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Die aufgehende Saat (U.Mies)

10. April 2021

Die aufgehende Saat

Schon in der „alten Normalität“ war wegen des desolaten Zustands der Weltwirtschaft die finale Krise absehbar. Exklusivabdruck aus „Das Corona-Dossier“.

von Ullrich Mies

Die sogenannte Corona-Krise ist nicht vom Himmel gefallen! Vielmehr ist sie das Endprodukt, die logische Konsequenz aus einer jahrzehntelangen Epoche des vielfachen Niedergangs der Gesellschaft, der Sitten und des Umgangs mit unserem Planeten. Im Geleitwort zu Flo Osrainiks Riesenwerk „Das Corona-Dossier“, skizziert Ullrich Mies diese Entwicklung.



Exklusivabdruck aus „Das Corona-Dossier — Unter falscher Flagge gegen Freiheit, Menschenrechte und Demokratie“.

Um die sogenannte Corona-Krise des Jahres 2020 besser beurteilen zu können, möchte ich zunächst einen kurzen Blick auf den Zustand der „westlichen Wertegemeinschaft“ vor Ausbruch der Corona-Plandemie werfen.

Die entscheidende Frage ist: Was könnte die Machtzentren dazu veranlasst haben, Corona-Krise und Lockdowns mit ihren enormen Schäden für das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben auszurufen?

Nach fast einem Jahr Corona-Krise steht für den kritischen Zeitbeobachter unzweifelhaft fest: Es ging und geht den Zentren der Macht gar nicht um Corona, vielmehr waren und sind die produzierten Folgeschäden das eigentliche Ziel der Operation und soll der westliche Kapitalismus auf ein völlig neues Profit-Regime eingeschworen werden. Vor allem wurde zum Ende des Jahres 2019 immer deutlicher, dass das sogenannte Zivilisationsmodell und die Politik des Westens auf der Grundlage des weltumspannenden marktradikalen Kapitalismus kurz davor war, den Planeten vollends zu ruinieren. 


Die folgende Auflistung gibt nur einen bescheidenen Überblick über den Zustand der Welt zum Ende des Jahres 2019. Auch stellt sich maßgeblich die Frage: Wie war es um die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der westlichen Politik und ihrer Institutionen bestellt? Ich möchte hier ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit nur einige Faktoren nennen.

Herrschaftsparteien und Medienlandschaft
Immer mehr Bürgern wurde klar, dass Parteien und Mainstream-Medien nahezu ausschließlich Regierungs- und Konzernpositionen vertraten.
Die Herrschaftsparteien wurden von vielen Menschen als das erkannt, was sie sind: Lobby-finanzierte, korrupte, selbstbezogene Cliquen, die um die Interessen von Großkonzernen rotieren, ihre eigenen Karrieren planen und absichern.

Stabile Regierungsbildungen mit eindeutig transatlantischer Ausrichtung waren nicht mehr gewährleistet.

In Deutschland geriet die Merkel-Regierung wegen der schwierigen Regierungsbildung und ihrer Einmischung in Thüringen unter Druck.

Mediale Hetze und Kampagnen gegen Russland erreichten immer neue Eskalationsstufen, hier seien nur die Kampagnen um den Abschuss von MH-17, die Skripal-Affäre und der Syrien-Krieg genannt. Vieles deutete auf Geheimdienstoperationen hin, um Russland immer weiter an den Pranger zu stellen.


Die Außen- und Verteidigungspolitik (Kriegspolitik) der Merkel-Regierung, die sich in Abstimmung mit der NATO immer stärker gegen Russland und China richtete, wurde von Teilen der Bevölkerung als zunehmend friedensgefährdend angesehen. Viele Menschen hatten Angst vor dem dritten Weltkrieg.
Viele erkannten, dass die Flüchtlingsströme das Ergebnis der westlichen Kriegspolitik im Nahen und Mittleren Osten sind; weite Teile der Gesellschaft stellten daher die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Merkel-Regierung und der EU infrage.

Zustand der EU
Die EU stand legitimatorisch vor dem Kollaps. Der Glaube, die divergierenden Interessen der Einzelstaaten noch unter das Dach einer alles bestimmenden EU-Zentralorganisation stellen zu können, schwand immer mehr (1).
Die EU wurde zunehmend als das erkannt, was sie ist: ein Projekt der Herrschafts- und Konzerneliten, unter Führung des Merkel-Regimes, das alle Länder Europas unter seine Knute zwingen will.

Der Brexit sorgte für gigantische Verwerfungen.
Die Sanktionen des Westens/der EU als de facto Kriegshandlungen gegen zahlreiche Länder verschärften die internationale Krisenlage und verursachten unermessliches Leid.
Weite Teile der Bevölkerung begriffen den NATO-Aufmarsch Defender Europe 2020 sowie die zahllosen Militärübungen an der Grenze zu Russland als sich steigernde Provokationen.

Die Gelbwesten-Proteste in Frankreich dauerten seit vielen Monaten an, das Land kam nicht zur Ruhe.
Rechte Bewegungen und Parteien wie in den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Italien und Ungarn erhielten immer mehr Zulauf; die katalanische Befreiungsbewegung drohte die Einheit des spanischen Zentralstaates zu zerreißen.

Umwelt, geopolitische Situation und transatlantische Beziehungen
Die Diskussionen um Klimawandel und Erderwärmung eskalierten, eine breite Umweltdebatte nahm Fahrt auf. Viele Menschen stellten die Frage, ob die Menschheit — so wie sie bisher gelebt hatte — weiter leben könne, ohne die gesamte Mitwelt, ja den Planeten und die Lebensgrundlagen der Menschheit selbst zu zerstören (2).

Immer häufiger wurde die Gefahr eines dritten Weltkrieges beschworen, der aufgrund wachsender Spannungen der Großmächte ausbrechen könnte. Führende Wissenschaftler warnten auch vor der Gefahr eines großen Atomkrieges, so stellte das „Bulletin of the Atomic Scientists“ die Weltuntergangsuhr auf 100 Sekunden vor zwölf (3). Die Lage könnte dramatischer nicht sein und so schrieb das „Bulletin“:
„Die Menschheit sieht sich weiterhin mit zwei gleichzeitigen existenziellen Gefahren konfrontiert — einem Atomkrieg und dem Klimawandel —, die durch einen Bedrohungsmultiplikator, die cybergestützte Informationskriegsführung, noch verstärkt werden, der die Reaktionsfähigkeit der Gesellschaft untergräbt. Die internationale Sicherheitslage ist katastrophal, nicht nur, weil diese Bedrohungen existieren, sondern auch, weil die führenden Politiker der Welt zugelassen haben, dass die internationale politische Infrastruktur zu ihrer Bewältigung erodiert.“ (4)


Die USA kündigten mehrere Rüstungskontrollabkommen, den INF-Vertrag, den Open-Skies-Vertrag, das Iran-Atom-Abkommen, und trugen auf diese Weise maßgeblich zur weiteren Eskalation der Spannungen im internationalen Kontext bei. Deutschland und die EU schwenkten nach der Kündigung des Iran-Atom-Abkommens durch die USA immer mehr auf die aggressive US-politische Linie gegen den Iran ein.

Weite Teile Brasiliens, Australiens und anderer Länder standen in Flammen, Horrorszenarien mit Milliarden verbrannter Tiere kursierten in den Medien.

Der Kapitalismus als „einzig denkbares Wirtschaftssystem“ geriet zunehmend unter Legitimationsdruck.

Die War-on-terror-Nummer als Folge von 9/11 war nach fast 20 Jahren ideologisch und medial weitestgehend „abgefrühstückt“. Die zahlreichen geheimdienstlich organisierten Terroranschläge (GLADIO 2.0) in Europa — London, Paris, Madrid, Nizza, Berlin, Hameln etc. — versetzten die Gesellschaft nicht in die gewünschte totale Angststarre.


Interessendivergenzen zwischen Deutschland und den USA verdichteten sich und kulminierten in Fragen der deutschen Exportpolitik gegenüber den USA sowie North-Stream 2. Die USA unter Trump wechselten in den Modus des Wirtschaftskrieges unter anderem gegen Deutschland.


Dennoch wurde die US-Statthalterrolle Deutschlands und der EU in der Causa Defender Europe 2020, der Frage der erweiterten Aufrüstung auf 2 Prozent des BIP, der Drohnenkriegsführung über die Relais-Station Ramstein und der Atombewaffnung mit den neuen taktischen Atombomben B61-12 deutlich (5).


Das internationale Finanzregime stand im Herbst/Winter 2019 vor dem Kollaps. Catherine Austin Fitts ist davon überzeugt, dass die Corona-Krise inszeniert wurde, um den totalen Kollaps des Finanzsystems Ende 2019 abzuwenden. Nach ihrer Auffassung handelt es sich um einen Finanzputsch mit dem Ziel der Einführung eines von den Zentralbanken kontrollierten Krypto-Geldes. Und dies wird, so Fitts, verbunden mit der Installation von Betriebssystemen in unsere Körper, sei es über Impfungen oder Implantate, um letztendlich die absolute Kontrolle über die Menschheit herzustellen. Finales Ziel sei die totale Versklavung einer planvoll reduzierten Menschheit (6).

Neoliberale Konterrevolution
Der Blick zurück in die Vor-Corona-Ära wäre unvollständig, ohne zu erwähnen, welche erheblichen Spuren die gut 30-jährige neoliberale Konterrevolution (7) in Politik, Medien, Kultur sowie Bildungswesen und damit im Bewusstsein der Bevölkerung hinterlassen hat (8). Bis zum heutigen Tage setzen die deutschen Regierungen als Statthalterregime der Transatlantiker maßgeblich die Anweisungen des US-Finanz- und Kriegskomplexes um und fungieren im Wesentlichen als „Außenstellen“ von State Department, Pentagon/NATO und CIA. 

Ziel der Großkoalitionäre ist es, die von der Bevölkerung geschaffenen Werte privaten Großanlegern beziehungsweise den großen Kapitalsammelstellen des 21. Jahrhunderts angeführt von BlackRock zu übereignen, das heißt die Privatisierung des gesamten Staatsvermögens zu betreiben. Doch der Prozess der Kapitalkonzentration und Privatisierung läuft EU-weit und ist letztlich auch die bestimmende Funktion der Europäischen Union. Die Zerstörung des solidarischen Gemeinwohlgedankens ist der ideologische Kern des Neoliberalismus.


Ich behaupte: Die neoliberale Konterrevolution schuf die grundlegenden ideologischen Voraussetzungen der aktuellen Gesundheitsdiktatur im Rahmen des Corona-Regimes. Aber auch die individuellen Effekte dieser Konterrevolution sind von höchster Bedeutung für das kollektive Verhalten der heutigen Massengesellschaft: die Förderung aller perversen Formen des Egoismus, des Geizes („Geiz ist geil“), der Niedertracht, der Vorteilnahme, des Konkurrenzverhaltens, der Sinnerfüllung im Preisvergleich bis hin zur völligen Entpolitisierung und politischen Paralysierung.

Allen Menschen, die den regimegesteuerten Verführern, den spindocs der Geheimdienste und der Medienindustrie auf den Leim gehen und denen die herrschenden Cliquen die Zukunft ruinieren, sei gesagt: Wer glaubt, sich für die vermeintliche Sicherheit gegen die Herausforderungen der Freiheit entscheiden zu sollen, landet in der Diktatur.

Die Psychologie der Massen
Massenpsychologisches Verhalten und Herdentrieb setzen sich offenbar über die Jahrhunderte mehr oder weniger kontinuierlich fort. Viele Geistesgrößen haben sich daher zur „Psychologie der Massen“ Gedanken gemacht.

So schrieb Étienne de La Boétie um 1560:
„Das Volk selbst schlägt sich in Fesseln, schneidet sich die Kehle ab, gibt die Freiheit für das Joch dahin, da es doch ganz in seiner Wahl steht, ein Knecht oder frei zu sein; es willigt in sein Unglück, noch mehr es jagt ihm nach“ (9).
„Wenn nun also alle Geschöpfe, welche Empfindungen haben, als solche das Übel der Unterwerfung fühlen und der Freiheit nachjagen, wie man dieses an den Tieren sieht, welche, obschon zum Dienste der Menschen bestimmt, sich doch nicht so daran gewöhnen können, dass nicht immer der entgegengesetzte Trieb nach Freiheit mitten unter der Knechtschaft durchschimmere; durch welchen Unfall ist denn der Mensch so ausgeartet, der Mensch, der von Natur zur Freiheit geboren ist, dass er sogar das Andenken seines Urstandes und die Begierde verloren hat, wieder in selbigen zu treten“ (10).


Im Dezember 1828 schrieb Johann Wolfgang von Goethe:
„Und denn, man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrthum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrthum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. — Oft lehrt man auch Wahrheit und Irrthum zugleich und hält sich an letzteren“ (11).


Der konservative Gustave Le Bon bemerkte vor mehr als 100 Jahren:
„Es ist überflüssig zu bemerken, dass die Unfähigkeit der Massen, richtig zu urteilen, ihnen jede Möglichkeit kritischen Geistes raubt, das heißt, die Fähigkeit, Wahrheit und Irrtum voneinander zu unterscheiden und ein scharfes Urteil abzugeben. Die Urteile, die die Massen annehmen, sind nur aufgedrängte, niemals geprüfte Urteile. Viele einzelne erheben sich in dieser Beziehung nicht über die Masse. Die Leichtigkeit, mit der gewisse Meinungen allgemein werden, hängt vor allem mit der Unfähigkeit der meisten Menschen zusammen, sich aufgrund ihrer besonderen Schlüsse eine eigene Meinung zu bilden“ (12).

Über die ewige Mehrheit bemerkte Ernst Bloch 1956:
„Nur sanft sein heißt noch nicht gut sein. Und die vielen Schwächlinge, die wir haben, sind noch nicht friedlich. Sie sind es nur im billigen, schlechten Sinn dieses Wortes, sind es allzu leicht. Ja, als kleine Kinder ließen sie sich nichts gefallen, diese begehren auf, dass man Wunder meint, was es derart mit uns auf sich habe. Aber danach kamen auf zehn Aufstände tausend Kriege, und die Opfer blieben brav. Daneben überall die vielen Duckmäuser, sagen nicht so und nicht so, damit es nachher nicht heißt, sie hätten so oder so gesagt. Leicht gibt sich bereits als friedlich, was mehr feige und verkrochen ist“ (13).


Um wie viel mehr und um so leichter unterwerfen sich die Massen der Herrschaft der wenigen, wenn sie unter Angst gesetzt werden? Neurowissenschaftler bestätigen, dass beim Menschen im Panik- und Angstmodus das Reptiliengehirn das Steuer übernimmt (14). Das im Laufe der Evolution entstandene Fronthirn wird so außer Kraft gesetzt, rationales Denken unmöglich. So war es für die Meister der psychologischen Kriegsführung nicht verwunderlich, wie schnell sich große Teile der Bevölkerung in den ihnen zugewiesenen mentalen Laufstall des Untertanen fügten. Die Zentren der Macht dürfen sich ob ihres hervorragend verlaufenen COVID-19-Großexperiments auf die Schenkel klopfen. Der länderübergreifende Feldversuch in Sachen Ausnahmezustand war für sie ein glänzender Erfolg. 


“Regierungen lieben Krisen, denn wenn die Menschen Angst haben, sind sie eher bereit, Freiheiten gegen das Versprechen aufzugeben, die Regierung werde sich um sie kümmern. Nach dem 11. September haben die Amerikaner zum Beispiel die fast vollständige Zerstörung ihrer bürgerlichen Freiheiten durch die hohlen Sicherheitsversprechen des PATRIOT-Gesetzes akzeptiert. (…) Der Wahnsinn über das Coronavirus beschränkt sich nicht nur auf Politiker und die medizinische Gemeinschaft“.

Genereller Vertrauensverlust
Unabhängig von ihrem irrationalen Verhalten und ihrer Unterwürfigkeit hatte sich im kollektiven Bewusstsein der breiten Bevölkerungsschichten in den Ländern des Westens — über viele Jahrzehnte aus bitteren Erfahrungen gespeist — ein enormes Misstrauen gegenüber den Institutionen angehäuft.

Und so ergab das jährlich erhobene weltweite Trust-Barometer (Vertrauensbarometer) der Firma Edelman — eine der großen Public-Relations-Agenturen — vom Januar 2020 Rekordwerte eines generellen Vertrauensverlustes aller maßgeblichen Institutionen, Regierungen, Medien, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Edelman hierzu:
„Seit Edelman vor 20 Jahren mit der Messung von Vertrauen begann, wurde dieses durch wirtschaftliches Wachstum beflügelt. Dies setzt sich in Asien und dem Nahen Osten fort, aber nicht in den entwickelten Märkten, wo die Einkommensungleichheit nun der wichtigere Faktor ist. Eine Mehrheit der Befragten in allen entwickelten Märkten glaubt nicht, dass es ihnen in fünf Jahren besser gehen wird, und mehr als die Hälfte der Befragten weltweit glaubt, dass der Kapitalismus in seiner jetzigen Form der Welt mehr schadet als nützt“ (16).


Edelman untersuchte 28 Länder zwischen Oktober und November 2019 (17). 56 Prozent aller Befragten waren der Ansicht, dass der Kapitalismus der Welt mehr schadet als nützt. In allen westlichen Industrieländern hatte die wachsende Ungleichheit einen enormen Einfluss darauf, ob die breite Bevölkerung noch ihren Institutionen traute. Generell stellte Edelman fest, dass die Mehrheit der breiten Bevölkerungsschichten im Durchschnitt aller untersuchten Länder kein Vertrauen in ihre Institutionen hatte.


Danach vertrauten den Regierungen, Medien, Wirtschaft und NGOs in Argentinien und Italien je 49 Prozent; in Australien 47 Prozent; in den USA und Deutschland 46 Prozent; in Frankreich und Spanien 45 Prozent; in Japan und im Vereinigten Königreich 42 Prozent. 83 Prozent der abhängig Beschäftigten machten sich Sorgen über einen Jobverlust. 61 Prozent waren davon überzeugt, dass die Regierungen nicht eingreifen, um unerwünschte technologische Entwicklungen zu unterbinden. 57 Prozent sagten, die Medien seien mit unglaubwürdigen Informationen kontaminiert. 66 Prozent hielten die derzeitigen politischen Führer für unfähig, den Zukunftsherausforderungen ihrer Länder gewachsen zu sein. 57 Prozent sagten, die Regierungen würden nur zum Nutzen einiger weniger arbeiten.
Zum Ende des Jahres 2019 war somit völlig klar, dass sich die Regierungen etwas einfallen lassen mussten, denn so konnte es keinesfalls weitergehen, und es „ereignete“ sich seit März 2020 weltweit das, was die Menschheit als Corona-Krise zu gewärtigen hat.

Psychologische Operation
Die herrschenden Klassen und ihre Regierungshelfer ordnen die Figuren auf dem Schachbrett der Macht und der Weltpolitik neu. Die alte Zivilisation hat ihrer Auffassung nach ausgedient und soll absterben, eine neue Retorten-„Zivilisation“, die 4. industrielle Revolution soll nach dem „Great Reset“ entstehen. Wie viele Menschen bei dieser Transformation auf der Strecke bleiben, interessiert die modernen Weltkriegsplaner nicht.
Das bekannte Zitat des amerikanischen Milliardärs Warren Buffett sei nochmals kurz in Erinnerung gerufen. Der Mann sprach im Kern bereits 2006 aus, worum es geht:
„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen“ (18).


Tatsächlich steht die Welt mitten in einem PSYOP-Krieg, einer psychologischen Operation der Extraklasse, in die alle Erkenntnisse der psychologischen Kriegsführung einfließen, des Mind Control/MKUltra, „Biedermanns Tabelle des Zwangs“ (19) und alle Erfahrungen aus Jahrzehnten zahlloser Kriege und Anti-Guerilla-Kriege (20). COVID-19 ist eine super psyop-mind-control-counterinsurgency-Operation gegen die Zivilgesellschaften (21), wobei die Medien im Rahmen einer strategischen Kooperation als „Waffe“ dienen.
Die transhumanistischen Psycho- und Soziopathen des World Economic Forum unter Klaus Schwab arbeiten im Schulterschluss mit Regierungen, Geheimdiensten und Militärs gegen die Völker, um deren Willen zu brechen. Die Zerstörung der menschlichen Psyche, die Zerstörung des Klein- und Mittelstandes, des gesamten Kulturbetriebes, die massive Zensur (22), Bevölkerungsreduktion, soziale Zersetzung der Gesellschaften, Polizeiterror, Psychoterror gegen freie Medien, Bedrohungen, Kontensperrungen, persönliche Anfeindungen und vieles mehr gehören zu einem Handlungsensemble.

„PSYOP sind geplante Operationen, die ausgewählte Informationen und Indikatoren an ausländische Zielgruppen vermitteln, um deren Emotionen, Motive, das objektive Denken und letztlich das Verhalten ausländischer Regierungen, Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen zu beeinflussen. (…) Auf diese Weise beeinflusst PSYOP nicht nur die Politik und Entscheidungen, sondern auch die Fähigkeit zu regieren, die Fähigkeit zu befehlen, den Willen zu kämpfen, den Willen zu gehorchen und den Willen zu unterstützen“ (23).


Der offizielle Auftrag der 4th Psychological Operations Group lautet:
„… überall auf der Welt kurzfristig psychologische Operationen und ‚Civil Affairs‘ (mit anderen Worten: Subversion) zur Unterstützung der Koalitionsstreitkräfte und der Regierungsbehörden in Washington zu planen, zu entwickeln und durchzuführen. Zum Personal der 4th Group gehören regionale Experten und Linguisten, die ein tiefes Verständnis für die politischen, kulturellen, ethnischen und religiösen Feinheiten des Zielpublikums haben. Sie sind auch Experten in technischen Bereichen wie Journalismus, Rundfunkbetrieb, Grafikdesign, Zeitungsgeschäft, Illustration und taktischer Fernkommunikation“ (24).


Die Zentren des westlichen Kapitalismus haben den Zivilgesellschaften den Krieg erklärt. Die COVID-Nummer hat diese Tatsache vollends ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Sie müsste nur noch die Fakten zur Kenntnis nehmen und sie in die oben genannten Zusammenhänge einbauen, genau hinschauen und sich von der Illusion befreien, Herrschaftsparteien und Regierungen hätten etwas mit Gemeinwohlorientierung zu tun. Wie wir aus leidiger Erfahrung seit 1989 wissen, ist das Gegenteil der Fall. 


Und obwohl die Mehrheit der Menschen in den entwickelten Industrienationen, die von der PR-Agentur Edelman befragt wurden, insbesondere ihren Regierungen nicht mehr trauen, verhalten sie sich in der inszenierten Corona-Krise völlig irrational. Hier folgen sie den sogenannten Eliten wie Kleinkinder ihren Eltern. Ein Schlüssel zur Erklärung dieses irrationalen Verhaltens liegt offensichtlich in massenpsychologischen Phänomenen, in einer seit Generationen eingeübten Autoritätshörigkeit und darin, dass die Masse dazu neigt, kultischen Narrativen zu folgen (25). Es ist der Glaube einer Großsekte, die sich allen rationalen Argumenten verschlossen hat und die außerhalb der Großsekte Stehenden als Feinde betrachtet.


Flo Osrainik hat zum Kriminalstück COVID-19 eine Fülle an Material zusammengetragen und ist zu dem Ergebnis gelangt, dass die von der WHO ausgerufene Pandemie ein gigantisches Betrugsmanöver ist, eine Operation unter falscher Flagge. Niemand kann nach der Lektüre dieses spannenden Werkes noch behaupten, er oder sie hätte nichts gewusst. Aus dieser Erkenntnis heraus muss der Widerstand erwachsen.

Anhang vom 10. 5. 2021

 

Erlogene Wahrheiten
Die moraltriefende Handlungsmaxime in der Coronakrise entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Farce. Exklusivabdruck aus „Das Corona-Dossier“.

von Flo Osrainik

Foto: Billion Photos/Shutterstock.com

„Geht nicht, gibt‘s nicht!“ Was früher ein Werbeslogan für die Baumarktkette „Praktiker“ war, ist für die Verschwörungspraktiker von heute Realität. Ihre Institutionen müssen nur noch „Vorsicht! Virus!“ rufen — und schon ist beinahe die ganze Welt bereit, den größten Irrsinn mitzutragen. Werkzeuge der Macht sind eine gekonnte Ethik-Simulation und eine Technik, die Nietzsche als „Umwertung aller Werte“ bezeichnet hat. Exklusivabdruck aus „Das Corona-Dossier — Unter falscher Flagge gegen Freiheit, Menschenrecht und Demokratie“.

„Ein Aufruf an die Vernunft: Waffenschmieden in Brotbackstuben umrüsten“ — Helmut Glassl.

Eine Künstlergruppe wandelt in weißen Schutzanzügen, mit gesenktem Haupt, von Masken anonymisiert, mit schwarzen Hygienebandagen, apathisch in Zweierreihen im Gefangenengleichschritt durch die Abenddämmerung von Bern. Eine maschinell klingende Frauenstimme gibt in Dauerschleife und im Orwell-Sprech, abgehackt und von Pausen unterbrochen, über Lautsprecher den Takt der Gruppe mahnend vor:
„Allein sterben lassen ist Nächstenliebe. Selber denken gefährdet das Allgemeinwohl. Wahre Freiheit findet in der Isolation statt. Impfung ist Nächstenliebe. Opfert alles den Unternehmen. Trennt euch von den Gefährdern. Verzichtet auf Zeugung. Verratet eure Nachbarschaft. Regelbrecher an die Wand. Gefährder in die Einzelhaft. Maskenpflicht ein Leben lang. Impfgegner entrechten. Fügt euch der Normalität. Maskenleugner ächten. Kontaminierung vermeiden. Absolute Keimfreiheit. Körperkontakt schafft Leiden. Sicher ist nur Einsamkeit. Unser Atem tötet. Sei immer gehorsam. Lass deine Liebsten allein“ (1, 2). 

Ein Facebook-Nutzer schreibt:
„Beherbergungsverbot, Sperrstunden, Maskenpflicht, Abstandsgebote, Besuchsbeschränkungen, kalte Klassenzimmer, einsame Alte, maskierte Kinder, Denunzianten, Testorgien, Zahlenwillkür, Verordnungswahn, Masken-Polizeikontrollen, Bundeswehr im Innern, abgesagte Weihnachtsmärkte und so vieles mehr. Hotels, Veranstalter, Reisebüros, Markthändler, Messebauer, Künstler, Selbstständige, Einzelhändler und viele mehr verloren ihre Umsätze und damit ihren Lebensunterhalt und den ihrer Familien. Das interessiert euch nicht im Geringsten. (…)Verordnung her und basta!
Was testet der PCR-Test? Egal, ihr nennt es mal eben Coronainfektion. Sind Infizierte krank? Egal, ihr sperrt sie einfach in Quarantäne. Wovor schützt eine Maske? Egal, ihr sagt, dass sie schützt und basta! (…) Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr im Hotel? Egal, ihr bestimmt, dass es so ist. 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner? Oder 35? Oder 60? Würfelt ihr die Zahlen aus?
Ich will ja niemanden auf dumme Gedanken bringen, aber wo waren eure Restriktionen bei der Grippeepidemie vor zwei Jahren? Wo waren eure Restriktionen bei den vielen Toten durch Krankenhauskeime? Jede wirkliche Katastrophe, jedes Inferno, was über eine Gemeinschaft von Menschen hereinbricht, weckt überwiegend die besten Charaktereigenschaften. Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Aufopferung. Aber ihr bringt die schlechtesten Charaktereigenschaften zum Ausbruch.
Ihr bringt die Menschen dazu, andere Menschen nur noch als Infektionsrisiko zu sehen. Ihr versetzt die Menschen bewusst und gewollt in Angst und Panik. Ihr belohnt Denunziation. Ihr nehmt in Kauf, oder wollt es sogar, dass die Menschen in Isolation vereinsamen, dass Kinder nicht mehr eng miteinander spielen, tuscheln, sich raufen und kuscheln. Ihr wollt, dass alte und kranke Menschen keinen oder nur limitierten Besuch empfangen dürfen.
Ihr wollt beschränken, wie viele Menschen privat zusammen feiern. Ihr wollt Kontaktverfolgung und Restriktion. Ihr seid dabei, eine Hygienediktatur zu errichten! Ich will die mir grundgesetzlich zustehende Freiheit! Die Freiheit, selbst darüber zu entscheiden, welches Risiko ich wann eingehen möchte. Die Freiheit, mich mit wem auch immer, wo auch immer, zu wie viel auch immer zu treffen. Die Freiheit, Nein zu sagen zu Bekleidungsvorschriften. Die Freiheit, Urlaub zu machen, wo ich will. Die Freiheit, mich in den Grenzen des Grundgesetzes frei zu bewegen und frei zu sprechen. Und jeder hat die Freiheit, sich selbst zu schützen, vor was auch immer.
Es ist mir egal, ob jemand im Virologenschutzanzug einkaufen geht, ob jemand allein im Wald eine Maske trägt, ob jemand sich 100-mal am Tag die Hände desinfiziert, ob jemand keine Theater, Konzerte oder Gaststätten besucht, aus Angst, sich zu infizieren. Das kann dieser Jemand gern machen, wann er will, wo er will und wie lange er will. Aber es ist mir nicht egal, wenn ich dafür in Schutzhaft genommen werde und mich genauso verhalten soll.“

Corona ist eine Weltpremiere, die zeigt, was möglich ist. Unmöglich gibt es seit Corona offiziell nicht mehr. Virus heißt das Zauberwort.
Max Horkheimer, der deutsche Sozialphilosoph, hatte von Corona noch keinen blassen Schimmer, aber vollkommen recht, als er sagte:
„Der Kapitalismus in der Krise wird aufrechterhalten mit den terroristischen Mitteln des Faschismus. Deshalb soll vom Faschismus schweigen, wer nicht auch vom Kapitalismus reden will.“

Und wenn etwas aussieht wie Faschismus, sich verhält wie Faschismus und argumentiert wie Faschismus, dann ist es wohl auch Faschismus. Der US-amerikanische Wissenschaftler und Biologe Guy McPherson gab den Kapitalisten Folgendes mit auf den Weg:
„Wenn Sie wirklich glauben, dass die Umwelt weniger wichtig ist als die Wirtschaft, versuchen Sie die Luft anzuhalten, während Sie Ihr Geld zählen.“

Corona ist die Erstaufführung des globalen Faschismus. Es fing erst ganz langsam an, aber dann. Und wie!
Und wie? Mit der geballten PR-Maschinerie der Welteroberungsgesellschaft. Die gibt vor: „Bleiben Sie gesund.“ Gleichzeitig plant sie die nächsten Hetzkampagnen zur Einnahme von Märkten und Menschen.
Wer, liebe Freunde und Verfechter der Alternativlosigkeit, der Konformität und des Totalitarismus, fordert denn nun ein radikales Handeln für Frieden und zur Ausrottung von Not und Elend auf dem Planeten?
Impfstoff-Verfechter Gates, Paket-Händler Bezos oder Lithium- Schürfer Musk? Biden oder Trump, Xi, Putin, Merkel, Johnson, Erdoğan oder Macron? Öl-Scheichs und andere Menschenrechtsverachter? Mafia-Bosse und Drogen-Barone? Drosten, Fauci, das RKI, ein gutes Dutzend Hopkins-Doktoren? Leitmedien und ihre eingekauften Faktenchecker? Grüne SUV-Fregatten oder Salonlinke? Antideutsche, Nazis oder Reichsbürger mit V-Mann-Anhang? Vielleicht die Bilderberger? Die CIAs, die Al-Qaidas, die Weißhelme? NATO-Falken und Atlantik-Brücken? Die Pharma- oder Bankenlobby? Die Panzer- und Pistolenbauer? Oder Sie? Wenn dann doch Sie, solange man Sie lässt!