Erniedrigung Deutschlands

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Erniedrigung und Wiederaufstieg Deutschlands

Sigurd Schulien

1. Einleitung
2. Psychologische Kriegsführung nach 1945 zur Zerstörung Deutschlands
3. Die Grundlagen des Wohlstands und deren Zerstörung
4 Infrastruktur, Kapital und Sozialsystem
5. Wie man Wohlstand vernichtet und ihn neu schafft
– Gekürzt von Horst Koch, Herborn, 2014 –

1. Einleitung
Der moralische Tiefstand, auf dem Deutschland nach 60 Jahren
Fremdherrschaft angelangt ist, wäre ohne die tätige Mithilfe von
einheimischen Politikern, Journalisten, Intellektuellen, Künstlern usw. nicht
erreicht worden. … Während die Deutschen mit dem Wiederaufbau ihrer im zweiten Weltkrieg zerstörten Heimat beschäftigt waren, haben gewissenlose Kreise die geistigen Grundlagen Deutschlands systematisch zerstört, durch stetige Wühlarbeit in Schulen, Behörden, Parlamenten, Medien usw.,

Der deutsche Staat ist nach 1945 so umgebaut worden, daß er sich
inzwischen selbst zerstört und damit die deutsche Kultur. Die Folgen sind
Deindustrialisierung, Verblödung der Massen durch die Medien, Eliminierung der Eliten, Auflösung der Familien usf.

2. Psychologische Kriegsführung nach 1945 zur Zerstörung Deutschlands
Nach der militärischen Niederlage 1945 wurde der Krieg auf psychologischem
Gebiet verstärkt gegen Deutschland weitergeführt. Der deutsche Biedermann lernte die Methoden der psychologischen Kriegsführung sowie der Bewußtseinsbeeinflussung zum erstenmal während des ersten Weltkriegs kennen. Um ihren Völkern einen plausiblen Grund für diesen Krieg zu liefern, wurden die Deutschen damals nach allen Regeln der Kunst von den englischen und französischen Alliierten verleumdet: sie seien Militaristen, Welteroberer, Hunnen…usw.
Da die Lügenpropaganda so erfolgreich war, wurde sie nach dem Kriege weiter entwickelt und institutionalisiert. Das Royal Institute of International Affairs (RIIA ) wurde von den in der Londoner City ansässigen Drahtziehern aus dem Bankensektor mit dieser Aufgabe betraut, wobei sich eine enge Zusammenarbeit mit militärischen Geheimdiensten ergab ( z.B. MI 6=Military Intelligence, Abt. 6). M I 6 existiert offiziell nicht und wird aus privaten Fonds (auch des Königshauses) finanziert. Im Laufe der Jahrzehnte wurden unterschiedliche Hilfsorganisationen zur Massenbeeinflussung und Gehirnwäsche direkt und indirekt vom RIIA gegründet, vor allen Dingen in den USA (z.B. CIA, CFR, Bilderberger, Club of Rome…).
Die verfeinerten Methoden und Techniken der Meinungsforschung und
Massenpropaganda wurden im zweiten Weltkrieg gegen Deutschland eingesetzt und besonders nach 1945 zur Zerstörung der deutschen Identität verwendet, als kein deutscher Widerstand mehr möglich war.
Zur weltweiten Diffamierung Deutschlands wurden neue Organisationen gegründet und alte instrumentalisiert ( z.B. Logen, Rotary Club, Lyons usw., viele biedere Mitglieder wissen nicht, bei wem sie da eingeschrieben sind), um die Entwicklung in die gewünschte Richtung zu lenken. In einem generalstabmäßig geplanten und durchgeführten Feldzug wurden die Deutschen innerhalb zweier Generation im Sinne der englischen Deutschenhasser umerzogen und ihrem Wesen entfremdet bis zur Neurotisierung – ein Völkermord ohnegleichen.
Das heimliche Ziel dieser von anglo-amerikanischen Drahtziehern gesteuerten Organisationen war die geistige Verblödung großer Bevölkerungsschichten, die Erzeugung von Unsicherheit und Selbsthaß bei der jungen Generation, die so für die Umerziehung präpariert wurde zu menschlichen Robotern, die von den Medien nach Belieben gesteuert werden können. Aus den Giftküchen dieser Gehirnwäscheorganisationen stammen u.a. die Kampagnen um das Ozonloch, die Anti-Kernkraft-Bewegung (Kernenergie könnte ja ein Ersatz für das von den Anglo-Amerikanern beherrschte Erdöl sein), die CO2-Hysterie ( im Grunde gegen die heimische Steinkohle), das Schlagwort von der Dienstleistungsgesellschaft ( Neusprach für Deindustrialisierung, d.h. Verarmung der Bevölkerung), die unterschwellige Propagierung von Technikfeindlichkeit. Offen kann man diese Technikfeindschaft in Deutschland nicht in Umlauf bringen. Deswegen tritt sie in mancherlei Verschleierung auf: als Antikernkraft-und CO2-Bewegung ( im Wirklichkeit gegen die nationale Energieversorgung), Ozonloch ( ein Riesengeschäft für die amerikanische Chemiefirma Dupont), die verschiedenen Gifthysterien gegen die chemische Industrie usw.
Durch die systematische Zerstörung seines Bildungssystems und seiner
Gesittung, seiner Wissenschaft, Kultur und Industrie ist Deutschland
zugrunde gerichtet worden zu einem Saustall. Der Ausstieg aus Industrie und
Technik wäre das Ende Deutschlands und Europas.

Wie konnte es soweit kommen?
Die Deutschen haben sich im Laufe der letzten 60 Jahre so manche
Narrenkappe von ihren anglo-amerikanischen Freunden aufsetzen lassen,
Narrenkappen, die wir nun in stolzer Demut tragen, wie es uns Irrsinnigen
geziemt. Da die Verfälschung der Geschichte so gut funktionierte, versuchte
man es auch bei den exakten Wissenschaften. Und siehe – auch da
funktionierte es. Man muß den gleichen Spruch nur mehrere Jahre lang
einige Male am Tag dem gelehrten Publikum über die Medien und in
Tagungen einbläuen. Dann wird das lebensnotwendige Kohlendioxid zum
Klimakiller, die Kernenergie zur größten Bedrohung der Menschheit (nur der
gute Mensch aus New York und seine ehemaligen Freunde dürfen sie zur
Herstellung von Atombomben verwenden), die erfolgreiche
Produktionsgesellschaft wird durch die Dienstleistungsgesellschaft ersetzt
und anderer unsäglicher Wahnsinn wird uns zugemutet von unseren anglo-amerikanischen Freunden und wir glauben es, das ist sicher kein Zeichen von gesundem Menschenverstand und sicherem Urteil.

3. Die Grundlagen des Wohlstands und dessen Zerstörung
Durch die Mechanisierung der Arbeit und die Industrialisierung sind in den
vergangenen 150 Jahren unermeßliche Werte geschaffen worden. Während
in früheren Jahrhunderten und in anderen Kulturkreisen die Arbeit von
Sklaven geleistet wurde, übernahmen im Laufe der Industrialisierung in
Europa Maschinen die Routinearbeiten. Da der Mensch bestenfalls eine
Dauerleistung von 50 Watt ( das ist die Leistung einer Glühbirne) erbringen
kann, Maschinen aber zu Leistungen von vielen Milliarden Watt (Gigawatt)
fähig sind, ist klar, daß der heutige Mensch in der Industriegesellschaft in
höherem Komfort lebt als die Könige vergangener Zeiten.

Viele Leute in Deutschland meinen nun, sie verdankten ihren Erfolg und ihren Wohlstand ihrer persönlichen Vortrefflichkeit. Dabei ist ihr Wohlergehen hauptsächlich bedingt durch das deutsch geprägte Umfeld ihres
Lebenskreises, also durch deutsche Mentalität und Kultur, wie sie sich im
Verlauf vieler Jahrhunderte im deutschen Siedlungsraum herausgebildet hat.
Diese Kultur hat uns Wohlstand und Macht gebracht, sie ist deswegen von
unseren Feinden nach 1945 systematisch zerstört worden, um die deutsche
Konkurrenz auf dem Weltmarkt loszuwerden. Bezogen auf die Güterproduktion ist die Arbeitsteilung und starke Vernetzung
der Gewerke seit Jahrhunderten erfolgreiche Tradition in Deutschland. Diese
Vernetzung spezialisierter Industriefirmen wurde vor allen Dingen durch
Ludendorff im ersten Weltkrieg und durch Speer im zweiten Weltkrieg
vorangetrieben. Dies war ein wichtiger Grund für das Wirtschaftswunder nach 1945.
Selbst heute noch – nach über 60 Jahren – ist die enge Vernetzung der
deutschen Firmen und die noch gute Infrasruktur des Landes ein
wesentliches Fundament unseres Wohlstands. Meist sind es mittelständische
Betriebe, die technische Spezialitäten von hoher Qualität produzieren, nicht
die großen Konzerne, die ihre Betriebsgewinne seit einiger Zeit nicht zum
Kauf neuer Maschinen und zur Einführung moderner Verfahren verwenden,
wie es früher üblich war, sondern mit ihnen an den Börsen spekulieren. Als
Vorlieferanten liefern die Mittelständler Einzelteile für komplexe Maschinen,
die von größeren Firmen zusammengebaut und vermarktet werden (z.B.
Flugzeugbau, Fahrzeugbau usw. ). Die vernetzten Firmen müssen allerdings
in ihrer Mentalität zusammen passen und nicht jede Hochtechnologie kann in
einem beliebigen Umfeld produziert werden. So sind inzwischen viele Fälle
bekannt, wo Firmen, die vor Jahren ihre Produktionen ins billigere Ausland
verlegt hatten, nach Deutschland zurückkehren.
Das den Deutschen eigene Arbeitsethos – es wurde von unseren inneren und
äußeren Feinden verleumdet und schlecht gemacht – hatte sich aus
jahrhundertealten bäuerlichen und handwerklichen Traditionen ergeben, die
Richtschnur für Handeln und Werken waren. Diese Traditionen werden durch EU-Standards zur Zeit abgeschafft. Sie waren die Grundlage unseres
Wohlstands, sie müssten wiederbelebt werden, wenn wir aus dem jetzigen Jammertal herauskommen wollen. Die in Medien und Schulen heimtückisch und unterschwellig propagierte Technikfeindschaft führt uns mit Sicherheit in den Abgrund.

4. Infrastruktur, Kapital und Sozialsystem
Es ist verblüffend zu sehen, wie in ehemals rückständigen Regionen
Südeuropas der Wohlstand wächst, hauptsächlich durch die Anwendung
moderner Maschinen beim Aufbau der Infrastruktur und Umbau der Industrie von der konventionellen Handarbeit zum automatisierten Fabrikbetrieb.
Überall in Südeuropa werden Autobahnen gebaut, Eisenbahnen, Flughäfen, Kraftwerke, Hafenanlagen, Einrichtungen der Wasserversorgung, der Kanalisation, des Gesundheitsund Bildungswesens usf.
Wie unterscheidet sich der Aufbau der Infrastruktur heute von derjenigen
Deutschlands im 19. Jahrhundert? Zum Aufbau einer nationalen Infrastruktur
benötigt man technische Kenntnisse und Geld. Das technische Wissen war
im 19. Jahrhundert in Deutschland vorhanden sowie der Wille, es zur
Verbesserung der Lebensverhältnisse anzuwenden, das Kapital zum Aufbau
von Eisenbahnen, Straßen, Kraftwerken usw. wurde durch langfristige niedrig verzinste staatliche Kredite zur Verfügung gestellt. Dieses produktive Kapital diente dem Aufbau der Infrastruktur und der Errichtung von werteschaffenden Industrien. Es ist vom heute vorherrschenden Spekulationskapital, das an den Börsen aus dem Nichts geschaffen wird, zu unterscheiden. Der Aufbau der Infrastruktur führte über die Industrialisierung ( die sorgfältig im Sinne des Allgemeinwohls geplant werden muß ) zu einer unglaublichen Verbesserung der Lebensverhältnisse des ganzen Volkes. Das Volk sah klar die Vorteile dieses Prozesses und unterstützte ihn fast einmütig, wobei nachteilige Wirkungen der Industrialisierung allmählich erkannt und im Laufe der Zeit ausgemerzt wurden. Man kann sagen: der Aufbau der Infrastruktur mit Hilfe
der Technik und des produktiven Kapitals diente dem Allgemeinwohl und
brachte jedem Vorteile.
Heute dient der Aufbau der Infrastruktur im wesentlichen anderen Zwecken:
der Staat, der z.B. eine Autobahn baut, nimmt zu diesem Zweck einen Kredit
bei einer internationalen Bank (z.B. IWF) auf. Die Zinsen dieses Kredits
machen die Bank fett und das Land arm. D.h. man plant Infrastrukturmaßnahmen, um die weniger entwickelten Länder zur
Kreditaufnahme zu bewegen. Die meisten Länder können diese
Baumaßnahmen nicht mehr wie früher durch Steuereinnahmen finanzieren.
Sie sind auf die Kredite großer Finanzinstitute angewiesen, für die dann
jahrzehntelang Zinsen zu zahlen sind. Um diese Zinsen zahlen zu können,
muß Volkseigentum an internationale Institutionen verkauft werden, z.B. die
Eisenbahn, Post, Autobahnen, die dann privat ausgebeutet werden. Die
Sozialsysteme werden privatisiert, Renten und Pensionen werden von
staatlichen Trägern auf private Versicherungen übertragen, um Geld für
Börsenspekulationen zu erhalten. Die Privatvermögen des normalen Bürgers
werden durch die Erbschaftssteuer und andere Maßnahmen vernichtet. Alle
Rohstoffe der Erde oder der Handel mit Ihnen – vor allen Dingen die
Energieträger Erdöl, Erdgas, Kohle, Uran – kommen in die Hände der
Drahtzieher hinter den Banken und Versicherungen. Die Rohstoffpreise
werden dann durch Spekulanten an den Börsen nach oben manipuliert.
Ergänzende Maßnahmen zu diesen Aktionen sind die Zerrüttung und
Zerstörung bewährter Institutionen, die diese Absichten behindern könnten:
Schwächung der Nationalstaaten, Umbau der Heere, Veränderung des
Justizwesens, Diskriminierung der Familie, Kriminalisierung gewachsener
Gemeinschaften. Dazu gehört die Förderung von Rauschgiftkonsum und von
Perversionen.
Unsere Technik, unsere Infrastruktur ist eine Leistung des ganzen Volkes,
nicht die einer Partei oder eines Staatsmanns oder Erfinders. Das deutsche
Volk hat sich dieses Umfeld geschaffen. Unser Sozialsystem basiert auf
diesem uralten Gedanken: jeder, auch der einfachste Arbeiter, hat am Bau
dieses Umfelds mitgearbeitet, er wird durch dieses Sozialsystem geschützt.
Das uns von den Anglo-Amerikanern aufgezwungene System versucht, unser
artgemäßes Sozialsystem umzustürzen, es zu privatisieren, damit die
privaten Großbanken neue Gelder aus den Pensions- und Krankenkassen
erhalten zur Stützung des bankrotten Finanzsystems auf der Basis des
Dollars. Das von Bismarck geschaffene Sozialsystem ist nicht verwirklicht
worden, um die Arbeitermassen ruhig zu stellen, wie oberflächliche und
missgünstige Kritiker behaupten, sondern ist der Ausfluß uralter deutscher
Traditionen und arteigener Verhaltensweisen. Manchesterkapitalismus ist
keine Erfindung deutschen Geistes und entspricht nicht unserer Art, auch
nicht die anglo-amerikanische Politik zur Beherrschung der Rohstoffe,
Transportwege und Finanzen.

5. Wie man Wohlstand vernichtet und ihn neu schafft
Wie man Wohlstand vernichtet, zeigt uns die Geschichte an vielen
Beispielen, z.B. an der jüngsten Geschichte Deutschlands. Im zweiten
Weltkrieg haben unsere anglo-amerikanischen Freunde systematisch die
Infrastruktur Deutschlands zerstört – sie war die leistungsfähigste auf der
Welt. Eisenbahnen, Brücken, Kraftwerke, Städte, Industriebetriebe wurden bombardiert, nach dem Kriege demontiert. Große Bevölkerungsteile wurden nach 1945 aus ihrer Heimat vertrieben, enteignet oder ermordet, Bodenschätze und geistiges Eigentum geraubt, Auslandsguthaben und Patente enteignet, bewährte Institutionen zerstört, wie z.B. eine gut funktionierende Geld- und Wirtschaftsordnung, ein hervorragendes Bildungs- und Wissenschaftssystem, ein artgerechtes Sozial- und Rechtswesen.
Unsere westlichen Freunde hatten es besonders auf die Technik abgesehen,
die in der Geschichte der Deutschen immer eine bedeutende Rolle gespielt
hatte. Verbietet man den Deutschen, sich moderner Techniken zu bedienen,
sind sie verloren. Das wußten unsere neuen Freunde aus dem Westen und demnach haben sie gehandelt.

Sie haben Technikfeindschaft in Deutschland gesät.
Das Siedlungsgebiet der Deutschen konnte in der Vergangenheit höchstens
bis zu 20 Millionen Menschen ernähren entsprechend dem Stand der
Agrartechnik. Die Überzähligen mußten auswandern. Das war so von
Urzeiten an über die Zeit der Völkerwanderung bis ins 19. Jahrhundert.
Der hohe Stand der Technik seit dem 19. Jahrhundert ermöglicht den
Deutschen eine Volkszahl von über 90 Millionen in dem von ihnen seit
Jahrtausenden bewohnten, inzwischen durch Raubkriege verkleinerten
Siedlungsraum. Wenn man heute aus der Technik aussteigt, wie das die
Ökobewegung will, bedeutet dies das Todesurteil für über 70 Millionen
Deutsche, durch Verhungern und Verelenden. Der Ausstieg aus der Technik
läßt sich am einfachsten über die Energietechnik erzwingen. Ohne
ausreichende Energiezufuhr ist keine Technik oder Industrie möglich. Unsere
heimischen Energiereserven sind die Kohlenvorräte, bei deren Verbrennung
CO2 entsteht. Also hat man den Deutschen weisgemacht, CO2 wäre ein
Schadstoff, der zu Klimaänderungen und Überschwemmungen usw. führe mit katastrophalen Folgen. Das glauben nun die meisten Menschen, weil man es ihnen täglich in den Medien erzählt. Da hinfort die Energiegewinnung aus
Kohle als unanständig und umweltschädigend galt und politisch verfemt war,
mußten in Deutschland andere Möglichkeiten der Energiegewinnung
gefunden werden. Man fand sie in der Kernkraft. In Deutschland wurde der
Hochtemperaturreaktor entwickelt, ein extrem sicherer Reaktor ohne die
Mängel der heute üblichen Druckwasserreaktoren. Flugs wurden von unseren Freunden die Anti-Kernkraft-Campagnen inszeniert, wobei mit Fleiß die Schlagworte Radioaktivität, Endlagerung, Atombombe usw. verwendet
wurden, unter denen sich der normale Bürger nichts rechtes vorstellen kann.
Die Politik aller Bundestagsparteien tat ihr bestes, die Kernenergienutzung in
Deutschland unmöglich zu machen. Die 68er wurden zu diesem Zweck
instrumentalisiert, die Grünen importiert. Als Ersatz für die Kernenergie wurde das Energiesparen und die erneuerbaren Energien gefunden. Eine gute Idee, wenn man sie richtig umgesetzt hätte. Denn die Sonnenenergie oder Windenergie werden sehr ungleichmäßig angeboten, die Nachfrage nach Energie in einer Industriegesellschaft ist aber dauernd vorhanden, auch wenn kein Wind weht oder die Sonne nicht scheint. Man muß also die
erneuerbaren Energien speichern können. Der optimale Speicher für diese
Energien ist der Wasserstoff. Aber die Wasserstofftechnik wurde in der
Vergangenheit nur verbal vom Staat gefördert. Es dauert noch ca. 20 Jahre,
bis die erneuerbaren Energien mit dazugehörender Wasserstofftechnik so
weit entwickelt sind, daß sie die Kernkraft ersetzen können.
Die folgende Tabelle stammt von der europäischen Kommission In ihr sind für die einzelnen EU-Länder die installierten Elektrizitätskapazitäten (in Gigawatt) im Jahr 2000 sowie der voraussichtliche Bedarf im Jahr 2030 angegeben.

Tabelle 1 Bedarf an elektrischer Leistung in Europa
Land 2000 2030
Belgien 14,6 Gigawatt 20,4 Gigawatt
Dänemark 13,2  17,4
Deutschland 121,7  166,7
Finnland 17,2  22,2
Frankreich 115,0  171,9
Griechenland 11,0 24,3
Großbritannien 79,3 159,6
Irland 4,8 11,0
Italien 68.8 99,6
Luxemburg 0,1 1,0
Niederlande 22,8 43,1
Österreich 17,8 29,3
Portugal 10,3 21,3
Schweden 33,2 50,9
Spanien 49,2 112,2
EU 578,6 951,0
Ein modernes Kernkraftwerk hat eine elektrische Leistungsabgabe von etwa
1,3 GW.
Nach dieser Tabelle ( sie stammt aus dem EU-Bericht European Energy and
Transport Trends to 2030) müssen in Europa bis 2030 ca. 372,4 Gigawatt
Kraftwerks-Leistung neu errichtet werden, um den steigenden Energiebedarf
zu decken. In den zehn neuen EU-Ländern von Estland bis Zypern sind es
104 GW.
Außerdem muß ein großer Teil der bestehenden Kapazitäten wegen
Überalterung und wegen des Ausstiegs aus der Kernenergie ersetzt werden:
in Europa ca. 290 Gigawatt. Das kann durch erneuerbare Energien beim
heutigen Stand der Technik nicht geleistet werden. Man schätzt, daß für die
Erneuerung und Erweiterung der Energie-infrastruktur ( Kraftwerke und
Leitungssysteme) in Europa bis zum Jahr 2030 etwa 1,5 Billionen (1.500
Milliarden) € investiert werden müssen.
Das Kapital für diese Investitionen darf nicht von den großen internationalen
Banken (IWF, Weltbank…) oder privaten Institutionen kommen, deren
hauptsächliches Ziel die Ausbeutung der Nationen im Sinne des
Dollarimperialismus ist, wie im Abschnitt 4 angedeutet wurde. Dieses Geld kann nur über langfristige niedrig verzinste Kredite der unabhängigen Nationalstaaten zur Verfügung gestellt werden.
Dies ist seit neuestem wieder möglich, seitdem der Maastricht-Vertrag etwas
aufgeweicht worden ist.
Weit größere Aufgaben als die Erneuerung der Energieinfrastruktur in
Deutschland sind von unserer Industrie zusätzlich dadurch gefordert, daß
große Teile der gesamten Infrastruktur in Osteuropa mit Rußland und
Sibirien, in Mittelasien, China, Indien, aber auch in Afrika aufgebaut werden
müssen: Energieversorgung, Eisenbahnen, Autobahnen, Wasserversorgung,
Kanalisation, Bewässerung, Hafen- und Kanalbau, Telekommunikation,
Schulen, Krankenhäuser… Eine riesige Aufgabe für mindestens zwei
Generationen, die jede verfügbare Arbeitskraft benötigt, in Deutschland keine Arbeitslosigkeit zuläßt und der jungen Generation eine Aufgabe gibt, bei der sie sich bewähren kann.
In Asien und Afrika werden in Zukunft Kernkraftwerke gebaut werden
müssen, um den Lebensstandard der Bevölkerung zu heben – wenn nicht mit
uns, dann ohne uns. Das können wir nicht verhindern. Die Zukunft gehört dem sich bildenden eurasischen Staatenbündnis unabhängiger Nationen, das die Anglo-Amerikaner stets zu verhindern gewußt haben. Deren Zeit ist um. Sie können Deutsche und Russen nicht mehr gegeneinander hetzen.
Engländer und in ihrer Nachfolge die US-Amerikaner haben über
Jahrhunderte nichts anderes getan als die Völker auszubeuten (Indien,
China, Südamerika) oder zu vernichten (Afrika), wenn sie ihnen im Weg
standen.
Die wichtigste Aufgabe Deutschlands in den nächsten Jahrzehnten wird es
sein, den Aufbau Eurasiens tätig mitzugestalten. Der bevorstehende
Zusammenbruch des anglo-amerikanischen Finanzsystems ist eine einmalige
Chance, das Staatsruder in diese Richtung zu stellen.
Dazu muß ein neues Finanzsystem aufgebaut werden außerhalb des
Dollarraumes, ein System, welches die riesigen von den Völkern
gewünschten Investitionen Eurasiens und Afrikas innerhalb der nächsten
Jahrzehnte garantiert, ein System, das die Rohstoffe – das Eigentum der
Nationalstaaten – gerecht verteilt und nicht wie im anglo-amerikanischen
System in die Hände von geldgierigen Spekulanten gibt, ein System, das
jedem Arbeit und ein menschenwürdiges Leben garantiert, ein System, das
nicht mit abgefeimten Desinformationskampagnen die Menschen in ihr
Unglück treibt. Die Anglo-Amerikaner haben nach 1945 einen unerklärten
Krieg gegen die ganze Welt geführt, um sie ausbeuten zu können, nachdem
das Haupthindernis Deutschland besiegt war. Afrika ist dabei zugrunde
gerichtet worden. In Asien regt sich überall Widerstand, auch in Südamerika
(Argentinien). Diese Situation zu nutzen erfordert das diplomatische Genie
eines Bismarck.
ADEW Arbeitsgemeinschaft Deutsche Energie- und Wirtschaftspolitik
Postfach 100 133 – 63701 Aschaffenburg
www.adew.eu

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