen Berge Seranissima von dem Mailänder Erzbischof Montini, dem verstor­benen Papst Paul VL, eine 20 m hohe Europa-Madonna einge­weiht, die den Namen trägt: ,Unsere Liebe Frau und Herrin Europas`. Die katholische Kirche sieht in Maria die biblische Gestalt des ’Sonnenweibes’ (Offb. 12,1: Es erschien ein großes Zeichen am Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen), das einen Kranz von 12 Sternen auf dem Kopfe trägt. Papst Johannes Paul II. sagte: ’Wenden wir daher von neuem unseren Blick der Mutter des Erlösers der Welt zu, der Frau der Geheimen Offenbarung des Johannes, der Frau, mit der Sonne bekleidet`.

Für Marienverehrer ist Blau die Farbe Mariens. Die Europa-Flagge bringt zum Ausdruck: Maria ist die Herrin Europas.

Die Symbolik dieser Flagge richtet sich gegen die Herrschaft Jesu Christi und Gottes und ist deshalb antichristlich.

Katholische Zielvorstellungen

Papst Pius XII. forderte am 24. 12. 1941 dazu auf, ’ein neues Europa und eine neue Welt aufzubauen’. Eine angebliche Marien­erscheinung, die sich ’Frau aller Völker’ nannte, forderte am 20.3. 1953: ’Völker Europas, schließt euch zusammen.’ Am 25. 3. 1957 wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gegründet. Bi­schof Dr. Graber sagte am 16. 9. 1978:

’Ich habe eine marianische europäische Internationale gefor­dert … Wir beten und bitten in der Stille, daß das Abendland wieder zu dem werde, was es einstmals war, ein IMPERIUM MARIANUM.`“ – Soweit Johannes Rottmann.

Damit schließen wir den Abschnitt Mariologie ab, obwohl viele Probleme nicht erörtert werden konnten. Zum Beispiel ist die gefährliche Unterwanderung der katholischen Kirche durch die Mystik mit ihren ekstatischen, visionären, medialen und okkulten Elementen in diesem Kapitel nicht behandelt. Ähnliche Probleme klingen beim Joga und der Transzendentalen Meditation an und können dort nachgelesen werden.

Da diese Darstellung der Mariologie manche Leser auf verkehrte Vorstellungen leiten könnte, muß ich zur Klärung zusammen­fassen:

Ich sage radikal nein zu dem Götzendienst, der mit Maria getrieben wird.

Ich sage ein volles Ja zur Maria, die von Gott so hoch geehrt wurde und die zu den Jüngerinnen Jesu gehör hat. Sie lebt nun in der Herrlichkeit, die Gott den Seinen bereitet hat. Ihr Friede ist unangefochten, denn Gott informiert sie nicht über den lästerli­chen Kult, der mit ihr auf Erden getrieben wird. Das nehme ich an, sonst wäre ihre Seligkeit furchtbar gestört.

Während der Niederschrift dieses Kapitels brachte der Postbote eine Flugschrift, von P. Benno Mikocki verfaßt, die mit kirchlicher Druckerlaubnis vom 27. 6. 1983 in 130000 Exemplaren veröffent­licht worden ist. Diese Broschüre hat den Titel TOTUS TUUS Maria = Ganz dein, o Maria

In dem Weihegebet auf der ersten Seite steht: „Lassen wir uns doch von Maria führen, damit wir durch sie Jesus ähnlicher werden. Das ist der sicherste und vollkommenste Weg.“

Der Weg des Gläubigen geht direkt zu Jesus und nicht über Maria.

Am Schluß dieser Broschüre steht ein Weihegebet, das Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1982 in Fatima an die Gottesmutter gerichtet hat. Es kann nicht das vier Seiten lange Gebet abgedruckt werden. Wichtig ist darin, daß der Papst die ganze Menschheit der Maria weiht. Diese Stelle lautet:

„Darum, o Mutter der Menschen und Völker … umfange mit deiner mütterlichen und dienenden Liebe diese unsere Welt, die wir dir anvertrauen und weihen, erfüllt von Sorge um das irdische und ewige Heil der Menschen und Völker …“ (Seite 28).

Jesus sagt (Mt. 28,18): „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“ Nicht Maria ist die Beauftragte Gottes.

Paulus bezeugt (Phil. 2,9): „Darum hat Gott ihn (Jesus) erhöht und hat ihm einen Namen gegeben, der über alle Namen ist.“

Die Gewichtsverlagerung auf Maria, die von der katholischen Kirche vollzogen worden ist, bedeutet Götzendienst und Abirrung vom Schöpfer zum Geschöpf.

Entnommen dem Buch: Kurt E. Koch OKKULTES ABC

Horst Koch, Herborn, im März 2006

Ergänzungen zum Thema Katholizismus finden sich in folgen­den Beiträgen:

  1. Dr. Lothar Gassman – Vatikan und die Neue Weltordnung
  2. Ernst Volk – Abendmahl oder Messopfer
  3. Kurt Koch – Purgatorium
  4. Dave Hunt – Rom, Nazis und Juden
  5. Dave Hunt – Das Messopfer
  6. Dave Hunt – Maria und die Neue Weltordnung
  7. Dave Hunt – Inquisition
  8. Norbert Homuth – Das Papsttum
  9. Werner Bartl – Inquisition in Österreich
  10. A. Omenzetter – Gemeinde der Reformation
  11. Joseph Chambon – Der französische Protestantismus
  12. Karl Dinges – Reformation in Österreich

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