Antichrist (Seitz)

Antichrist – Wer fällt ihm zum Opfer

von Prof. Dr. Manfred Seitz (1928 – 2017)

Ein jeder Geist der bekennt, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen  ist, der ist von Gott; und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists . . . und er ist schon jetzt in der Welt.
1. Johannes 4, Verse 2 und 3




Der Antichrist wird letztlich eine Person sein, die das gerade Gegenteil von Jesus Christus ist. Bis dahin können aber auch Gesellschaften oder Ideologien Wegbereiter des Antichristen sein.


Der Antichrist verkörpert, vertritt und verkündet das, was in der gegenwärtigen Zeit das Humane, das Menschliche, das Einleuchtende, das Zustimmungswürdige und das unbedingt Gebotene ist. Mit einem Wort: er tritt in der Maske des Guten und des Nothelfers auf. 

Die meisten Christen werden, insbesondere, wenn sie solchen Idealen, als den angeblich christlichen (humanes Christentum) anhängen, zu Opfern des Antichristen und damit vom Glauben abfallen. 

Sinnigerweise wird der Antichrist von der Christenheit bzw. der Gemeinde (Kirche) ausgehen (1. Johannes 2, Vers 19).



Was sind denn antichristliche Tendenzen?



Er möchte die Sexualität von allem Einengenden befreien. Die entsprechenden Lehren und Anleitungen bekommen die jungen Menschen im Sexualkundeunterricht.


Die pseudowissenschaftliche Gender-Irrlehre wird zur zentralen Ideologie, zur “Querschnittsaufgabe”, an dem sich alles orientieren muss. Die Kirche fördert bzw. unterhält “Gender-Lehrstühle”

.

Die “Ehe für Alle” wird zu einer gesellschaftlichen Norm. Normabweichungen dürfen nicht kritisiert werden.

 Ungeborenes Leben wird beseitigt, wenn es aus irgendeinem menschlichen Grund, nicht zumutbar ist. 

Unheilbar Kranke und nicht mehr zurechnungsfähige alte Menschen, werden durch Sterbehilfe, von ihren Leiden erlöst.



Es werden Gemeinsamkeiten mit dem antichristlichen Islam hergestellt, der zudem die UN-Menschrechtskonvention unter den Vorbehalt der Scharia stellt und damit ablehnt.


Das Wort Gottes wird in Zweifel gezogen und passend hingebogen. Es entsteht eine Art “clerical correctnes”, dessen was man in der Kirche öffentlich sagen darf und was nicht. Gläubige Christen gelten als konservativ, evangelikal, unwissenschaftlich, biblizistisch oder als zu fromm. Und das sind abwertende Urteile.
Aber dem Antichristen sind Grenzen gesetzt! Der auferstandene und wiederkommende Herr und Heiland Jesus Christus wird ihn umbringen mit dem Hauch seines Mundes. 

Wir aber dürfen uns nicht verführen lassen. Der Herr möge uns beistehen und uns bewahren. Darum müssen wir IHN täglich bitten.

Prof. Manfred Seitz