Ev.Allianz und New Age

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Baldur Gscheidle

 

Vernetzung von Allianz, Freimaurer, Ev. Kirche, New-Age und UNO

Zuerst will ich mich einmal mit der Evangelischen Allianz und ihrer Verflechtung mit den Freimaurern und anderen Gruppierungen befassen. Hat dies tatsächlich etwas miteinander zu tun? Klingt das nicht mehr als unwahrscheinlich und spekulativ? Das kann man sich ja eigentlich absolut nicht vorstellen. Nun, wir wollen uns einmal damit beschäftigen und sehen, ob hier etwas Greifbares zutage tritt.

Vorab noch ein kleiner Einschub. Die nun folgende Information kommt zwar von katholisch-konservativer Seite, ist aber zu diesem Thema doch recht aufschlußreich. So zitiert Regina Hinrichs  eine Frau Cornelia Fereira.  Sie ist eine Kennerin auf dem Gebiet des New Age und bringt die Gefährdung, in der wir leben, auf den Punkt:

Eines der seit langem verfolgten Ziele der freimaurerischen Neuen Weltordnung scheint endlich in greifbare Nähe gerückt: die Eine-Weltkirche, an deren Errichtung seit 150 Jahren gearbeitet wird, nimmt Form an. … Kollaborateure sind gewisse Führer der katholischen Kirche, die durch die internationale Organisation, die als Weltkonferenz der Religionen für den Frieden bekannt ist, ihr Werk tun.110

Vor etwa 150 Jahren sind nun die Evangelische Allianz  und im Anschluß auch der EC und YMCA/CVJM sowie auch die Deutsche Studenten Mission gegründet worden.  1895 der Christliche Studentenweltbund. Laut dem ökumenischen Katechismus wurzelt der Weltkirchenrat in diesen drei christlichen Organisationen. Alle kommen also aus einer Quelle.

Tatsache ist, die EA wurde im Jahr 1846 in London im größten Freimaurer-Tempel der Stadt, der Freemason’s Hall, gegründet. Dies beschreibt Karl Heinz Voigt in seinem Buch über die Evangelische Allianz.

Die Sitzungen der Londoner Allianz fanden über lange Jahre in der Masonic-Hall statt. Dies berichtet Erich Beyreuther in seiner Arbeit über den Werdegang der Evangelischen Allianz.

Der wichtigste Mitbegründer der EA war Thomas Chalmers. Er gehörte nach Auskunft der Großloge von Schottland seit 1800 zur Freimaurerloge No 101 in Forfarshire.  

Die Nähe zur FM wird natürlich von offiziellen Stellen der Allianz heruntergespielt und auch abgestritten, viele (religiöse) Vereine hätten schließlich in dieser „Masonic-Hall“ ihre Tagungen abgehalten, weil diese eben die einzige Halle mit einer entsprechenden Größe war.

H. Hauzenberger schreibt: Beschuldigungen der angedeuteten Art blieben nicht aus, besonders die im Blick auf die in Berlin geplante weltweite Allianzkonferenz von 1857.

Dagegen ist im Internationalen Freimaurer Lexikon unter dem Stichwort Hall zu lesen:

Man bezeichnet im heutigen angelsächsischem Sprachgebrauch als Masonic-Hall ein Gebäude, das ausschließlich freimaurerischen Zwecken dient, während als Masonic Building Gebäude bezeichnet werden, die auch an profane Betriebe und andere mehr, Räume abgeben.

Man kann sich die sicher berechtigte Frage stellen, ob diese anderen Mitbenutzer der „Hall“ doch nicht ebenso der Freimaurerei recht nahestehende Organisationen und Vereine waren und sind. Ich denke, dieser Schluß liegt nahe. Ist doch Großbritannien ein Land, das eine sehr hohe Zahl an Freimaurerlogen und Logenmitgliedern besitzt.

Im Buch „Die Freimaurer“ von Eugen Lennhoff ist erwähnt, daß es in USA Logen u.a. für Rotarier und auch für Mitglieder des YMCA / CVJM gibt.

Im Übrigen war auch der Gründer des Roten Kreuzes und Mitbegründer des CVJM, Henri Dunant, Freimaurer. Er hatte sich nach seinem Tode verbrennen lassen.  Das Evangelische Gemeindeblatt für Württemberg berichtet zum 150 jährigen Jubiläum der Evangelischen Allianz, daß Dunant der erste Sekretär der Schweizer Evangelischen Allianz war.

Die Freimaurerei sowie auch die Evangelische Allianz wurden schon 1854 von dem evangelischen, orthodox protestantischen Pfarrer Hengstenberg in seiner Zeitung heftig angegriffen. Er stieß auf erbitterten Widerstand des preußischen Königs, dem späteren Kaiser Willhelm I., der schon als Prinz Protektor der preußischen Freimaurerei war. Auch der Pietist Friedrich von Oertzen reihte sich hier ein; er war jedoch in seinen Angriffen zurückhaltender.

Interessant ist nun, daß sowohl das Internationale Freimaurer-Lexikon  als auch Schriften der Evangelischen Allianz  Hengstenberg als Feind und Gegner sowohl von Freimaurerei als auch der Evangelischen Allianz bezeichnen.

… Pfarrer Stahl und Hengstenberg hatten den freimaurerischen Hintergrund erkannt und davor gewarnt. Dann wurden sie vom Allianz-Präsident Eardley mit „engherzige Pharisäer“ abgetan und die Unterwanderung nahm ihren Lauf.  Er und ein paar Wenige hatten damals bemerkt, was gespielt wurde.

Wie man heute sehen kann, mit Erfolg. Alle Mühen der warnenden Stimmen waren vergebens. Es gibt sicher keinen Lebensbereich mehr, welcher nicht dem Einfluß dieser mächtigen Gruppierungen irgendwie ausgesetzt ist.

Sehr interessant und aufschlußreich ist ein Anzeige, die in der Freimaurerzeitschrift „HUMANITÄT“ erschien: Hier warb der Buch-Verlag F. Hänssler, Neuhausen-Stuttgart, für sein Jahrhundert-Paket zum Bachjahr 1984.  Da kann man schon mehr als erstaunt darüber sein, solche Verbindungen zu entdecken.

Die Freimaurer geben sich in der Öffentlichkeit der Humanität verpflichtet, der Mensch ist die allein ausschlaggebende Mitte. Sie plädieren dem Äußeren nach für Toleranz aller Religionen, sind aber ein verschworener Geheimbund, der das Ziel hat, eine Welt zu schaffen, eine Welt ohne Jesus Christus, politisch sowie auch religiös. Wie weit ihnen das schon gelungen ist, kann man an den Erfolgen dieser Einheitsbestrebungen der Kirchen und Religionen sowie auch der Völkergemeinschaft im politischen Bereich ablesen.

Man denke an das Vereinte Europa oder die UNO, sowie den Weltkirchenrat; alle sind auf das engste miteinander verbunden und verflochten. Die UNO wird als die große Weltloge der Freimaurerei bezeichnet, mit ihrem Sitz im Glaspalast in New York. /  UNO kann auch als Universal Nation of Oneness gelesen werden. Das ist die „Universale Nation der Einheit.“

In christlichen Ländern liegt in der Regel eine Bibel auf dem Altar der FM-Loge oder in dem Tempel. In islamischen Ländern der Koran, in anderen Religionen deren entsprechendes heiliges Buch auf. Im FM-Lexikon steht unter dem Stichwort Bibel folgendes:

Die Bibel hat in den heutigen FM Logen keinerlei dogmatische, sondern nur symbolische Bedeutung, wobei es dem Einzelnen freigestellt ist, in ihr das heilige, religiös verpflichtende Buch, oder die auf jahrhundertelanger Entwicklung begründete, allgemein verpflichtende Sittenlehre, also ein ethisches Dokument zu erblicken. Daß in der Bibel ihrer Entstehung nach zahlreiche Erzählungen, Legenden und Fabeln enthalten sind, die der heutigen Sittenlehre nicht mehr entsprechen, kann den Wert dieses Buches in keiner Weise herabsetzen. In Frankreich wurde 1877 vom »Grand Orient de France« gleichzeitig mit der Streichung des A. B a. W., des Allmächtigen Baumeisters aller Welten aus der Verfassung, und den Ritualen, auch die Bibel abgeschafft.  

Das, man kann schon sagen, besonders Makabre an der ganzen Sache ist, daß einer der Hauptinitiatoren und die treibende Kraft dieser Entscheidung, ein protestantischer französischer Pfarrer war. Sein Name: Pfr. Desmons. Der Bericht über den Vorgang ist hinreichend von Seiten der Freimaurer dokumentiert.  „Desmons war es, der den Grande Orient de France vor allem dazu bewog, das Symbol des A.B.a.W. , als seiner Auffassung von unbedingter Gewissensfreiheit widersprechend, fallen zu lassen.“

Es hat deshalb absolut nichts zu bedeuten, wenn die US Präsidenten auf die Freimaurer-Logen-Bibel vereidigt werden. Sind und waren doch nahezu fast alle Präsidenten der USA ausschließlich Freimaurer.

Das Schlagwort heute heißt: Alle Menschen und Religionen sind gleichwertig. Ohne Religionsfrieden gibt es keinen Weltfrieden. Beides will die zukünftige Weltregierung schaffen. Das heißt im Klartext auf den Glauben bezogen: Es gibt keine absolute Wahrheit.

Die Wahrheit ist in allen Religionen enthalten, seien es nun der jüdische, islamische, buddhistische, hinduistische, animistische, oder auch der christliche Glaube. Nur der ausschließliche Glaube an Jesus Christus, den Sohn des lebendigen GOTTES, den einzigen Erlöser von Schuld und Sünde und ewigem Tod, Er hat in dieser universalen Religion keinen Platz mehr zu beanspruchen. Für Leute, die unbeirrt an Jesus Christus glauben, gibt es keine Toleranz, sie müssen aus dem Weg geräumt werden.

Regina Hinrichs zitiert in ihrem Buch E. CADDY, Findhorn-Zentrum, eine der UNO nahestehenden Vereinigung (Findhorn, eine New-Age Organisation), eine erschreckende Aussage: Die sich nicht ändern können, weil sie sich nicht ändern wollen, werden einfach zurückgelassen.

C. Cumbey schreibt in ihrem Buch: „Das Schicksal derer, die sich den Plänen dieser neu zu konstruierenden planetarischen Welt mißtrauisch gegenüberstehen und sich widersetzen, spiegelt sich in den Schriften von David Spangler nieder.“

Er schreibt: „Außerdem ist es nicht so wichtig zu wissen, wohin das Alte gehen wird. Wir sind sicher, daß es der Christus leiten und durch seine kosmische Gegenwart in seine Obhut nehmen wird …“

Spangler fährt fort: „Der Planet, die Stufe oder Ebene wohin sie kraft des Gesetzes der Anziehung gehen, kann nicht irgendwo anders sein. Es kann eine andere Ebene des Bewußtseins der Erde selbst sein, auf der sie gehalten und behütet werden, bis sie wieder in ihr physisches Dasein entlassen werden …“

„Ob sich das wirklich so vollzieht, oder ob diese Menschen ganz von der Erde genommen werden sollen …, die Hauptsache ist, daß sie vorläufig den Zugang zu den ätherischen Ebenen der Kraft verlieren und die Fähigkeit, die Entwicklung auf der Erde zu lenken und zu beeinflussen.“

Was dies bedeutet kann uns das Wort aus der Offenbarung verdeutlichen:

Offb. 12,17    Und der Drache ergrimmte über das Weib und ging hin, Krieg zu führen mit den übrigen ihres Samens, welche die Gebote Gottes beobachten und das Zeugnis Jesu haben.

Offb. 11,7    Und wenn sie ihr Zeugnis geendet haben, so wird das Tier, das aus dem Abgrund aufsteigt, mit ihnen einen Streit halten und wird sie überwinden und wird sie töten.

Anschließend das „Gebet“, das A. A. Bailey zur Gründung der UNO im Jahre 1945 verfaßte:

Die Große Invokation

Aus dem Quell des Lichts im Denken Gottes
Ströme Licht herab ins Menschen-Denken.
Es werde Licht auf Erden!
Aus dem Quell der Liebe im Herzen Gottes
Ströme Liebe aus in alle Menschenherzen
Möge Christus wiederkommen auf die Erde!
Aus dem Zentrum wo der Wille Gottes thront,
Lenke Plan-beseelte Kraft die kleinen Menschenwillen
Zu dem Endziel, dem die Meister wissend dienen!
Durch das Zentrum das wir Menschheit nennen,
Entfalte sich der Plan der Liebe und des Lichts
Und siegle zu die Tür zum Übel.
Mögen Licht und Liebe und Kraft
Den Plan auf Erden wiederherstellen.
Vom Avatar  der Synthese, der im Kommen ist,
Ströme seine Energie aus in alle Reiche der Natur.
Möge er die Erde zu den Königen der Schönheit emporheben!
Mögen Licht und Liebe und Kraft
Den Plan auf Erden wiederherstellen!

Dieses Gebet, das alle Religionen beten können, wurde weltweit in den verschiedensten Medien verbreitet. Millionen, so schreibt C. Cumbey, beten dieses Gebet schon täglich. Es soll das „Vater Unser“, das Gebet unseres HERRN ersetzen.

Dieser Gott, und dieser Christus, die hier angerufen werden, sind jedoch nicht der Gott und Christus der Bibel. Die hier Angerufenen sind Luzifer und der New-Age Christus, Maitreya. „Er wird die Weltreligionen neu gestalten, damit wenn irgend möglich, ihre veralteten Theologien, ihre engstirnige Entschiedenheit und ihre lächerliche Überzeugung, sie hätten Erkenntnis des Sinnes Gottes, ausgeglichen werden und sie endlich geistliche Inspiration empfangen können.“

C. Cumbey berichtet weiter:
Maitreya will der Lehrer der gesamten Welt sein und wendet sich an die ganze Menschheit. Er plant die Errichtung einer neuen Weltordnung.

Maitreya ist angeblich die fünfte Reinkarnation  Buddhas. Die Buddhisten in aller Welt warten bereits auf die Rückkehr des Herrn Maitreya auf diese Erde. Um auch Christen anzusprechen, behaupten New-Age Anhänger, Maitreya sei Christus.

Das Wort Maitreya ist immer mit dem Messias in Verbindung gebracht worden, der kommen wird, um die Welt zu vereinen und alle Religionen unter einem Banner zu vereinigen. A. A. Baileys Ziel war und ist der Kampf gegen den Gott der Bibel und seinen Sohn Jesus Christus. Der Lichtbringer für die Welt ist Luzifer. In ihren vielen Büchern, die sie geschrieben hat, kommt dies immer wieder zum Ausdruck. Ihre heutigen Anhänger, die schon alle Institutionen weltweit unterwandert haben, arbeiten und handeln nach ihren Vorgaben und Anweisungen.

„Dankenswerterweise“, so schreibt Regina Hinrichs, „läßt A. A. Bailey uns nicht im Ungewissen angesichts der Frage, was mit der Zeile vom ‚zusiegeln der Tür zum Übel‘ gemeint sein könnte. Sie beinhaltet nämlich nichts anderes als die Vernichtung des Judentums, des Christentums und des Islam. Diese Gegnerschaft ist nur folgerichtig; denn alle drei Religionen fußen auf für ihre Anhänger unaufgebbaren Fundamenten und beanspruchen Ausschließlichkeit … Für Menschen die so denken, ist kein Platz in der neuen Welt … Das, was nicht mehr entspricht, was räumlich und zeitlich verfehlt ist, wird fortgeschafft, vielleicht – und wir erinnern uns an A. A. Baileys Worte über die Tür zum Übel – werden diese Menschen ganz von der Erde genommen. Eine kaum verhohlene, eindeutige Drohung.“

Wer erinnert sich hier nicht an die Worte unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus.

Matth. 23,34    Deswegen siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und etliche von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, und etliche von ihnen werdet ihr in euren Synagogen geißeln und werdet sie verfolgen von Stadt zu Stadt;

Matth. 24,9     Dann werden sie euch in Drangsal überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehaßt werden um meines Namens willen.

Matth. 24,10    Und dann werden viele geärgert werden und werden einander überliefern und einander hassen;

Matth. 24,11    und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen;

Matth. 24,12    und wegen des Überhandnehmens der Gesetzlosigkeit wird die Liebe der Vielen erkalten;

Matth. 24,13    wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden.

Matth. 24,22    Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch errettet werden; aber um der Auserwählten willen sollen jene Tage verkürzt werden.

Diese oben genannten Fakten zeigen, wie eng sich Politik und Religion miteinander verzahnen.  Bekannt ist, daß der katholische Theologie-Professor Küng und mit ihm der ganze Vorstand der Stiftung Weltethos Mitglieder im ROTARY Club  sind, eine den FM nahestehende und von ihnen gegründete Vereinigung, dies gilt ebenso für den LIONS Club.

In der katholischen Zeitschrift „Theologisches“ war über den katholischen Theologieprofessor Hans Küng und den evangelischen Rhetoriker Prof. Walter Jens, beide Tübingen, folgendes zu lesen:

Die gegenwärtige Euthanasiediskussion – zum Selbstbestimmungsrecht des Leidenden. Skandalöse Tagung in der katholischen Akademie in Trier. Beiträge zum Thema Euthanasie: Im März 1995 forderte Küng auf dem deutschen Anästhesiekongress in Hamburg, ‚Unheilbar Kranke‘ sollten, wenn sie es wünschten, aktiv getötet werden dürfen, sei es vom Arzt oder besser von einem Seelsorger. Auch im Kollektiv könne der Gnadentod herbeigeführt werden. Um diese haarsträubenden Forderungen als notwendig erscheinen zu lassen, verbreitete der Theologe Küng medizinische Halb- und Unwahrheiten. So behauptete er unter anderem:

‚Je höher und schmerzlindernder die Dosis, um so sedierender wirkt sie.‘ Das heißt: Um so schwächer ist normalerweise die Wachheit, die geistige Präsenz des Patienten. Die Ärzte des Klinikums Großhadern sind darüber betroffen, daß eine überholte und falsche Ansicht, die auch durch Wiederholung nicht richtig wird – durch angesehene Persönlichkeiten wie Hans Küng wiederholt öffentlich verbreitet wird.

Noch deutlicher wurden Mitte des Jahres die Ärzte auf einem Presseseminar des Landes Baden-Württemberg in Ulm, nachdem Walter Jens und Hans Küng eine öffentliche Diskussion mit Ärzten rundweg abgelehnt hatten. „Wir Ärzte sind nicht einverstanden damit, daß diese Diskussion bislang mit weitgehender Ausgrenzung der Ärzteschaft geführt wurde. So analysierte Albrecht Kühn vom Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Südwürttemberg die Situation. Schon zu Beginn der 20er Jahre sei die Debatte um den Gnadentod von Geisteswissenschaftlern eröffnet worden.“

Hier wird deutlich, wie der Weltethos der Zukunft aussehen wird!

Weltethos und Religionsfriede:  

Vertreten finden wir diese Thesen vom Religionsfrieden im Programm der UNO, dem über den Ökumenischen Weltkirchenrat nahezu alle Kirchen und Freikirchen, Allianz, Gnadau und somit alle Landeskirchlichen Gemeinschaften, und wenn auch nur über ihre Unterorganisationen, angeschlossen sind.

Die UNO hat als Programm die Welteinheit, politisch und auch religiös, auf ihre Fahnen geschrieben und darf als der politische Arm der Freimaurerei angesehen werden.

Einer der UNO-Präsidenten, Robert Muller, schreibt:

„Der Klang der Glocken, der Ruf des Muezzins und der Ton des Gongs [Buddhismus] müssen wieder auf dem ganzen Erdball zu hören sein.“ Franz Alt kommentiert: „Dieses Denken verdankt Muller vor allem dem christlichen Mystiker Hammarskjöld und dem buddhistischen Mystiker U. Thant an der Spitze der UNO … in der UNO sieht Muller den Samen für die neue Welt.“  

Interessant ist, daß die Weltweite Evangelische Allianz jetzt einen ständigen Beobachterstatus bei der UNO besitzt.

Dasselbe gilt auch für die Baptisten, die Methodisten, den YMCA/CVJM und die meisten Freikirchen. Die Heilsarmee, die Konferenz Europäischer Kirchen, KEK, der Lutherische Weltbund, der Reformierte Weltbund, alle sind über den WCC, den Ökumenischen Rat der Kirchen, mit den Organisationen der UNO, oft sogar mehrfach, verknüpft. Ebenso ist auch der „Heilige Stuhl“ sowie die Katholische Weltunion der Presse bei der UNO vertreten.

Die Christlich Demokratische Internationale, sowie auch die Sozialistische Internationale sind hier ebenfalls repräsentiert.

Seit die EKD 1990 in Brüssel ihr Büro einrichtete, gibt es einen informellen, aber regelmäßigen Dialog zwischen den Landeskirchen und der „Europäischen Kommission“ der EU … Die Kirchen sind besonders gefragt, wenn es um das Zusammenleben der verschiedenen volklichen, kulturellen und religiösen Gemeinschaften in unserem Erdteil geht. Der Präsident der Kommission sähe es deshalb gern, wenn die Kirchen das Gespräch zwischen Christen Muslimen und Juden vorantrieben. Bei bestimmten Themen fragt die Kommission bei der Europäischen Ökumenischen Kommission für Kirche und Gesellschaft (EECCS) an, zu deren beratenden Mitgliedern auch die Deutsche Evangelische Allianz gehört. Es geht um das Förderprogramm: „Eine Seele für Europa.“

Die EU ist wiederum mit der UNO vielfach vernetzt. Die UNO hat es sich zur Aufgabe gemacht, die ganze Menschheit global in ihrem Sinne zu erziehen. So sagt R. Muller, ein hoher UNO Beamter, über die Gruppe der neuen Welt Diener, ihre Aufgabe sei es, die öffentliche Meinung zu formen, um so die Grundlage für die schließlich zu erreichende Einheit der Welt zu schaffen. R. Muller schreibt weiter:  Die UNO begann als eine Art globales Gehirn zu arbeiten. Das Ziel ist im Blick auf das nächste Jahrhundert Harmonie zwischen den Nationen, Rassen, Kulturen und Religionen herzustellen. Mit der Verwirklichung dieses Zieles wird es gelungen sein, den Himmel auf die Erde zu bringen, die gesamte Menschheit zu einem großen Ganzen zu verschmelzen.

1.Mose 3,5    „Ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.“ Dies ist der alte Traum des Menschen, vom Satan inspiriert und erinnert uns auch an die geschichtliche Begebenheit des babylonischen Turmbaues.

1.Mose 11,4    Und sie sprachen: Wohlan, laßt uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reicht, daß wir uns einen Namen machen, damit wir ja nicht über die ganze Erde zerstreuet werden! Das Ergebnis dieser menschlichen Überheblichkeit ist hinlänglich bekannt.

Regina Hinrichs führt weiter an:

Die Diktatur des neuen Denkens kommt uns in allen menschlichen Bereichen entgegen; hinzu kommt noch der für Christen deutlich sichtbare blasphemische Grundzug – ‚Die neue Schöpfung‘. Und Gott sah, daß alle Nationen der Erde, Schwarz und Weiß, Arm und Reich, von Nord und Süd, von Ost und West, und von allen Glaubensbekenntnissen zu einem hohen gläsernen Haus an den Ufern des Flusses der aufgehenden Sonne, auf der Insel Manhattan schickten, um miteinander zu lernen, zu denken und für das Wohl der Erde und all ihrer Bewohner Sorge zu tragen. Und Gott sprach: Das ist gut. Und dies war der erste Tag des Neuen Zeitalters der Erde.

So geht es dann analog zur biblischen Schöpfungsgeschichte noch die restlichen sechs Tage hindurch fort. Weiter wird R. Muller zitiert:

Es geht um nichts weniger als um eine neue Schöpfung und eine neue Erde, deren Geburt von der hohen Warte der UN aus beobachtet werden kann: ‚Von der Höhe unseres gläsernen Turmes konnten wir eine neue Menschheit heraufziehen sehen: planetarisch, interdepen¬dent,  fesselnd und zugleich schön. Es handelte sich um nicht weniger als um die Geburt einer einzigen Menschheitsfamilie, ausgestattet mit kollektiven Sinnen, einem meta-Gehirn, einem planetarischen Nervensystem und weltweiten Verzweigungen.‘  

Mit dem Wissen um diese Tatsachen sollten wir nun, was in Politik, Wirtschaft, Kultur und Religion geschieht, beurteilen. Wir werden sehen, daß es kein Gebiet gibt, das von dieser Seite her nicht beeinflußt ist.

Wie weit die UNO durch ihr Welterziehungsprogramm schon in die christlichen Kreise hinein wirkt, soll ein Beispiel an dieser Stelle deutlich machen. So belegt N. Homuth:  „Artikel 2.3 der 20. Tagung der UNESCO Generalkonferenz lautet: ‚Jedes Bildungssystem muß Körpererziehung und Sport den gebührenden Platz einräumen‘, und Artikel 10: ‚Durch die Zusammenarbeit in der universellen Sprache von Körperkultur und Sport werden alle Völker … ein günstiges Klima für die Lösung der internationalen Probleme schaffen.‘“

Auch die Katholische Kirche ist hiervon nicht ausgenommen. Dem L’Osservatore Romano ist zum Thema Pilgerfahrt folgendes zu entnehmen:

Auch diejenigen, die zu unterschiedlichen Zielen aufbrechen, für Tourismus, wissenschaftliche Forschung oder Handel, sind Pilger der Welt …  

Große laikale  Pilger sind auch diejenigen, die kulturelle und sportliche Wege begehen. Die großen künstlerischen Veranstaltungen, besonders die musikalischen, bei denen gerade die Jugendlichen zusammenkommen, der Besucherstrom in die Museen …, die Olympiaden und andere Formen sportlicher Zusammenkünfte sind Zeichen, die auch geistige Werte beinhalten. … Vor allem aber die auch die spirituellen Bewegungen unserer Zeit, die großen ökumenischen Versammlungen, bei denen das Gebet um das Geschenk der Einheit die Christen auf einen gemeinsamen Weg sieht. Gleicherweise bedeutsam sind die großen interreligiösen Treffen …, Ziel der Hoffnung, wie es sich bei dem 1986 nach Asissi einberufenen Weltgebetstreffen der Religionen für den Frieden vollzog. Gerade weil die Kirche die Armut des pilgernden buddhistischen Mönches schätzt, wie auch den betrachtenden Weg des Tao, den heiligen Reiseweg des Hinduismus nach Benares, den Pfeiler des Pilgerns zu den Quellen des eigenen Glaubens der Moslems, und jeden anderen Weg hin zum Vollkommenen und hin zu den Brüdern, vereinigt sie sich mit all denen, …indem sie eine Pilgerreise der Brüderlichkeit mit ihnen unternimmt.

Soweit nur ein paar Auszüge aus dem vatikanischen Programm. Diese Abhandlung ist ausdrücklich vom Papst persönlich genehmigt. Dies ist am Ende des Artikels zu entnehmen. Eindeutig vollzieht hier die Katholische Kirche die Vorgaben der UNO.

Unübersehbar ist, was die UNO anordnet, wird in den einzelnen Staaten gesetzlich verankert und von den Kirchen (und Gemeinschaften) bereitwillig ausgeführt, zumal sie mit Steuervorteilen zum Gehorsam gelockt werden.

So heißt es auch im § 52 des Vereinsrechtes über Vereine (e.V.), die als gemeinnützig anerkannt werden wollen, daß nur solche Vereine in Betracht kommen, die die Allgemeinheit fördern. Was aber die „Allgemeinheit fördern“ bedeutet, legt § 52 wie folgt fest: „… die Förderung von Wissenschaft, Bildung, Erziehung, Kunst, Sport.“ D.h.: Nur wer seine Gemeinde also für Sport, Spiele, Theater und Kunst und Kultur öffnet, gilt als förderungswürdig.

Ich habe dies selbst miterlebt, als im WBB (Landeskirchliche Gemeinschaft im Württembergischen Brüderbund, Bezirk Remstal) die neue Satzung 1995 eingeführt wurde.  Hier sind diese Punkte in der Satzung verankert. Außerdem wurde ein Passus neu aufgenommen, daß jetzt auch schon 14-jährige Jugendliche das Recht zur Wahl haben. Begründung: Man ist heute mit 14 Jahren religionsmündig. Dies ist ganz eindeutig die Verbeugung vor dem Staat bzw. vor dem Lockvogel Mammon. In meiner damaligen Unkenntnis dieser Sachlage habe ich dieser Satzung seinerzeit leider auch zugestimmt.

Wer denkt in diesem Zusammenhang nicht an die große Hure Babylon der Offenbarung, die auf dem schrecklichen Tier reitet?

Dies gilt ebenso für alle Freikirchen und Vereinigungen als Körperschaften des öffentlichen Rechts, KdöR. Nach dem Fischer Lexikon  hat dies folgende Bedeutung: „Körperschaften des öffentlichen Rechts sind rechtsfähige Verbände die unter staatlicher Aufsicht, staatliche Aufgaben wahrnehmen.“ Daran kann man ersehen, wer das Sagen hat.

Offb. 13,11    Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamme, und es redete wie ein Drache.

Offb. 13,14a    und es verführt, die auf der Erde wohnen wegen der Zeichen, welche vor dem Tiere zu tun ihm gegeben wurde.

Offb. 17,3    Und er [der Engel] brachte mich im Geist in eine Wüste. Und ich sah ein Weib auf einem scharlachroten Tiere sitzen, das voll Namen der Lästerung war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte.

Offb. 17,5    und an ihrer Stirne einen Namen geschrieben, ein Geheimnis: Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Greuel der Erde.

Hier einige Hinweise, wie es im evangelikalen Bereich aussieht: Lienhard Pflaum und Rudolf Ebertshäuser lehnten in einer Flugschrift den Bibelroman des US-Schriftstellers Wangerin wegen verschiedener „seichter“ Passagen und falschem Bibelverständnis ab. Es gab eine recht bittere Reaktion auf ihre Kritik.

In der Zeitschrift der KEP, der Konferenz Evangelikaler Publizisten, pro, war ein Interview zwischen dem Verleger Dr. Ulrich Brockhaus vom R. Brockhaus Verlag und dem pro Redaktionsleiter Christian Zörb abgedruckt. Thema der Befragung war: „Das BUCH von GOTT“ von Walter Wangerin.

Zitat aus dem Artikel auf Seite 9:

„Während die Frauenzeitschrift ‚Freundin‘ zu Weihnachten Auszüge aus dem Buch auf fünf Seiten nachdruckte und nicht wenige Rezensenten jubelten, gibt es ungewöhnlich heftige Kritik von Württembergischen Evangelikalen.“

„So beklagen der frühere Direktor der pietistischen Liebenzeller Mission, Lienhard Pflaum und der Leonberger Verlagslektor Rudolf Ebertshäuser, die Bibel werde „auf besonders gefährliche Weise angegriffen und entwertet.“ In einem von mehreren christlichen Blättern nachgedruckten Verriß schreiben die beiden unter anderem: „Hier geschieht unter christlicher Tarnung letztlich Lästerung unseres Herrn und Erlösers, hier soll das Geheimnis der Gottseligkeit verderbt und zerstört werden.“ Soweit der Einstieg von pro.

Es geht weiter: „Handfester Streit unter den Evangelikalen über eine romanhafte Bibelnacherzählung. Grund genug für pro, einmal nachzufragen bei Dr. Ulrich Brockhaus. Mit dem Verleger, der auch dem Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz angehört, sprach pro Redaktionsleiter Christoph A. Zörb.“

Brockhaus führt unter anderem aus, daß die Zielgruppe Ungläubige wären, Leute die keinen Zugang zur Heiligen Schrift haben. Viele säkulare Rezensenten hätten dies gewürdigt. Darunter auch die Illustrierte „Freundin“. „Die Klage aus Württemberg sei also nicht berechtigt.“  Anscheinend hat eine solche Zeitschrift mehr Gewicht, als das Urteil eines bewährten und treuen Zeugen unseres Herrn.

Unter der Rubrik Bücherbummel (Hans Steinacker) wird das Buch „Im Spiegel der Dichter. Mensch, Gott und Jesus in der Literatur des 20. Jahrhunderts“ empfohlen. Autor ist der katholische Theologe Karl-Joseph Kuschel, Tübingen.

Kuschel ist Gründungs- und Vorstandsmitglied der Stiftung Weltethos  für interkulturelle und interreligiöse Forschung, Bildung und Begegnung. Mitbegründer und Kopf dieser Vereinigung ist der bekannte katholische Theologe Professor Hans Küng, ebenfalls in Tübingen. Ein drittes Vorstandsmitglied ist Graf K.K von Gröben, der die Stiftung mit fünf Millionen DM unterstützt hat.  Das Ziel dieser Vereinigung ist eine Einheit unter allen Religionen in „versöhnter Verschiedenheit“ herzustellen. Ohne Frieden zwischen den Religionen ist auch ein Weltfriede nicht möglich.

Dieselbe Aussage macht auch Franz Alt in der katholischen Zeitschrift Missio. Es zeigt sich hier sehr deutlich, welche Verbindungen über die KEP zur DEA gezogen sind. Dies ist ganz eindeutig das Toleranzprinzip der Freimaurerei.

In der Zeitschrift Glaubens Nachrichten werden alle drei Vorstandsmitglieder dem Rotary Club zugerechnet.

Während Kuschel nun von evangelikaler Seite wärmstens empfohlen wird, kritisiert ihn die konservative Gruppe um den katholischen, jüngst verstorbenen Herausgeber von „Theologisches“, Prof. Johannes Bökmann. Prof. W. Hoeres wirft Kuschel vor, „als Verfechter der Einheit der „Abrahamitischen“ Religionen, Jesus Christus als einen unter vielen vorzustellen. Die Einzigartigkeit Jesu, als Sohn des lebendigen Gottes, der sich am Kreuz von Golgatha für uns geopfert hat, ist somit aufgehoben.“   Das folgende Wort hat also keine Gültigkeit mehr:

Apg. 4,12 Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen.

Anscheinend sind die Herren der Evangelischen Allianz, die Kuschel so warm empfehlen, in der gleichen Vereinigung und haben auch dieselben Ziele!! Welch ein Betrug an den vielen arglosen und unwissenden Gläubigen!!

In derselben Ausgabe von pro wird zu einer Literatur-Reise der christlichen Medienakademie eingeladen. Unter anderem am 10. Tag der Reise nach Oxford: Auf den Spuren von C. S. Lewis und J. R. R. Tolkien, dem Autor des Fantasy Romanes: „Der Herr der Ringe.“  Mehr über Tolkien in der Zeitschrift „Zeitruf“ der IABC.  In pro empfiehlt Steinacker Tolkiens Bücher „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“. Steinacker bezeichnet hier Tolkien als „christlichen“ Autor.  Tolkien wird in der einschlägigen esoterischen Literatur ganz eindeutig als Esoteriker bezeichnet!!

Im Chrischona Magazin ist ein Interview mit Wolfgang Baake abgedruckt. Er ist Geschäftsführer der KEP.

Auf die Frage von CM: Worüber würdest Du (Baake) im „Chrischona Magazin“ eine Kolumne schreiben? „Über die Besserwisser unter den Evangelikalen, die angeblich (k)ein ‚anderes Evangelium‘ wollen.“ Auch hier wird die Zielrichtung sichtbar und auch deutlich, wo für diese Leute der Gegner sitzt.

Wir sehen, wie weit die Vermischung und Vernebelung schon zu einem großen Teil Wirklichkeit geworden ist, nur haben es die Wenigsten als Tatsache registriert. Viele Gläubige meinen, das ist noch in weiter Ferne und kommt, wenn überhaupt dann irgendeinmal auf uns zu, es wird dann schon jeder merken. Daß dem nicht so ist und sein wird, sagt jedoch Jesus Seinen Nachfolgern immer wieder recht klar und eindringlich.

Matth. 24,43    Das sollt ihr aber wissen: Wenn der Hausvater wüßte, welche Stunde der Dieb kommen wollte, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus brechen lassen.

1.Thess. 5,2    denn ihr selbst wisset gewiß, daß der Tag des HERRN wird kommen wie ein Dieb in der Nacht.

1.Thess. 5,4    Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb ergreife.

Die WHO, eine Organisation der UNO, und im Anschluß dazu auch der ÖRK, der Ökumenische Weltkirchenrat, fordern die Anerkennung und Stärkung der schamanistischen Medizin. „Wir können von den Heilkundigen alter Schule viel lernen  … die abendländischen Heilmethoden und die der Schamanen müssen als gleichwertig angesehen werden.“ Die Gesundheitsbehörde des Weltkirchenrates will sich künftig für eine stärkere Verbindung zwischen alten Heilkünsten aus der Dritten Welt und moderner Medizin bemühen. /

Sehr aufschlußreich ist die Tatsache, daß auf allen Fernsehkanälen eine Vielzahl von Filmen gezeigt werden, welche diese schamanistische Medizin scheinbar völlig sachlich ihrem Publikum nahebringen. Man will den Zuschauer langsam aber sicher an diese Okkult-Medizin gewöhnen, so daß diese als etwas ganz alltägliches erscheint. Das UNO/ÖRK Umerziehungs-Programm ist also bereits voll in der Phase der Umsetzung, so wie dies auch mit dem Thema Evolution geschehen ist. Gott und Jesus Christus sollen abgeschafft werden. Auch das schulische Erziehungsprogramm hat hier schon voll gegriffen.

Dies alles geschieht anscheinend schleichend und ist fast nicht auszumachen. Jedoch ist das Ergebnis schon sehr beachtlich. In England ist die Geistheilung bereits medizinisch anerkannt und wird auch in den Krankenhäusern offiziell angewandt. Topic führt an: „Hier gibt es 80.000 Geistheiler, wovon 20.000 in 15.000 Krankenhäusern arbeiten dürfen.“

Was an großen charismatischen Heilungs-Veranstaltungen täglich über den englischen Sender „GOD“ ausgestrahlt wird, läßt sich unschwer in dieselbe Kategorie „Umerziehung und Verführung“ einordnen. Auch hier werden die Massen erreicht. So schreibt G. Bially in „Charisma“: „Mehr als 22 Millionen Wohnungen in 24 Nationen empfangen heute schon das tägliche Programm von 5-12 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Live Mitschnitte aus Zentren der geistlichen Erneuerung wie Toronto und Brownsville…“

Die UNO wurde sehr stark von dem Multimilliardär und Hochgradfreimaurer Rockefeller unterstützt. Rockefeller stiftete das Grundstück für das UNO Gebäude, ebenso auch seine Millionen zur Gründung des Weltkirchenrates (dies geschah 1945).

Rockefeller gab seine Dollars auch für eine theologische Ausbildungsstätte in den USA. Wen wundert es noch, daß hier eine extrem bibelkritische Lehre in die Gehirne der Studenten gepflanzt wird? Die Mittel für diesen Fond und die Dienste der Mitarbeiter wurden so klug eingesetzt, daß sie zu einem radikalen Wandel der theologischen Ausbildung führte.

Diesem Beispiel folgte 1964 die Schaffung eines Fond für christliche Literatur und Musik. Millionenbeträge flossen allein in die Schaffung der christlichen Rockmusik.

Der amerikanische Schriftsteller Gary Allen schreibt in seinem Buch „Die Insider“: „Seit vielen Jahren finanziert die Rockefeller-Dynastie das Union Theological Seminary in New York, das schon viel dafür getan hat, die Geistlichkeit sozialistisch-faschistisch zu infizieren und die alten Inhalte des Christentums zu zerstören. Das sehr einflußreiche Seminar ist heute dafür bekannt, daß auf ihm ‚Christ-Kommunisten‘ ausgebildet werden.“

Auch in der Frage der Bevölkerungspolitik wirken die Rockefellers tatkräftig mit. Im oben erwähnten Buch schreibt Allen über dieses Thema u.a.:

„Nicht zufällig wurde John D. Rockefeller von Richard Nixon zum Vorsitzenden der neugeschaffenen Kommission für Bevölkerungswachstum und die Zukunft Amerikas ernannt.“ In einem der ersten Berichte der Rockefeller-Kommission heißt es: „… daß die zur Zeit gültigen Staatsgesetze, die die Abtreibung beschränken, nach dem Vorbild des Status im Staate New York liberalisiert werden sollten, damit die Abtreibungen auf Antrag von dazu berechtigten Ärzten unter den Bedingungen medizinischer Sicherheit vorgenommen werden können … daß Bundes-, Staats- und Gemeindeverwaltungen Mittel zur Verfügung stellen, um die Abtreibungsdienste in Staaten mit liberalisierten Vorschriften zu unterstützen …“

„Die Rockefellers haben sogar die Errichtung einer ,Abtreibungsfabrik‘ finanziert. Im Sommer 1971 wurde ›Planned Parenthood New York City‹ als erstes großes Abtreibungs Center eröffnet … In allen Kriegen der USA seit 1776 bis Vietnam wurden 668.226 Kriegsgefallene gezählt. Im Jahr 1972 wurden in diesem Lande 700.000 unschuldige Babys getötet, ganz legal, bevor sie ihren ersten Schrei tun konnten.“

All dies gehört zum Plan der Neuen Weltordnung. Längst ist all dies zu uns über den großen Teich herübergeschwappt und ist auch in den europäischen Ländern Alltagspraxis geworden.

Die Konferenz Europäischer Kirchen, KEK, will bis zum 1. Januar 1999 eine Kommission Kirche und Gesellschaft bilden, die die Mitgliedskirchen bei der Europäischen Union, dem Europarat, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und den Vereinten Nationen (UNO) vertreten soll.  Hier ist also auch die Ökumene mit all ihren Anhängseln fest eingebunden.

Noch im Jahr 1988 warnen K. Heimbucher und T. Schneider vor den Gefahren der Ökumenischen Bewegung. „Groß ist die Gefahr des Synkretismus, zumal die vielen liberalen und freimaurerischen Theologen in der Ökumene den Absolutheitsanspruch des Evangeliums längst aufgegeben haben.“  Und wie sieht es heute aus?

Heute rufen der Gnadauer Verband und die den Landeskirchlichen Gemeinschaften vorstehenden Pfarrer zur verstärkten Zusammenarbeit und Mitarbeit gerade mit dieser Kirche auf. Sie sind dadurch ebenso zum ausführenden Organ der Vorkämpfer für die „Eine Welt“ geworden, welche die lebendige Substanz der Kirche zerstören wollen.

In „Lebendige Gemeinde“ war ein Aufruf von Dr. Heiko Krimmer an die Evangelikalen zu lesen, sich verstärkt in der Evangelische Kirche einzusetzen und einen Kirchengemeinderatsposten anzustreben.  Krimmer ist der 1. Vorsitzende des WBB.

Seit Gründung des Gnadauer Verbandes hört man ja bis in unsere heutigen Tage gebetsmühlenartig die immer gleiche alte Leier: „Unser Platz ist und bleibt in der Evangelischen Kirche.“ Fast wöchentlich liest man diese Parole in idea. Was alles muß wohl hier noch geschehen, bis da jemand aufwacht? Wie schon erwähnt gilt auch hier das Wort aus Offb. 18,4ff.

Nochmals zur Evangelischen Allianz:

Die EA wurde ja gebildet, um der Zersplitterung in der evangelikalen Welt entgegen zu wirken, um die von Jesus in Joh. 17 erbetene Einheit der Christen herzustellen. Dabei wird heute auch von einer Einheit in „versöhnter Verschiedenheit“ gesprochen. In den Leitlinien zur Zusammenarbeit mit den verschiedenen sogenannten evangelikalen Glaubensrichtungen wird gefordert, daß keiner sein „Sonderglaubensgut“ gegenüber den anderen hervorhebt. Dadurch wird falsche Lehre zum „Sonderglaubensgut und Frömmigkeitsstil“ heruntergespielt, das heißt, es gibt keine absolute biblische Wahrheit mehr. Man einigt sich auf einen schmalen Grundkonsens. Wahrheit hat eine große Bandbreite bekommen und unterliegt nur noch der menschlichen Beliebigkeit. Was sagt uns dagegen Gottes Wort?

Gal. 1,6    Mich wundert, daß ihr so schnell übergehet von dem, der euch durch Christi Gnade berufen hat, zu einem anderen Evangelium, so es doch kein anderes gibt;

Gal. 1,7    nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium Christi verdrehen wollen.

Gal. 1,8    Aber wenn auch wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium predigen würde außer dem, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!

Gal. 1,9    Wie wir zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium predigt außer dem, das ihr empfangen habt, der sei verflucht!

Offb. 22,18    Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buche geschrieben ist;

Offb. 22,19    und wenn jemand etwas hinwegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Anteil am Baume des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buche geschrieben steht.

Offb. 22,20Es spricht, der dieses bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen, komm, Herr Jesus!

Als sehr aufschlußreich ist in dem Buch von Constance Cumbey folgendes erwähnt: Der Ausdruck „Einheit in der Vielfalt“ wurde von der führenden Esoterikerin Alice Bailey geprägt; er war ihr von dem Tibeter eingegeben worden. Der Ausdruck ist ein bekanntes New-Age Signalwort.  Der Tibeter wird im selben Buch näher beschrieben. Er ist ein Meister aus dem Jenseits: Djawal Khul.

Auch im US-amerikanischen Staatswappen, sowie auf der 1 Dollarnote, die voll freimaurerischer Symbole sind, ist der Satz aufgedruckt: E Pluribus Unum. Dies heißt: „Aus Vielem Eines“; man kann dies ebenso als Einheit in der Vielfalt wiedergeben. A. A. Bailey haßte das Christentum, bzw. den Christus und Gott der Bibel.

Sollte es nun ein reiner Zufall sein, daß ausgerechnet die Evangelische Allianz dieses Schlagwort „Einheit in der Vielfalt“ nicht nur als Buchtitel  herausgegeben, sondern auch als Programm für sich formuliert hat??

Nun gebraucht neuerdings aber auch die Katholische Kirche diesen Ausdruck. Der Katholikentag 1998 in Mainz stand unter dem Leitwort „Gebt Zeugnis von eurer Hoffnung“. Die Arbeitsgemeinschaft Marianischer Vereinigungen (AMV) war dabei mit dem Ziel, Maria als Helferin für die Neuevangelisierung ins Bewußtsein zu rufen. Zugleich wollte sie die ‚Einheit in der Vielfalt‘ der Marianischen Bewegung deutlich machen.“  Djawal Khul wirkt also auch hier schon kräftig mit!!

Unter der Überschrift „Visionen für einen Pietismus 2000“ berichtet idea zum 150 jährigen Jubiläum der Evangelischen Gesellschaft in Deutschland (anwesend u.a. Chr. Morgner):

„Der künftige Pietismus wird, so der pietistische Theologe Hansjörg Bräumer eine grüne Bewegung im wahrsten Sinne des Wortes sein. Er solle die Schöpfung bewahren und alles vermeiden, was das von Gott Geschaffene verletze oder zerstöre.“  Dies klingt schon sehr eindeutig nach New Age und Ökumene; die Einbindung scheint schon perfekt zu sein. Oder war dies gar ein wohlwollendes Signal an die zu dem Zeitpunkt noch nicht gewählte Rot-Grüne Koalition, nach dem Sprichwort: „Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus?“

In idea wird von einem Treffen der Weltweiten Evangelischen Allianz mit dem religiösen Oberhaupt des tibetanischen Buddhismus, dem Dalai Lama, berichtet.  Er ist nach buddhistischem Glauben die Wiedergeburt seines verstorbenen Vorgängers. Buddhisten verehren ihn als lebenden Gottkönig. Der Buddhismus ist eine der okkultesten Bewegungen schlechthin. Rolf Hille, der Vorsitzende der DEA, war mit auf diesem Treffen und hatte diese Begegnung befürwortet. Die Kritik der Bekenntnisbewegung an diesem Treffen wurde von der DEA zurückgewiesen. „Schließlich habe die UNO das Engagement der Weltweiten Evangelischen Allianz dadurch anerkannt, daß sie der WEA-Kommission (WEF) für Religionsfreiheit den Status als UN-Menschenrechtsorganisation verliehen haben.“  So Rolf Hille. Hier Buddhismus, dort UNO, Rom und Charismatik.

Was folgt wohl als nächstes bei der DEA??

Biblische Maximen und Positionen sind in der Tat aufgegeben. Sie stehen wie es aussieht nur noch auf dem Papier. Dies ist wahrhaft erschreckend. Worte allein können uns täuschen, Taten jedoch nicht.

In der im Oktober/November 1998 stattgefundenen Einführungswoche in „Buddhas Weg zum Glück“ in Schneverdingen wurde der Dalai Lama mit „Seine Heiligkeit“ angeredet. Dort saßen ihm ca. 9000 Anhänger zu Füßen, darunter der F.D.P.-Politiker Graf Lambsdorff.

Idea berichtet u.a.: „Die christlichen Gäste machen in der anschließenden Diskussion ihrem Ärger über den Umgang der Kirchen mit dem Dalai Lama Luft. So hat Hamburgs Bischöfin Maria Jepsen in einem Grußwort zwar auf Unterschiede zwischen den Religionen hingewiesen, aber dennoch den Lehrer aus Tibet als Seine Heiligkeit angesprochen.“ Ein katholischer Geistlicher hat sogar mit ihm zusammen gebetet.

Wie weit die Evangelische Kirche mit der Freimaurerei verstrickt und verbunden ist, läßt sich leider nicht mehr so leicht nachvollziehen. Literatur zu diesem Thema ist kaum zu erhalten. Auf dem heutigen Büchermarkt ist fast kein kritisches Buch zum Thema Freimaurer zu finden. Man muß, um an die Quellen zu kommen, schon etwas Mühe aufwenden. Eine wahre Fundgrube ist das hier schon mehrmals erwähnte Internationale Freimaurer Lexikon.

So wird hier u.a. erwähnt:

Das ›Allgemeine Handbuch der Freimaurerei‹  ist im Recht, wenn es behauptet, die nie endenden Angriffe der Ultramontanen Partei der katholischen Kirche  gegen die Freimaurerei richten sich im Grunde genommen nur gegen den Protestantismus, als dessen Frucht, namentlich der Reformation, man den Freimaurerbund ansieht. Diesen schlägt man und den Protestantismus meint man. Diesen Zusammenhang weist auch die Geschichte der FM nach. In einem protestantischen Lande wurde sie geboren und die meisten Logen finden sich in protestantischen Ländern. Protestantischer Geist zeigt sich in der FM nicht nur bei protestantischen, sondern auch bei anderen Völkern. Er [dieser FM Geist] durchdringt das Kulturleben aller Staaten. … Neuerdings hat sich der deutsche Pfarrer Dr. Gotthilf Schenkel der Aufgabe unterzogen, die wesenhafte und schicksalhafte Verbundenheit von Protestantismus und Freimaurerei aufzuzeigen. Beide entspringen im letzten Grunde der gleichen geistigen Quelle, nämlich dem freien Gewissen und der frommen Innerlichkeit, … beide sind im höchsten Sinne liberal. Schenkel weist auch darauf hin, daß z.B. in Deutschland gerade die Männer, die für das Bewußtsein der Gebildeten in der evangelischen Welt die klassische deutsche Entwicklungslinie auf staatlichem und kulturellen Gebiet darstellen, fast durchwegs Freimaurer waren. Auf katholischer Seite erklärt der Jesuit Dr. jur. Heinz Brauweiler: ‚Man kann sagen, daß die FM, wie sie auf protestantischem Boden entstanden ist, in der Gestaltung die sie in Deutschland gefunden hat, ganz von protestantischem Geist beeinflußt ist.‘ (194)

Eine andere Abhandlung im selben Buch belegt den hohen Anteil der protestantischen Pfarrer innerhalb der Freimaurer Logen.

Der Anteil der protestantischen Geistlichkeit an der Freimaurerarbeit ist teilweise sehr rege. Namentlich in den angelsächsischen Ländern, wo die Ämter des Großkaplans und des Logenkaplans nach Möglichkeit mit Brüdern geistlichen Standes besetzt werden und ein großer Teil der Erzbischöfe und Bischöfe der anglikanischen Kirche hohe freimaurerische Würden bekleidet … In Deutschland, Holland und anderen kontinentalen Ländern ist der Anteil evangelischer Geistlicher am freimaurerischen Wirken erfolgreich; nicht selten findet man Pfarrer als Großmeister oder Träger anderer bedeutender Funktionen …

Dieser Sachverhalt wird heute sicher im verstärkten Maß weiter Gültigkeit haben. N. Homuth belegt dies in seinen Publikationen immer wieder.

Das erwähnte FM Lexikon gibt auch noch in einem anderen Artikel Aufschluß über die intensiven Verknüpfungen, besonders zur Liberalen Evangelischen Theologie.  Heussi ergänzt diese Tatsachen, so daß man sich darüber ein sehr gutes Bild machen kann (Fußnote 201)

Johann Kaspar Bluntschli (1808-1881) war einer der führenden und bedeutendsten Freimaurer seiner Zeit, ein berühmter deutscher Staatsrechtler und Rechtslehrer. Bluntschli war eine der hervorragendsten Persönlichkeiten der deutschen Freimaurerei des 19. Jahrhunderts, die er mit seiner Geistigkeit jahrzehntelang befruchtet hatte.

Er war Mitbegründer der Schweizer Großloge „Alpina“ und hielt 1844 dort die Festrede „Über das Verhältnis der Maurerei zu Kirche und Staat.“ Er war Großmeister der Großloge zu Bayreuth und arbeitete die Grundsätze der deutschen Großlogen aus.

Bluntschli war Vorkämpfer des Freisinns gegenüber der sich mächtig regenden ultramontanen Partei.  Zusammen mit dem evangelischen Pfarrer Schenkel war er Gründer des Protestantenvereins.

Der Protestantenverein war der Zusammenschluß der liberalen Theologen und Pfarrer in Deutschland. Diese Leute nahmen großen Einfluß auf die theologische Ausbildung an den deutschen Universitäten. Auch wenn heute dieser Verein nicht mehr existiert, ist die deutsche Theologie verstärkt unter diesem liberalen, d.h. Christus in seiner heilsgeschichtlichen Bedeutung herabwürdigenden Einfluß.

Karl Heussi schreibt: „1863 bzw. 1865 schuf sich der Liberalismus den Protestantenverein, der für die Versöhnung von Religion und moderner Kultur, und für die Bekämpfung des Dogmenzwangs eintrat.“

Die verschiedenen liberalen kirchlichen Vereinigungen, mit ihnen der Protestantenverein, veranstalteten bereits 1910 in Berlin den „Weltkongreß für freies Christentum und religiösen Fortschritt“, an dem auch Vertreter außerchristlicher Religionen teilnahmen.  Es ist heute also genauso wie vor 90 Jahren, betrachtet man die Programme der evangelischen Kirchentage.

Unter der Überschrift „Gelungene Probe für Kirchentags-Abendmahl in der Bad-Cannstatter Stadtkirche“ wird u.a. berichtet:

„Es wurde dabei in Form von verschiedenen Denkmälern auch an die anderen Religionen erinnert mit jüdischer Thora und Leuchter, Buddha-Figuren, einem Bild von einer Moschee.“ Auf dem Zeitungsbild ist auch ein Mandala zu erkennen. „… Das dritte Denkmal stand im Zeichen des Kreuzes. Das Kreuz ist das Zeichen des Friedens, der gut ist für alle Menschen aller Erdteile. ‚Wir wollen so die anderen Religionen als eigenständig wahrnehmen im Namen ihrer Gottheiten‘, hatte zuvor Pfarrer Bartelt erklärt. … Später machte sich die ganze Gemeinde in einer Prozession zu den verschiedenen Denkmälern, wo sie das Brot und den Wein des Abendmahls empfingen.“

In der Evangelischen Kirche geht der Trend in der Tat fortschreitend und immer rasanter nach unten. Der Irrtum wird mit großem Eifer auf breiter Front verbreitet, die Kirchen sind schon lange total unterwandert und fest in der Hand dieser gottesfeindlichen Gruppierungen. Das Programm, insbesondere das der „Evangelischen Kirche“, zielt, wie man leider feststellen muß, deutlich darauf ab, den wahren Glauben zu zerstören, den Abfall zu beschleunigen. Man konnte dies auch bei der letzten Bundestagswahl gut verfolgen. Ein große Zahl evangelischer Pfarrer setzte sich sehr stark für Rot-Grün, und teilweise auch für die SED Nachfolge-Partei, die kommunistische PDS ein. Diese umfassende Glaubenszerstörung ist schon zu einem großen Teil gelungen, und so sind diese Leute zu Erfüllungsgehilfen christusfeindlicher Mächte geworden. Der Einbruch von östlicher Mystik und New Age ist ebenfalls offensichtlich.

Den Beweis dafür liefert die „historisch-kritische“, theologische Universitätsausbildung, wo die Wahrheiten der Bibel abgelehnt und als unwahre Märchen und Mythen bezeichnet werden. Die Gottessohnschaft Jesu wird geleugnet. Dorothee Sölle verbreitet Schlagworte, wie „Gott ist tot, rot und eine Frau.“  Es gibt in ganz Deutschland nicht einen bibeltreuen, staatlich angestellten Hochschulprofessor.  

Die Hochschulprofessoren werden vom Staat finanziert, also gibt auch der Staat die Richtlinien vor, welche Inhalte beim Studium vermittelt werden sollen. Er hat absolut kein Interesse daran, eine biblisch gegründete Theologie zu vermitteln. Somit ist der Staat alles andere als „christlich“, auch wenn immer wieder vom „christlichen Staat“ geredet wird. Der hat sich schon lange verabschiedet, vielmehr, den gab es noch nie in der Geschichte. Dies bedeutet somit, alle Studenten der Theologie werden auf dieser falschen Basis ausgebildet. Wer diese Ausbildung jedoch nicht absolviert hat, hat keine Chance, Pfarrer in dieser Kirche zu werden. Der Glaube der vor dem Studium eventuell noch vorhanden war, wird hier vollends ausgemerzt und zerstört. Diese Tatsache hört man leider immer wieder von Studenten, denen beim Studium der Glaube auf der Strecke blieb.

Es ist tatsächlich eine unselige Verbindung, welche die Kirche mit dem Staat eingegangen ist, und es wird an dieser Stelle wiederum deutlich, welche Mächte Staat und Kirche beherrschen und welche Interessen von den Kirchen vertreten werden.

Ein kleiner Hinweis noch zum „Christlichen Staat“: Dreht man die Rückseite des Personalausweises auf den Kopf und betrachtet das dort sichtbare Muster, erscheint klar und deutlich ein gehörnter Ziegenkopf. Dies ist zweifellos ein satanisches und antichristliches Zeichen. Damit wäre die Mär vom christlichen Staat eigentlich beseitigt und widerlegt.

Prof. Dr. Eta Linnemann , Schülerin von Rudolf Bultmann  in Marburg, war eine überzeugte Verfechterin der historisch-kritischen Theologie. Lassen wir sie in ihrem Buch „Original oder Fälschung“ selbst zu Wort kommen: „Ich habe – nicht durch Reden von Menschen, sondern durch das Zeugnis des Heiligen Geistes im Herzen – klare Erkenntnis, daß mein verkehrtes Leben Sünde war, und bin froh und dankbar, daß mir diese Sünde vergeben wurde, weil JESUS sie ans Kreuz getragen hat. Deshalb sage ich ‚NEIN‘ zur historisch-kritischen Theologie.“

„Nach wie vor betrachte ich alles, was ich gelehrt und geschrieben habe, bevor ich mein Leben Jesus übergab für einen Dreck.“ Sie fährt fort: „Ich bitte Sie [den Leser] herzlich, alles was sich von meinen Werken auf ihrem Bücherbord befindet, in den Müll zu werfen.“ Sie tat dasselbe mit den von ihr verfaßten Werken.(206)

Zum Teil kommt es in der modernen Theologie jedoch noch schlimmer. Jesus wird als Sohn Marias, die möglicherweise vom eigenen Vater vergewaltigt worden sei, bezeichnet. (so der Evangelische Theologe Helmut Schütz, Krankenhauspfarrer )

„ER ist niemals auferstanden, sondern nach seinem Tod im Grab verwest.“ Das schreibt und verbreitet der evangelische Theologe Prof. Lüdemann. „Die christliche Auferstehungsverkündigung könne nur als der größte Humbug der bisherigen Weltgeschichte bezeichnet werden.“ Zum Glaubensbekenntnis sagt er in einem Spiegel-Gespräch: „Das Sprechen des CREDOS  ist für mich wie das Murmeln einer antiken Religion.“

Trotzdem werden immer wieder viele dieser Leute aus diesen Schulen, Pfarrer, Bischöfe und Kirchenräte der einzelnen Landeskirchen, die Schirmherren der verschiedensten Allianz-Veranstaltungen. Liest man die Interviews in idea mit diesen hochdotierten evangelischen Galionsfiguren, so merkt man schnell, daß diese Herren (und auch Damen) mit dem Glauben an die biblische absolute Wahrheit nicht viel anfangen können. Da vertritt man mit ausgeklügelten Worten Bultmannsche Theologie, leugnet jegliches Wunder der Bibel und wagt dabei noch, im Namen Gottes zu sprechen. Trotz allem machte die Allianz Volker Kress aus Magdeburg, der sich als Bultmann-Anhänger kennzeichnete, zum Schirmherr des CHRISTIVAL in Dresden.

idea befragte Kress: „Befürchten sie nicht, daß Tabu-Brecher wie Rudolf Bultmann, den Sie besonders schätzen, Glaubensfundamente auflösen?“

Kress: „Ich habe erlebt, daß Christen vor der historisch-kritischen Bibelforschung keine Angst zu haben brauchen. Sie hilft mir, vor einem Text nicht zu kapitulieren, weil ich das mir berichtete nicht als wirklich erfolgt vorstellen kann. Wenn sie zum Beispiel die Predigt eines Biblizisten und eines historisch-kritischen Auslegers über die Stillung des Sturms durch Jesus vergleichen, sagen im Endeffekt beide dasselbe. … sie übertragen dies in unsere alltägliche Erfahrung, daß Jesus in den Stürmen des Lebens bei uns ist.“

Ähnliches gilt auch für den Chef der EKD, Manfred Kock, seinen Vorgänger Engelhardt und andere. Auch was die Gruppierung „Offene Kirche“ auf ihre Fahnen geschrieben hat ist absolut gegen die biblische Wahrheit. Man reibt sich schon verwundert die Augen angesichts solcher widerbiblischen Aussagen, und der Zusammenarbeit mit den, so muß man leider sagen, Feinden unseres Herrn. Paulus sagt uns zum einen mal:

Phil. 3,18    Denn viele wandeln, wie ich euch oft gesagt habe, nun aber auch weinend sage, als »Feinde des Kreuzes Christi«,

2.Kor. 6,14    Ziehet nicht am gleichen Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?

2.Kor. 6,15    Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen?

2.Kor. 6,17    Darum »gehet aus von ihnen und sondert euch ab«, spricht der Herr, »und rühret kein Unreines an, so will ich euch aufnehmen«,

Zum andern, wenn diese Wunder der Bibel alle nicht tatsächlich geschehen sind, dann gilt das Wort, das der zentrale Mittelpunkt des Christus-Glaubens ist:

1.Kor. 15,14    Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist also unsre Predigt vergeblich, vergeblich auch euer Glaube!

1.Kor. 15,16    Denn wenn Tote nicht auferstehen, so ist auch Christus nicht auferstanden.

1.Kor. 15,17    Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden.

Dann brauchen wir also diesen Kirchenapparat, der die Auferstehung leugnet, eigentlich nicht mehr. Und Gottes Wort meint es ernst:

Gal. 6,7    Irrt euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.

Gal. 6,8    Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.

Achten wir doch als Seine Nachfolger darauf, Sein Wort ernst zu nehmen und zu beherzigen, um dieses ewige Leben zu ererben.

Im Gleichnis von den zehn Jungfrauen in Matth. 25 waren alle zehn einträchtig beieinander. Sie hatten viele Gemeinsamkeiten. Alle warteten auf den Bräutigam, hatten scheinbar dieselbe Ausrüstung, alle schliefen beim langen Warten ein. Doch als der Bräutigam kam, wurde der kleine Unterschied schnell wahrnehmbar. Die fünf Törichten hatten einen entscheidenden Mangel, ihnen fehlte das wichtige Öl. Wir wissen, sie hatten keine Gelegenheit mehr, sich die Eintrittskarte zum Hochzeitssaal, das Öl, rechtzeitig zu besorgen. Als sie zurückkamen war die Hochzeitsgesellschaft schon weg. Die Türe war verschlossen, es war zu spät!

Hiob 33,14 Gott redet einmal und zum zweitenmal, aber man beachtet es nicht.

Hebr. 3,7 Darum, wie der heilige Geist spricht: »Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht«,

Hebr. 3,13 …sondern ermahnet einander jeden Tag, solange es »heute« heißt, damit nicht jemand unter euch verstockt werde durch Betrug der Sünde!

Der Mensch ist nicht in der Lage, den Zeitpunkt zu bestimmen, wo er sich für Gott und Jesus entscheidet. Gott schenkt die Gelegenheiten, lasse ich sie vorüber ziehen, kann es für immer zu spät sein. Ich kann auch nicht ohne Schaden aus einem fahrenden Zug in voller Fahrt abzuspringen, um die Richtung zu wechseln. Dieser Versuch könnte tödlich sein. Es gibt ein „zu spät“. Wenn Gott redet, ist der rechte Zeitpunkt. Es gibt Gelegenheiten im Leben, die sich nur einmal finden und nicht nach Ermessen wiederholbar sind.

Joh. 6,44 Es kann niemand zu Mir kommen, es sei denn, daß ihn ziehe der Vater, der Mich gesandt hat; und Ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Man beachte auch folgendes: Ich kann auch im falschen Zug recht gemütlich sitzen, ja sogar die Bibel dabei lesen und komme trotzdem nicht an das ersehnte Ziel.

Wir denken an den Kaufmann in der Bibel, als er die kostbare Perle fand:

Matth. 13,46 Als er nun eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

Er zögerte nicht, er ergriff unverzüglich die einmalige Gelegenheit und handelte ohne Aufschub. Er trennte sich von seinem ganzen Besitz und gab alles hin, als er dieses Kleinod fand. Viele Gläubige sagen heute, obwohl sie Gottes Wort kennen, daß sie sich noch nicht von diesen Organisationen oder Kirchen trennen wollen und können. „Es gibt ja noch immer gläubige Pfarrer in dieser Kirche, die es zu unterstützen gilt.“ Man kann doch diese Leute nicht allein lassen: Nun es ist bekannt, daß Pfarrer, die das volle Programm dieser Kirche nicht mittragen wollen, so nacheinander aus dem kirchlichen Dienst entfernt werden. Also, gibt es auch gläubige Pfarrer, die (vielleicht) wider besseres Wissen am Falschen mitwirken … ?? Ungehorsam wie bei König Saul??

Jak. 3,11    Sprudelt auch eine Quelle aus demselben Loch zugleich Süßes und Bitteres hervor?

1.Sam. 15,23     denn Ungehorsam ist eine Zaubereisünde, und Widerstreben ist Abgötterei und Götzendienst. Weil du nun des HERRN Wort verworfen hast, hat er dich auch verworfen, daß du nicht König seist.

Sicher kommt niemand auf den Gedanken, ein Gericht aus Knollenblätterpilzen zu verzehren, nur weil da auch noch einige vorzügliche Steinpilze dabei sind. Im geistlichen Bereich meinen jedoch viele, vom Gift der falschen Theologie und Lehre, sowie der falschen Gemeinschaft mit den Feinden Gottes, keinen Schaden davonzutragen.

Nehmen wir einmal einen Korb voller Äpfel. Neunundneunzig prächtige, gesunde Äpfel heilen nicht den einen faulen Apfel, der dabei ist. Es ist vielmehr so, daß der eine alle neunundneunzig nach und nach infiziert und ebenfalls zum Faulen bringt. Kein Mensch erwartet natürlich etwas anderes. Das hat uns schließlich die Erfahrung gelehrt. Hier muß man scharf trennen und immer wieder die Auslese treffen. Distanz und Trennung vom Bösen und Falschen, Reinigung ist notwendig, soll nicht langsam der ganze Korb verderben. Heute scheint es leider fast so zu sein, daß ein gesunder Apfel zwischen neunundneunzig faulen steckt. Ein wenig Sauerteig verdirbt den ganzen Teig.

Das ganze Alte Testament ist voller Beispiele davon, wie durch diese Kompromißbereitschaft Israels das Volk in Elend, Gericht und Verderben geführt wurde.

Da hilft dann auch nicht die „flüchtige Buße“, also Buße ohne den notwendigen Ernst, nur so nebenher. Gott gibt sich eben nicht mit einem oberflächlichen Lippenbekenntnis allein zufrieden. Die folgenden Verse geben uns einen Eindruck davon. So spricht Israel:

Hosea 6,1    Kommt, wir wollen wieder umkehren zum HERRN! Er hat uns zerrissen, Er wird uns auch heilen; Er hat uns verwundet, Er wird uns auch verbinden;

Hosea 6,3    und laßt uns erkennen, ja, eifrig trachten nach dem Erkennen des HERRN! Sein Erscheinen ist so sicher wie das [Aufgehen] der Morgenröte, und Er wird zu uns kommen wie ein Regenguß, wie ein Spätregen, der das Land benetzt!

Dies klingt wirklich wie echte Buße, doch wie sieht es Gott an, dem absolut nichts verborgen ist, der das Herz des Menschen kennt?

Hosea 6,4    Was soll ich dir tun, Ephraim? Was soll ich dir tun, Juda? Eure Frömmigkeit ist [so flüchtig] wie eine Morgenwolke, ja, wie der Tau, der früh vergeht!

Hosea 6,5    Darum habe ich sie behauen durch die Propheten, sie getötet durch die Worte meines Mundes, und mein Recht muß hervorgehen wie das Licht!

Hosea 6,6    Denn an Liebe habe ich Wohlgefallen und nicht am Opfer, an der Gotteserkenntnis mehr als an Brandopfern.

Wir sehen deutlich, mit GOTT kann man nicht spielen. ER ist der absolute Souverän, dem wir nichts vortäuschen können, denn

1.Chron. 28,9b    Der HERR erforscht alle Herzen und versteht alles Dichten der Gedanken Wirst du Ihn suchen, so wirst du Ihn finden; wirst du Ihn aber verlassen, so wird Er dich verwerfen ewiglich!

Erschütternd ist, was im folgenden Hesekiel zu sagen hat. Bis in unsere Gegenwart hat sich dies leider nicht geändert. Und auch jedem von uns gilt immer wieder der Aufruf Gottes zur echten Buße und Umkehr von allen falschen Wegen.

Hes. 33,30    Und du, Menschensohn, – die Kinder deines Volkes unterreden sich deinethalben an den Wänden und unter den Türen der Häuser und sagen zueinander, ein jeder zu seinem Bruder: »Kommt doch und hört, was für ein Wort vom HERRN ausgeht!«

Hes. 33,31    Und sie werden zu dir kommen, wie das Volk zusammenkommt, und werden als mein Volk vor dir sitzen und deine Worte hören, aber nicht darnach tun. Denn ob sie gleich mit dem Munde schmeicheln, so wandeln sie doch mit ihren Herzen dem Gewinne nach.

Hes. 33,32    Und siehe, du bist für sie wie ein Liebeslied, wie einer, der eine schöne Stimme hat und gut die Saiten spielen kann; sie werden deine Worte hören, aber nicht darnach tun.

Hes. 33,33    Wenn es aber kommt – und siehe, es kommt! –, so werden sie erkennen, daß ein Prophet unter ihnen gewesen ist.

Hier wird auf Gottes Gericht an Israel angespielt.

In unseren Tagen ist es ähnlich wie damals: Auch im evangelikalen Bereich hört und liest man allenthalben markige Worte, die recht bibeltreu klingen. Sieht man jedoch etwas hinter die Kulissen und schaut, wer mit wem Zusammenarbeit pflegt, wer was bei den verschiedensten Anlässen sagt, dann kann man diese Leute leicht durchschauen. Es kostet eben etwas Mühe, diese Dinge einmal aufzulisten. Ich hoffe, daß mir dies in „ZEITSTRÖMUNGEN“ gelingt.

Ja, viele sind heute satt und bedürfen nichts. Sollte Gott wirklich gesagt haben? … Aber irgendwann kommt der Tag, wo jeder Mensch vor Gott dem Herrn stehen wird um vor IHM Rechenschaft abzulegen. Ein Hiob weiß davon:

Hiob 9,2    Wahrlich, ich weiß, daß es also ist; und wie könnte ein Mensch gerecht sein vor Gott?

Hiob 9,3    Wenn er Lust hat, mit Ihm zu rechten, so kann er Ihm auf tausend nicht eins antworten.

Hier verstummt dann alles überhebliche Reden; auch der sich am mutigsten gebende und scheinbar Selbstsicherste wird hier verstummen müssen. Es wäre trügerisch darauf zu hoffen, daß Gott den Ungehorsam übersieht.

Jak. 1,17    Bei IHM ist keine Veränderung, noch ein Schatten infolge von Wechsel.

Hebr. 13,8    Jesus Christus ist gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit!

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