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Angaben gemäß § 5 TMG:

Horst Koch
Sonnenweg 11
35745 Herborn

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Telefon:  
E-Mail: info@horst-koch.de

Quellenangaben für die verwendeten Bilder und Grafiken:

http://www.silaskoch.de
Silas Koch

 

ANHANG

Biographie von Horst Koch, Herborn

 

Im Februar 1940 wurde ich in der Hugenottenstadt Bad Karlshafen geboren. Dort betrieben meine aus Herborn stammenden Eltern eine Bäckerei, bis mein Vater Ende 1940 zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Erst im Herbst 1946 wurde er wegen einer Erkrankung aus russischer Kriegsgefagenschaft im Ural entlassen.

Mit meiner Mutter verbrachte ich die Kriegsjahre in unserer Heimatstadt Herborn, am Fusse des Westerwalds. Wir wohnten bei verschiedenen Verwandten. 1947 erwarb mein Vater ein Haus und arbeitete wieder in seinem Beruf. 1955 machten die Eltern sich selbständig, und so war mein Berufsweg als Handwerker praktisch schon vorgegeben. Bis 1992 habe ich mit meiner Frau und zwei Söhnen die elternliche Bäckerei-Konditorei betrieben, dann noch einige Jahre in der Industrie „mein Geld verdient“, um nach 50 Jahren Arbeitsleben nun ab Februar 2005 in den sogenannten Ruhestand zu wechseln… Unser Sohn David (1967) arbeitet als Architekt, die beiden ursprünglichen Handwerker Michael (1963) und Silas (1971)  haben heute ein Fotostudio bzw. Silas eine Internetarbeit.

Meine Heimatstadt Herborn ist stark geprägt von der calvinistischen Reformation, die durch das Haus Oranien von Frankreich her an Einfluss gewann. Schon 1584 hat der Dillenburger Graf Johann von Hessen-Nassau, – ein Bruder Wilhelms von Oranien, des Befreiers der Niederlande -, in Herborn eine Schule für calvinistische (reformierte) Theologie gegründet. Durch einige grosse Namen wie Johann Piscator, Caspar Olevian und Jan Amos Comenius erlangte Herborn sogar eine europäische Bedeutung. Eine der ersten Bibeln in deutscher Sprache, die Übersetzung von Johann Piscator, wurde schon ab ca. 1600 in Herborn gedruckt und fand internationale Verbreitung, vor allem mittels verschiedener Auswanderungswellen nach Amerika…

Es mag sein, dass von dieser Heimatgeschichte her erste unbewusste Eindrücke mein Interesse an Gottes Wort weckten. Besonders seit 1952 habe ich mich intensiv mit Gott und Seinem Wort beschäftigt, sicher vor allem eine Wirkung Seines Geistes. Seit dieser Zeit bin ich im Glauben an Christus nie wankend geworden, ein Grund zur Dankbarkeit. Somit erhielten die biblischen Begriffe Gnade und Nachfolge für mich eine ganz praktische Bedeutung…

Zeitlebens führte mich dieser Weg des Glaubens etappenweise zu der Beschäftigung mit jeweils unterschiedlichen Themen, wie Geistesgaben, Kommunismus, Israel, Islam, religiöse Verführung u. a. m. Dabei führten viele Begegnungen mit Männern Gottes zu einem Wachsen der Erkenntnis in Lebens- und Glaubensfragen…

Seit 1946 besuchte ich die Gottesdienste der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde (Offene Brüder) in Herborn. Dort lernte ich Leben und Theologie der sog. Brüderbewegung kennen, der sich mein Grossvater väterlicherseits schon um ca. 1900 angeschlossen hatte.

Durch meine Grosseltern mütterlicherseits kam ich ab 1952 mit Lehre und Praxis der Pfingstbewegung in Berührung, mit der ich mich dann intensiv auseinandersetzte, – und durch das Wiederaufflammen der alten „Pfingstfragen“ nun bis zum heutigen Tag…

Meine Frau, mit der ich seit 1963 verheiratet bin, kommt ursprünglich aus der römisch-katholischen Kirche. Somit habe ich Kenntnis und Respekt gegenüber dem Glauben und Leben vieler Katholiken…, musste mich aber zwangsläufig auch mit deren Dogmatik bzw Sonderlehren (Papsttum, Marienkult, Meßopfer) im vergleichenden Licht der Bibel auseinandersetzen…

1968 bereisten meine Frau und ich  – mit dem Schweizer Pastor Konrad Meyer – das erste Mal das Land Israel, danach noch vier Mal. Dabei entstanden etliche Freundschaften mit Israelis und vor allem mit messianischen Juden…

Diese jahrzehntelange Beschäftigung mit dem Judentum, geschichtlich, politisch und bes. unter dem Aspekt der biblischen Prophetie, öffnete mir die Augen über eine verborgene Seite des von Gott unter die Völker zerstreuten jüdischen Volkes, nämlich deren Hass auf den von Gott gesandten Welterlöser Jesus Christus. Diese Auseinandersetzung zwischen Judentum und Christentum bestimmt weitgehend die schicksalhafte Entwicklung im sogenannten christlichen Abendland, und zwar besonders für Deutschland, dem Land der Reformation, der ehemaligen Hochburg des Christentums, das dann in der Verführung durch das okkulte sog. „Dritte Reich“ und mit der Vernichtung von Millionen europäischer Juden seinen Niedergang erlebte… Diese praktische Erfüllung biblischer Prophetie vor unseren Augen muss jeden wachen Bürger aufschrecken, Juden wie Christen …

Gleichzeitigt hatte ich viele Begegnungen mit Judenchristen – die erste war 1966 mit dem Budapester Pastor Andi Ungar –, Begegnungen, die immer eine Bereicherung waren…

1973 lernte ich den rumänischen Judenchristen Pfr. Richard Wurmbrand kennen, der mir zu einem Lehrer und Vorbild wurde, und mit dessen Werk und Familie ich bis zu seinem Heimgang in 2001 freundschaftlich verbunden war…

1972 begegnete ich Pfr. Dr. Kurt Koch, der durch seine Forschungsarbeit über den Okkultismus bekannt wurde. Mit Dr. Koch verband mich seitdem eine intensive Freundschaft bis zu seinem Heimgang in 1987. Deswegen sehe ich in der Aufklärung über den Okkultismus auch meine vorrangige Aufgabe.

Ebenso beschäftigte ich mich mit den Themen Mission und  Erweckung. 1979 besuchte ich die Missionstation Kwa Sizabantu in Südafrika zum ersten Mal, … – habe aber seit dem Jahre 2000 keine Verbindung mehr zu dieser Bewegung. Aufgeweckt durch einige persönliche Erfahrungen ergab sich in der Folge eine intensive Auseinandersetzung über das Problem endzeitlicher Verführung mit falschen Zeichen und Wundern … – wahrlich keine leichte Aufgabe.

Besondere Bedeutung erhält dieser biblische Auftrag ja durch die heute unüberschaubar gewordene sogenannte charismatische Bewegung. Hier erfüllen sich verstärkt vor unseren Augen die Warnungen aus Matthäus 7 und 24: Es werden falsche Propheten und falsche Christusse kommen, und werden viele verführen. Allerdings ist dies aber nur eine der endzeitlichen Bedrohungen der  Gemeinde Jesu.

In diesen schweren Fragen der Unterscheidung zwischen der biblischen Wahrheit und der schwärmerischen Verfälschung möchte ich besonders jungen Menschen eine Hilfe anbieten. Zumal die Erfahrungen und Erkenntnisse unserer Glaubensväter auf dem Büchermarkt kaum noch angeboten werden. Moderne erlebnisorientierte charismatische Literatur überschwemmt heute die Büchertische in den Gemeinden und Kirchen…

Alle mittels meiner Webseite angebotenen Beiträge sind von mir sorgfältig ausgewählt. Dennoch können einzelne Erkenntnisse und Gedankengänge der verschiedenen Autoren neu oder auch unterschiedlich sein, das lässt sich nicht vermeiden. Es sollte jedoch immer das Gesamtanliegen betrachtet werden, nämlich den heutigen agressiven antichristlichen Strömungen die entscheidende Antwort entgegenzusetzen: Zurück zu Gottes Wort!

Alles was wir über Gott und Jesus Christus wissen, hat seinen Ursprung in der Bibel. Sie ist das A und O eines gesunden Glaubens, und sie ist der entscheidende Schlüssel zum Verstehen des Weltgeschehens und die letztgültige Offenbarung bzw Antwort Gottes in den Fragen von Zeit und Ewigkeit.

Gerne können Sie mir schreiben.

 

Horst Koch, 35745 Herborn, Sonnenweg 11, im Mai 2005

 

www.horst-koch.de

info@horst-koch.de

 

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