Will der Islam die Weltherrschaft?

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Klaus Brinkmann

Will der Islam die Weltherrschaft?

Religion, Politisches System und Gesellschaftsordnung

Die Berichterstattung in den Medien ist verwirrend – der Islam wird regelmäßig mit terroristischen Plänen und Anschlägen in Verbindung gebracht, er wird vehement verteidigt und wird – westlichem Denkmuster folgend – in den Bereich der privaten Religion geschoben. Es ist auch nicht leicht, ein einheitliches Bild von Muslimen selbst zu bekommen, dafür sind die Vertreter des Islam zu unterschiedlich: z.B. Osama bin Laden in Afghanistan und der Sprecher der Grünen im deutschen Bundestag, Cem Özdemir; die Armen in den Slumgebieten von Kairo, die den radikalen Moslembrüdern ihre Stimme geben und die türkischen Gemüsehändler in unseren Nachbarschaften; die Reichen in den Emiraten am Golf und die arbeitslosen Einwanderer in England …

Auf Grund dieser unterschiedlichen Darstellungen des Islam auf dem Hintergrund der Ereignisse vom 11. September und dem, was bis heute folgt, ist es dringender als zuvor, uns mit dem Islam zu beschäftigen, auch auf die Gefahr hin, dass wir nicht alles verstehen werden. Es hilft, wenn wir Grundsätzliches begreifen und kontinuierlich neue Informationen aufnehmen, um den Menschen dieser Religion richtig begegnen zu können.

1. Unterschiede und Irritationen
Man kann sich die Welt der Muslime vielleicht wie eine Pyramide vorstellen, in deren Zentrum der Koran und die Überlieferungen stehen. Unten auf der breiten Fläche befindet sich die große Mehrheit der Muslime, die mehr oder weniger Kenntnis der islamischen Schriften hat und die einfach im Frieden leben wollen. Je höher man steigt, um so stärker kommen Inhalte des Koran und der Überlieferung zur Geltung. Unter diesen Muslimen oder muslimischen Gruppen findet man wohl die unterschiedlichsten Interpretationen des Koran und unterschiedliche Auffassungen über die Anwendbarkeit der islamischen Überlieferungen, der hadith. Schließlich hat man in der Spitze der Pyramide die verhältnismäßig kleine Gruppe der Fundamentalisten oder der Radikalen, der Islamisten. Sie verlangt undifferenziert im Namen des Islam radikale Erfüllung einzelner Gebote, will islamische Staatsformen durchsetzen, und wendet auch im Namen des Islam Gewalt an, um ihre Ziele zu erreichen.

Unterschiedlich sind allerdings Herkunft und Ursachen für diesen Islamismus. Man hatte schon seit Jahren den Eindruck, dass es eher die Unterprivilegierten seien, die sich dem Dschihad, dem „Bemühen auf dem Weg Allahs“ mit dem Schwert, also dem sogenannten „Heiligen Krieg“, verschrieben und sich gegen westliche Wirtschaftsvormacht und (degenerierte) Kultur wehren: die Armen aus den Elendsvierteln islamischer Großstädte, die perspektivelosen Jugendlichen aus palästinensischen Flüchtlingslagern und arbeits- und bildungslose, indoktrinierte junge Männer aus den Koranschulen Pakistans und Usbekistans …

Aber die jüngsten Ereignisse haben gezeigt, dass die zur Gewalt und zum Selbstmord bereiten Terroristen auch aus ganz anderen Verhältnissen kommen, nämlich aus solchen arabischen Ländern, vor allem aus Saudi-Arabien, wo sie in gut situierten Verhältnissen gelebt haben und in die internen Auseinandersetzungen zwischen Islam und Moderne geraten waren. Bin Laden als Spross aus einer der reichsten Familien Saudi-Arabiens ist dafür ein eindrucksvolles Beispiel. „In der Unvereinbarkeit von technischer Moderne und gesellschaftlichem Mittelalter, von Massenmedien und Alkoholverbot, von Internet und Steinigung liegen die Ursachen für den neuen Terrorismus“ (Die WELT vom 10.10.01).

Es ist von Politikern und Medienleuten in diesen Wochen immer wieder formuliert worden, dass dies kein Kampf der Kulturen oder der islamischen gegen die westliche (sprich jüdisch-christliche) Welt sei, sondern das Handeln von Extremisten, die verworrene Ideen verwirklichen wollen. Deswegen richteten sich militärische Gegenschläge auch nicht gegen den Islam, sondern nur gegen solche Extremisten. Natürlich gewinnt man den Eindruck, dass die Taliban in Afghanistan, die nicht den geringsten Versuch machen, das Land wieder aufzubauen, mit ihren rigiden Gesetzen gegen Frauen und öffentlichen Hinrichtungen von Ehebrecherinnen und Dieben ein mittelalterliches Staatswesen schaffen wollen. Man kann auch durchaus nicht nachvollziehen, dass Khomeini im Iran Kinder mit dem Versprechen auf das Paradies in die Minenfelder des iranischirakischen Krieges geschickt hat, oder dass Gleiches heute wieder passiert, wenn junge Palästinenser mit dem Versprechen, als Märtyrer sofort ins Paradies einzugehen, zu Selbstmordattentaten gegen die Israelis bereit werden. „Umarme den Tod!“ lautete eine Anweisung an die Kommandos, die entführte Flugzeuge ins Welthandelszentrum lenkten.

2. Das Wesen des Islam
Man kann aber diese Erscheinungsformen nicht einfach von der Religion des Islam lösen trotz der Beteuerungen von islamischen Gelehrten im Westen, dass Bin Ladens Gottesbild, der im Namen Allahs Kampf und Vernichtung predigt, nicht dem Islam entspreche, dass vielmehr der Islam „eine Religion der Toleranz, des Friedens und der Nächstenliebe“ sei. Natürlich wollen sie beruhigen mit Recht und andere Seiten islamischer Religion aufzeigen. Aber mit solcher Argumentation identifizieren sie sich schon mit westlicher, analytischer und differenzierender Denkweise. Das islamische Weltbild ist hingegen ganzheitlich. Ganz wesentlich dazu gehört die Aufteilung der Welt in ein „Haus des Islam“ (Dar-ul-Islam) und bezeichnend ein „Haus des Krieges“ (Dar-ul-Harb). Diese Einteilung findet sich so weder im Koran noch in der islamischen Überlieferung, sondern ist eine Definition muslimischer Theologie aus dem 11. Jahrhundert n.Chr.. Bis heute hat diese Theorie insbesonders im Bereich des politischen Islam Anerkennung gefunden. Der Rechtsgelehrte al-Mawardi unterteilte die Welt in die genannten zwei Bereiche. Im „Haus des Islam“ leben die Gläubigen, hier gilt der Islam und die „Scharia“, das islamische Gesetz. Im „Haus des Krieges“ leben die „Ungläubigen“. Das erklärte, im Koran beschriebene Ziel des Islam ist nun, das „Haus des Krieges“ in ein „Haus des Islam“ zu verwandeln. Der Ayatollah Khomeini vom Iran beschrieb dieses Bemühen so: „Der Heilige Krieg bedeutet die Eroberung der Territorien, die noch nicht vom Islam beherrscht werden.“ (Konzelmann, Die islamische Herausforderung).

Diese Überzeugungen gehen zurück auf Mohammed, der seinen Kampf mit der Aussicht für Märtyrer, besonderen Lohn von Allah zu empfangen, legitimierte (Sure 9,20-22) [ 2 ]. Der Islam will die Weltherrschaft (Sure 48,28) [ 3 ]. Nur dann wird der Wille Allahs für die Menschen erfüllt, durch Menschen, die seinen, im Koran geoffenbarten Willen, befolgen. Dies kann vollkommen nur in einem islamischen Staat geschehen, in dem die Scharia gilt. Dies hat nach islamischer Auffassung schon mit Adam begonnen und sei besonders deutlich bei Abraham geworden, dem „Muslim“, der sich Allahs Willen gebeugt habe. Von dieser islamischen Weltgesellschaft sagt der Koran, dass es die „beste aller Gemeinschaften“ sei. (Sure 3, 110) [ 4 ].

Dieses Ziel soll auf unterschiedliche Weise erreicht werden. Dazu gehört die friedliche Ausbreitung, aber auch der Dschihad, der „Heilige Krieg“. Dieses Wort hat zweifellos eine breite Bedeutung, aber die deutlichste, schon im Koran beschriebene, ist „Krieg“, also Gewaltanwendung (Sure 2,191.193) [ 5 ]. Noch einmal der Ayatollah: „Die Juden, die Christen und die Materialisten verzerren die Wahrheiten des Islam Allah möge sie erniedrigen! Der Westen ist nichts als ein Haufen von Diktaturen voller Unrecht. Wir müssen diese Unruhestifter mit eiserner Energie schlagen!“ (Konzelmann).

Diese Verwendung des Begriffs wird in diesen Tagen besonders hörbar: Der Aufruf zum heiligen Krieg bedeutet Kampf gegen die Ungläubigen, d.h. die Amerikaner (die modernen christlichen Kreuzritter) und ihre Helfer und gegen die Juden. So deutlich drückt sich Bin Laden aus: „Ich bin einer der Diener Allahs, und ich gehorche seinen Befehlen. Einer davon ist der Befehl, für das Wort Allahs zu kämpfen … und zu kämpfen, bis die Amerikaner aus jedem islamischen Land rausgeworfen sind. … Wir sind sicher, dass wir durch die Gnade Allahs über die Juden und über die, die mit ihnen kämpfen, siegen werden.“ (U. Neuenhausen, Wiedenest, in IDEA). Bin Laden ist zwar politisch gesehen für manches islamische Land ein Sicherheitsrisiko, aber er ist nicht einfach ein Außenseiter; der außerhalb muslimischer Überzeugungen steht (Sure 2,191-193) [ 5 ]

Schon 1968 hatte auf einer islamischen Konferenz der oberste Rechtsgelehrte Jordaniens gesagt: „Der Heilige Krieg ist vorgeschrieben zur Verbreitung des Glaubens. Wer nicht Moslem ist, dem bleibt nur die Wahl, den Islam mit gutem Willen anzunehmen oder sich durch den Heiligen Krieg dazu zwingen zu lassen.“ (Konzelmann).

Insofern sind die Vorstellungen verständlich, dass die amerikanische Militärpräsenz auf „heiligem Boden“, nämlich in Saudi-Arabien, für Moslems unakzeptabel ist. Der Orientalist und Volkswirt Hans-Peter Raddatz warnt den Westen „vor einer undifferenzierten Solidarisierung mit dem Islam, die jede Form der Unterscheidung zwischen Frömmigkeit und religiös motivierter Gewalt vermeidet.“ Der Kampfcharakter des Islam würde beharrlich negiert! (in einer Rezension seines Buches „Von Gott zu Allah?“, in der WELT vom 10.10.01).

3. Islam und der Westen
Der Westen ist in den Augen von Muslimen christlich. Dagegen hat sich eine Jahrhunderte alte Gegnerschaft aufgebaut. Begründet ist sie in der Ablehnung des Propheten Mohammed durch Juden und Christen in der Frühzeit des Islam (Sure 2,120) [ 6 ]. Nachdem er die Anhänger dieser beiden Religionen zunächst als „Besitzer des Buches“ und ihre Botschaften als Vorläufer des Koran sehr wert geschätzt hatte (Sure 2,46-48) [ 7 ], änderte sich diese gute Meinung, und Mohammed befahl den Krieg. Seit dieser Zeit entwickelten sich die Anti-Suren im Koran, in denen von der Verweigerung des dem Propheten geoffenbarten Willens Allahs durch Juden und Christen die Rede ist (Sure 3,110-112) [ 8 ]. Sie sind „Frevler“ (Sure 5,51) [ 9 ] und haben ihre Schriften Altes und Neues Testament gefälscht. Die den Juden und Christen von Gott geoffenbarte Wahrheit findet sich nunmehr nur im Koran wieder. Von daher kam Mohammed zur Ablehnung der wesentlichen Glaubensinhalte der Christen (Sure 5,72-77). [ 10 ]

Muslimische Apologeten des Mittelalters wie auch der Neuzeit haben diese theologische Überlegenheit des Islam weiter ausgeführt. Gestützt haben sich dabei islamische Gelehrte im 19. und 20. Jahrhundert vor allem auf die Ergebnisse der historischkritischen Bibelforschung. Darauf Bezug nehmend schrieb der SPIEGEL (immer sehr unpräzise und aggressiv, wenn es um den christlichen Glauben geht!) 1999 in der Nr. 51: „Denn die Evangelien selbst sind, das ist bei der Mehrzahl moderner evangelischer und katholischer Bibelwissenschaftler nachzulesen, weithin eine Erfindung ihrer Autoren.“

Von der ganzheitlichen Sicht des Islam her gesehen ist es nicht weit vom theologischen Gegensatz bis zur gesellschaftlichen Kritik am Westen. Die Dekadenz im Westen äußert sich für Muslime in Alkoholismus, in Prostitution und Pornografie, in Homosexualität und Drogenkonsum, in ungerechten Wirtschaftssystemen und Verschwendungssucht, in den Rechten der Frauen und in Miniröcken. Man muss begreifen, dass viele Muslime, die unter uns wohnen, völlig irritiert sind über solche Verhältnisse in „christlichen Ländern“. Dafür werden unsere liberalen politischen Verhältnisse, also unser demokratisches und pluralistisches System, verantwortlich gemacht. So ist es verständlich, dass Demokratie kein nachahmenswertes Modell ist für „die beste aller Gemeinschaften“. Der ehemalige Botschafter in bundesrepublikanischen Diensten, Hoffmann, hätte deshalb auch gerne das Grundgesetz durch die Scharia ersetzt. Der Imam von Izmir also einer Stadt in einem laizistischen Staat! sagte 1999: „Dank eurer demokratischen Gesetze werden wir euch überwältigen, dank eurer religiösen Gesetze werden wir euch beherrschen.“ (nach Raddatz a.a.0.).

Es gibt ein islamisches Bewusstsein, das islamische Länder eint. Religion ist keine Privatsache, deshalb gibt es diese sich in Gewaltausbrüchen äußernde Solidarisierung mit den Taliban, mit Afghanistan, mit jedem anderen angegriffenen islamischen Land. Bin Laden hat deutlich gesagt, wer der Gegner ist: Die Juden und die Christen. Amerika und England sind die Repräsentanten dieses Kulturkreises.

4. Christen und Muslime
Vom Evangelium her, der Grundlage christlichen Glaubens, sind wir gefordert, Muslimen mit Respekt und Nächstenliebe zu begegnen. Aber auch mit Verständnis, um nicht blind zu sein für islamische Realitäten. Das bedeutet, sich Mühe machen, um zu verstehen. Nächstenliebe wird sich äußern im Beistand für notleidende Menschen bei uns und in islamischen Ländern. Nächstenliebe heißt aber auch, eine klare Botschaft zu haben: aus dem Chaos dieser Welt rettet uns nur eine Bekehrung zu Gott im Glauben an Jesus Christus. Denn da findet auch die innere Veränderung statt, die fähig für das Zusammenleben von Menschen macht. Der Dialog der Religionen, wie er immer wieder von namhaften Persönlichkeiten gefordert wird, ist dafür kein Ersatz.

Klaus Brinkmann

 

[ 1 ] Der Autor, Klaus Brinkmann, war über viele Jahre Missionar in Süd-Tansania und ist jetzt im Ruhestand.
[ 2 ]   Sure 9,20-22 „20. Die, welche glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut kämpfen für Allahs Sache, die nehmen den höchsten Rang ein bei Allah, und sie sind es, die Erfolg haben. 21. Ihr Herr verheißt ihnen Barmherzigkeit und Sein Wohl gefallen und Gärten, worin ewige Wonne ihr sein wird.“
[ 3 ]   Sure 48,28. „Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und der Religion der Wahrheit, daß Er sie siegreich mache über jede andere Religion. Und Allah genügt als Bezeuger.“
[ 4 ]   Sure 3,10 „Die ungläubig sind, ihr Besitz und ihre Kinder werden ihnen nicht im geringsten nützen gegen Allah; und sie sind des Feuers Nahrung.“
[ 5 ]   Sure 2,191-192 „191. Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie von dort, von wo sie euch vertrieben; denn Verfolgung ist ärger als Totschlag. Bekämpft sie aber nicht bei der Heiligen Moschee, solange sie euch dort nicht angreifen. Doch wenn sie euch angreifen, dann kämpft wider sie; das ist die Vergeltung für die Ungläubigen. 192. Wenn sie jedoch ablassen, dann ist Allah allvergebend, barmherzig. 193. Und bekämpfet sie, bis die Verfolgung aufgehört hat und der Glauben an Allah (frei) ist. Wenn sie jedoch ablassen, dann (wisset), daß keine Feindschaft erlaubt ist, außer wider die Ungerechten.“
[ 6 ]   Sure 2,120 „Und weder die Juden werden mit dir zufrieden sein noch die Christen, es sei denn, du folgst ihrem Glauben. Sprich: «Allahs Führung allein ist die Führung.» Und wenn du nach der Kenntnis, die dir zuteil geworden, ihren bösen Gelüsten folgst, so wirst du bei Allah weder Freund noch Helfer finden.“
[ 7 ]   Sure 2,46-48 „46. Die für gewiß wissen, daß sie ihrem Herrn begegnen und daß sie zu Ihm wiederkehren werden. 47. O ihr Kinder Israels! gedenket Meiner Gnade, die Ich euch erwiesen, und daß Ich euch erhob über die Völker. 48. Und fürchtet den Tag, da keine Seele als Stellvertreterin wird dienen dürfen für eine andere Seele, da keine Fürbitte für sie gelten und kein Lösegeld von ihr genommen werden wird; und es wird ihnen nicht geholfen werden.“

 [ 8 ]   Sure 3,110-112 „110. Ihr seid das beste Volk, hervorgebracht zum Wohl der Menschheit; ihr gebietet das Gute und verwehrt das Böse und glaubt an Allah. Und wenn das Volk der Schrift auch (diese Anweisung Allahs) annähme, wahrlich würde es ihnen besser frommen. Manche von ihnen nehmen (sie) an, doch die meisten ihrer sind ungehorsam. 111. Sie können euch nur geringen Schaden zufügen; und wenn sie wider euch kämpfen, werden sie euch den Rücken kehren. Dann werden sie keine Hilfe finden. 112. Mit Schmach sollen sie geschlagen werden, wo immer sie angetroffen werden, außer in einem Bund mit Allah oder in einem Bund mit den Menschen. Sie haben Allahs Zorn erregt; und mit Elend sind sie geschlagen darum, daß sie Allahs Zeichen verwarfen und die Propheten widerrechtlich töten wollten. Dies, weil sie Empörer waren und das Maß überschritten.“

 [ 9 ]   Sure 5,51 „O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg.“

 [ 10 ]   Sure 5,72-77 „72. Fürwahr, ungläubig sind, die da sagen: «Allah ist kein anderer denn der Messias, Sohn der Maria», während der Messias doch (selbst) gesagt hat: «O ihr Kinder Israels, betet Allah an, meinen Herrn und euren Herrn.» Wer Allah Götter zur Seite stellt, dem hat Allah den Himmel verwehrt, und das Feuer wird seine Wohnstatt sein. Und die Frevler sollen keine Helfer finden. 73. Fürwahr, ungläubig sind, die da sagen: «Allah ist der Dritte von Dreien»; es gibt keinen Gott als den Einigen Gott. Und wenn sie nicht abstehen von dem, was sie sagen, wahrlich, so wird die unter ihnen, die ungläubig bleiben, eine schmerzliche Strafe ereilen. 74. Wollen sie denn sich nicht bekehren zu Allah und Seine Verzeihung erbitten? Und Allah ist allverzeihend, barmherzig. 75. Der Messias, Sohn der Maria, war nur ein Gesandter; gewiß, andere Gesandte sind vor ihm dahingegangen. Und seine Mutter war eine Wahrheitsliebende; beide pflegten sie Speise zu sich zu nehmen. Sieh, wie Wir die Zeichen für sie erklären, und sieh, wie sie sich abwenden. 76. Sprich: «Wollt ihr statt Allah das anbeten, was nicht die Macht hat, euch zu schaden oder zu nützen?» Und Allah allein ist der Allhörende, der Allwissende. 77. Sprich: «O Volk der Schrift, übertreibt nicht zu Unrecht in eurem Glauben und folget nicht den bösen Neigungen von Leuten, die schon vordem irregingen und viele irregeführt haben und weit abgeirrt sind vom rechten Weg.»

Klaus Brinkmann.

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