Covid – Die Infantilisierung des Volkes

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Covid 19: die Infantilisierung der Gesellschaft

Vera Lengsfeld  –  Veröffentlicht am 11. Januar 2021

Wer sich je gefragt hat, wie Totalitarismus entstehen kann, der muss nur genau hinsehen, was sich vor unseren Augen abspielt. Was vor einem Jahr noch völlig undenkbar schien, wird jetzt verordnet und vollzogen. Die bürgerlichen Grundrechte, mühsam erkämpft in den letzten 200 Jahren, stehen nur noch auf dem Papier. Das Parlament, das geschaffen wurde, um die Regierung zu kontrollieren und zu zügeln, ist mit seiner Zustimmung außer Kraft gesetzt. Regiert wird auf Verordnungswege, die Verordnungen werden mit drakonischen Strafen durchgedrückt. An diesem Wochenende (9./10.01) wurde in Niedersachsen auf Rodeln eine Strafe ausgesetzt, die bis zu 25 000 € betragen kann. Der SED-Linke Regierungschef in Thüringen Bodo Ramelow möchte auch die Wirtschaft stillegen. Bis auf die Grundversorgung soll nichts mehr aufrechterhalten werden. Von diesem Notstand will er die übrigen Ministerpräsidenten noch überzeugen. Auch der Bayrische Ministerpräsident will die „Corona-Maßnahmen“ noch „vertiefen“. Dabei hat das ganze Land mittlerweile Hausarrest, dessen Ende nicht abzusehen ist. Diese Maßnahme ist, mit Ausnahme von Nordkorea, beispiellos.

Es gehören aber immer zwei dazu: diejenigen, die einsperren und diejenigen, die sich einsperren lassen. Was Zweitere bewegt, sich diesen absurden Maßnahmen zu unterwerfen, haben drei Psychoanalytiker und Psychologen, Hans-Joachim Maaz, Dietmar Czycholl und Aaron B. Czycholl in ihrem Buch „Corona-Angst – Was mit unserer Psyche geschieht“ untersucht. Leider ist der Titel nicht sehr zugkräftig, dem Buch wäre weiteste Verbreitung zu wünschen. Es geht der wieder brennend aktuellen Frage nach, wie aus freien Bürgern ängstliche Untertanen gemacht werden, die Rettung ausgerechnet von denen erhoffen, die sie ins Verderben stürzen.

Hans-Joachim Maaz, bekannt geworden durch seine Untersuchungen der DDR-Untertanenmentalität, die er als „Gefühlsstau“ diagnostizierte, bestreitet das erste Drittel des Buches. Sein Ausgangspunkt ist, dass der politische, wirtschaftliche, gesundheitliche und psychologische Schaden, der durch die Corona-Maßnahmen angerichtet wurde, bereits jetzt alles übertrifft, was in Friedenszeiten möglich schien. Aus den irrwitzigen, ja paranoischen Verordnungen wird erkennbar, dass die Pandemie politisch missbraucht, schlimmstenfalls inszeniert wurde. Durch die medizinisch-epidemische Situation lassen sie sich nicht begründen, das erhärtet den Verdacht einer politischen Strategie.

Zur Erinnerung: es geht um weniger als 1 Prozent der Bevölkerung, die tatsächlich von Covid 19 betroffen sind, die meisten davon in Alten- und Pflegeheimen. In Anbetracht dessen muss nicht nur nach der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen gefragt werden, sondern auch danach, ob diese Maßnahmen überhaupt notwendig sind. „Warum nicht Informationen, Aufklärung, Beratung und Empfehlungen – ohne Panikmache – genügen, um damit die Verantwortung im Umgang mit einer Gefahr in die Hände eines jeden Menschen zu legen und besonders Hilfsbedürftigen und Gefährdeten eine spezifische Unterstützung anzubieten“.

Letzteres versäumt die Politik bis heute, dafür legt sie die gesamte Gesellschaft immer mehr lahm, ohne ihrer Pflicht nachzukommen, zu erklären, warum sie glaubt, dass die von ihr getroffenen Maßnahmen wirkungsvoll sind. Tatsächlich wirken die Verbote eher wie Treiber der Pandemie, weil die tatsächlichen Infektionsherde, Alten- und Pflegeheime, nach wie vor vernachlässigt werden.
Wieso lässt sich die Mehrheit der Bevölkerung nahezu widerspruchslos zu gehorsamen Untertanen degradieren? Das ist ein Ergebnis der täglichen, nein, stündlichen Kriegspropaganda von Politik und Medien. Dem Virus wurde „der Krieg“ erklärt. Als erstes stirbt im Krieg die Wahrheit. Es entsteht die perfide Situation, dass durch ununterbrochene propagandistische Falschinformation die Bevölkerung (das Kriegsopfer) dazu gebracht wird, die Zerstörung sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Verhältnisse selbst zu vollziehen.

Im Krieg gibt es Kriegsgegner, die wie in allen Kriegen gnadenlos verfolgt und bestraft werden. Inzwischen wird Rodeln in Niedersächsischen Skigebieten laut NDR-Kultur mit bis zu 25 000 Euro Strafe belegt. Solche abstrusen Maßnahmen legen den Verdacht nahe, dass die Bevölkerung „derart provoziert und gespalten werden“ soll, „dass sie sich immerfort stellvertretend und ablenkend mit der Symptomebene (z.B. Maskenpflicht und potenzieller Impfzwang) beschäftigt. Wenn politisch-medial eine zunehmend feindliche Spaltung der Massen (Maskenfans vs. Maskenverweigerer, Impfbegeisterte vs. Impfgegner, Beschützende vs. Gefährdende) abgelenkt. Die Frage, warum durch die verordneten Maßnahmen das Immunsystem geschwächt wird, statt es, um die Krankheit wirksam zu bekämpfen, mit allen Mitteln zu stärken, soll gar nicht erst aufkommen.

„Auf der Symptomebene sind die Menschen eingeschüchtert, geängstigt, zum Gehorsam unterworfen und durch Spaltung in Pro und Kontra am wirksamen Protest und an der Mitbestimmung“ über die „neue Normalität“, die es laut unseren Politikern nach Corona geben soll, gehindert. Mehr noch, die „Hetzjagden auf Andersdenkende und Kritiker sprechen für das Wiederaufleben des nie wirklich bewältigten totalitären, extremistischen und „faschistischen“ (eigentlich nationalsozialistischen) Erbes deutscher Geschichte.

„Weder in der BRD noch in der DDR sind die psychologischen Grundlagen schwerer Gesellschaftspathologie des Nationalsozialismus verstanden oder gar aufgelöst worden“.

Man hat nicht einmal begriffen, dass, um eine Wiederholung zu vermeiden, die Methoden totalitärer Herrschaft geächtet und gemieden werden müssen. Die Aussonderung einzelner Gruppen aus der Gesellschaft durch Stigmatisierung ist ein von Politik, Medien und Antifa bedenkenlos verwendetes Mittel der Machtsicherung. „Wer sich ratlos und verwundert fragt, wie die Entwicklung seit 1933 massenpsychologisch möglich war, der muss nur die gesellschaftlichen…Mechanismen der Gegenwart zur Kenntnis nehmen“.

Man muss sich klar machen, dass „Politiker, Wissenschaftler und Journalisten wider besseres Wissen gegenüber der Bevölkerung grundlos Panik schüren, ja sogar gegen inzwischen erkennbaren Realitäten unverdrossen Bedrohungs-szenarien und falsche Interpretationen verbreiten“.

Warum tun sie das? Laut Maaz übersteigt es das emotionale Fassungsvermögen eines Psychiaters „mit speziellen Kenntnissen narzisstischer Psychologie“, „dass der größte Teil der politisch-medialen Eliten psychisch so schwer gestört sein könnte, aus eigener Ängstigung so irrational zu handeln… Um das Unvorstellbare doch irgendwie erfassen zu können, hilft nur eine psychodynamische Gesamtdeutung für das Zusammenspiel einer schwer narzisstisch gestörten und von Macht und Geld abhängigen Elite mit einer massenpsychologisch wirksamen Angst-Psychose einer Mehrheit der Bevölkerung… In einer Gesellschaftskrise hilft dann das kollektiv-kollusive Zusammenspiel zwischen einer eingebildeten Rettungskompetenz der Machteliten und einer illusionären Rettungsphantasie der Abhängigen, die wirklichen Ursachen der Gesellschaftsproblematik zu vertuschen“.

Wir haben es tatsächlich mit mehreren Krisen zu tun, die von der Politik in den letzten Jahren verursacht wurden: Die Energie- Umwelt- Migrations- Finanz- und Sozialkrise, die alle schon vor Corona diffuse Ängste und Unbehagen verbreitet haben.

„Die Realangst vor einer Infektion, unverantwortlich politisch-medial und von einigen Wissenschaftlern permanent aufgebauscht und mit fragwürdigen Zahlen geschürt, ist hervorragend geeignet, alle latenten Ängste der Menschen zu aktivieren und dann suggestiv auf eine Virusgefahr zu projizieren“. Die Virusgefahr ist das Feindbild, das im Krieg gebraucht wird.
„im Krieg gegen das Viruswerden alle gesunden , vernünftigen, der Realität und wissenschaftlichen Erkenntnissen verpflichteten Kritiker zu den vermeintlichen Feinden erklärt, gegen die Krieg geführt werden muss – so werden aus den Protestlern gegen die anti-Corona-Maßnahmen „Verschwörungstheoretiker“, „Esoteriker“, „Spinner“ und “Covidioten“…Mit der Diffamierung des Protestes , mit der Verleugnung potentieller Erkenntnis und Wahrheit geschieht eine Dehumanisierung in deren Schatten dann Menschen, die auf die bittere, beängstigende Realität hinweisen, leichter bedroht, verfolgt, gemobbt und am Ende sogar getötet werden können. Die Fronten der feindseligen Spaltung sind längst errichtet“.

Wem die letzte Schlussfolgerung zu radikal erscheint, der sei daran erinnert, dass sogar ein Mitglied der Ethikkommission der Bundesregierung, der Humangenetiker Wolfram Henn, die „Impfgegner“ aufgefordert hat, im Krankheitsfall auf Beatmung zu verzichten. Bezeichnend ist, dass der nazistische Geist, der hinter einen solchen Aufforderung steckt, von den Medien, die lediglich von einem „Brandbrief“ sprachen, nicht thematisiert wurde.
Es geht im Narrativ der Machteliten nicht mehr um Maskenverweigerer oder Impfskeptiker, sondern um „Gefährder“ (eine Bezeichnung für Terroristen!) und „Bedroher“.

„So wird der verständliche und berechtigte Zorn wegen politisch-ökonomischer Fehlentwicklungen auf die geschickt aufgehetzten Bürger…gelenkt, die jetzt stellvertretend in den „Bürgerkrieg“ ziehen (sollen). An dieser Stelle ist es wichtig zu verstehen, dass auch der spezielle Corona-Maßnahmen-Protest gegen das Regierungshandeln und die medialen Lügen gebraucht, ja geradezu gewünscht werde, um von der wirklichen Krise – dem finanziellen, ökologischen und sozialen Kollaps der narzisstischen Gesellschaft – abzulenken“.
Die Maßnahmen wie Maskenpflicht auch auf Wanderwegen, Strafen für Rodeln, Ausgangsbeschränkungen, Kontaktverbote sind so überzogen, dass es die Bevölkerung aufregen muss.

„Wer immer noch den oft irrwitzigen öffentlich-rechtlichen Nachrichten folgt, ist schwer angstvoll und eingeschränkt, und wer dagegen protestiert, ist in der gewünschten Ablenkungsfalle befangen. Für den gewünschten Kampf um das Flasche werden beide Seiten gebraucht.“

Was können wir tun?
„Wer demokratische Verhältnisse erhalten will, der muss fordern, dass die Einschränkung der Grundrechte juristische überprüft wird. Es ist auch geboten, weitgehend unsinnige, aber gesundheitsgefährdende Maßnahmen (Maskenpflicht) und existenzzerstörende (Lockdown) Maßnahmen kritisch zu hinterfragen. Zugleich ist es wichtig, die berechtigten Zweifel und den Protest von getriggerten Affekten … frei zu halten, um eine angemessene Kritik üben und realitätsgerechte Forderungen stellen zu können.“

Hier kann der friedliche Protest der DDRler im Revolutionsjahr 1989 als Vorbild dienen. Er war erfolgreich, weil er gewaltfrei blieb, Provokateure wirkungsvoll neutralisiert wurden, die Kritik frei von Rachsucht, teils sogar spöttisch war. Die Demonstranten haben sich damals nicht von den in der Menge verteilten Stasimitarbeitern, offiziellen und inoffiziellen, aufhetzen lassen. Das sollte, muss auch heute gelingen.
Hans-Joachim Maaz: Corona-Angst

Anhang zur Impffrage.

Wie sicher ist der Impfstoff gegen Covid 19?

Autor Vera Lengsfeld – Veröffentlicht am 9. Januar 2021

Seit Wochen gibt es eine regelrechte Impf-Kampagne in den Medien, die an die Ernteschlacht-Berichte zu sozialistischen Zeiten erinnert. Es wird der Bevölkerung suggeriert, allein die Bereitstellung des Impfstoffes und die möglichst schnelle “Durchimpfung” der Bevölkerung zähle. Abgesehn davon, dass es kaum kritische Fragen zum Versagen der Regierung bei der Bestellung von Impfdosen gab, werden die Risiken eines kaum erprobten Impfstoffes nicht erwähnt. Deshalb dokumentiere ich hier einen Text meiner Leserin Karla Lehmenn, die als Ärztin berechtigte Fragen und Bedenken hat:
Das Gesicht der Hoffnung wurde uns durch die Kanzlerin mit dem einer hochbetagten, erstmals geimpften Pflegeheimbewohnerin als verheißungsvoller Lichtpunkt in dieser düsteren Corona-Situation ans Herz gelegt. Ich selbst habe meine Mutter bis zum 104. Lebensjahr begleitet und kann ermessen, unter welchen Abhängigkeiten sich die letzten Jahre des Lebens in der Abgeschiedenheit einer Pflegeeinrichtung bewegen. Einflußnahme erfolgt in erster Linie durch das Pflegepersonal und durch die Mitinsassen der Pflegeeinrichtung. Außenstehende, wie Verwandte und Ärzte, können kurzzeitig beratend und unterstützend tätig werden, jedoch nur, solange der zu Pflegende noch aufnahme-und kritikfähig ist. Je mehr diese Fähigkeiten abnehmen, desto größer wird die Gefahr der Einflußnahme und Manipulation durch Unbefugte.
Das betrifft zur Zeit insbesondere die Impfung gegen Covid-19 mit ComirnatyR und die Impf-Priorisierung. Die individuell zu treffende Entscheidung für oder gegen die Impfung hängt von den Eigenschaften, in erster Linie von Wirksamkeit und Verträglichkeit des Impfstoffes ab.
ComirnatyR wurde nach einer, für einen völlig neuartigen Impfstoff extrem verkürzten Entwicklungszeit, mit zahlreichen Auflagen zugelassen (CMA). Befeuert wurde der Zulassungsprozeß durch die vom Hersteller und zahlreichen anderen Akteuren dramatisierte pandemische Situation.
Die wesentlichsten Erkenntnisse aus den Studien, die zur Zulassungserteilung führten:



1. Die krankheitsvorbeugende Wirksamkeit von ComirnatyR wurde in einer multinational zusammengesetzten Population mit nach aktuellem Kenntnisstand hoher Prävalenz der Covid-19 Erkrankung (880/100 000) untersucht. Nach der zweiten Dosis betrug die Impfwirksamkeit 95%; die beobachtete Anzahl bestätigter Covid-19 Fälle (8 von 18 198) trotz ComirnatyR –Impfung entspricht 44/100 000 und liegt damit nur geringfügig unterhalb des in Deutschland gültigen Limits von 50/100 000 für die Auslösung zusätzlicher Schutzmaßnahmen gegen die weitere Verbreitung von Covid-19, aber oberhalb der bereits seit Monaten in der Diskussion befindlichen Schwelle von 35/100 000. Es sind also auch nach Impfung weiterhin zahlreiche bestätigte Covid-19-Fälle (mindestens 44/100 000 Geimpfte!), abgesehen von den häufiger vorkommenden Verdachtsfällen (bis 7%), zu erwarten.



2. Das Ziel einer deutlichen Reduktion schwerer Covid-19 Erkrankungen durch den Impfstoff konnte nicht erreicht werden.


3. Zur Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Hochbetagten können keine Aussagen getroffen werden (insgesamt finden sich lediglich 10 Personen über 85 Jahre in den Zulassungsunterlagen, s. Schweizerische FI).


4. Die labormäßige Bestätigung von Covid-19 Fällen erfolgte ausschließlich mit der für den Krankheitsnachweis ungeeigneten PCR-Methode. Weder die sogen. bestätigten Covid-19 Fälle noch die Verdachtsfälle wurden mittels geeigneter Analytik verifiziert.


5. Eine Wirksamkeit gegenüber den bereits bekannten Mutanten wurde nicht untersucht.
6. Der Schutz des gesunden Impflings hat bei jeder Impfung oberste Priorität, insbesondere dann, wenn es sich nicht um die Abwehr eines hochsignifikanten Krankheitsrisikos handelt.
In Anbetracht der in den meisten Fällen (ca. 80-85%) mild ausgeprägten Symptomatik einer SARS-Cov-2 Infektion sind die
– identifizierten (Auftreten meist lokaler Nebenwirkungen bei bis zu 84% der Geimpften; schwerwiegendere Nebenwirkungen: Gesichtslähmung, allergische Reaktionen/anaphylaktische Ereignisse; Postmarketing-Erfahrungen: in 2,8% aller Nebenwirkungen war eine ärztliche Behandlung erforderlich) und
– potenziellen Risiken (impfstoffassoziiert-verstärkte Erkrankungen/VAED, impfstoffassoziiert-verstärkten Atemwegs-Erkrankung/VAERD)
der Impfung nicht zu unterschätzen und bereits bei heutigem Kenntnisstand in jedem
Einzelfall sorgfältig gegenüber der Entscheidung für oder gegen die Impfung
abzuwägen.
Nicht ohne Grund wurde wegen fehlender Langzeiterfahrungen und der damit verbundenen Unkenntnis über das Auftreten von seltenen, noch unbekannten Nebenwirkungen der Hersteller beauflagt, monatliche Sicherheitsberichte einzureichen.
Schlußendlich ist eine finale Analyse der Vorteils-Risiko-Kalkulation unter Einbeziehen auch der Mutanten erst nach Eingang aller noch ausstehenden Erkenntnisse aus klinischen Studien nicht vor Anfang 2024 zu erwarten.


Die Entwicklung eines Impfstoffes ist immer ein Lichtblick in der Bekämpfung
grassierender Infektionskrankheiten. Der breite Einsatz eines noch nicht ausgereiften
 Impfstoffes ist an sich schon ein gewagtes Experiment mit offenem Ausgang. Besonders
kritisch ist er allerdings für vulnerable Populationen, wie Hochbetagte (> 85 Jahre), bei
denen jegliche Erkenntnisse fehlen. Mediale oder politische Unterdrucksetzung
verbieten sich deshalb, ebenso wie lockende Versprechen bspw. kostenloser Transport
mit „einem Taxi zum …….. !“


Das Gesicht der Hoffnung ist jeder, der sich intensiv, nüchtern und emotionslos zu Vor- und 
Nachteilen der Impfung umfassend informiert und danach seine individuelle
 Entscheidung trifft. Nur so kann – „das habe ich ja nicht gewußt!“ – Jammer vermieden 
werden. Dieses Gesicht möge auch andere Entscheidungen oder Vorgehensweisen 
erhellen.


Dr. med. Karla Lehmann
  Dresden, am 6.1.2021

 

 

 

 

 

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