Der Mythos vom Hassprediger (M.Mannheimer)

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 Michael Mannheimer

Der Mythos vom Hassprediger

Der Hass gegen alles Nicht-Islamische ist keine Sache von “Hasspredigern”. Der Hass gegen “Ungläubige” ist eine der wesentlichen Kernaussagen des Islam und entstammt direkt aus den “heiligen” Texten von Koran und Hadith

Wer den Koran predigt, wer über Mohammed predigt, kann nicht umhin, Hass gegen Nicht-Muslime zu predigen. Prediger, die auf Dauer einen Bogen um die über 2000 Textstellen aus Koran und Hadith machen, in denen Muslime zum Töten von “Ungläubigen” aufgefordert werden, werden früher oder später selbst liquidiert.

Den Begriff  “islamischer Hassprediger” gibt es allein in den nicht-muslimischen Ländern des Westens, die den Islam irrtümlicherweise  immer noch in die beiden Zweige “Islam” und “Islamismus” aufteilen.  Solche Unterscheidungen jedoch sind dem Islam fremd.

Das Märchen von guten und bösen Predigern (“Hassprediger”) des Islam

Das Feld ist bereits bestellt: auch in Italien sprießen die Moscheen wie Pilze aus dem Boden. Doch wird dort wird nicht Frieden, sondern Hass auf Ungläubige gepredigt. Nicht Integration befürwortet, sondern im Gegenteil verboten. Von allen Imamen, und nicht nur von sogenannten Hasspredigern. Die gibt es nur in den Köpfen gutgläubiger Westler, die den Islam als eine Religion wie alle anderen auch ansehen. Im Islam gibt es den Begriff Hassprediger nicht. Dort haben die Imame eine einzige Aufgabe: ihren Gläubigen die Inhalte des Islam zu vermitteln. Und die stehen im Koran, und der Hadith. Und beide sind die Ur-Quellen des ewigen Hasses gegenüber allen „Ungläubige“ dieser Welt. So ist auch der friedlichste Imam gezwungen, seinen Gläubigen den Koran und die Hadith zu vermitteln. Koranstellen etwa wie die folgenden:

´Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt ….“ Sure 47:4

„Wenn ihr auf die stoßt, die ungläubig sind, so haut (ihnen) auf den Nacken; und wenn ihr sie schließlich siegreich niedergekämpft habt, dann schnürt ihre Fesseln fest.“ Sure 47:4

„Oh Gläubige, nehmt weder Juden noch Christen zu Freunden.“ Sure 4:89

200 solcher Stellen gibt es allein im Koran, in denen Muslime zur Jagd und zum Mord an allen „Ungläubigen“ aufgerufen werden – in der Hadith sind es weitere 1800 Stellen. An unvorstellbaren 2000 Stellen also ruft der Koran und die Hadithe zum Kampf und zur Ausrottung aller Ungläubigen auf, zur Folter, zum Töten aller Menschen, die den Islam verlassen wollen, zu Terroranschlägen, zu Gewalt gegen Frauen, zur Prostitution („Zeitehe“) und zum Kindersex (Mohammed war ein (Kinderschänder). Die deutsche Islamkritikerin Gudrun Eussner schreibt hierzu:

„Im Koran geht´s ums Töten, 187mal q-t-l [sprich: Qital], der Stamm fürs Verb und seine Konjunktionen, 25mal im Imperativ: tötet! und zwar die Ungläubigen, die Juden und Christen, die Affen und Schweine, die Gemeindemitglieder der Rabbiner, Pfarrer, Kirchenpräsidenten, Weih- und Landesbischöfe. Die Funktionäre der katholischen und evangelischen Kirche treffen sich zum Dialog mit denjenigen, die ihnen und ihren Gemeinden die Auslöschung ihres Glaubens, die Unterwerfung, wenn nicht ihre Ermordung androhen.”

Für Islamkenner ist daher nicht die hohe Zahl aller weltweiten Attentate und Terroranschläge verwunderlich – sondern angesichts der systematischen Erziehung des Islam zu Hass und Gewalt eher deren relativ geringes Ausmaß. Einer der weltweit anerkanntesten Islamkenner der Gegenwart, der deutsche Orientalist und Herausgeber der „Internationalen Enzyklopädie des Islam“, Hans Peter Raddatz, befindet resümierend über den Islam:

“In  keiner  anderen  Religion  findet  sich  die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam  als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Mohammed nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte.”

Der Begriff „Hassprediger“ ist nichts anderes als ein gutmenschliches Konstrukt, das den Islam in einen guten und einen bösen Zweig (Islamismus) aufteilt. Doch halten weder die künstliche Aufteilung in einen friedlichen Islam und terroristischen Islamismus noch die Bezeichnung „Hassprediger“ (für jenbe Imame, die dem „islamistischen“ Zweig zugeordnet werden), einer näheren Analyse stand. Denn diese Bezeichnung impliziert zweierlei: zum einen, dass das Predigen von Hass mit dem Islam nichts zu tun habe. Und zum zweiten, dass die Mehrzahl der „guten“ Imame diesen Hass nicht predigt. Beide Implikationen sind falsch. Denn der Hass auf „Ungläubige“ ist zentraler Bestandteil des Islam – und der islamische Terror kommt nicht von Hasspredigern (wie Medien und Politiker suggerieren), sondern aus dem Herzen des Islam selbst. Sollte ein Imam seinen Gläubigen jene zentralen Stellen des Koran vorenthalten, in denen zur Mord an „Ungläubigen“ aufgefordert wird (auch dies ist bereits mehrfach erfolgt) oder sie gar kritisieren, riskiert er sein Leben. Zahlreiche Imame wurden in der 1400-jährigen Geschichte des Islam ermordet, weil sie eines oder beides davon getan haben. So würde es auch italienischen Imamen gehen. Niemand weiß dies besser als sie – auch wenn sie dies im Interview vehement bestreiten.

Dass sich ausgerechnet westliche Wohlfahrtsverbände und Menschenrechtsorganisationen, Christen, Intellektuelle und Politiker für den Bau von Moscheen in Italien (und sonstwo) einsetzen, wo ihre Vernichtung vorbereitet wird, wird im Rückblick auf die Gegenwart als Ironie der Geschichte und historisches Versagen Europas gewertet werden – vorausgesetzt, dass es Europa in seiner heutigen Form noch gibt. Denn dort werden in allen Ländern die Muslime bereits heute ideologisch darauf vorbereitet, Europa dereinst zu übernehmen.

Was den Koran von allen anderen heiligen Religionstexten fundamental unterscheidet

Keine andere Weltreligion kennt in ihren Heiligen Büchern solche Stellen, die zum Hass, Mord und zum ewigen Krieg (Dschihad) gegenüber Menschen aufrufen, die anderen Glaubens sind – auch wenn Kritiker des Christentums dies immer wieder und mit dem Verweis auf entsprechende Stellen des Alten Testament behaupten. Sie haben bei ihrer Kritik jedoch zweierlei übersehen:

Zum einen handelt es sich bei jenen Stellen nicht um göttliche Aufforderungen an die Gläubigen, sondern – ähnlich wie in Homers Illias – um einen narrativen Erzähltext, geschrieben nicht in der 1. Person („Ich“), sondern der 3. Person („Er“). Die Bibel ist also von Menschen geschrieben und enthält fast nur historische Beschreibungen sowie in Gleichnisse gegossene Geschichten von Gut und Böse. Nur an wenigen Stellen offenbart sich der Christengott seinen Gläubigen unmittelbar: etwa in den 10 Geboten, aber auch im Neuen Testament in der Gestalt seines Sohnes. Sowenig die Muttertötung von Ödipus für die antiken Griechen eine Aufforderung zum Töten ihrer Mütter darstellte, stellt das (verhinderte) Menschenopfer von Abrahams Sohn eine alttestamentarische Aufforderung zu allgemeinen Menschenopfern dar.

Beim Islam ist das anders. Denn beim Koran handelt es sich um die einzige „Verbal-Inspiration“ innerhalb der übrigen Weltreligionen. Nach islamischem Glauben empfing Mohammed die direkten Worte Allahs, eingeflüstert vom Erzengel Gabriel. Daher ist der Koran auch in der „Ich“-Form geschrieben. Daher spricht Allah auch unmittelbar, ganz direkt, zu seinen Gläubigen. Daher ist (im Gegensatz zur von Menschen geschriebenen Bibel) der Koran immun gegenüber jeder Kritik, immun gegenüber moralischen und ethischen Änderungen der Gesellschaft, daher ist jede Kritik auch nur an einem einzigen Wort in den Augen der Hüter der Reinheit der islamischen Lehre nichts anderes als direkte Gotteslästerung und muss mit dem Tode des Häretikers bestraft werden. Das Gleiche gilt für die Person Mohammed und dessen Äußerungen und Verhaltensweisen. Als der „beste aller Menschen“ und als das von Allah auserkorene „Siegel“ der Propheten kommt jede Kritik an ihm einer Kritik am Islam und damit an Allah gleich und wird ebenfalls mit dem Tode bestraft. Nicht nur im Jahre 629, sondern auch im Jahre 2009. Alle Muslime wissen das. Aber kaum ein Westler will das begreifen.

Zum zweiten ist der für die ethischen und religiösen Werte von Christen einzig entscheidende Teil der Bibel nicht das Alte Testament, auch nicht die Summe von Altem und Neuem Testament, sondern allein das Neue Testament, in der sich (nach Christenglauben) Gott seinen Gläubigen in Gestalt seines auf die Erde gesandten Sohnes zu erkennen gibt. Nicht „Auge-um-Auge“ also, sondern „Liebet euren Nächsten“ ist das Handlungsgebot der Christen – auch wenn diese sich nicht immer daran gehalten haben. Aber die unleugbaren Verbrechen des Christentums, seine Pogrome gegen Juden, seine erbarmungslose Unterwerfung von „Heiden“ in Lateinamerika etwa, geschahen im Unterschied zum Islam eben nicht unter Bezug auf entsprechende Stellen der Bibel, sondern im Gegenteil: sie verstießen schamlos gegen die Urprinzipien ihrer eigenen Religion. Offenbar wissen dies islamische Führer besser als die meisten Christen, darunter auch viele Theologen, die sich mit Verweis auf angeblich ähnliche „Gewaltstellen“ des Alten Testaments schützend vor den Islam stellen und den deskriptiven Charakter der Bibel (im Unterschied zum appellativen des Koran) offenbar selbst nicht verstanden haben. Ayatholla Chamenei (Foto links), oberster geistlicher und weltlicher Führer der iranischen Schiiten und damit gegenwärtiger Schiiten-Papst, sagte zu diesem Thema:

„Die Christen und Juden sagen: ·Du sollst nicht töten!‘ Wir aber sagen, dass das Töten einem Gebet gleichkommt, wenn es nötig ist. Täuschung, Hinterlist, Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts anderes als Mittel für die Sache Allahs!”

womit Chamenei den fundamentalen Unterschied zwischen Islam und Christentum in knappen Worten besser beschrieb als viele gelehrten Texte christlicher Religionswissenschaftlern oder Kritiker des Christentums. Über die meisten sei hier gesagt, dass sie zwar wortreich und geistreich argumentieren mögen, aber vom Wesen des Islam absolut nichts begriffen haben. Denn im Koran und damit im Islam geht es um das Töten.

Autor: Michael Mannheimer

Kontakt: m.mannheimer@gmx.net

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