Neo-Marxismus

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Die unerkannte Gegenrevolution

Die Neomarxistische Kulturrevolution
Vor 50 Jahren begann die Neomarxistische Kulturrevolution damit, unsere Kultur und Zivilisation zu zerstören. Welle um Welle ihres tödlichen Gifts brandete über die Länder der westlichen Welt:
•    Auflösung der Autoritäten in den Institutionen und in den Familien.
•    Entgrenzung der Persönlichkeit durch Sex und Drogen.
•    Klimakatastrophen-Phantasterei, um die Lebensader der industriellen
      Zivilisation, die Stromversorgung, zu zerstören.
•    Gender-Idiotie, um vor allem die Jugend aus den Geleisen einer
      lebensfördernden Ethik zu drängen.
•    Förderung von Abtreibungen. Dahinter steht u.a. das Ziel, die
      Erdbevölkerung zu begrenzen.
•    Völker- und Religionsvermischung, um die Bevölkerung ganzer Staaten aus
      ihren geschützten Lebensräumen zu drängen. Wie wir nun ahnen können,
      werden sie dann durch gewaltbereite Muslime in Angst und Schrecken
      versetzt.
•    Und schließlich Vernichtung der Nationalstaaten, den Schutzzonen des Selbstwertgefühls, des Sinns für Gemeinschaft, Geschichte und Geborgenheit. An ihre Stelle soll eine neue Masse durchmischter Bevölkerungen treten, ohne Bewusstsein ihrer Geschichte und damit leicht lenkbar durch eine allen Völkern übergeordnete Gruppe von Herrschenden.
Christen können in dieser Entwicklung eine in der Offenbarung beschriebene Prophetie sehen.
Die Neomarxistische Kulturrevolution hat inzwischen den „Marsch durch die Institutionen“ erfolgreich zu Ende geführt. Sie hat ihr Ziel erreicht: Die Parteien, der größte Teil der Medien, sogar weitgehend die Evangelische Kirche und teilweise auch die katholische sind von ihrem tödlichen Gift infiziert worden und bewegen sich auf das vorgegebene Ziel zu: Den Untergang der christlich-abendländischen Kultur gemäß den Vorstellungen der Neomarxisten.
Die offenbar gleichgeschalteten Medien haben inzwischen fast die gesamte Bevölkerung auf ihre Linie gebracht. Hier geschah eine bisher unvorstellbare Gehirnwäsche. Wer sich nur über die gängigen Medien informierte hat sie nicht bemerkt. Insofern sind wir auf dem Weg zu dem von George Orwell in seinem Zukunftsroman „1984“ beschriebenen Zustand geistiger Gleichschaltung.

Was ist mit den Christen?
Der christliche Kulturphilosoph Günter Rohrmoser (1927 – 2008) verfasste schon vor 20 Jahren einen Aufruf an Christen, indem er ihnen ihre Verantwortung für Staat und Gesellschaft vor Augen hielt: „Zum Christsein gehört das aufmerksame Beobachten der Zeit. … Wenn wir an dieses Verhältnis der Christen zurzeit erinnern, muss man sich wundern, wieso es unter gläubigen Christen Zweifel daran geben kann, dass auch sie ihrer eigenen Zeit eine Erkenntnis schuldig sind. Denn sie können erkennen, was andere nicht erkennen. … Es hat noch nie eine Generation von Christen gegeben, vielleicht vom allerfrühsten Christentum abgesehen, die nicht Verantwortung empfunden hat für den sittlichen Zustand des Gemeinwesens, in dem sie leben. `Suchet der Stadt Bestes` heißt es. Ein Christ, der nicht das Beste der Stadt sucht, der damit modern gesprochen nicht auch um willen des Gemeinwesens bereit ist, sich politisch im weitesten Sinne zu engagieren, kann sein Verhalten nicht rechtfertigen.“ [1]

Neokonservative Kulturrevolution
Doch das Pendel der geistigen Entwicklung in unserer Zeit schwingt zurück: Bürger erkennen mehr und mehr, dass der Staat seine Aufgabe nicht mehr erfüllt, sich um den Schutz seiner Bürger zu kümmern und ihre Interessen wahrzunehmen. Gesetze werden gebrochen, wohl weil sie die Entscheidungsfreiheit der Handelnden einschränken (Nichtbeachtung der No-Bailout-Klausel in der Eurozone, Verzicht auf vollständige Kontrolle von Zuwanderern, um nur zwei der Vergehen zu nennen). Bürger begehren auf, gehen auf die Straße, benennen Missstände im Klartext, stellen sich hinter die einzige Oppositionspartei (PEGIDA, Zulauf zur AfD). Sie lassen sich ihre deutsche Kultur und Geschichte nicht madig machen von Politikern, die Deutschland nicht als ihr Heimatland betrachten und für die nur die deutsche Geschichte seit 1933 zählt. Ihren Anfang nahm diese Bewegung in Ostdeutschland, wo die meisten der Bürger schon einmal Erfahrungen mit einer Diktatur gemacht haben und wo das Bewusstsein für deutsche Geschichte besonders gegenwärtig ist und hoch gehalten wird.
Ähnliche Entwicklungen sind in einigen Nachbarstaaten im Gange. Der gemeinsame Ruf lautet: Den Wert der nationalen Kultur wieder hochhalten und ihn gegen Bedrohungen von außen und durch undurchsichtige Herrschaftssysteme, wie z.B. die Bürokratie der Europäischen Union, zu verteidigen.

Donald Trump: Regieren für das Wohl des Volkes!
Mit der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA erscheint diese Bewegung auch auf der Bühne der Führungsmacht des Westens. Trump konnte im Wahlkampf glaubwürdig darstellen, dass er sich für die Interessen der Bevölkerung der USA einsetzen werde. Er vertrat seine Ziele und die Abgrenzung von den Demokraten mit deutlichen Worten und der Entschlossenheit, für seine Ziele zu kämpfen. Ein großer Teil der Amerikaner ist gewohnt, zu kämpfen, denn ihr Leben ist oft hart. Sein oft rüpelhaftes Auftreten unterstrich diese Entschlossenheit. All das kam bei den Wählern an.

Ganz im Gegensatz zu Donald Trump Hillary Clinton:
Viele Wähler wussten, dass sie nur die Gallionsfigur der Finanzelite und anderer Mächte im Hintergrund war. Ganz anders im Übrigen auch als die Bundeskanzlerin, die in ihrer Zeit unter dem Kommunismus gelernt hat, auf der Welle der herrschenden Zeitströmung mit zu schwimmen.

Was vor allem in Deutschland verloren ging, das will nun Donald Trump wieder ins Bewusstsein heben: Der Staat soll sich um das Wohl seiner Bürger kümmern. Peter Haisenko schreibt hierzu in seiner Betrachtung über die Antrittsrede von Donald Trump: „Für den Gewinn der Kaufleute ist es zielführend, ihre Waren von dort zu beziehen, wo sie am billigsten sind. Aber der Staat ist kein Kaufmannsladen! Ein Staat ist der Masse seiner Bürger mehr verpflichtet als dem Gewinn seiner Kaufleute. Er muss seine Arbeiter schützen vor Wettbewerbern, die unter gänzlich anderen Bedingungen produzieren, was Löhne und vor allem Umweltstandards angeht. Dafür sind Zölle da, und wenn diese zugunsten der Kaufleute abgeschafft worden sind, dann sind die Zustände unausweichlich, unter denen die Welt seit einem Vierteljahrhundert in zunehmendem Maße leidet.

Trump liegt völlig richtig, wenn er „America first, buy american, hire american“ zur Maxime seiner Politik macht. Es spielt hierbei auf längere Sicht keine Rolle, wenn dadurch das eine oder andere Produkt ein wenig teurer wird. Wenn die Menschen wieder anständig bezahlte Arbeit haben, werden sie das gern in Kauf nehmen. …  Natürlich ist Trumps Rede nationalistisch. Schließlich ist er der Präsident von Amerika, und eben nicht Präsident der Welt, obwohl sich die Mehrzahl seiner Vorgänger wie letztere aufgeführt habt. Auch dieser arrogante Anspruch war es, der so viel Unglück über die Welt gebracht hat. Die Rückbesinnung Trumps auf seine eigentliche Aufgabe, nämlich sich als erstes um sein Land zu kümmern, ist in diesem Sinn nur zu begrüßen.“ [2]
Haisenko nennt dann noch zwei Gründe, die dafür sprechen, dass die Welt unter Donald Trump auf eine friedlichere Zeit zugeht:
•    Trump sagte in seiner Antrittsrede: „Wir werden Freundschaft und Wohlwollen mit den Völkern der Welt suchen, aber wir tun das mit dem Verständnis, dass es das Recht aller Nationen ist, ihre eigenen Interessen an erste Stelle zu setzen.“ [2]
•    Zum zweiten Grund für positive Erwartungen unter Donald Trump schreibt Peter Haisenko: „Der zweite ist das Zugeständnis an die Welt, dass er die Interessen aller Länder respektieren will. Auf so ein Signal aus den USA mussten wir lange warten. Ist es doch das natürliche Streben einer jeden Kultur und eines jeden Individuums, das eigene Wohlergehen und das seiner Lieben an die erste Stelle zu setzen. Das gilt selbstverständlich für jeden Staat, besser gesagt: für jede Regierung, die als erstes eine Fürsorgepflicht für ihre Bürger hat. Der Staat muss sein Volk beschützen gegen Angriffe und Gefahren jeder Art, auch wirtschaftliche. … Die Konsequenz daraus muss aber auch sein, dass jeder Staat alles dafür tut, Kriege zu vermeiden, denn Krieg bedeutet immer Not und Leid und kann nicht im Sinn einer Fürsorgepflicht sein. Ich merke an, dass ich gerade in dieser Hinsicht größte Defizite bei der Regierung Merkel sehe. 

Was aber Donald Trump angeht, kann ich ihm in dieser Hinsicht nur größten Respekt zollen. Wie viel Leid und Elend, wie viele Leichen hat denn der „Kreuzzug der Demokratie“ in den letzten Jahrzehnten verursacht? Die Arroganz, besser wissen zu wollen, wie andere Völker und Kulturen leben und wirtschaften sollen? Trump hat die richtige Antwort, wenn er sagt: `Wir werden nicht versuchen, unsere Lebensweise irgendjemandem aufzudrängen, sondern sie vielmehr als Beispiel erstrahlen lassen. Wir werden erstrahlen, damit jeder folgt.` DAS war das ursprüngliche Konzept des „american way of life“, der nach dem Krieg so viele Länder angeregt hat, dem nachzueifern. DAS ist auch der einzige Weg, der friedlich und in gewisser Weise „marktwirtschaftlich“ die Welt zu einer besseren machen kann. Das Beste, was man selbst kann, vorleben und nicht ein gescheitertes Modell mit Waffengewalt exportieren.“

Zum Schluss noch einige Sätze aus Trumps Rede: 
„Was wirklich zählt, ist nicht, welche Partei unsere Regierung kontrolliert, sondern ob unsere Regierung vom Volk kontrolliert wird.
Der 20. Januar 2017 wird als der Tag in Erinnerung bleiben, an dem das Volk wieder zum Herrscher dieser Nation wurde.
Die vergessenen Männer und Frauen unseres Landes werden nicht mehr länger vergessen sein. Jeder hört euch jetzt zu. Ihr kamt zu Dutzenden Millionen zusammen, um Teil einer historischen Bewegung zu werden, wie sie die Welt noch nie gesehen hat.
Im Mittelpunkt dieser Bewegung steht die entscheidende Überzeugung, dass eine Nation dafür da ist, um ihren Bürgern zu dienen. Amerikaner wollen großartige Schulen für ihre Kinder, sichere Nachbarschaften für ihre Familien und gute Arbeitsplätze für sich.
Das sind angemessene und vernünftige Forderungen rechtschaffener Menschen und einer rechtschaffenen Öffentlichkeit.“ [3]

Diese Ausführungen von Donald Trump in seiner Antrittsrede beziehen sich auf die Außenpolitik der USA. Doch auch in Bezug auf die Entwicklungen, die eingangs als Auswirkungen der Neomarxistischen Kulturrevolution in Deutschland angeprangert wurden, setzt Trump andere Schwerpunkte. Er ist z.B. gegen die Klimakatastrophen-Phantasterei, die Abtreibung, unkontrollierte Einwanderung, die Völker- und Religionsvermischung. Zu Recht kann man sagen, was kürzlich in einem Leserbrief so formuliert wurde:
Die Wahl von Donald Trump war eine Absage an den Kurs des „Zeitgeistes“ in der amerikanischen Politik. Man kann von einer Reformation sprechen, einer Umkehr zu Zielen mit Zukunft. Diese Deutung wird nur verstehen, wer das Wesen des Zeitgeistes in seinen vielfachen, zerstörenden Wirkungen durchschaut hat. Ob er sich gegen diesen mächtigen Gegner behaupten kann, wird die Zukunft zeigen. Auch wir Deutsche sollten dafür beten!
Der Aufruf zur Fürbitte für Donald Trump hat einen ernsten Hintergrund: Er hat viele Gegner, sehr einflussreiche im eigenen Land, einen sehr großen Teil der eigenen Bevölkerung, sowie die gesamte muslimisch beherrschte Welt wegen seiner Unterstützung Israels.

Anmerkungen:
[1] Günter Rohrmoser, Die Aufgaben und das Versagen der Christen in unserer Zeit, Gesellschaft für Kulturwissenschaft e.V. (1996) Seite 17f.
[2] Peter Haisenko, Donald Trumps Antrittsrede gibt Hoffnung auf den Weltfrieden, 22.1.2017 
http://www.anderweltonline.com/politik/politik-2017/donald-trumps-antrittsrede-gibt-hoffnung-auf-den-weltfrieden/
[3] Vollständige Rede des US-Präsidenten im Wortlaut http://www.epochtimes.de/politik/welt/nun-kommt-die-stunde-des-handelns-a2029417.html
Verfasser: Friedhelm Rostan, 78112 St. Georgen, Mail: f.rostan@t-online.de, 24.1.2017

 

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