Tod eines Papstes – D.Hunt

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Zum Tode von Papst Joh. Paul II.

 

Dave Hunt

Das jüngste weltweite Trauern über den Tod von Papst Johannes Paul II. war noch nie dagewesen. Zu den Trauernden zählten seine ärmlichsten Anhänger wie auch die mächtigsten Politiker und Religionsführer unserer Tage, einschließlich Frankreichs Präsident Jacques Chirac und der britische Premier Minister Tony Blair. Kaliforniens Gouverneur Schwarzenegger nannte den Papst „einen Leitstern von Moral, Stärke und Frömmigkeit.“ Der frühere Präsident Clinton nannte ihn „einen Mann Gottes“, während der frühere Präsident Bush sagte, dass sein „Festhalten an Freiheit und Unabhängigkeit… allen Menschen als echter Anker diente.“

Russlands Präsident Putin ehrte Johannes Pauls „geistliches und politisches Erbe.“ Präsident Bush nannte ihn „einen großen moralische Führer der Geschichte.“ Billy Graham nannte ihn „die vielleicht einflussreichste Stimme der Welt für Moral und Frieden der letzten Hundert Jahre.“

Doch der Papst nannte Arafat, einer der schlimmsten Terroristen und Massenmörder der modernen Zeiten, „Eure Exzellenz“, und tadelte ihn nie für sein Gemetzel an Hunderttausenden unschuldigen Menschen auf der ganzen Welt. Auch spiegelte sich die „moralische Leiterschaft“ des Papstes nicht im Leben der meisten seiner Bewunderer wider. The Houston Chronicle schrieb, dass „Italiener, die stundenlang Schlange standen, um ihrem Heiligen Vater Lebewohl zu sagen, ihr Land durch Empfängnisverhütung zu der niedrigsten Geburtenrate der Welt gebracht haben.“ Als er im September 1987 Kalifornien besuchte, war das berühmte Hollywood Schriftzeichen auf den Hügeln so geändert, dass es „Holywood – Heilige Waldung“ lautete – doch Hollywood ließ nichts aus und bleibt alles andere als heilig.

Im Juni 2004 besuchte George W. Bush den Vatikan, um Johannes Paul II. daran zu erinnern, dass ihre moralischen Werte dieselben seien, und um Unterstützung der 65 Millionen Katholiken Amerikas für die bevorstehenden Wahlen zu erlangen. Der Südkoreanische Präsident Roh Moo-Hyun nannte den Papst „einen Apostel des Friedens.“ Die neuseeländische Ministerpräsidentin Helen Clark ordnete an, dass die Fahnen auf Halbmast gesetzt werden für „eine der wirklich einflussreichen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.

Solch universelles Lob führte zu ernsthaften Fragen über den Anspruch des Papstes, der „Vicarius Christi – Stellvertreter Christi“ zu sein. Schließlich war Christus und ist immer noch „verachtet und verlassen“ (Jes 53,3). Er sagte Seinen Jüngern, wenn sie Ihm getreu seien, würden sie dieselbe Behandlung von der Welt erfahren: „Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat…. Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen…“ (Joh 15, 18-20)

Johannes Paul II. übertraf die meisten Politiker beim Spiel mit allen Seiten. Während seines Besuchs 1987 in Los Angeles sagte er Rabbi Emeritus Harvey Fields vom Wilshire Boulevard Tempel und dem verstorbenen Rabbi Alfred Wolf, dass jedermann dem „gleichen Gott diene… egal was seine Religion sein mag.“ Doch in Lateinamerika warnte er im Februar 1996 Katholiken vor den Protestanten und drängte jene, die die Kirche verlassen hatten, zurückzukommen. Im Namen der „Ökumene“ erklärte er, dass volle Einheit nicht erzielt werden könne, bis alle Religionen Rom unterworfen seien!

Im Jahr 2000 traf der Papst den israelischen Präsidenten, besuchte die Klagemauer, wo er einen Gebetszettel hineinsteckte, und versicherte den Israelis, dass „die katholische Kirche… sehr traurig ist über den Hass, Verfolgung und Zurschaustellung von Antisemitismus… durch Christen….“ Doch er entschuldigte sich nur dafür, was „Christen“ getan haben und gestand nie die Wahrheit: dass es die Kirche selbst war und ihre Päpste, die Katholiken genötigt hatten, die Juden zu verfolgen.

Der Holocaust Überlebende Elie Wiesel sagte CNN, dass Johannes Paul II „einen sehr bedeutenden Platz in der jüdischen Geschichte haben wird….“ Israels Premierminister Ariel Scharon (und jüdische Führer weltweit) nannten den Papst „einen Mann des Friedens und Freund Israels….“ Sogar der Chefredakteur von U.S. News & World Report Mortimer Zuckerman, üblicherweise sehr scharfsinnig, lobte den Papst dafür, „den Staat Israel anerkannt zu haben“, wobei er die Tatsache übersah, dass er zu dem Zeitpunkt bereits 16 Jahre Papst war, bevor er das im Jahr 1994 tat, 46 Jahre nach Israels Wiedergeburt als Nation – und gerade nachdem er der PLO ein ständiges Büro im Vatikan gegeben hatte.

Moslemische Führer priesen den Papst ebenso – Imam Yahya Hendi, Moslemkaplan in der Georgetown Universität, sagte, dass der Islam (der zur Vernichtung Israels aufruft), einen großen Freund verloren hat. Beständig (wie in seiner päpstliche Bulle zum Jahr 2000-Jubiläum, usw.) wies Johannes Paul II Israels Souveränität über Jerusalem zurück. Mehr als zehnmal (im Vatikan und im päpstlichen Palast in Castel Gandolfo) empfing er Arafat, Israels heftigsten Feind, aufs herzlichste, besuchte ihn in seinem Palast in Ramallah und stellte sich auf die Seite Arafats und der PLO gegen Israel.

Natürlich ist es ein Brauch, den Verstorbenen bei seiner Beerdigung zu rühmen und seine Fehler zu übersehen – aber sogar evangelikale Führer reihten sich in den Chor des „alle rühmen den Papst“ ein. Die wenigen, die die Wahrheit sagten, wurden von den übrigen verdammt. Weil er auf die Frage eines Hörers, ob denn der Papst im Himmel sei, antwortete, wurde der christliche Talkshow Moderator Marty Minto durch Pittsburghs WORD Radiostation, einer Tochtergesellschaft von Salem Broadcasting, gefeuert (siehe Alarmierende Nachrichten). Doch die Wahrheit ist, dass der Papst selbst nicht wusste, ob er in den Himmel kommen würde, und er auch anderen keine Gewissheit schenken konnte – eine ziemlich schockierende Tatsache über das Haupt der größten Kirche der Welt, der beanspruchte, der Stellvertreter Christi auf Erden zu sein!

John Kardinal O’Connor sagte: „Lehre der Kirche ist, dass ich nicht weiß… was meine Zukunft in der Ewigkeit sein wird. Ich kann hoffen, beten, mein Bestes geben – aber immer noch weiß ich es nicht. Papst Johannes Paul II weiß nicht mit absoluter Sicherheit, dass er in den Himmel kommen wird, auch nicht Mutter Teresa von Kalkutta….“ Kardinal John Krol, geistlicher Führer der mehr als einer Million Katholiken Philadelphias, gestand, dass seine größte persönliche Sorge war, ob er „in den Himmel kommt.“ Kardinal Ratzinger (nun Papst Benedikt XVI), der die Glaubenskongregation leitete, Hüter der katholischen Orthodoxie (Heiliges Amt der Inquisition) und Nachfolger Johannes Pauls II, drückt die gleiche Ungewissheit hinsichtlich seiner Errettung aus – er ist auch verpflichtet dazu.

Wie der Papst, weist die Kirche, die er fest leitet, Christi Versprechen zurück hinsichtlich des „ewigen Lebens“ (Joh 3,16) für alle, die an Ihn glauben, dass sie „vom Tod zum Leben hindurchgedrungen sind“ (Joh 5,24) und „sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen“ (Joh 10,28). Ihre Priesterschaft bringt endlose Messen dar und Gebete an Maria und Lieblingsheilige (Tausende werden für den toten Papst gesprochen werden), unterstützt Pilgerfahrten zu verschiedenen Schreinen und gewährt andere Mittel, die gleichen Ablässe zu erwerben, um das Leiden im Fegefeuer zu verkürzen, eine Tatsache, die Martin Luther aus der Fassung brachte und die Reformation auslöste.

In einem durch 250 evangelikale Leiter hoch bewerteten Buch schrieb der Papst, „Taufe und Eucharistie… erschaffen im Menschen die Saat des ewigen Lebens.“ Indem sie die Hinlänglichkeit von Christi Opfer und Seinen triumphierenden Ruf „Es ist vollbracht!“ (Joh 19,30) ablehnen, beginnen die Dokumente des zweiten Vatikanischen Konzils so: „Durch die Liturgie, besonders durch das göttliche Eucharistieopfer, ‚wird das Werk unserer Erlösung [immer noch] ausgeführt.’“  Rom verdammt jeden, der die wahre Gewissheit einer beendeten Erlösung zu bekennen wagt, welche die Bibel wiederholt verspricht (1. Joh 5,13).

Erzbischof Fulton J. Sheen, der erste katholische „Televangelist“ (den Johannes Paul II „einen loyalen Sohn der Kirche“ nannte und den Billy Graham als „den größten Kommunikator“ des letzten Jahrhunderts bezeichnete), hoffte, dass „die Jungfrau“ ihn im Himmel willkommen heißen würde, weil er mehr als 40 Pilgerfahrten zu ihren Schreinen in Lourdes und Fatima gemacht hatte. Papst Johannes Paul II war in gleicher Weise Maria total ergeben, speziell „Unserer Heiligen Jungfrau von Fatima“, deren Erscheinung erklärte, dass „alle Religionen dieselben seien… viele Seelen zugrunde gehen, weil sie niemand hätten, der Opfer für sie darbrächte.“ Dies ist eine klare Verleugnung der Hinlänglichkeit des Opfers Christi für unsere Sünden. Sein Apostolischer Brief vom 16. Oktober 2002 endet mit diesen Worten:

Ich vertraue diesen Apostolischen Brief den liebenden Händen der Jungfrau Maria an, und werfe mich im Geist vor ihrem Bildnis in dem prächtigen Schrein in den Staub, den der gesegnete Bartolo Longo baute, der Apostel des Rosenkranzes. Ich mache willentlich die ergreifenden Worte mir zu Eigen, mit denen er sein wohlbekanntes Bittgebet zur Königin des Heiligen Rosenkranzes beendete: „Oh gesegneter Rosenkranz Marias, süße Kette, die uns mit Gott verbindet… Turm der Erlösung gegen die Angriffe der Hölle, sicherer Hafen in unserem universellen Scheitern, wir werden dich nie verlassen, Du wirst unser Trost in der Todesstunde sein: Dir gilt unser letzter Kuss, wenn das Leben dahinschwindet. Und das letzte Wort von unseren Lippen wird dein süßer Name sein, Oh Königin des Rosenkranzes von Pompeji, Oh liebste Mutter, Oh Zuflucht der Sünder, Oh souveräne Trösterin der Geplagten….

Nachdem er, getroffen von zwei Kugeln bei dem Mordversuch am 13. Mai 1981, eilends zum Krankenhaus geschafft wurde, stöhnte der Papst in Polnisch, „Madonna, Madonna…! Er wiederholte oft die Worte, „Triumph… kommt… durch Maria.“ Er schrieb es „Unserer Heiligen Jungfrau von Fatima“ zu, dass sie sein Leben bei dieser Gelegenheit in Rom gerettet hätte sowie vor einem ein Bajonett schwingenden spanischen Priester 1982, als er Fatima, Portugal, besuchte, um ihr für seine Errettung vom Tod zu danken. Aber seine Lieblings „Maria“ war die „Schwarze Madonna“ von Jasna Gora in Polen – wo Billy Graham selbst Pilger willkommen hieß, nachdem er in Woytilas Kathedrale gepredigt hatte, während Wojtila in Rom zum Papst gewählt wurde. In einem Nachtrag von 1982 zu seinem Letzten Willen und Testament vom 6. März 1979 vertraute Johannes Paul II „diesen entscheidenden Moment [des Todes] der Mutter Christi und der Kirche [und] meiner Hoffnung an…. Im Leben und im Tod, Totus Tuus – Ganz Dein durch die Unbefleckte.“ In allen seinen Gewändern war der Satz Totus tuus sum Maria „Maria, Dein ich bin ganz“ eingestickt.

Der Rosenkranz, den beständig zu beten er alle Katholiken drängte, weil es ein Mittel zum Weltfrieden sei, bietet ein falsches Evangelium der Erlösung durch Maria an. Eine „Erscheinung“ in Fatima, die behauptet, „Unsere Heilige Jungfrau des Rosenkranzes“ zu sein, erklärt, „Betet den Rosenkranz jeden Tag… betet oft und bringt Opfer für Sünder dar [Christi Opfer war nicht genug]…. Nur ich werde in der Lage sein, Euch zu helfen…. Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.“ Der Rosenkranz schließt mit den Worten:

SEI GEGRÜSST, HEILIGE KÖNIGIN, Mutter der Barmherzigkeit, unser Leben, unsere Süße und unsere Hoffnung! Zu dir rufen wir, arme vertriebene Kinder Evas. Hoch zu dir senden wir unsere Seufzer, Trauern und Weinen in diesem Tränental. Wende daher, gnädigste Fürsprecherin, deine Augen der Barmherzigkeit uns zu, und nach dieser unserer Verbannung, zeige uns die gesegnete Frucht deines Leibes, Jesus. Oh nachsichtige, oh liebende, o süße Jungfrau Maria!

Es ist jedoch klar, dass Maria nach der Geburt Jesu, „ihrem erstgeborenen Sohn“, keine Jungfrau blieb, sondern Söhne und Töchter von ihrem Ehemann Josef hatte (Mt 12,46.47; 13,55.56; Mk 3,31; Lk 8,19.20; Joh 2,12; Apg 1,14) – und dass sie kein spezieller Segenskanal von Ihm zu anderen war (Mt 12,40-50; Mk 3,33-35; Lk 8,19-21; 11,27-28). Es gibt überhaupt keine biblische Aufzeichnung, dass irgendjemand jemals zu Maria betete oder dass sie bei Christus für irgendjemandes Errettung Fürsprache eingelegt hätte.

Unter den römisch-katholischen populären „15 Verheißungen Marias“ sind folgende: „Die Seele, die sich mir anvertraut, indem sie den Rosenkranz betet, wird nicht verloren gehen…. Ich werde jene aus dem Fegefeuer holen, die den Rosenkranz hingebungsvoll gebetet haben. Wer den Rosenkranz treu betet, wird… im Moment des Todes… Anteil haben an dem Lohn der Heiligen im Paradies.“ Tragischerweise haben sich Hunderte von Millionen römischer Katholiken vom Glauben an Christi allein zur Erlösung abgewendet und vertrauen auf Maria und den Rosenkranz, wie auch Papst Johannes Paul II! Sie werden keine Erlösung von Christus erlangen, so lange sie Maria oder irgendeinem anderen „Heiligen“ in dieser Hinsicht vertrauen.

Im „Gebet des Heiligen Vaters im Jahr der Maria“ bat Johannes Paul II Maria, das zu tun, was nur Gott tun kann: zu trösten, leiten, stärken und „die ganze Menschheit…“ zu schützen. Sein Gebet endete, „Stütze uns, Oh Jungfrau Maria, auf unserer Glaubensreise und erlange für uns die Gnade der ewigen Erlösung.“ Glaube an den einzigen Retter, den Herrn Jesus Christus fehlt auffallend und wird durch ein solches Gebet auch abgeleugnet!

Johannes Paul II bezog sich oft auf „die Erlösung der Seelen durch die Unbefleckte Maria.“ Der Papst nötigt alle Christen, Maria als ihre Mutter anzunehmen und erklärte, dass Christi Worte am Kreuz, gerichtet an Johannes, „Siehe deine Mutter!“ (Joh 19,27), die „authentische Bedeutung der Marienverehrung…“ enthüllten. Der Papst behauptet, dass „Maria der Weg ist, der zu Christus führt“, und drängt alle Christen, „in ihrem Alltag Raum [für Maria] zu machen, und ihre gnädige Rolle auf dem Weg der Erlösung anzuerkennen. Er trug immer das Skapular (eine Praxis, die ihren Ursprung in „Unserer Heiligen Jungfrau vom Berg Karmel“ im Jahr 1251 hatte, die dem Heiligen Simon Stock erschien und bestätigt wurde durch weitere Päpste wie Johannes XII 1322) und vertraute dem Versprechen, das darauf geschrieben ist, dass „wer immer stirbt und dieses Skapular trägt, soll nicht im ewigen Feuer leiden.“ Es ist unwiderlegbar logisch, dass jeder, der in einfachem Glauben Christus hinsichtlich der Errettung vertraut hat, die Er gewährt, es nicht nur als unnötig ansehen würde, sondern als einen Gräuel, solch ein Kleidungsstück zu tragen!

Im Blick auf diese wohlbekannten Tatsachen, ist das Lob unbegreiflich, das durch evangelikale Leiter auf den Papst bei seinem Tod gehäuft wurde. Unglaublich, Billy Graham pries Johannes Paul II für „seinen starken katholischen Glauben.“ Eine wachsende Anzahl Evangelikaler schließen sich Colson, Packer, Billy Graham und anderen an und akzeptieren römische Katholiken, die ein falsches Evangelium annehmen, als Mitchristen. Mark Oestreicher, Präsident von Youth Specialties, nannte den Tod des Papstes „einen wichtigen Moment in der Geschichte, wo wir die Gelegenheit haben, [Katholiken] als Mitkinder Gottes zu umarmen.“ Das ist vergleichbar damit, kein Licht und Warnsignale für Autofahrer aufzustellen, die auf einer Autobahn auf eine Stelle zufahren, wo eine Brücke eingestürzt ist. Stattdessen winkt man sie weiter in ihren sicheren Tod!

Richard N. Ostling, langjähriger Chefkorrespondent der Time für Religion nannte Johannes Paul II „den unter Amerikas evangelikalen Protestanten wahrscheinlich populärsten Papst aller Zeiten….“ Dan Betzer, Pastor der First Assembly of God in Fort Myers, schwärmte: „Ich bin schon lange Bewunderer des Papstes. Sein Gebetsleben ist ein Vorbild für uns alle. Er hat ein gottgefälliges Leben geführt…. Sein Tod wird im Königreich Gottes eine große Leere hinterlassen.“ Pat Robertson sagte, dass „der beliebteste religiöse Führer unseres Zeitalter [übergegangen ist] von dieser Welt in seine sehr verdiente ewige Belohnung.“

Wie Billy Graham, unterstrich Richard Land, Präsident der Kommission für Ethik und religiöse Freiheit der Southern Baptists, dass jede Meinungsverschiedenheit, die Protestanten vielleicht gehabt hatten „mit Johannes Paul II [irrelevant] für die Grundlagen des Glaubens sind.“ Land pries „die eiserne Verteidigung des traditionellen christlichen Glaubens…“, die der Papst an den Tag legte. Doch Johannes Paul II traf sich bei mehr als einer Gelegenheit zum Gebet mit Medizinmännern, Spiritisten, Animisten, Hindus, Buddhisten, Moslems und anderen Leitern von Weltreligionen, und erklärte, dass sie alle „zum selben Gott beten würden“. Und schrieb ihren Gebeten zu, dass sie „starke geistliche Energien“ erzeugen würden, die ein „neues Klima für Frieden“ schaffen würden.

Wir wagen es nicht, ein leichtes Spiel mit der ewigen Bestimmung von Seelen zu treiben. Petrus, den Rom zu Unrecht als ersten Papst ansieht, erklärte, „es ist kein anderer Name [als Jesus Christus] unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!“ (Apg 4,12). Nicht Maria, nicht Buddha, kein anderer als Christus! Aber Johannes Paul verließ sich zur Errettung und Schutz auf Maria, und lehrte seiner Herde, dasselbe zu tun. Wir bedauern ihn und sie für diesen Irrtum.

Es ist zu spät, für die Seele des toten Papstes zu beten – aber wir schulden es unserem Herrn und der ganzen Menschheit, die noch lebt, ihr die gute Nachricht zu geben: „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. (Joh 3,16-17).

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