Der namenlose Krieg

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 Archibald Maule Ramsay

Der namenlose Krieg

– Hauptmann Archibald Maule Ramsay ist in Eton zur Schule gegangen, wurde auf der königlichen Militärschule in Sandhurst ausgebildet und diente im Ersten Weltkrieg, bis er 1916 schwer verwundet wurde… Im Jahre 1931 wurde er zum Mitglied des Parlaments. … Am 23. Mai 1940 wurde er aufgrund der Vorschrift 18B festgenommen, und ohne Anklage bis September 1944 festgehalten…  Siehe letzte Seite. Die Hervorhebungen im Text wurden von mir vorgenommen. Horst Koch, Herborn, im Mai 2015 –

 

I. Es begann in England
»Der namenlose Krieg« enthüllt eine nicht vermutete Verbindung zwischen allen größeren Revolutionen in Europa – von der Zeit König Charles I. bis zu dem fehlgeschlagenen Versuch gegen Spanien im Jahre 1936. Alle haben eine Quelle der Inspiration, des Planes und des Nachschubs gemeinsam. Diese Revolutionen und der Zweite Weltkrieg von 1939 werden als wesentliche Bestandteile ein und desselben Hauptplanes angesehen.

Edward I. verbannte die Juden aus England wegen vieler ernsthafter Straftaten, die das Wohlergehen seines Reiches und seiner Vasallen gefährdeten und die zum größten Teil in den von seinem Parlament im Jahre 1290 erlassenen Gesetzen über den Status des jüdischen Volkes zum Ausdruck gebracht worden waren, wobei das Unterhaus eine wichtige Rolle spielte.

Der König von Frankreich folgte, wie auch andere Herrscher des christlichen Europas, seinem Beispiel in kürzester Zeit. Die Lage für die Juden in Europa wurde so ernst, daß sie einen dringenden Appell um Hilfe und Rat an den damals sich in Konstantinopel befindenden Sanhedrin schickten.

Dieser Appell wurde am 13. Januar 1489 mit der Unterschrift von Chemor, dem Rabbi von Arles en Provence, abgeschickt. Die Antwort kam im November 1489 und zwar mit der Unterschrift V. S. S. V. F. F. Prinz der Juden versehen. Den Juden Europas wurde darin geraten, die Taktik des Trojanischen Pferdes anzunehmen: ihre Söhne christliche Priester, Anwälte und Doktoren werden zu lassen und dann daran zu arbeiten, die christliche Struktur von innen heraus zu zerstören.

Die erste bemerkenswerte Auswirkung dieses Ratschlags fand in Spanien während der Herrschaft von Ferdinand und Isabella statt. Viele Juden waren dann schon als Christen eingetragen, da sie aber insgeheim Juden blieben, arbeiteten sie daran, die christliche Kirche in Spanien zu zerstören.

Die Bedrohung wurde schließlich so ernsthaft, daß die Inquisition eingeleitet wurde, um das Land von diesen Verschwörern zu reinigen. Wieder einmal waren die Juden gezwungen, den Auszug aus einem weiteren Land zu beginnen, dessen Gastfreundschaft sie mißbraucht hatten.

Diese Juden zogen gen Osten und taten sich mit anderen jüdischen Gemeinschaften in Westeuropa zusammen; eine beträchtliche Anzahl strömte nach Holland und in die Schweiz.

Von jetzt an sollten diese beiden Länder aktive Zentren des jüdischen Intrigenspiels werden. Das jüdische Volk hat jedoch immer schon eine mächtige seefahrende Nation benötigt, an die es sich anschließen konnte.

Das unter James I. gerade vereinigte Großbritannien war eine aufsteigende Seemacht, die schon damit begonnen hatte, alle Winkel der entdeckten Erde zu beeinflussen. Es gab hier auch eine wunderbare Gelegenheit für störende Kritik; denn obwohl es sich um ein christliches Königreich handelte, war es doch eines, das am schärfsten zwischen Protestanten und Katholiken geteilt war.
Bald wurde eine Kampagne organisiert, die sich diese Teilung zunutze machte und den Haß zwischen den christlichen Gemeinschaften anfachte. Wie erfolgreich die Juden mit dieser Kampagne in Großbritannien waren, kann man an der Tatsache messen, daß eine der ersten Taten ihres »Geschöpfes« und ihres »Mietlings« Oliver Cromwell, nachdem der König plangemäß hingerichtet worden war, beinhaltete, den Juden wieder freien Zugang nach England zu gewähren.

Die britische Revolution
»England war dazu verurteilt, die erste in einer Reihe von Revolutionen zu sein, die noch nicht beendet ist.«

Mit diesen hintergründigen Worten begann Isaac Disraeli, Vater des Benjamin Earl of Beaconsfield, sein 1851 veröffentlichtes, zwei Bände umfassendes Werk über das Leben Charles I. Es handelt sich um ein Werk, das erstaunliche Einzelheiten und Einblicke aufweist, für das, wie er erklärt, eine Menge Informationen aus den Aufzeichnungen eines gewissen Melchior de Salom entnommen wurden, der zu jener Zeit der französische Gesandte in England war.

Das Werk beginnt mit einem weit zurückreichenden Blick auf das auf dem Christentum basierende britische Königreich und seine alten Traditionen; auf der einen Seite verbinden diese Sanktionen die Monarchie, die Kirche, den Staat, die Adligen und das Volk zu einem heiligen Band; auf der anderen Seite steht das bedrohliche Grollen des Calvinismus.

Calvin, der aus Frankreich, wo sein Name Cauin geschrieben wurde – möglicherweise ein französisches Bemühen, Cohen zu buchstabieren – nach Genf kam, organisierte eine große Anzahl von revolutionären Rednern, von denen nicht wenige nach England und Schottland geschickt wurden. Auf diese Weise wurde die Vorarbeit für eine Revolution unter dem Deckmantel religiöser Inbrunst geleistet.
Auf beiden Seiten des Tweed zogen diese Demagogen die ganze Religion zu einer strikten Einhaltung des »Sabbat« zusammen. Um die Worte Isaac Disraelis zu benutzen: »Die Nation wurde auf raffinierte Weise in strenge Befürworter des Sonntagsgebots und jene, die das Sonntagsgebot brachen, unterteilt.«

»Calvin«, so erklärte Disraeli, »hielt den Sabbat, der ein jüdischer Ritus ist, für nur auf das heilige Volk beschränkt.« Er fährt weiter fort, daß damals, als diese Calvinisten das Land in ihrer Macht hatten, »es den Anschein hatte, daß die Religion hauptsächlich aus der strikten Einhaltung des Sonntagsgebots bestand; und daß ein britischer Senat in eine Gesellschaft hebräischer Rabbiner verwandelt worden war«. Etwas weiter heißt es: »Nach der Hinrichtung des Königs wurde 1650 ein Gesetz verabschiedet, das Strafen für einen Verstoß gegen das Sonntagsgebot verhängte.«

Die City of London

Buckhingham, Strafford und Laud sind zu diesem frühen Zeitpunkt die drei wichtigsten Personen im Umfeld des Königs. Es sind Männer, auf deren Loyalität zu ihm selbst, der Nation und der alten Tradition Charles sich verlassen kann.

Buckhingham, der getreue Freund von König James I. und jene, die ihm bei der Gowrie-Verschwörung (bedrohliche kabbalistische Verbände) das Leben gerettet hatten, wurden in den ersten Jahren der Herrschaft von König Charles unter mysteriösen Umständen Opfer eines Attentats.

Strafford, der früher dazu geneigt hatte, der oppositionellen Parteigruppe zu folgen, verließ sie später und wurde zu einem getreuen und ergebenen Anhänger des Königs.

Die oppositionelle Gruppe wurde im Laufe der Zeit immer feindseliger gegenüber Charles, und als sie dann von Pym geführt wurde, hatte sie die Entscheidung getroffen, Strafford anzuklagen. Disraeli schreibt: »Der König betrachtete diese Gruppe als seine Feinde«, und er nennt den Earl of Bedford als Führer dieser Gruppe.

Walsh, ein bedeutender katholischer Historiker, stellt fest, daß ein jüdischer Weinhändler namens Roussel in der Tudor-Zeit der Gründer dieser Familie gewesen sei.

Mit der Anklage und Hinrichtung Straffords begannen die Mächte hinter der aufsteigenden calvinistischen oder cohenistischen Verschwörung sich selbst und ihr Zentrum zu enthüllen: die City of London.

Zu diesem Zeitpunkt erschienen von der City of London plötzlich bewaffnete Scharen von »Agenten« – zweifellos das mittelalterliche Gegenstück der »Arbeiter« -. Darüber ein Zitat von Disraeli:

»Man sagte, es seien zehntausend mit kriegsähnlichen Waffen. Es handelte sich um eine Miliz für Aufstände zu jeder Jahreszeit, und man konnte sich darauf verlassen, daß sie sämtliche Zerstörungsarbeiten zum billigsten Satz durchführten. Als jene aus der City mit Dolchen und Knüppeln herausstürmten, kommt man offensichtlich zu dem Schluß, daß diese Kette von Explosionen schon vor langem geplant worden war.«

Das muß wohl tatsächlich so sein; und wir müssen uns hier ins Gedächtnis zurückrufen, daß Strafford zu diesem Zeitpunkt noch nicht hingerichtet worden war, und daß der Bürgerkrieg nur in jenen Köpfen hinter den Kulissen herumspukte, die ihn schon seit langem ganz offensichtlich beschlossen und geplant hatten.

Diese bewaffneten Horden von »Arbeitern« schüchterten jedermann ein, darunter sowohl das Ober- und das Unterhaus wie auch den Palast in gewissen kritischen Momenten, ein Vorbild, das später bei der Französischen Revolution genau von den »Heiligen Banden« und den »Marseillais« angewandt wurde.

Cromwell als Hauptperson

Isaac Disraeli zieht immer wieder erstaunliche Parallelen zwischen dieser und der Französischen Revolution, hauptsächlich bei seinen Passagen über die Presse, »die nicht mehr beschränkt wurde«, und der Flut von revolutionären Flugschriften und Flugblättern. »Zwischen 1640 und 1660«, so schreibt er, »scheinen etwa 30 000 hervorgeschossen zu sein.« Und später sagt er: »Die Sammlung französischer revolutionärer Flugschriften steht jetzt, was Zahl und Leidenschaft betrifft, genauso reichlich neben den französischen Schriften des Zeitalters Charles I.«

Disraeli fährt fort: »Wessen Hand ließ hinter dem Vorhang die Saiten erklingen? Diese Person konnte 59 Bürgerliche in eine korrekte Liste eintragen, in der sie durch den abstoßenden Titel >Straffordianer oder Verräter ihres Landes< gebrandmarkt wurden.«

Wessen Hand in der Tat? Aber Disraeli, der so viel wußte, zieht jetzt diskret einen Schleier über jenen eisernen Vorhang, und es bleibt uns überlassen, die Enthüllung zu vervollständigen.

Um dieses tun zu können, müssen wir uns anderen Werken zuwenden, wie zum Beispiel der »Jüdischen Enzyklopädie«, Sombarts Werk »Die Juden und der moderne Kapitalismus« und anderen. In diesen Werken erfahren wir, daß Cromwell, die Hauptperson der Revolution, engen Kontakt mit einflußreichen jüdischen Finanziers in Holland hatte, und daß ihm sogar große Geldsummen von Manasseh Ben Israel gezahlt wurden, während Fernandez Carvajal, »der große Jude«, wie er genannt wurde, der wichtigste »Auftragnehmer« der neuen Modellarmee war.

In dem Buch »Die Juden in England« ist zu lesen: »1643 kam eine große Gruppe von Juden nach England, und ihr Treffpunkt war das Haus des portugiesischen Botschafters De Souza, einem Marano (heimlicher Jude). Unter ihnen spielte Fernandez Carvajal, ein bedeutender Finanzier und >Auftragnehmer< der Armee, eine führende Rolle.«

Im Januar des vorhergehenden Jahres hatte die versuchte Festnahme der fünf Mitglieder die schon vorher erwähnten Banden von »Agenten« zu gewalttätigen Aktionen aus der Stadt gebracht. Bei dieser Gelegenheit wurden revolutionäre Flugschriften verbreitet, die, wie Disraeli uns berichtet, »den unheilverkündenden aufständischen Ruf >Zu euren Zelten, o Israel< enthielten«.

Kurz darauf verließen der König und die königliche Familie den Whitehall-Palast. Die sie begleitenden fünf Mitglieder mit ihren bewaffneten Horden und Bannern traten eine triumphierende Rückkehr nach Westminster an. Jetzt war alles für die Ankunft Carvajals und seiner Juden sowie für ihre »Kreatur« Cromwell vorbereitet.

Der König – ein Gefangener

Jetzt ändert sich der Schauplatz der Szene. Der Bürgerkrieg hat seinen Verlauf genommen. Man schreibt das Jahr 1647. Naseby wurde gewonnen und verloren. Der König ist praktisch ein Gefangener, obwohl er gleichzeitig als geehrter Gast des Hauses Holmby behandelt wird.

Am 3. September 1921 wurde ein Brief in »Plain English« – eine von der North British Publishing Co. herausgegebene Wochenzeitschrift, die von dem verstorbenen Lord Alfred Douglas ediert wurde – veröffentlicht: »Die Gelehrten Ältesten existieren schon viel länger, als sie vielleicht vermutet haben. Mein Freund, L. D. van Valckert aus Amsterdam, hat mir vor kurzem einen Brief geschickt, der zwei Auszüge von der Synagoge in Mühlheim enthielt. Der Band, in denen sie enthalten waren, ging irgendwann während der napoleonischen Kriege verloren und ist vor kurzem in den Besitz von Herrn van Valckert gekommen. Er ist auf Deutsch geschrieben und enthält Briefe, die von den Obrigkeiten der Mühlheimer Synagoge geschickt und empfangen worden waren. Der erste von ihm an mich gesandte Eintrag handelt von einem Brief, der erhalten wurde:

16. Juni 1647.
Von O. C. (das heißt Oliver Cromwell) an Ebenezer Pratt.

Als Gegenleistung für finanzielle Unterstützung werde ich den Einlaß von Juden nach England befürworten. Dieses ist jedoch unmöglich, solange Charles noch lebt. Eine Hinrichtung von Charles kann nicht ohne Prozeß durchgeführt werden, und angemessene Gründe dafür existieren im Moment nicht. Daher mein Rat, daß Charles ermordet werden soll. Ich will aber nichts mit den Einzelheiten der Beschaffung eines Attentäters zu tun haben, obwohl ich bei seiner Flucht zu helfen bereit bin.

Folgendes wurde als Antwort geschickt:  12. Juli 1647.  –  An O. C. von E. Pratt.

Finanzielle Unterstützung wird gewährt, sobald Charles entfernt und Juden zugelassen. Ermordung zu gefährlich. Charles soll Gelegenheit zur Flucht erhalten. Seine erneute Festnahme wird Prozeß und Hinrichtung möglich machen. Die Unterstützung wird großzügig sein, aber vor Beginn des Prozesses ist es unsinnig, über die Bedingungen zu diskutieren.«

Da uns nun diese Informationen zur Verfügung stehen, erscheinen die folgenden Schritte seitens der Königsmörder in einem neuen, klaren Licht. Auf geheime Anordnungen von Cromwell selbst und, laut Disraeli, sogar ohne Wissen von General Fairfax, überfielen am 4. Juni 1647 Cornet Joyce und 500 ausgesuchte revolutionäre Kavalleristen das Haus Holmby und nahmen den König gefangen. Disraeli zufolge »wurde der Plan am 30. Mai bei einem in Cromwells Haus abgehaltenen geheimen Treffen arrangiert, obwohl Cromwell später vorgab, daß dieses ohne sein Einverständnis geschehen sei«

Dem Beschützer sein Mordgeld

Dieser Schritt fiel mit einer plötzlichen Entwicklung in der Armee zusammen: dem Aufstieg der »Gleichmacher« und »Rationalisten«. Ihre Doktrinen waren jene der französischen Revolutionäre, um genau zu sein, das, was wir heute als Kommunismus bezeichnen. Dieses waren die Königsmörder, die viermal eine »Säuberungsaktion« des Parlaments angeführt hatten, bis schließlich nur noch 50 Mitglieder übrig waren, die wie sie selbst Kommunisten waren und später als das Rumpfparlament bekannt wurden.

Lassen Sie uns nun zu dem Brief vom 12. Juni 1647 von der Mühlheimer Synagoge zurückkehren und zu dem schlauen Vorschlag, daß eine versuchte Flucht als Vorwand für eine Hinrichtung benutzt werden sollte. Genauso ein Ereignis geschah am 12. November jenes Jahres. Hollis und Ludlow betrachten die Flucht als List Cromwells.

Isaac Disraeli erklärt: »Zeitgenössische Historiker sind der Meinung, daß der König vom Tage seiner Deportation von Holmby bis zu seiner Flucht auf die Insel Wight die ganze Zeit der Betrogene von Cromwell gewesen sei.«

Es bleibt kaum noch etwas zu sagen. Cromwell hatte die Anordnungen von der Synagoge ausgeführt, und jetzt mußte nur noch der Scheinprozeß durchgeführt werden.

Das Manövrieren in eine günstigere Position ging noch einige Zeit weiter. Und es wurde offensichtlich, daß das Unterhaus, selbst in seinem teilweise »gesäuberten« Zustand, für eine Übereinkunft mit dem König war. Am 5. Dezember 1648 tagte das Unterhaus die ganze Nacht, und die Anfrage wurde schließlich einstimmig angenommen, »daß die Zugeständnisse des Königs für eine Übereinkunft zufriedenstellend waren«.

Sollte solch eine Übereinkunft erreicht werden, hätte Cromwell natürlich nicht die riesigen Geldsimmen erhalten, die er von den Juden zu bekommen hoffte. Er schlug noch einmal zu. In der Nacht des 6. Dezembers führte Oberst Pryde auf seine Anweisungen hin die letzte und berühmteste »Säuberungsaktion« des Unterhauses aus, die als »Prydes Säuberung« bekannt ist. Am 4. Januar investierte sich der kommunistische Überrest mit 50 Mitgliedern, dem Rumpf, mit »der höchsten Autorität«.

Am 9. Januar wurde ein »Hohes Gericht« proklamiert, das den König unter Anklage stellen sollte. Zwei Drittel seiner Mitglieder waren Gleichmacher von der Armee.

Das Werk »unserer Hände«

Algernon Sidney warnte Cromwell: »Erstens kann der König von keinem Gericht unter Anklage gestellt werden, und zweitens kann kein Mensch von diesem Gericht unter Anklage gestellt werden.« Dies schreibt Hugh Ross Williamson in seinem Werk »Charles und Cromwell«. und er gibt der Sache den letzten Schliff, indem er sich sinngemäß so ausdrückt, daß »kein englischer Anwalt gefunden werden konnte, um die Anklage aufzusetzen, die dann schließlich einem entgegenkommenden Ausländer, Isaac Dorislaus, anvertraut wurde.«

Natürlich war Isaac Dorislaus genau dieselbe Art von Ausländer wie Carvajal und Manasseh Ben Israel und die anderen Finanziers, die dem »Beschützer« sein Mordgeld zahlten.

Wieder einmal wurde den Juden gestattet, sich frei in England niederzulassen, und das trotz starker Proteste vom Unterausschuß des Staatsrates, der erklärte, daß sie eine ernsthafte Bedrohung für den Staat und die christliche Religion darstellen würden. Vielleicht ist auf Grund ihrer Proteste das tatsächliche Gesetz ihrer Verbannung bis zum heutigen Tage nicht aufgehoben worden.

»Die englische Revolution unter Charles I.«, so schreibt Isaac Disraeli, »war so wie noch keine davor. Von dieser Zeit und diesem Ereignis an betrachten wir in unserer Geschichte die Phasen der Revolution

Es gab noch viele, die in ähnlicher Richtung folgten, hauptsächlich in Frankreich. Im Jahre 1897 fiel ein weiterer Hinweis auf diese mysteriösen Vorgänge in Form der Protokolle der Weisen von Zion in nichtjüdische Hände. In jenem Dokument lesen wir den bemerkenswerten Satz: »Erinnern Sie sich an die Französische Revolution; die Geheimnisse ihrer Vorbereitung sind uns sehr gut bekannt, denn sie war vollständig das Werk unserer Hände.«

Die Weisen hätten diese Passage sogar noch vollständiger machen können, indem sie geschrieben hätten: »Erinnern Sie sich an die Britische und Französische Revolution, deren Geheimnisse uns sehr gut bekannt sind, da sie vollständig das Werk unserer Hände waren.«

Das schwierige Problem der Unterwerfung beider Königreiche war jedoch immer noch ungelöst. Schottland war in allererster Linie königstreu, und es hatte Charles II. zum König proklamiert. Cromwells Armeen marschierten in Schottland herum und verteilten mit Hilfe ihrer Genfer Sympathisanten judaische Roheiten; aber Schottlands Charles II. war immer noch König. Er akzeptierte überdies die presbyterianische Form des Christentums über Schottland, und langsam aber sicher begann man sich in England dem schottischen Standpunkt zu nähern.

Das Ziel war die Bank of England

Als Cromwell starb, hieß ganz Großbritannien schließlich die Wiedereinsetzung des Königs auf den Thron von England willkommen.

Im Jahre 1660 kehrte Charles II. zurück. Es gab aber einen wichtigen Unterschied zwischen dem Königreich, aus dem er als Junge geflohen war, und dem Reich, in das er als König zurückkehrte. Die Feinde des Königtums hatten sich jetzt innerhalb meines Königreiches festgesetzt, und sobald alles für eine erneute Propaganda gegen das Papsttum vorbereitet war und dadurch wieder einmal Personen, die sich alle als Teil der christlichen Kirche betrachteten, geteilt wurden, würde sich der nächste Angriff entwickeln. Der nächste Angriff zielte darauf ab, die Kontrolle über die Finanzen beider Königreiche in die Hände der Juden zu legen, die sich jetzt in ihnen niedergelassen hatten.

Charles hatte offensichtlich keinerlei Wissen von dem jüdischen Problem und irgendwelchen Plänen, oder von der Bedrohung, die sie für seine Völker darstellten. Die Weisheit und die Erfahrung Edward I. war in den Jahrhunderten der Trennung von dem jüdischen Virus verloren gegangen.

Er bewahrte sich das Bewußtsein der Gefahr für die Krone, indem er feststellte, daß seine Feinde die Waffe eines Schlachtrufes von einer »Papstverschwörung« besaßen.

Mit der Thronbesteigung von James II. konnte die Krise nicht lange hinausgezögert werden. Die skrupellosen Flugschriften und ebensolche Propaganda waren bald in vollem Gange gegen ihn, und die Tatsache überrascht nicht, daß viele der gemeinsten Flugschriften tatsächlich in Holland gedruckt wurden. Dieses Land war nun ganz öffentlich das Zentrum aller entfremdeten Personen, und in diesen Jahren fand ein beträchtliches Kommen und Gehen statt.

Man berichtete dem König, daß sein eigener Schwager unter denen war, die ein Komplott gegen ihn geschmiedet hätten, aber er weigerte sich hartnäckig, ihnen Glauben zu schenken oder irgendwelche Schritte zu unternehmen, bis ihn die Nachricht erreichte, daß der Feldzug gegen ihn selbst tatsächlich im Gang war.

Die Hauptfigur unter denen, die James zu diesem äußerst wichtigen Zeitpunkt im Stich ließen, war John Churchill, der erste Duke of Marlborough. Es ist interessant, in der »Jüdischen Enzyklopädie« zu lesen, daß dieser Herzog viele Jahre lang nicht weniger als 6000 Pfund pro Jahr von dem holländischen Juden Solomon Medina erhalten hatte.

Die Geldverleiher wurden Millionäre

Das wirkliche Ziel der »Glorreichen Revolution« wurde einige Jahre später im Jahr 1694 erreicht, als die königliche Zustimmung für die Gründung der »Bank of England« und der Einrichtung der Staatsschuld gegeben wurde. Diese Charta übergab einem anonymen Komitee das königliche Vorrecht, Geld zu prägen, wandelte die Basis von Vermögen in Gold um, und ermächtigte die internationalen Geldverleiher, ihre Darlehen aus den Steuern des Landes zu sichern, anstatt der zweifelhaften Zusicherung irgendeines Herrschers oder Potentats, was all die Sicherheit darstellte, die sie früher erhalten konnten.

Von der Zeit an wurde die wirtschaftliche Maschinerie in Gang gesetzt, die letzten Endes alles Vermögen auf die fiktiven Bedingungen von Gold, das von den Juden kontrolliert wird, reduzierte, und durch die das Land und das echte Vermögen, welches das Geburtsrecht der britischen Völker war, ausgeblutet wurde.

Die politische und wirtschaftliche Vereinigung von England und Schottland wurde Schottland kurz danach mit massiver Korruption aufgezwungen, die formalen Proteste von jeder Grafschaft und jedem Bezirk wurden dabei mißachtet. Die Hauptziele der Vereinigung waren, die königliche Münzprägung in Schottland zu unterdrücken und auch ihm die Verantwortung für die »Staatsschuld« aufzuzwingen.

Der Griff der Geldverleiher war jetzt in ganz Großbritannien vollständig. Die Gefahr bestand, daß die Mitglieder des neuen vereinigten Parlaments früher oder später im Geiste ihrer Vorfahren diesen Zustand anfechten würden.

Um dafür Vorkehrungen zu treffen, wurde daher jetzt das Parteiensystem eingeführt, das eine wahre nationale Reaktion zunichte machte, und es den Drahtziehern ermöglichte, zu teilen und zu herrschen, indem sie ihre neu gegründete Macht in finanziellen Dingen dazu benutzten, damit ihre eigenen Männer und ihre eigene Politik ganz sicher im Rampenlicht stehen und mit ausreichender Unterstützung von ihren Zeitungen, Flugschriften und Banknoten den Sieg davontragen konnten.

Gold wurde bald zur Basis für Darlehen, die zehnmal so groß waren wie die deponierte Menge. Mit anderen Worten: Gold im Wert von 100 Pfund stellte die gesetzliche Sicherheit für ein Darlehen in Höhe von 1000 Pfund dar; bei einem Zinssatz von 3 Prozent konnten daher jährlich mit 100 Pfund in Gold 30 Pfund Zinsen verdient werden, ohne daß der Verleiher mehr als nur ein paar Eintragungen ins Hauptbuch zu leisten hatte.

Der Besitzer von Land im Wert von 100 Pfund mußte jedoch immer noch jede Stunde des Tageslichtes zur Arbeit ausnutzen, um vielleicht 4 Prozent zu erreichen. Das Ende der Entwicklung kann nur noch eine Frage der Zeit sein. Die Geldverleiher werden zu Millionären werden; diejenigen, die Land besitzen und es bearbeiten – der Engländer und der Schotte – werden zugrunde gerichtet.

Die Entwicklung ist bis jetzt unaufhaltsam weitergegangen und ist fast abgeschlossen. Sie ist auf heuchlerische Weise durch eine geschickte Propaganda getarnt worden, die behauptet, daß den Armen geholfen werde, indem man den Reichen Geld abnimmt. In Wirklichkeit ist das überhaupt nicht so. Es war hauptsächlich der absichtlich herbeigeführte Ruin der Landbesitzer, der Führer unter den Nichtjuden, und deren Verdrängung durch die jüdischen Finanziers und ihren Anhang.

 

Zweiter Akt:

Die Französische Revolution

Die Französische Revolution von 1789 war das erstaunlichste Ereignis in der Geschichte Europas seit dem Untergang Roms. Vor den Augen der Welt trat ein neues Phänomen auf. Noch nie hatte ein Mob eine erfolgreiche Revolution offensichtlich gegen alle anderen Klassen im Staat mit hochtrabenden, aber ziemlich unsinnigen Slogans organisiert, der mit Methoden arbeitete, die nicht eine Spur der in diesen Slogans bewahrten Prinzipien enthielten. Noch nie hatte irgendein Teil irgendeiner Nation alle anderen Teile besiegt, und erst recht nicht alle anderen Merkmale des nationalen Lebens und der Tradition hinweggefegt, vom König, der Religion, dem Adel, den Geistlichen, der Fahne, dem Kalender und den Ortsnamen bis hin zur Währung. Solch ein Phänomen verdient größte Aufmerksamkeit, besonders angesichts der Tatsache, daß ihm in vielen Ländern genau die gleichen Ausbrüche folgten.

Die wichtigste Entdeckung, die solch eine Überprüfung enthüllen wird, ist diese Tatsache: die Revolution war nicht das Werk von Franzosen, um Frankreich zu verbessern. Es war das Werk Fremder, deren Ziel es war, alles, was Frankreich war, zu zerstören.

Diese Schlußfolgerung wird durch die Erwähnung von »Ausländern« in hohen Positionen im Revolutionsrat bestätigt, nicht nur von Sir Walter Scott, sondern von Robespierre selbst. Wir haben die Namen von vielen dieser Ausländer, und es ist eindeutig, daß sie keine Briten, keine Deutsche, oder Italiener oder Angehörige irgendeiner anderen Nation waren. Es handelt sich um Juden.

Wir wollen einmal sehen, was die Juden selbst darüber zu sagen haben. In den Protokollen der Weisen von Zion steht: »Erinnern Sie sich an die Französische Revolution, der wir den Beinamen >die Große< gaben. Die Geheimnisse ihrer Vorbereitung sind uns gut bekannt, denn sie war vollständig das Werk unserer Hände. Wir waren die ersten, die in der Masse der Menschen die Worte >Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit< riefen. Die dummen nicht-jüdischen >Abstimmungs-Papageien< flogen von allen Seiten auf diese Köder herunter und trugen dann das Wohl der Welt mit sich fort. Diese Möchte-gern-Weisen der Nichtjuden waren so dumm, daß sie nicht erkennen konnten, daß es in der Natur keine Gleichheit gibt, und daß es keine Freiheit geben kann; wobei natürlich die Freiheit gemeint ist, wie sie von den Sozialisten und Kommunisten verstanden wird, die Freiheit, sein eigenes Land zu zerstören.«

Mit diesem sich in unserem Besitz befindenden Wissen werden wir feststellen, daß wir einen Generalschlüssel für die komplizierten Vorgänge der Französischen Revolution besitzen. Das etwas verwirrte Bild von sich auf der Leinwand bewegenden Charaktere und Ereignissen, die uns in unseren Geschichtsbüchern gezeigt wurden, wird plötzlich zu einem konzertierten und einem engverbundenen menschlichen Drama.

Die Finanziers hatten sich etabliert

Wenn wir Parallelen zu ziehen beginnen zwischen Frankreich im Jahre 1789, Großbritannien 1640, Rußland 1917, Deutschland und Ungarn 1918/19 und Spanien im Jahre 1936, werden wir fühlen, wie das Drama uns mit einem neuen Gefühl der Realität ergreift.

»Eine Revolution ist ein Schlag, der einem Gelähmten erteilt wird.« Trotzdem muß es jedoch offensichtlich sein, daß eine riesige Organisation und enorme Mittel sowie auch Schläue und Geheimhaltung, die weit über dem Durchschnitt liegen, für eine erfolgreiche Durchführung notwendig sind.

Es ist in der Tat erstaunlich, daß Menschen annehmen können, daß »der Mob« oder »das Volk« jemals solch eine komplizierte und teure Operation unternehmen könnten. Das Vorgehen bei der Organisation einer Revolution wird erstens als das Zufügen einer Lähmung und zweitens als das Ausführen des Schlages angesehen. Für das erste Verfahren, der Erzeugung von Lähmung, ist die Geheimhaltung notwendig. Seine äußeren Anzeichen sind Schulden, der Verlust der Kontrolle der Öffentlichkeit und die Existenz von durch Ausländer beeinflußte geheime Organisationen in dem zum Untergang verurteilten Staat.

Die Potentaten der Schuldenmaschine

Schulden sind der erste und überwältigende Griff. Durch diesen werden Männer in hohen Positionen beeinflußt, und fremde Mächte und Einflüsse werden in das Staatswesen eingeführt. Wenn der Schuldengriff fest etabliert ist, folgt bald die Kontrolle jeder Form von Publizität und politischen Aktivitäten, zusammen mit den sich in einem festen Griff befindlichen Industriellen.

Alles ist dann für einen revolutionären Schlag vorbereitet. Der Griff der rechten Hand zu den Finanzen  stellt  die  Lähmung dar, während die revolutionäre Linke den Dolch hält und den tödlichen Schlag ausführt. Der Verfall der Moral erleichtert den ganzen Vorgang.

Im Jahre 1780 trat die finanzielle Lähmung in Frankreich in Erscheinung. Die großen Finanziers der Welt hatten sich fest etabliert. »Sie besaßen einen so großen Anteil an den Gold- und Silbervorräten der Welt, daß der größte Teil von Europa, ganz sicher Frankreich, in ihrer Schuld war.«

Dies berichtet McNair Wilson in seinem Buch »Das Leben Napoleons«, und er schreibt weiter: »Ein Wandel grundsätzlicher Art hatte in der wirtschaftlichen Struktur Europas stattgefunden, wobei die alte Basis nicht mehr der Wohlstand war, sondern die Schulden. Im alten Europa wurde der Wohlstand an Hand von Ländereien, Ernteerträgen, Größe der Herden und Mineralien gemessen; aber jetzt war ein neuer Maßstab eingeführt worden, eine Form des Geldes nämlich, die den Titel >Kredit< erhalten hatte.«

Obwohl die Schulden des französischen Königreiches beträchtlich waren, waren sie doch keineswegs unüberwindlich, außer, was das Gold betrifft. Hätten sich die Berater des Königs dazu entschlossen, Geld gegen die Sicherheiten der Ländereien und des wahren Wohlstandes Frankreichs auszugeben, hätte die Lage ziemlich leicht wieder richtiggestellt werden können. Jedoch hatte ein Finanzier nach dem anderen, die das von den internationalen Wucherern auferlegte System entweder nicht beenden konnten oder wollten, die Situation fest im Griff.

Angesichts solcher Schwäche oder Niederträchtigkeit konnten die Bande der Wucherer nur gewichtiger und schrecklicher werden, denn die Schulden betrafen Gold und Silber, von denen Frankreich weder das eine noch das andere produzierte.

Und wer waren die Potentaten der neuen Schuldenmaschine, diese Gold- und Silberspekulanten, denen es gelungen war, das Finanzwesen Europas auf den Kopf zu stellen und echtes Vermögen durch Millionen und Abermillionen wucherischer Darlehen zu ersetzen?

In ihrem sehr wichtigen Werk »Okkultistische Theokratie« nennt die verstorbene Lady Queensborough gewisse markante Namen. Sie hat ihre Fakten aus dem Werk »L’Anti-Semitisme« entnommen, das im Jahre 1894 von dem Juden Bernard Lazare geschrieben wurde. In London nennt sie Namen wie Benjamin Goldschmid, dann den seines Bruders Abraham Goldschmid, außerdem den ihres Partners Moses Mocatta und seines Neffens Sir Moses Montifiore, die direkt in die Finanzierung der Französischen Revolution verwickelt waren, zusammen mit Daniel Itsig aus Berlin und seinem Schwiegersohn David Friedlander sowie Herz Cerfbeer aus dem Elsaß. 

Der Ruin der Staaten

Diese Namen erinnern an die Protokolle der Weisen von Zion, und in diesen Protokollen steht: »Der Goldstandard ist der Ruin jener Staaten gewesen, die ihn angenommen haben, denn er konnte die Forderungen nach Geld nicht zufriedenstellen, um so mehr, weil wir Gold soweit wie möglich aus dem Umlauf entfernt haben.«

Und weiter heißt es: »Darlehen hängen wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Herrscher, die ihre ausgestreckte Hand aufhalten und betteln.«

Niemand konnte das zutreffender beschreiben, was Frankreich befiel, als Sir Walter Scott in dem ersten Band seines Buches »Das Leben Napoleons«. Scott beschreibt darin die Situation wie folgt:

»Diese Finanziers behandelten die Regierung, wie bankrotte Verschwender von wucherischen Geldverleihern behandelt werden, die ihre Verschwendungssucht mit der einen Hand versorgen und mit der anderen aus ihren ruiniertem Vermögen die unzumutbarsten Entschädigungen für ihre Vorschüsse herausquetschen. Durch eine lange Kette dieser ruinösen Darlehen und den verschiedenen vergebenen Sicherheiten, um sie zu garantieren, wurde das gesamte Finanzwesen Frankreichs in eine totale Verwirrung gestürzt.«

In diesen letzten Jahren der wachsenden Verwirrung war König Ludwigs oberster Finanzminister »ein Schweizer« namens Necker, deutscher Abstammung und Sohn eines Professors, über den McNair Wilson schreibt: »Necker hatte seinen Weg in das Finanzministerium des Königs als Vertreter des Schuldensystems erzwungen und schuldete jenem System die Treue.«

Wir können uns leicht vorstellen, welche Politik Necker bei diesem Treueverhältnis betrieb. Und wenn wir dann auch noch die Tatsache betrachten, daß er als waghalsiger und skrupelloser Spekulant bekannt war, können wir verstehen, warum das nationale Finanzwesen Frankreichs unter seiner verhängnisvollen Schirmherrschaft sich rapide verschlechterte, so daß die Regierung des glücklosen Königs nach vier Jahren seiner Manipulationen zusätzliche und weitaus ernsthaftere Schulden in Höhe von 170 000 000 englische Pfund gemacht hatte.

Die revolutionäre Gesellschaft

1730 wurde die Freimaurerei aus England in Frankreich eingeführt. Bis zum Jahre 1771 hatte die freimaurerische Bewegung solche Ausmaße erreicht, daß Phillipe Herzog von Chartres, später von Orleans, Großmeister wurde. Diese Art der Freimaurerei war in ihrem Anfangsstadium größtenteils harmlos, sowohl in ihrer Politik als auch die Mitglieder betreffend, aber wie die Ereignisse bewiesen haben, waren die wirklich antreibenden Geister rücksichtslose und skrupellose »Männer des Blutes«.

Der Herzog von Orleans gehörte nicht zu diesem exklusiven Kreis der »Männer des Blutes«. Obwohl er ein Mann mit geringen Prinzipien war, ein verschwendungssüchtiger, eitler und ehrgeiziger Wüstling, hatte er doch keine anderen Motive als die Absetzung des Königs und die Gründung einer demokratischen Monarchie, deren Monarch er selbst sein wollte. Da er außerdem nur geringe Intelligenz besaß, gab er den idealen Strohmann für das erste und gemäßigte Stadium der Revolution ab, sowie er auch ein williges Werkzeug in den Händen der Männer war, die er wahrscheinlich kaum kannte, und die ihn durch die Guillotine hinrichten ließen, kurz nachdem er seine niederträchtige und schändliche Rolle gespielt hatte.

Der Marquis de Mirabeau, der ihm als Leitfigur der Revolution folgte, spielte etwa dieselbe Rolle. Er war ein wesentlich fähigerer Mann als der Herzog von Orleans, aber er war so ein gemeiner Wüstling, daß er von allen in seiner eigenen Klasse gemieden wurde und mehr als einmal auf Veranlassung seines eigenen Vaters ins Gefängnis mußte.

Mirabeau war bekannt dafür, daß er von Moses Mendelssohn, dem Führer der jüdischen Illuminaten, finanzielle Unterstützung bekam, und daß er sich mehr in der Gesellschaft der Jüdin Frau Herz befand, als ihr eigener Ehemann. Er war nicht nur eine frühe Gallionsfigur der französischen Freimaurerei in den ehrenhaften Jahren, sondern führte das Illuminatentum in Frankreich ein.

Dieses Illuminatentum war eine geheime revolutionäre Gesellschaft hinter der Freimaurerei. Die Illuminaten drangen in alle Logen des Groß-Orients der Freimaurerei ein und wurden von kabbalistischen Juden unterstützt und organisiert. Dabei ist die Tatsache von Interesse, daß der Herzog von Orleans und Talleyrand beide von Mirabeau in das Illuminatentum eingeweiht wurden, kurz nachdem Mirabeau das Illuminatentum aus Frankfurt nach Frankreich eingeführt hatte. Der Orden der Illuminaten wurde am 1. Mai 1776 von Adam Weishaupt gegründet.

Die Träger des Lichts

1785 geschah ein seltsamer Vorfall, durch den es den Anschein hatte, als ob die himmlischen Mächte selbst einen Versuch in letzter Minute machen würden, Frankreich und Europa vor diesen sich zusammenballenden Mächten des Bösen zu warnen. Ein Bote der Illuminaten wurde vom Blitz getroffen und war auf der Stelle tot. Bei der Leiche fand die Polizei Papiere, die von Plänen für eine Weltrevolution handelten.

Daraufhin ließ die bayerische Regierung das Hauptquartier der Illuminaten durchsuchen, und eine Menge zusätzliches Beweismaterial wurde entdeckt. Die französischen Behörden wurden informiert, aber der Vorgang der Lähmung war schon zu weit fortgeschritten, und so wurde in Frankreich nichts unternommen.

Bis zum Jahre 1789 gab es in Frankreich mehr als 2000 Logen, die dem Groß-Orient, dem direkten Werkzeug der internationalen Revolution, angegliedert waren, und es gab mehr als 100 000 Meister.

So etablierten sich das jüdische Illuminatentum unter Moses Mendelssohn und das Illuminatentum der Freimaurer unter Adam Weishaupt als die inneren Kontrollorgane einer starken geheimen Organisation, die letztendlich im gesamten französischen Staatsgebiet verbreitet war.

Unter den Illuminaten arbeitete der Groß-Orient der Freimaurerei, und unter diesem wiederum die blaue oder nationale Freimaurerei, bis sie im Jahre 1773 von Phillipe von Orleans über Nacht direkt dem Groß-Orient unterstellt wurde. Egalite (von Orleans) hatte keine Ahnung, was für teuflische Kräfte er beschwor, als er diesen Schritt unternahm. Sie waren in der Tat satanisch. Der Name Luzifers bedeutet »Träger des Lichts«, und Illuminaten sind jene, die von diesem Licht erhellt wurden und werden.

Als die Generalstände am 5. Mai 1789 in Versailles zusammentraten, war die Lähmung der exekutiven Staatsgewalt durch die geheimen Organisationen vollständig. Die Lähmung durch die Kontrolle der öffentlichen Meinung und der Öffentlichkeit war zu dem Zeitpunkt ebenfalls so weit fortgeschritten, daß man es wagen konnte. Und so wurde es schließlich auch bewältigt.

1780 hatte von Orleans, dank seiner gewagten Glücksspiele und seiner Verschwendungssucht, sein gesamtes Einkommen in Höhe von 800 000 Livres bei den Geldverleihern hypothekarisch belastet. Als Gegenleistung für seinen eigenen Unterhalt unterschrieb er 1781 Papiere, mit denen er seinen Palast, seine Güter, sein Haus, das Palais Royal, an seine Gläubiger übergab mit der Befugnis, dort ein Zentrum für Politik, zum Drucken und Verfassen von Flugblättern, Glücksspiele, Vorträge, Bordelle, Weinläden, Theater, Kunstgalerien, Leichtathletik und irgendwelche anderen Zwecken zu etablieren, das später jegliche Formen von allen möglichen Spielarten öffentlicher Ausschweifungen bot.

L’Infamie der Jakobiner

Tatsächlich benutzten Egalités Finanzherren seinen Namen und seinen Besitz, um eine gewaltige Organisation für Propaganda und Korruption zu installieren, die jeden niedrigsten Instinkt in der menschlichen Natur zu befriedigen versuchte. Sie überschwemmten von hier eine sehr große Anzahl von Menschen mit den schmutzigsten, diffamierendsten und revolutionärsten Machwerken aus ihren Druckerpressen.

Scudder schreibt in seinem Buch »Ein Prinz von edlem Geblüht«: »Die Polizei hatte dort mehr zu tun als in all den anderen Teilen der Stadt.«

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, daß der von den Gläubigern im Palais Royal eingesetzte Generalverwalter ein gewisser Laclos war, ein politischer Abenteurer fremder Herkunft, Autor des Buches »Liaisons Dangereuses« und anderer pornographischer Werke, von dem gesagt wurde, daß er »die Politik der Liebe studierte wegen seiner Liebe zur Politik«.

Dieser ständige Strom von Korruption und destruktiver Propaganda war mit einer Reihe systematischer persönlicher Angriffe gemeinster und skrupellosester Art auf all die öffentlichen Personen verbunden, von denen die Jakobiner den Eindruck hatten, daß sie ihnen im Wege stehen könnten. Dieser Vorgang war unter dem Begriff »L’Infamie« bekannt.

Marie Antoinette selbst war eines der Hauptziele für diese typisch jüdische Form des Angriffes. Keine Lüge oder Beschimpfung war zu gemein, als daß sie ihr nicht verpaßt werden konnte. Da Marie Antoinette intelligenter und energischer war als der schwache Ludwig, stellte sie ein beträchtliches Hindernis für die Revolution dar. Sie hatte überdies viele Warnungen bezüglich der Freimaurerei von ihrer Schwester in Österreich erhalten, und sie war sich darum zweifellos zu diesem Zeitpunkt der Bedeutung der Freimaurerei mehr bewußt als einige Jahre vorher, als sie an ihre Schwester geschrieben hatte:

»Ich glaube, daß Du, was Frankreich betrifft, Dir zu viel Sorgen über die Freimaurerei machst. Hier ist sie weit davon entfernt, die Bedeutung zu haben, die sie sonstwo in Europa haben mag. Hier ist alles offen, und man weiß alles. Wo könnte dann die Gefahr sein? Man könnte sich sehr wohl Sorgen machen, wenn es sich um eine politische geheime Gesellschaft handeln würde. Aber das Gegenteil ist der Fall: die Regierung läßt es zu, daß sie sich ausbreitet, und sie ist nur das, was sie auch zu sein scheint, ein Verband mit den Zielen der Union und der tätigen Nächstenliebe. Es wird gegessen, gesungen, geredet, was Grund für den König war, zu sagen, daß Menschen, die trinken und singen, nicht der Organisation von Verschwörungen verdächtigt werden können. Es ist auch keine Gesellschaft von Atheisten, denn uns wird berichtet, daß Gott in aller Munde sei. Sie sind sehr menschenfreundlich. Sie ziehen die Kinder ihrer armen und verstorbenen Mitglieder groß. Sie geben ihren Töchtern eine Mitgift. Was kann all das schaden?«

Das Signal zum Massaker

Was für ein Schaden könnte es in der Tat sein, wenn diese untadeligen Ambitionen keine dunkleren Pläne verbargen? Die Agenten von Weishaupt, und Mendelssohn berichteten diesen zweifellos über den Inhalt des Briefes der Königin, und wir können uns vorstellen, wie sie sich vor Lachen ausgeschüttet und sich die Hände in großer Selbstzufriedenheit gerieben haben, Hände, die nur darauf warteten, das Leben Frankreichs und seiner Königin zu zerstören, und die zur angebrachten Stunde das Signal geben würden, das die geheime Verschwörung in die »September-Massaker« und das Blutbad der Guillotine verwandeln würde.

Um die Kampagne der Verunglimpfung gegen die Königin weiter zu fördern, wurde zu der Zeit ein ausgeklügelter Streich arrangiert, als die Finanziers und Kornspekulanten bewußt die Bedingung für die Armut und den Hunger in Paris schufen.

Beim Hofjuwelier wurde von einem Vermittler der Jakobiner eine mit Diamanten besetzte Kette im Wert von fast einer Viertelmillion im Namen der Königin bestellt. Die arme Königin wußte nichts von dieser Angelegenheit, bis die Kette ihr persönlich zur Entgegennahme überbracht wurde. Sie stritt natürlich ab, irgend etwas mit dieser Sache zu tun zu haben, und verwies darauf, daß sie es für falsch halten würde, solch ein kostbares Schmuckstück zu einem Zeitpunkt zu bestellen, wo Frankreich sich doch in einer so sehr schlechten finanziellen Position befände.

Die Druckerpressen des Palais Royal griffen jedoch mit voller Wucht dieses Thema auf, und alle Arten von Kritik wurden auf die Königin losgelassen. Dann wurde ein weiterer Skandal für die Presse eingefädelt. Eine Prostituierte vom Palais Royal mußte sich als Königin verkleiden, und   durch   einen   gefälschten Brief wurde der Kardinal Prinz von Rohan dazu veranlaßt, die angebliche Königin um Mitternacht im Palais Royal zu treffen in der Annahme, daß die Königin ihn in der Angelegenheit wegen der Kette um Rat fragen möchte.

Die Feststellung erübrigt sich, daß diese Begebenheit sofort den Druckerpressen und Verfassern von Flugblättern berichtet wurde, die darauf sofort eine weitere Kampagne starteten, die niederträchtigsten Andeutungen in bezug auf die ganze Angelegenheit enthielten, die man sich nur vorstellen konnte.

Der treibende Geist hinter der Angelegenheit war Cagliostro alias Joseph Balsamo, ein Jude aus Palermo, Doktor der kabbalistischen Kunst und Mitglied der Illuminaten, in deren Kreis er 1776 von Weishaupt in Frankfurt eingeführt wurde. Als die Kette endlich ihren Zweck erfüllt hatte, wurde sie nach London geschickt, wo die meisten der Steine von dem Juden Eliason eingezogen wurden.

Marionetten der wirklichen Mächte

Angriffe ähnlicher Art wurden gegen viele andere anständige Leute gerichtet, die sich dem Einfluß der Jakobiner-Klubs widersetzten. Nach acht Jahren dieser Arbeit war das Verfahren der Lähmung durch die Beherrschung der Öffentlichkeit abgeschlossen.

Als die Finanziers 1789 den König dazu zwangen, die Generalstände zusammenzurufen, war daher der erste Abschnitt ihrer Pläne für eine Revolution, das heißt die allgemeine Lähmung, in jeder Hinsicht erreicht.

Jetzt mußte nur noch der Schlag oder die Reihe von Schlägen ausgeteilt werden, die Frankreich seines Thrones, seiner Kirche, seiner Verfassung, seiner Adligen, seiner Geistlichen, seiner Gentry, seiner Bourgeoisie, seiner Traditionen und seiner Kultur berauben sollte und die, wenn die Arbeit der Guillotine getan war, an ihrer Stelle Holzhauer und Wasserträger als Bürger unter einer fremden finanziellen Diktatur hinterlassen würden.

Von 1789 an wurde ein revolutionärer Akt nach dem anderen in Gang gebracht. Jeder war gewaltiger als der vorangegangene; jeder entlarvte neue Forderungen und noch gewalttätigere Führer. Jeder dieser Führer, nur Marionetten der wirklichen Mächte hinter der Revolution, wird der Reihe nach beiseite geschoben, und sein Kopf rollt in den Korb zu denen der Opfer von gestern.

Phillipe Egalite, Herzog von Orleans, wurde dazu benutzt, den Boden für die Revolution vorzubereiten, die Anfänge des revolutionären Clubs mit seinem Namen und seinem Einfluß zu beschützen, der Freimaurerei und dem Palais Royal zum Durchbruch zu verhelfen und solche Handlungen wie den Marsch der Frauen nach Versailles zu unterstützen. Bei dieser Gelegenheit waren die »Frauen« meist Männer in Verkleidung.

Der Herzog von Orleans hatte den Eindruck, daß der König und die Königin von diesem Mob ermordet werden könnten, und er selbst dann zum demokratischen König proklamiert werden würde. Die wirklichen Organisatoren dieses Marsches hatten jedoch andere Pläne vor Augen.

Ein Hauptziel war die Sicherung des Umzugs der königlichen Familie nach Paris, wo sie von dem Schutz der Armee befreit sein würde und sich im Einflußbereich der Gemeinden oder des Pariser Grafschaftsrates, in dem die Jakobiner die Mächtigen waren, befinden würden. Sie benutzten Egalite weiterhin bis zu dem Zeitpunkt der Abstimmung über das Leben des Königs, wobei er seine erbärmliche Karriere damit krönte, daß er die offene Abstimmung anführte und für den Tod seines Cousins stimmte. Seine Herren hatten danach keinen weiteren Verwendungszweck für seine Dienste, und sehr bald folgte er seinem Cousin inmitten der Verwünschungen aller Klassen zur Guillotine.

Mirabeau spielte eine ähnliche Rolle wie Egalite. Er hatte beabsichtigt, daß die Revolution dann enden sollte, wenn Ludwig als demokratischer Monarch und er selbst als Hauptberater eingesetzt worden wären. Er hatte nicht den Wunsch, daß dem König Gewalt zugefügt werden sollte.

Im Gegenteil: In den letzten Tagen vor seinem mysteriösen Tod durch Gift setzte er alle seine Bemühungen ein, den König von Paris entfernen zu lassen und ihn der Obhut königstreuer Generäle, die noch seine Armee befehligten, anzuvertrauen. Er war der letzte der Gemäßigten und Monarchisten, die den Jakobiner-Klub in Paris beherrschten, dieses blutrünstige Zentrum der Revolution, das aus den geheimen Clubs der Freimaurer des Groß-Orients und der Illuminaten zustande gekommen war.

Es war Mirabeaus laute Stimme, die die wachsende Wut der darin herumschwirrenden mordgierigen Fanatiker in Schach hielt. Es besteht kein Zweifel daran, daß er endlich das wahre Wesen und die Stärke des Untiers erkannte, an dessen Entfesselung er so lange und so emsig mitgearbeitet hatte.

Bei seinem letzten Versuch, die königliche Familie zu retten, indem er sie aus Paris schleuste, gelang es ihm tatsächlich, die gesamte Opposition im Jakobiner-Klub niederzuschreien. An dem Abend starb er infolge einer plötzlichen und heftigen Krankheit, und, wie der Autor der »Diamantenkette« schreibt: »Ludwig war nicht unwissend, daß Mirabeau vergiftet worden war.«

Daher wurde auch Mirabeau wie Phillipe Egalite und später Danton und Robespierre von der Bühne entfernt, als er seine Rolle gespielt hatte. Das erinnert an eine Stelle in den Protokollen der Weisen von Zion, wo es heißt: »Wir richten Freimaurer in solcher Weise hin, daß niemand außer der Brüderschaft jemals Verdacht hegen kann bezüglich der Ausführung.«

Und an anderer Stelle steht: »Auf diese Weise werden wir mit jenen nicht-jüdischen Freimaurern verfahren, die zu viel wissen.« E. Scudder schreibt in seinem Buch »Das Leben von Mirabeau«: »Er starb zu einem Zeitpunkt, zu dem der Revolution noch hätte Einhalt geboten werden können.« 

Die Forderung lautete Blut

Die Figur des Lafayette beherrscht die Szene bei etlichen wichtigen Gelegenheiten in diesen ersten revolutionären Phasen. Er war einer jener einfachen Freimaurer, die nicht wissen, wohin sie getragen werden, in einem Schiff sitzend, das sie noch nicht vollständig erforscht haben, und Strömungen ausgeliefert, denen sie völlig unwissend gegenüberstehen.

Er war beliebt bei den revolutionären Massen, handhabte jedoch gleichzeitig auf strenge Weise etliche beginnende Ausbrüche von revolutionärer Gewalttätigkeit, besonders bei dem Marsch der Frauen nach Versailles, während des Angriffes auf die Tuillerien und beim Champs de Mars. Er wünschte auch die Gründung einer demokratischen Demokratie und unterstützte keine Bedrohung des Königs, selbst von Phillipe Egalité, den er mit äußerster Feindseligkeit während des Marsches der Frauen nach Versailles und danach behandelte, weil er glaubte, daß Egalité bei jener Gelegenheit die Ermordung des Königs und die widerrechtliche Aneignung der Krone beabsichtigte.

Er wurde offensichtlich zu einem Hindernis für die Mächte hinter der Revolution und wurde darum zu einem Krieg gegen Österreich geschickt, zu dessen Erklärung Ludwig von der Nationalversammlung gezwungen worden war. Einmal kehrte er dann tatsächlich schnell nach Paris zurück, um den König zu retten, aber er wurde sofort wieder in den Krieg geschickt. Mirabeaus Tod folgte, und Ludwigs Schicksal war besiegelt.

Die wilden Figuren des Danton, Marat, Robespierre und der Fanatiker des Jakobiner-Klubs beherrschten die Szene.

Im September 1792 wurden die schrecklichen »September-Massaker« verübt. 8000 Menschen wurden allein in den Gefängnissen von Paris ermordet, und viele weitere Tausend im ganzen Land. Es sollte hier vermerkt werden, daß diese Opfer gefangengenommen und bis zum Zeitpunkt des Massakers in den Gefängnissen von einem gewissen Manuel festgehalten wurden.

Sir Walter Scott verstand offensichtlich sehr viel von den Einflüssen, die hinter den Kulissen an der Arbeit waren. In dem zweiten Band seines Buches »Das Leben von Napoleon« schreibt er: »Die Forderung des Gemeinwesens von Paris (das heißt, der Pariser Grafschaftsrat, das Gegenstück des L. C. C. in London) und des Sanhedrin der Jakobiner lautete: Blut.«

Und weiter heißt es bei Scott: »Die Macht der Jakobiner war in Paris unwiderstehlich, wo Robespierre, Danton und Marat sich die hohen Positionen in der Synagoge teilten.«

Kult des höchsten Wesens

Sir Walter Scott schreibt in dem Werk außerdem über die Gemeinde und stellt fest: »Die Hauptführer der Gemeinde scheinen Ausländer gewesen zu sein.«

Einige der Namen dieser »Ausländer« sollte man sich merken. Da war Chlodero de Laclos, Manager des Palais Royal, von dem man sagte, er sei spanischer Abstammung. Dann war da Manuel, der Zuhälter der Gemeinde, der bereits erwähnt worden ist. Er war es, der den Angriff auf das Königshaus im Konvent startete, der mit der Hinrichtung von Ludwig und Marie Antoinette seinen Höhepunkt erlebte.

Ferner gab es David, den Maler, ein führendes Mitglied des Komitees für öffentliche Sicherheit, das seine Opfer »unter Anklage stellte«. Seine Stimme war immer sehr laut und forderte den Tod. Sir Walter Scott schreibt, daß dieser Fanatiker gewöhnlich sein blutiges Tagewerk mit der professionellen Redewendung »lasst uns genügend Rote zerkleinern« einleitete.

David führte den Kult des höchsten Wesens ein und organisierte die Leitung dieses heidnischen Mummenschanzes, der für jedes äußerliche Anzeichen rationaler Hingabe herhalten mußte.

Da waren noch Reubel und Gohir, zwei der fünf »Direktoren«, die mit einem Rat der Ältesten nach dem Sturz Robespierres die Regierung, bekannt als Direktorium, bildeten. Die Ausdrücke »Direktoren« und »Älteste« sind natürlich charakteristisch für die Juden.

Eine andere Beobachtung sollte hier erwähnt werden: Nämlich, daß dieses wichtige Werk in neueren Werken von Sir Walter Scott, das so viel von der echten Wahrheit enthüllt, praktisch unbekannt ist, niemals neu aufgelegt wird, wenn seine Werke wieder einmal erscheinen, und fast nirgends zu erhalten ist. Jene, die mit der jüdischen Methode vertraut sind, werden die volle Bedeutung dieser Tatsache verstehen und auch die zusätzliche Bedeutung, die dadurch Sir Walter Scotts Beweismaterial verliehen wird, was die Mächte hinter der Französischen Revolution betrifft.

Lassen Sie uns aber zum Schauplatz in Paris zurückkehren. Robespierre bleibt nun allein und offensichtlich Herr der Kulisse, aber dieses wiederum war auch nur scheinbar so. Schauen wir in das Buch eines gewissen G. Renier mit dem Titel »Leben des Robespierre« hinein. Renier schreibt, als hätte er die jüdischen Geheimnisse zu seiner Verfügung:

»Von April bis Juli 1794 – dem Sturz Robespierres – war der Terror auf seinem Höhepunkt. Es war niemals die Diktatur eines einzigen Mannes, erst recht nicht die von Robespierre. Etwa 20 Männer teilten sich die Macht. Sie gehörten zum Komitee für öffentliche und allgemeine Sicherheit.«

Die Apostel des Atheismus  

»Am 28. Juli 1794«, um Renier weiter zu zitieren, »hielt Robespierre eine lange Rede vor dem Konvent, eine Philippika gegen Ultra-Terroristen, und murmelte undeutliche allgemeine Anschuldigungen. >Ich wage es nicht, sie zu diesem Zeitpunkt und an diesem Ort beim Namen zu nennen. Ich kann mich selbst nicht vollständig dazu bringen, den Schleier zu zerreißen, der dieses tiefe Geheimnis der Ungeheuerlichkeit bedeckt. Aber ich kann ganz sicher bestätigen, daß sich unter den Verfassern dieser Verschwörung die Agenten jenes Systems der Korruption und Verschwendungssucht befinden, das das einflußreichste aller von Ausländern für den Ruin der Republik erfundenen Mittel war. Ich spreche von den unsauberen Aposteln des Atheismus und der Unmoral, die dort zugrunde liegt.<«

Renier fährt mit der vollen Befriedigung eines Juden fort: »Hätte er diese Worte nicht gesagt, hätte er doch noch triumphieren können!« – In diesem selbstgefälligen Satz ist Renier ganz unbewußt penibel, wo Robespierre es nicht war.

Robespierres Anspielung auf die »korrumpierenden und geheimen Ausländer« war insgesamt zu nah an der Grenze; ein Schritt weiter, und die volle Wahrheit wäre herausgekommen.

Um zwei Uhr wurde Robespierre in jener Nacht in den Kiefer geschossen und früh am nächsten Morgen wurde er zur Guillotine geschleppt.

Erinnern wir uns nochmals an einen Satz, der in den Protokollen der Weisen von Zion steht: »Auf diese Weise werden wir mit nicht-jüdischen Freimaurern verfahren, die zu viel wissen.«

In ähnlicher Weise wurde auch der amerikanische Präsident Abraham Lincoln von dem Juden Booth am Abend seiner Erklärung vor seinem Kabinett mit einer Schußwaffe getötet. Lincoln wollte erklären, daß er in Zukunft die Absicht habe, US-Darlehen auf einer schuldenfreien Basis zu finanzieren, ähnlich wie das schuldenfreie Geld, die »Greenbacks«, mit dem er den Bürgerkrieg finanziert hatte.

 

Der Beginn der Weltrevolution

Monsieur Francois Coty, der bekannte Parfümhersteller, schrieb am 20. Februar 1932 in der französischen Zeitung »Figaro«: »Die Subventionen, die den Nihilisten in dieser Zeit (1905 bis 1917) von Jacob Schiff von der Firma Kuhn, Loeb & Co., New York, gewährt wurden, waren nicht länger Akte einzelner Großzügigkeiten. Eine lebensfähige russische Terroristenorganisation war auf seine Kosten gegründet worden. Ihre Emissäre befanden sich in ganz Rußland.«

Diese Schaffung terroristischer Strukturen, von Juden innerhalb eines für eine Revolution vorgesehenen Landes durchgeführt, seien sie nun Nihilisten oder wie in Frankreich im Jahre 1789 »heilige Banden« oder die »Marseillaise« genannt, oder »Agenten«, wie im Großbritannien Charles I., wird jetzt als Standardverfahren angewendet. Jacob Schiff finanzierte auch Japans Krieg gegen Rußland 1904 bis 1905, wie man aus der »Jüdischen Enzyklopädie« erfahren kann.

Ein deutlich internationaler Charakter

Dieser Krieg wurde sofort von einem Revolutionsversuch beträchtlichen Ausmaßes in Rußland gefolgt, der sich jedoch als gescheitert erwies. Der nächste Versuch im großen Krieg gelang mit vollem Erfolg.

Am 3. Januar 1906 überbrachte der russische Außenminister dem Zaren Nikolaus II. einen Bericht über diesen revolutionären Ausbruch, der laut dem »American Hebrew« vom 13. Jan. 1918, die folgenden Passagen enthielt:

»Die 1905 in Rußland stattgefundenen Ereignisse zeigen eindeutig an, daß die revolutionäre Bewegung einen deutlichen internationalen Charakter hat. Die Revolutionäre besitzen große Mengen aus dem Ausland importierte Waffen und sehr beträchtliche finanzielle Mittel. Man muß einfach daraus schließen, daß es ausländische kapitalistische Organisationen gibt, die daran interessiert sind, unsere revolutionäre Bewegung zu unterstützen. Wenn wir Obenstehendem hinzufügen, daß, wie ohne jeden Zweifel bewiesen wurde, eine sehr beträchtliche Rolle von Juden gespielt wird, als Anführer in anderen Organisationen als auch in ihren eigenen – immer das kampflustige Elemente der Revolution -, dürfen wir annehmen, daß die obengenannte ausländische Unterstützung der russischen revolutionären Bewegung aus jüdischen kapitalistischen Kreisen kommt.«

Die Annahme in dem vorangehenden Bericht war in der Tat durchaus berechtigt. Sie sollte durch ein sogar noch wichtigeres, offizielles Dokument bestätigt werden, das 1918 auf dem Höhepunkt der Revolution selbst von Herrn Oudendyke, dem Vertreter der niederländischen Regierung in St. Petersburg, verfaßt worden war, der nach der Auflösung der britischen Botschaft durch die Bolschewiken die britischen Interessen in Rußland vertrat.

Die Herrscher Rußlands

Mr. Balfour, an den sich dieser Bericht von Herrn Oudendyke wandte, hielt ihn in der Tat für so wichtig, daß er in einem im April 1919 von der britischen Regierung herausgegebenen Weißbuch über den Bolschewismus dargelegt wurde. Darin habe ich die folgende Passage gelesen:

»Ich betrachte die sofortige Unterdrückung des Bolschewismus als die wichtigste Aufgabe, die die Welt jetzt hat, und davon ist nicht einmal der noch herrschende Krieg ausgenommen. Und wenn der Bolschewismus nicht sofort im Keim erstickt wird, muß er sich zwangsläufig auf die eine oder andere Art in Europa und auf der ganzen Welt ausbreiten, da seine Organisation und Durchführung in den Händen von Juden liegt, die keine Nationalität haben und deren einziges Ziel ist, die existierende Ordnung für ihre eigenen Zwecke zu zerstören.«

Ein noch klareres Licht wird auf die Ereignisse geworfen in einem Artikel, der am 12. April 1919 von einem M. Cohen in der Zeitung »Der Kommunist« in Charkow geschrieben wurde:

»Die große russische Revolution wurde in der Tat durch die Hände von Juden zustande gebracht. Es gibt keine Juden in den Rängen der Roten Armee, was die Gefreiten betrifft, aber in den Komitees und in der sowjetischen Organisation als Kommissare führen die Juden auf galante Weise die Massen. Das Symbol der Juden ist zum Symbol des russischen Proletariats geworden, was an der Tatsache erkennbar ist, daß der fünfzackige Stern angenommen wurde, der früher das Symbol des Zionismus und des jüdischen Volkes war.«

In seinem wichtigen und immer wieder zitierten Werk »Die Herrscher Rußlands« wird Dr. Fahey genauer, indem er bemerkt, daß von den 52 Personen, die 1917 die Führung in Rußland übernahmen, alle bis auf Lenin Juden waren.

Die Massenliquidierung aller, ausgenommen der »Holzhauer« und »Wasserträger« war so gründlich, daß dieser jüdische Griff unverändert bestehen blieb. Dr. Fahey berichtet, daß im Jahre 1935 die Zentralexekutive der Dritten Internationale, von der Rußland regiert wurde, »aus 59 Männern bestand, von denen 56 Juden waren. Die anderen drei, darunter auch Stalin, waren mit Jüdinnen verheiratet. Von 17 der wichtigsten sowjetischen Botschaftern waren   14 Juden.«

Propaganda von einflußreichen Kreisen

Der Pfarrer George Simons, der von 1907 bis zum Oktober 1918 Superintendent der methodistischen Episkopalkirche in Petersburg war, erschien am 12. Februar 1919 vor einem Komitee des Senats der USA und berichtete über seine persönlichen Erfahrungen der Ereignisse in Rußland bis zu dem Zeitpunkt seiner Abreise. Dr. Fahey zitiert, daß er bei dieser Gelegenheit folgendes gesagt habe: »Im Dezember 1918 waren von 388 Mitgliedern der revolutionären Regierung nur 16 echte Russen; alle anderen waren Juden mit der Ausnahme eines amerikanischen Schwarzen. 265 dieser Juden kommen aus dem unteren Ostviertel New Yorks.«

Obwohl eine Anzahl von Juden in der sogenannten »Moskauer Säuberungsaktion« liquidiert wurden, wurde dadurch die Situation in keiner Weise verändert. Es bedeutete nur, daß eine jüdische Gruppe über eine andere triumphiert hatte und sie schließlich liquidierte. Es hat niemals so etwas wie eine Revolte der Nichtjuden gegen die jüdische Dominanz gegeben.

Die Tatsache, daß einige Juden von Gruppen, die hinter dem Eisernen Vorhang die Oberhand bekamen, liquidiert wurden, konnte dazu benutzt werden, die Außenwelt glauben zu machen, daß dieses das Ergebnis einer anti-semitischen Revolte gewesen sei, und von Zeit zu Zeit ein Trick dieser Art systematisch durch die Propaganda verbreitet worden.

Als die Welt im Laufe der Zeit eine feindselige Einstellung der UdSSR gegenüber bekam, begannen Juden in wichtigen Positionen zu fürchten, daß diese Einstellung in Verbindung mit der langsam wachsenden Erkenntnis, daß Bolschewismus jüdisch ist, unangenehme Folgen für sie haben könnte. Daher wurde um 1945 eine weitere massive Kampagne von einflußreichen jüdischen Kreisen, hauptsächlich in den USA, organisiert, um die Geschichte wieder einmal herauszubringen, daß sich Rußland gegen die Juden gewandt habe. Offensichtlich hatten sie jedoch versäumt, ihre einfachen Brüder von diesem Schritt zu unterrichten, und empörtes und gezieltes Leugnen setzte sofort ein.

In der Zeitschrift »Bulletin«, dem Sprachrohr der Glasgower Diskussionsgruppe, stand im Juni 1945: »Solch ein Unsinn, wie er jetzt bezüglich des Anwachsens des Antisemitismus in Rußland verbreitet wird, ist nichts als böse Lügen und reine Erfindung.«

Im »Daily Worker« stand am 1. Februar 1949 ein Artikel, indem ein gewisser Parker einige Namen und Zahlen von Juden in hohen Positionen in der UdSSR nannte, von wo er offensichtlich vor kurzem zurückgekehrt war. Er schrieb: »Ich habe nie irgendeine Kritik über diesen Zustand der Dinge gehört«. Und er stellte weiter in demselben Artikel fest, daß »ein sowjetischer Beamter sich in derselben Weise wegen Antisemitismus strafbar machen würde, wie auch ein Bürger wegen Antisemitismus vor Gericht gebracht werden kann.«

Jüdische Kontrolle hinter dem Eisernen Vorhang

Am 10. November 1949 druckte der »Daily Worker«, der ewige und leidenschaftliche Verfechter der Juden, einen Artikel von einem D. Kartun mit der Überschrift »Ausrottung des Antisemitismus«, in dem die völlige jüdische Kontrolle hinter dem Eisernen Vorhang angezeigt wird, und er schreibt: »In Polen und den Demokratien der anderen Völker wird Antisemitismus in Wort oder Tat äußerst schwer bestraft.«

Zwischen 1945 und 1949 wurde die Propaganda, die Nichtjuden außerhalb des Eisernen Vorhangs davon zu überzeugen, daß innerhalb dieses Gebietes der Antisemitismus wild wuchere und Juden überall aus hohen Positionen verdrängt werden, mit äußerster Anstrengung verbreitet. Eine ganze Anzahl von Persönlichkeiten, die es eigentlich besser wissen müßten, begannen dieser Propaganda zu glauben, und zwar so sehr, daß ich es für lohnend erachtete, eine Liste aufzustellen, die die Anzahl der wichtigen, von Juden gehaltenen Positionen hinter dem Eisernen Vorhang aufführte.

Her ist ein Auszug aus meiner Liste:

Premier: Stalin, verheiratet mit einer Jüdin; Vize-Premier: Kagonowitsch, Jude; Ministerium der Staatskontrolle: Meklis, Jude; Militär- und Marinebau: Ginsburg, Jude; wichtigster Publizist für die UdSSR im Ausland: Ilja Ehrenburg, Jude; Ministerium für Bauunternehmen und Maschinenbau: Judin, Jude; Außenminister: Molotow, verheiratet mit einer Jüdin.

In Polen sah die Lage ähnlich aus: Der eigentliche Führer: Jacob Bergman, Jude; Staatsanwalt: T. Chyprian, Jude; Jugendbewegungen: Dr. Braniewsky: Jude.

In Ungarn war der eigentliche Führer, Mathias Rakosi, ebenfalls Jude. Auch in Rumänien war die eigentliche Führerin, Anna Pauker, Jüdin. Mosche Pyjede, der Führer in Jugoslawien, war Jude.

Im Mai 1949 druckte der »Daily Worker«, der natürlich konstant pro-jüdisch ist, einen Artikel von A. Rothstein, in dem er die UdSSR in den Himmel lobte, und etwa zur gleichen Zeit einen anderen Artikel in ähnlicher Richtung über das Paradies hinter dem Eisernen Vorhang, verfaßt von Sam Aronwitsch.

Raffinierte Propaganda

Am 10. November 1949 erschien in derselben Zeitung ein Artikel, in dem D. Kartun über die »Demokratien der Völker« und die Ausrottung des Antisemitismus dort schreibt und feststellt: »Niemand könnte es sich erlauben, in irgendeinem dieser Länder eine antisemitische Rede zu halten oder einen antisemitischen Artikel zu schreiben. Würde man es dennoch tun, so wäre eine Gefängnisstrafe prompt fällig mit einer entsprechenden Dauer.«

In den letzten Jahren ist uns weiteres dramatisches Beweismaterial über die wichtige Beziehung zwischen Juden und der UdSSR geliefert worden; zum Beispiel von den kanadischen Spionageprozessen, bei denen das Rampenlicht auf die Atomspionage für die UdSSR fiel, und die Verurteilung und Verhaftung von Frank Rosenberg (alias Rose), dem kanadischen jüdischen und kommunistischen Parlamentsmitglied, und zahlreicher anderer Juden. Die gleichen Verurteilungen und Verhaftungen gab es in Großbritannien und in den USA, darunter war auch Fuchs, Professor Weinbaum, Judith Coplon, Harry Gold, David Greenglass, Julius Rosenberg, Miriam Moskewitz, Abraham Brothanz und Raymond Boyer, der, obwohl er gebürtiger Nichtjude war, eine Jüdin heiratete und, wie ich glaube, den jüdischen Glauben bei dieser Gelegenheit annahm.

Schließlich war da noch die Flucht mit Atomgeheimnissen des jüdischen Professors Pontecorvo, der eng mit Fuchs zusammengearbeitet hatte. Er floh natürlich in die UdSSR.

Es besteht kein Zweifel daran, daß wir weiterhin mit plausiblen Geschichten ergötzt werden, die beweisen, daß Rußland antisemitisch geworden ist. Man kann sich leicht vorstellen, daß solch ein jüdischer Schachzug, der von den raffiniertesten Spionage- und Liquidierungskommandos, die man sich vorstellen kann, unterstützt wird, eine Erschütterung verursachen kann, die die Weltöffentlichkeit mit Grauen erfüllt, bis man eines Tages es für angebracht erachtet, daß man diesen Würgegriff wieder lockern kann.

Entwicklung der revolutionären Methoden

Vier Revolutionen in der Geschichte verdienen eine besondere Beachtung. Studiert und vergleicht man die darin angewandten Methoden, so wird einerseits eine grundsätzliche Ähnlichkeit zwischen ihnen enthüllt, andererseits bei jedem noch folgenden Aufruhr ist ein interessanter Fortschritt in der Methode festzustellen. Es ist so, als ob wir die verschiedenen Entwicklungsphasen des modernen Gewehres von der ursprünglichen alten »brown Bess« an näher betrachten.

Zur Debatte stehen zunächst die Revolution Cromwells, zweitens die Französische, drittens die russische und schließlich die spanische Revolution von 1936. Bei allen vieren kann bewiesen werden, daß sie das Werk des internationalen Judentums gewesen sind. Die ersten drei hatten Erfolg, und durch sie wurde der Mord an dem regierenden Monarchen und die Liquidierung seiner Anhänger sichergestellt.

In jedem Fall lassen sich die jüdische Finanzierung und das Untergrund-Intrigenspiel deutlich zurückverfolgen, und die frühesten Maßnahmen, die von den Revolutionären gutgeheißen wurden, waren »Emanzipation« für die Juden. Cromwell wurde von verschiedenen Juden finanziert, besonders von Manasseh Ben Israel und Carvajal, dem »Großen Juden«.

Bei diesem historischen Ereignis war der jüdische Einfluß auf das Finanzielle und Kommerzielle bezogen, während das Mittel der Propaganda halb religiös war und alle Anhänger Cromwells in den Judaismus des Alten Testaments eingeweiht wurden. Einige, wie zum Beispiel General Harrison, gingen mit ihrem Judaismus sogar so weit, daß sie die Annahme des Mosaischen Gesetzes als das Gesetz Englands befürworteten sowie auch das Ersetzen des Samstags als dem Sabbat an Stelle des christlichen Sonntags.

Uns sind alle die absurden Passagen des Alten Testaments bekannt, die die Mannschaften der Rundköpfe als Namen annahmen, wie zum Beispiel Feldwebel Obadja: »Legt ihre Könige in Ketten und ihre Adligen in eiserne Fesseln.«

Die Revolution Cromwells war von kurzer Dauer. Das Zerstörungswerk war nicht gründlich genug gewesen, um eine Gegenrevolution sowie die Wiederherstellung des alten Regimes zunichte zu machen. Eine zweite Revolution, die sogenannte »glorreiche Revolution« von 1689 war notwendig. Diese wurde auch wieder von Juden finanziert, hauptsächlich von Solomon Medina, Suasso, Moses Machado und vielen anderen.

Bis zur Französischen Revolution von 1789 war die Methode deutlich verbessert worden. In den vorangegangenen Jahren waren in ganz Frankreich Geheimgesellschaften im großen Rahmen entstanden. Die Pläne für die Liquidierung des ehemaligen Regimes sind zu diesem Zeitpunkt weitaus drastischer. Der Justizmord an einem gütigen und wohlmeinenden König und an einigen wenigen Adligen wird durch Massenmord an dem gesamten Adel, den Geistlichen, der Gentre und der Bourgeoisie, gleichgültig welchen Geschlechts, in Gefängnissen und privaten Häusern ersetzt.

Cromwells Beschädigung und Entweihung einiger weniger Kirchen durch die vorübergehende Benutzung als Ställe entwickelt sich zu einer allgemeinen Zerstörung der christlichen Kirchen, oder sie werden in öffentliche Toiletten, Bordelle und Märkte verwandelt. Die Ausübung der christlichen Religion und sogar das Läuten der Kirchenglocken wird verboten.

Die Fahne für Mord und Plünderung

Die Entwicklung eines Bürgerkrieges wird unterbunden. Die Armee wird abgelenkt und wird von ihrem König ferngehalten, indem er zu einem früheren Zeitpunkt gefangengenommen wird. Die unsichtbare Kontrolle ist 1789 so umfassend, daß der Abschaum der französischen Bevölkerung offensichtlich alle seine natürlichen Führer siegreich liquidiert, was an sich ein höchst unnatürliches und verdächtiges Phänomen ist.

Noch verdächtiger ist das plötzliche Erscheinen starker Banden von bewaffneten Rowdys, die von Lyon und Marseilles nach Paris marschieren, und von denen berichtet wird, daß sie offensichtlich Ausländer waren. Hier haben wir die erste Bildung von ausländischen Söldnern und kriminellen Elementen, die einem Land, das nicht ihr eigenes ist,  Revolutionen aufzwingen, die ihren endgültigen und erweiterten Prototyp in den internationalen Brigaden finden, die 150 Jahre später versuchten, Spanien den Marxismus aufzuzwingen.

Das England des 17. Jahrhunderts war noch nicht zersplittert und nach ausländischen Gesichtspunkten auf schreckliche Weise neu gestaltet worden, aber alle bekannten Meilensteine Frankreichs im 18. Jahrhundert wurden zerstört. Die herrlichen und historischen Namen und Titel von Grafschaften, Departements und Familien wurden fallengelassen, und Frankreich wurde in nummerierte Quadrate, die nur von »Bürgern« bewohnt wurden, aufgeteilt. Selbst die Kalendermonate wurden geändert. Die nationale Flagge Frankreichs mit ihren Lilien und ihrem Ruhm wurde verboten. Statt dessen erhielten die Franzosen die Trikolore, das Merkmal für Mord und Plünderung. Hier machten die Planer jedoch einen Fehler.

Die Trikolore ist zwar nicht die geehrte und berühmte Flagge Frankreichs. Sie mag mit dem Blut von Massakern, Königsmord und Niederträchtigkeit beschmiert sein. Sie mag auch an die Juden erinnern, die sie entworfen und die sie dem französischen Volk verschrieben haben. Aber sie wurde zur nationalen Fahne erklärt, und sie wurde auch zur Landesflagge. Und mit der Nationalflagge kam die nationale Armee und ein nationaler Führer: Napoleon.

Es dauerte nicht lange, dann stieß dieser große Franzose auf die geheimen Mächte, die bis dahin die Kontrolle über die Armeen Frankreichs gehabt hatten. Sie hatten geplant, diese Armeen dazu zu benutzen, alle europäischen Staaten, einen nach dem anderen, zu revolutionieren, alle Regierungen zu stürzen und offensichtlich die Herrschaft des Mobs, in Wirklichkeit natürlich ihre eigene Herrschaft, einzuführen.

Genau auf dieselbe Art planten die Juden später die Rote Armee einzusetzen. Eine solche von Fremden dieser Art dirigierte Politik konnte nicht lange fortgeführt werden, wenn erst einmal ein echter nationaler Führer aus einer nationalen Armee hervorgegangen war. Ihre Ansichten und ihre Politik mußten zwangsläufig völlig gegensätzlich sein. Es dauerte nicht lange, und der Erste Konsul forderte diese Fremden und ihre Marionetten heraus und stürzte sie.

Französische Erfahrungen in Rußland verwirklicht

Bis zum Jahre 1804 hatte Napoleon die Juden und ihre Pläne als Bedrohung für Frankreich erkannt, und alles, was von der Revolution weggefegt worden war, stellte er systematisch wieder her. Von diesem Augenblick an finanzierte jüdisches Geld jede Koalition gegen ihn, und sie brüsten sich noch heute damit, daß es Rothschild und nicht Wellington war, der Napoleon besiegte.

Hitler, der von diesen Dingen wußte, befahl bei seiner Besetzung von Paris sofort, daß eine ständige Ehrenwache vor Napoleons Grab im Invalidendom aufgestellt wurde und ließ den Leichnam von L’Aiglon – Napoleons Sohn aus seiner Ehe mit Marie Louise – aus Österreich überführen und ließ ihn endlich an seinem richtigen Platz neben seinem Vater beerdigen.

Betrachtet man nun die russische Revolution näher, stellt man fest, daß die Methoden noch verwegener und viel drastischer sind. Bei diesem Ereignis wird keine nationale Flagge, Armee oder Hymne erlaubt. Nachdem der Abschaum der Gesellschaft offensichtlich das Unmögliche erreicht hat und jede andere Klasse bis hinunter zu den Kulaken – ein Mann mit drei Kühen – liquidiert hat, werden sie in eine vielsprachige Streitkraft, die sich Rote Armee nennt, getrieben. Über dieser Roten Armee weht eine internationale rote Fahne, nicht eine russische Flagge, ihre Hymne ist die Internationale.

Die Methode der Revolution in Rußland war so perfektioniert, daß das dort etablierte jüdische Regime bis zum heutigen Tag gegen alle Gegenschläge gesichert ist.

Die nächste Revolution, die unsere Aufmerksamkeit verdient, ist die, die 1936 in Spanien ausbrach. Glücklicherweise für Europa wurde sie von General Franco und einer Anzahl tapferer Männer, die sofort gegen die revolutionären Streitkräfte zur Schlacht antraten und nach einem langen Kampf sie erfolgreich vernichteten, zunichte gemacht.

Diese Leistung ist angesichts der jüngsten Entwicklung in der revolutionären Organisation um so bemerkenswerter, als sie sich dann in Form von internationalen Brigaden weiter entwickelt. Diese internationalen Brigaden stellten nicht nur die letzte Neuigkeit in der revolutionären Methode dar, sondern sie waren eine bemerkenswerte »Inszenierung«. Sie wurden aus 52 verschiedenen Ländern von Kriminellen, Abenteurern und Betrogenen – meist Kommunisten – rekrutiert, wurden innerhalb weniger Wochen nach dem Ausbruch der Unruhen auf mysteriöse Weise transportiert und in Formationen in Spanien zusammengestellt, trugen eine uniformähnliche Kluft, die sehr dem englischen Kampfanzug glich, und waren mit Waffen ausgerüstet, die den jüdischen fünfzackigen Stern schmückten. Dieser Stern und das Siegel von Salomon befanden sich auf den Siegelringen der Unteroffiziere und Offiziere in dieser kommunistischen Horde. Ich habe selbst gesehen, daß sie getragen wurden.

Im Oktober 1936 waren diese internationalen Brigaden in beträchtlicher Anzahl schon in Spanien versammelt. Obwohl sie undiszipliniert und niederträchtig waren, ist es durchaus möglich, daß die bloße Tatsache einer großen und gut bewaffneten politischen Armee, die plötzlich auf einer Seite am Anfang des Bürgerkrieges eingegriffen hat, ihnen dazu verhelfen sollte, eine Entscheidung zu erreichen, bevor das patriotische und nationale Element im Land Zeit für die Schaffung einer angemessenen Kampfmaschinerie haben konnte.

Macht für Gold und Wucher

Obwohl die britische Öffentlichkeit bezüglich der wahren Bedeutung über das, was in Spanien vor sich ging, in totaler Unwissenheit gehalten wurde, waren sich zwei Länder in Europa der Situation bewußt. Deutschland und Italien hatten beide abwechselnd die Wirren der kommunistischen Revolution erfahren und waren siegreich über diese übelste aller irdischen Seuchen daraus hervorgegangen. Sie wußten, wer die internationalen Brigaden finanziert und organisiert hatte, und mit was für einen fürchterlichen Zweck Barcelona im Oktober 1936 zur Hauptstadt der sowjetischen Staaten Westeuropas erklärt worden war.

Im kritischen Moment intervenierten sie mit gerade ausreichender Stärke, um sich gegen die internationalen Brigaden zu wenden und es dem spanischen Volk zu ermöglichen, seine eigene Armee zu organisieren, die im Laufe der Zeit die Angelegenheit einfach erledigte. Die Angelegenheit erledigen hieß nur, soweit es Spanien betraf.

 

Vorbereitung zum Zweiten Weltkrieg

Die dringende Warnung, die der Vertreter der niederländischen Regierung in St. Petersburg, Herr Oudendyke, 1918 in seinem Brief an Mr. Balfour aussprach und durch die er den Bolschewismus als einen jüdischen Plan anprangerte, der Europa und die ganze Welt verschlingen würde, falls ihm nicht durch das gemeinsame Handeln der europäischen Mächte Einhalt geboten würde, war nicht übertrieben. Am Ende jenes Jahres wurde die rote Fahne in den meisten der großen Städte Europas gehißt. In Ungarn organisierte der Jude Bela Kuhn eine gnadenlose und blutige Tyrannei, der russischen sehr ähnlich, und erhielt sie einige Zeitlang aufrecht. In Deutschland griffen die Juden Liebknecht, Barth, Scheidemann und Rosa Luxemburg verzweifelt nach der Macht. Diese und andere ähnliche Erschütterungen rüttelten an Europa, aber jedes Land machte auf seine eigene Weise die Angriffe gerade noch zunichte.

Im Sommer 1933 fand die »Internationale Jüdische Boykott-Konferenz« in Holland unter Vorsitz von Samuel Untermeyer aus den USA statt, der zum Präsidenten der Jüdischen Wirtschaftsföderation der Welt gewählt worden war, die für den Kampf gegen die Opposition gegen Juden in Deutschland gebildet worden war.

Bei seiner Rückkehr in die USA hielt Untermeyer eine Rede im Sender WABC, die in der »New York Times« vom 7. August 1933 abgedruckt wurde und deren Text ich vor mir habe. Untermeyer bezog sich beim Anfang seiner Rede auf »den heiligen Krieg im Namen der Menschheit, in dem wir uns befinden«. Er fuhr fort, das Thema in großer Ausführlichkeit zu beleuchten, indem er die Juden als die Aristokraten der Welt beschrieb. »Jeder von Ihnen, sowohl Jude als auch Nicht-Jude, der sich zu diesem heiligen Krieg noch nicht gemeldet hat, sollte das jetzt sofort tun.« Jene Juden, die nicht mitmachten, prangerte er an und erklärte: »Sie sind Verräter ihrer Rasse.«

Im Januar 1934 schrieb Jabotinsky, der Gründer des revisionistischen Zionismus, in »Natcha Retch«: »Jede jüdische Gemeinde, Konferenz, Handelsorganisation, jeder Jude der Welt hat seit Monaten den Kampf gegen Deutschland geführt. Wir werden einen geistigen und materiellen Krieg der Welt gegen Deutschland anfachen.«

Dieses ist vielleicht die überzeugendste vorhandene Behauptung des jüdischen Anspruchs, wie er in den Protokollen der Weisen von Zion zum Ausdruck! kommt, daß sie einen Krieg herbeiführen können. Im Protokoll Nr. 7 steht: »Wir müssen uns in einer Position befinden, aus der wir jede Opposition eines Staates durch Krieg mit seinen Nachbarn reagieren können. Sollten diese es riskieren, gemeinsam zu widerstehen, ist ein Weltkrieg erforderlich.« Man sollte sich hier daran erinnern, daß eine Kopie dieser Protokolle 1906 im Britischen Museum abgelegt wurde.

Im Jahre 1938 war der jüdische Krieg in vollem Gang, und schon wurden viele nichtjüdische Personen und Gruppen durch ihren Einfluß oder durch Druck in diesen Strudel hineingezogen. Verschiedene Mitglieder der Britischen Sozialistischen Partei befürworteten öffentlich, diesem kalten Krieg beizutreten, und eine kompromißlose Clique wuchs in allen Parteien unter der Führung der Herren Churchill, Amery, Duff Cooper und anderer. »Hitler will keinen Krieg, aber er wird dazu gezwungen werden, nicht in diesem Jahr, aber später«, schrieb der Emil Ludwig 1934 in der Juni-Ausgabe von »Les Aniles«.

Durch Zufall oder mit Absicht

Am 3. Juni 1938 wurden die Dinge einen großen Schritt weiter gebracht durch einen Artikel im »American Hebrew«, dem wöchentlich erscheinenden Organ der amerikanischen Juden. In diesem Artikel, an dessen Anfang gezeigt wurde, daß Hitler nie von seiner Doktrin in »Mein Kampf« abwich, wurde im weiteren Verlauf des Artikels mit schrecklichster Vergeltung gedroht:

»Es ist offensichtlich geworden, daß eine Kombination von Großbritannien, Frankreich und Rußland früher oder später den siegreichen Marsch (Hitlers) blockieren werden. Entweder durch Zufall oder mit Absicht ist ein Jude in eine Position von äußerster Wichtigkeit in jeder dieser Nationen gelangt. Das Schicksal und das Leben von Millionen liegt in den Händen von Nicht-Ariern. In Frankreich ist der bekannteste Jude Leon Blum. Leon Blum wird vielleicht noch der Moses sein, der führen wird. Maxim Litwinoff, der sowjetische Superverkäufer, ist der Jude, der rechts von Stalin, dem kleinen Zinnsoldaten des Kommunismus, sitzt. Der bekannteste englische Jude ist Leslie Hore-Belisha, der neue Chef von Tommy Atkins.«

In diesem Artikel können wir weiter unten lesen: »Daher könnte es sich so ergeben, daß diese drei Söhne Israels das Kombinat bilden werden, das den wahnsinnigen Nazi-Diktator zur Hölle schicken wird. Und wenn sich der Rauch der Schlacht verzieht und der Mann, der den mit Hakenkreuzen versehenen Christus spielte, in ein Loch in der Erde gesenkt wird, stimmt das Trio von Nicht-Ariern ein verzweigtes Requiem an, ein Gemisch aus Marseillaise, God save the King und der Internationalen, das sich mit einer stolzen und aggressiven Wiedergabe von Eili, Eili verbindet.«

Zwei Punkte an dem obigen Auszug sind besonderer Beachtung wert. Erstens: Es wird als selbstverständlich betrachtet, daß diese drei Juden in jedem Augenblick nur als Juden denken und handeln, und daß man sich darauf verlassen kann, daß sie ihre nicht-jüdischen Betrogenen in einem eindeutig jüdischen Krieg zum Ruin führen werden.

Zweitens sollte man die abfällige Bemerkung über den »mit Hakenkreuzen versehenen Christus« beachten, auf dessen Beerdigung die Juden sich freuen und die durch ihre Klassifizierung den jüdischen Haß auf das Christentum enthüllen.

Inzwischen wurde Druck auf das Äußerste ausgeübt, um zu Zusammenstößen zwischen Bewohnern des Sudetenlandes, Tschechen, Polen und Deutschen aufzuwiegeln. Im September 1938 hatte sich die Lage hoffnungslos zugespitzt. Mr. Chamberlain flog selbst nach München und erreichte die historische Schlichtung mit Hitler. Es hatte den Anschein, als ob die Kriegshetzer frustriert worden waren und Europa gerettet worden sei.

Im März 1939 wurde eine britische Garantie von Mr. Chamberlain an Polen auf Grund eines falschen Berichtes gegeben, der besagte, daß Deutschland den Polen ein 48stündiges Ultimatum gestellt hätte. Es kam später heraus, daß dieser Bericht völlig unwahr gewesen ist. Die Garantie war jedoch gegeben worden, und die Entscheidung über Krieg oder Frieden war nicht länger in britischer Hand.

Können wir noch daran zweifeln, daß Polen dazu angeregt wurde, die deutsche Note im März zu ignorieren, in der ausgesprochen vernünftige Vorschlage für eine friedliche Lösung des Problems des Korridors dargelegt wurden?

Man kann Hitler nicht trauen

Ein Monat nach dem anderen verstrich, ohne daß Polen sich zu einer Antwort auf die deutsche Note herabließ. Inzwischen ereigneten sich Beleidigungen und Schandtaten mit verdächtiger Häufigkeit an der gesamten deutschen Grenze, ähnlich der Methode, mit der die Juden später die Briten in Palästina ärgerten.

Tag für Tag wurde die britische Öffentlichkeit mit Kriegspropaganda und Falschdarstellungen der Situation   überschwemmt. Schließlich verschlossen sie sich gegen jede weitere Rücksicht auf die Forderung von Gerechtigkeit oder Vernunft durch eine neue Parole: »Man kann Hitlers Worten nicht trauen!« Mit dieser Lüge wurde die britische Öffentlichkeit schließlich dazu gedrängt, alle Vernunft und Urteilsfähigkeit in den Wind zu schlagen.

Diese Parole stützte sich auf eine falsche Darstellung von Hitlers Versicherung, die er mehr als einmal nach einem »Putsch«, wie zum Beispiel dem des Sudetenlandes, abgegeben hatte, daß er »beabsichtige, keine weiteren Forderungen zu stellen«. Die falsche Darstellung lag in der Tatsache, daß die Presse ständig den wichtigsten Sachverhalt verdeckte, daß nämlich die von Hitler genannten »Forderungen« die ganze Zeit fünffacher Art waren, jene fünf Gebiete, die Deutschland durch einen diktierten Frieden genommen wurden und in denen die Bevölkerung mit überwältigender Mehrheit deutsch war, das heißt, das Sudetenland, ein Teil der Tschechoslowakei, Teile Polens, der Korridor und Danzig.

Als deutsche Truppen nacheinander jeden der fünf Teile besetzten, muß man meiner Meinung nach genau sein und feststellen, daß Hitler erklärte, daß er keine zusätzlichen Forderungen stelle. Doch muß hier auch ganz klar im Interesse der Gerechtigkeit zum Ausdruck gebracht werden, daß er niemals gesagt hatte, daß dieses eine Reduzierung der Forderungen mit sich bringen würde, die er ursprünglich ganz klar dargestellt hatte und bei vielen Gelegenheiten wiederholte, nämlich die fünf zur Debatte stehenden Gebiete.

Die britische Öffentlichkeit wurde von ihrer Presse zu der irrigen Annahme verleitet, daß, als Hitler sagte, er habe keine weiteren Forderungen, es nie irgendeine Darstellung seiner gesamten Forderungen gegeben hat, von denen einige noch unerfüllt waren. Ihr wurde der Eindruck vermittelt, daß Hitler entweder nie andere Forderungen gestellt habe, oder daß er die übrigen Forderungen fallen ließ, sobald er einige von ihnen erfüllt sah.

Irreführung der Öffentlichkeit

Wenn dann jedoch die nächste Fortsetzung folgte, baute die Presse auf dieser falschen Darstellung den Trugschluß auf, daß man Hitlers Wort nicht vertrauen könne. Ehrliche Geschäfte brauchen keine Tricks und Täuschungen dieser Art. Solche Methoden sind nur notwendig, um eine schlechte und ungerechte Sache aufzubessern.

Glücklicherweise haben wir das ruhige und objektive Urteil in dieser Angelegenheit von keiner geringeren Person als dem verstorbenen Lord Lothian, ehemaliger britischer Botschafter in den USA. In seiner letzten Rede in Chatham House bemerkte er in bezug auf dieses Thema: »Wenn das Prinzip der Selbstbestimmung zugunsten Deutschlands und nicht gegen Deutschland angewandt worden wäre, so hätte das die Rückgabe des Sudetenlandes, der CSSR, der Teile Polens, des polnischen Korridors und der Stadt Danzig an das Reich bedeutet.«

Im Vergleich zu den Darstellungen wie sie der britischen Öffentlichkeit 1939 angedreht wurden, ist diese meine Beschreibung der Tatsachen sehr unterschiedlich, aber sie ist die richtige Darstellung. Kein Wunder, daß diese Tatsachen von dem Durchschnittsbürger ferngehalten werden müssen.

Hätte die britische Öffentlichkeit die Wahrheit erkannt, daß jede von Hitlers Forderungen auf einer Grundlage angemessener Fairneß beruhte, so hätten die Menschen dieser Insel jede Frage eines Krieges ausgeschlossen. Aber es war der Krieg, nicht Wahrheit oder Gerechtigkeit, zu dem man letztendlich entschlossen war.

 

Roosevelts Zweiter Weltkrieg

Obwohl im September 1939 erklärt wurde, daß zwischen Großbritannien und Deutschland der Zustand eines Krieges bestehe, wurde es sehr schnell offensichtlich, daß Deutschland keinen Krieg gegen das Inselreich führen wollte. Dieses war allerdings keine Überraschung für jene, die die Fakten des Falles genau kannten. Hitler hatte es immer klar zum Ausdruck gebracht, daß er niemals beabsichtigte, Großbritannien oder das Britische Empire anzugreifen oder ihm Schaden zuzufügen. Da die Siegfried-Linie eingehalten wurde und keine deutsche Absicht bestand, sie in Richtung Westen zu überschreiten, mußte die Pattsituation im Westen, oder der, wie er dann genannt wurde, »unechte Krieg« ohne die Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung schließlich ganz und gar im Sand verlaufen.

Am 14. Januar 1940 rückte die »Sunday Times« einen Brief eines anonymen Korrespondenten in den Vordergrund, der wissen wollte, warum die Briten nicht ihre Vormachtstellung in der Luft dazu benutzten, »die Wirkung der Blockade zu verstärken«.

Wahlloser Einsatz der Bombardierung

In derselben Ausgabe stand ein von »Scrutator« geschriebener Kommentar über diesen Brief, der folgendermaßen lautete: »Durch solch eine Ausdehnung der Offensive würde unweigerlich eine vom Konkurrenzdenken geprägte Schrecklichkeit entstehen. Sie könnte uns aufgezwungen werden in Form von Vergeltungsmaßnahmen für Aktionen des Feindes, und wir müssen in der Lage sein, Vergeltung, wenn notwendig, auszuüben. Jedoch wäre die Bombardierung der Industriestädte mit den unvermeidlichen Verlusten unter der Zivilbevölkerung – und so würde es kommen – nicht in Übereinstimmung mit dem Geist, wenn nicht sogar gegen den tatsächlichen Wortlaut, der von beiden Seiten zu Beginn des Krieges gegebenen Zusicherungen.«

Dieses Zitat stammt aus einem Buch mit dem Titel »Bombing Vindicated« (»Bombardierung gerechtfertigt«), das 1944 von J. M. Spaight veröffentlicht wurde, der während des Zweiten Weltkrieges der wichtigste Assistenzminister im Ministerium für Luftfahrt war. Wie schon aus dem Titel erkennbar, stellt dieses Buch einen Versuch dar, den wahllosen Einsatz von Bombenflugzeugen gegen die Zivilbevölkerung zu rechtfertigen.

In dem Buch prahlt Spaight, daß diese Art der Bombardierung »die Zivilisation retten würde«, und er enthüllt die überraschende Tatsache, daß es Großbritannien war, das diese rücksichtslose Art des Krieges am Abend des Tages begann, an dem Winston Churchill Premierminister wurde, nämlich dem 11. Mai 1940.

Eine Art ungeschriebener Waffenstillstand

Spaight gibt auf Seite 64 seines Buches eine weitere Information, die diese plötzliche Änderung der britischen Politik noch erstaunlicher macht, denn er legt dar, daß die britische und die französische Regierung am 2. September 1939 eine Erklärung abgaben, daß »nur rein militärische Ziele im engsten Sinne des Wortes bombardiert werden würden«.

Diese Erklärung wurde allerdings während der Amtsperiode von Chamberlain als Premierminister abgegeben. Keine einzige Tatsache könnte vielleicht klarer den Unterschied und die Abgrenzung bezüglich Charakter und Verhalten zwischen Chamberlain und Churchill zum Ausdruck bringen.

Am 27. Januar 1940, 13 Tage nach dem Erscheinen des schon zitierten Briefes in der »Sunday Times«, unterstützte die »Daily Mail« in einem Leitartikel die von »Scrutator« zum Ausdruck gebrachten Ansichten, und sie widmete dem Thema einen der Hauptartikel. Spaight schreibt dazu, daß man doch endlich mit der Bombardierung Deutschlands beginnen wollte.

Sir Duff Cooper hatte am vorhergehenden Tag in derselben Zeitung geschrieben, daß »es den Anschein hat, daß eine Art ungeschriebener Waffenstillstand zwischen den beiden kriegführenden Ländern besteht, den stillschweigenden Bedingungen zufolge würde keiner den anderen bombardieren«.

Angesichts der Erklärung von Großbritannien und Frankreich vom 2. September 1939, daß sie »nur militärische Ziele im engsten Sinne des Wortes bombardieren würden«, erscheint mir Sir Duff Coopers Wortwahl über »eine Art ungeschriebener Waffenstillstand« sehr obskur, wenn überhaupt ehrlich.

Bombardierung als Ausweg

Es erschien mir jeden Tag offensichtlicher, daß diese Diskussion um die Frage der Bombardierung der Zivilbevölkerung der Kern der ganzen Problematik war. Folglich stellte ich am 15. Februar 1940 dem britischen Premierminister im Parlament folgende Frage:

Hauptmann Ramsay fragte den Premierminister, »ob er dem Unterhaus versichern könnte, daß die Regierung Ihrer Königlichen Majestät den ihr gemachten Vorschlägen nicht zustimmen werde, jene Prinzipien aufzugeben, die sie veranlaßte, die Bombardierung der Zivilbevölkerung in Spanien und anderswo zu verurteilen und selbst solch eine Politik zu beginnen?«

Mr. Chamberlain antwortete selbst auf sehr direkte Weise: »Ich bin mir der Vorschläge, auf die sich mein ehrenwerter und edler Freund bezieht, nicht bewußt. Die Politik der Regierung Ihrer Königlichen Majestät in dieser Angelegenheit wurde von mir am 14. September letzten Jahres als Antwort auf eine Frage des Abgeordneten für Bischof Auckland (Mr. Dalton) ausführlich dargelegt. Bei dieser Antwort sagte ich, daß die Regierung Ihrer Königlichen Majestät niemals absichtliche Angriffe auf Frauen und Kinder und andere Zivilisten zum Zwecke des reinen Terrorismus anwenden wird. Ich habe dieser Antwort nichts hinzuzufügen.«

Sowohl diese Frage als auch die darauf gegebene Antwort waren den Kriegshetzern offensichtlich äußerst unangenehm, und daher beschloß ich, in dieser Angelegenheit einen Schritt weiter zu gehen.

Am 21. Februar stellte ich eine weitere Frage in dieser Angelegenheit: Hauptmann Ramsey fragte den Premierminister, »ob er sich dessen bewußt ist, daß sowjetische Flugzeuge eine Kampagne der Bombardierung von Zivilbevölkerung durchführen, und ob die Regierung Ihrer Königlichen Majestät Protestnoten in dieser Angelegenheit entsandt hat, ähnlich wie jene, die während des Bürgerkrieges in Spanien unter ähnlichen Umständen entsandt wurden?«

Mr. Butler antwortete für den Premierminister: »Ja. Die sowjetische Luftwaffe verfolgt eine Politik der wahllosen Bombardierung, die nicht streng genug verurteilt werden kann. Die Regierung Ihrer Majestät hat jedoch keinen Protest erhoben, da es leider keine Gründe für die Annahme gibt, daß solch eine Aktion das gewünschte Ergebnis erreichen würde.«

Ein Kriegshetzer wurde Herr im Haus

Es kann kein Zweifel daran bestehen, daß durch diese beiden ausgesprochenen Antworten der Beschluß der Kriegshetzer feste Form annahm, einen Premierminister loszuwerden, dessen Beibehaltung einer aufrichtigen und humanen Politik unweigerlich ihre Pläne durchkreuzen mußte, da Hitler keinen Krieg mit Großbritannien wollte und daher nie selbst mit der Bombardierung von Zivilisten beginnen würde.

Der Intrigen- und Rebellionsapparat wurde gegen Mr. Chamberlain in Bewegung gesetzt. Schließlich wurde ihm die Schuld für den Fehler in Norwegen in die Schuhe geschoben, und dieser Vorwand wurde von dem Churchill-Sozialisten-Ausschuß benutzt, um Chamberlains Sturz sicherzustellen.

Man sollte sich in diesem Zusammenhang daran erinnern, daß Churchill vor und während der riskanten Sache in Norwegen die volle Macht und Verantwortung für alle See-, Armee- und Luftoperationen übertragen worden war, und wenn daher irgend jemand verdient hatte, an diesem zweiten Gallipoli zu scheitern – das trotz der Warnung von hohen Marine-Verantwortlichen durchgeführt wurde, und das ohne die Kontrolle über das Kattegat und Skagarrak zum Scheitern verurteilt war -, so hätte das der verantwortliche und zuständige Minister sein sollen.

Churchill war jedoch nicht nur nicht gebrochen, sondern er wurde zum britischen Premierminister ausgerufen. Der Mann, der das britische Versprechen vom 2. September 1939 zerreißen und mit der Bombardierung der Zivilbevölkerung in Deutschland beginnen würde, war der Mann für die Kriegshetzer, die jetzt Herr im Haus waren.

Und so begann die Bombardierung der deutschen Zivilbevölkerung an dem Abend, an dem der Architekt des norwegischen Fiaskos britischer Premierminister wurde, nämlich am 11. Mai 1940.

Dünkirchen und danach

Hauptmann Liddell Hart, der bedeutende Militärkritiker, schrieb ein Buch über die militärischen Ereignisse zwischen 1939 und 1945, das 1948 veröffentlich« wurde und den Titel »The Other Side of the Hill« (»Die andere Seite des Hügels«) trug. Das Kapitel 10, das von der deutschen Invasion Frankreichs bis zu und inklusive Dünkirchen handelt, trägt die etwas überraschende Überschrift »Wie Hitler Frankreich schlug und Großbritannien rettete«.

Der Inhalt des Kapitels selbst wird, mehr noch als der Titel, alle von der Propaganda geblendeten Leute in Erstaunen versetzen, denn der Autor beweist darin, daß Hitler nicht nur dieses Land rettete, sondern daß dieses Vorgehen nicht das Ergebnis irgendwelcher unvorhersehbarer Faktoren oder einer Unentschlossenheit oder von Verrücktheit war, sondern einem bestimmten Zweck entsprang, der auf seinem lang artikulierten und treu aufrechterhaltenen Prinzip beruhte.

Nachdem Hauptmann Liddell Hart Einzelheiten darüber berichtet hatte, wie Hitler am 22. Mai die Panzerkorps kategorisch angehalten und sie einige entscheidende Tage lang inaktiv gehalten hatte, bis die britischen Truppen Dünkirchen verlassen hatten, zitiert Hart Hitlers Telegramm an von Kleist: »Die Panzereinheiten sollen in mittlerer Artillerie-Reichweite von Dünkirchen verbleiben. Nur Truppenbewegungen zur Aufklärung und zum Schutz sind gestattet.«

Von Kleist beschloß, den Befehl zu ignorieren, berichtet Hart. Wir zitieren ihn noch einmal: »Dann kam ein nachdrücklicherer Befehl, daß ich hinter den Kanal zurückweichen sollte. Meine Panzer mußten sich dort drei Tage lang aufhalten.«

Der Autor beschreibt mit den folgenden Worten eine Unterhaltung, die am 24. Mai, das heißt zwei Tage später, zwischen Hitler und Marschall von Rundstedt und zwei Schlüsselmännern seines Mitarbeiterstabes stattfand:

»Er versetzte uns dann in Erstaunen, indem er voller Bewunderung vom Britischen Empire sprach, von der Notwendigkeit seiner Existenz und seiner Zivilisation, die Großbritannien der Welt gebracht hatte. Er verglich das Britische Empire mit der Katholischen Kirche, indem er sagte, daß sie beide äußerst wichtige Elemente der Stabilität der Welt seien. Er sagte, daß er nur von Großbritannien erwarte, daß es Deutschlands Position auf dem Kontinent anerkennen solle. Die Rückgabe von Deutschlands verlorenen Kolonien wäre wünschenswert, aber nicht notwendig, und er würde sogar Großbritanniens Truppen Unterstützung anbieten, sollte das Land in irgendwelche Schwierigkeiten irgendwo verwickelt werden. Er schloß, indem er sagte, daß es sein Ziel sei, Frieden mit Großbritannien zu schließen, und zwar auf einer Basis, die es im Einklang mit seiner Ehre als annehmbar betrachten würde.«

Hauptmann Liddell Hart kommentiert das Zitierte wie folgt: »Wäre die britische Armee in Dünkirchen gefangen genommen worden, so hätte das britische Volk das Gefühl haben können, daß seine Ehre beschmutzt worden wäre, was man von ihm wieder entfernen müsse. Indem Hitler die Briten entkommen ließ, hoffte er, sie versöhnlich zu stimmen.«

»Diese Überzeugung von Hitlers tieferem Motiv«, fährt Hart fort, »wurde durch seine merkwürdige Verzögerungshaltung bei den folgenden Plänen für eine Invasion Englands bestätigt.«

»Er zeigt wenig Interesse an den Plänen«, sagte Blumentritt, »und bemühte sich nicht, die Vorbereitungen zu beschleunigen. Das war völlig anders zu seinem sonstigen Verhalten. Vor der Invasion Polens, Frankreichs und später Rußlands trieb er sie wiederholt voran, aber bei dieser Gelegenheit hielt er sich zurück.«

Die Tragödie mit der Propaganda

Hart schreibt weiter: »Da der Bericht über diese Unterhaltung in Charleville und das folgende Sich-Zurückhalten von einer Gruppe von Generälen kommt, die schon lange Hitlers Politik mißtraut hat, ist ihre Aussage um so bemerkenswerter.«

Und später sagt Hart weiter: »Es ist bemerkenswert, daß ihr Bericht über Hitlers Gedanken über England in den entscheidenden Stunden von Dünkirchen zu vielem, das er selbst früher in >Mein Kampf< geschrieben hatte, paßt, und es ist erstaunlich, wie sehr er seiner eigenen Bibel in anderer Hinsicht folgte.«

Wenn das neugefundene Wissen von Hitlers Sorge um die Bewahrung des Britischen Empires kürzlich die Menschen in diesem Land überraschte, so muß es für sie ganz sicher ein echter Schock gewesen sein zu erfahren, daß Präsident Franklin D. Roosevelt auf der anderen Seite sein unversöhnlicher Feind war. Er war nicht nur ein Pro-Kommunist jüdischen Ursprungs, sondern er machte klar, daß er, bevor er Amerika in den Krieg brachte, den Wunsch hatte, das Britische Empire aufzulösen.

Wie sich die Zukunft gestalten wird

Sein Sohn Oberst Elliot Roosevelt macht diesen letzten Punkt in seinem in den USA erschienenen Buch »As He Saw It« (»Wie er es sah«) sehr deutlich. Auf den Seiten 19 bis 28 dieses Berichtes berichtet uns Oberst Roosevelt, daß sein Vater im August 1941 sich zu einem Treffen mit Mr. Churchill an Bord eines Kriegsschiffes in der Argentia Bucht begab, obwohl er dem amerikanischen Volk mitgeteilt hatte, daß er zum Angeln fahren würde. Er berichtet weiter, daß Lord Beaverbrook, Sir Edward Cadogan, Lord Cherwell und Mr. Averil Harriman anwesend gewesen seien.

Auf Seite 35 zitiert er seinen Vater, der gesagt habe: »Nach dem Krieg muß es die größtmögliche Handelsfreiheit   geben, keine künstlichen Barrieren.« Churchill bezog das auf die Handelsabkommen des Britischen Empires. Roosevelt sagte dann weiter: »Jene Handelsabkommen des Empires sind der zur Debatte stehende Punkt. Ihretwegen sind die Völker Indiens, Afrikas und des ganzen kolonialen Fernen Ostens immer noch auf ihrem zurückgebliebenen Entwicklungsstand. Ich kann es nicht glauben, daß wir einen Krieg gegen die faschistische Sklaverei führen und nicht gleichzeitig daran arbeiten, die Menschen auf der ganzen Welt von einer zurückgebliebenen Kolonialpolitik zu befreien. Der Frieden kann keinen fortgeführten Despotismus beinhalten.«

Dieses offene Gerede gegen das Britische Empire wurde so deutlich, daß Oberst Roosevelt auf Seite 31 berichtet, daß Churchill gesagt habe: »Herr Präsident, ich glaube, sie wollen das Britische Empire abschaffen.«

Dieser Kommentar traf fast ins Schwarze, da der US-Präsident davon gesprochen hatte, daß Indien, Birma, Ägypten, Palästina, Indochina, Indonesien und alle afrikanischen Kolonien »befreit« werden müßten.

Auf Seite 115 berichtet der Oberst, daß sein Vater weiter gesagt habe: »Glaube nur keinen Augenblick, Elliot, daß die Amerikaner heute Abend im Pazifik sterben würden, wenn nicht die kurzsichtige Gier der Franzosen, der Briten und der Holländer gewesen wäre. Sollen wir es zulassen, daß sie das alles noch einmal machen?«

Den Teufel zum Freund

Dieses waren jedoch überhaupt nicht die Gründe, die für den Krieg herhalten mußten und für die die Amerikaner zu sterben glaubten. Der amerikanische Präsident bezieht sich eigentlich überhaupt nicht auf irgendwelche Vorwände, die seinen Landsleuten für den Krieg gegeben worden waren.

Den Briten, von denen eine größere Anzahl starb, wurde im Gegenteil gesagt, daß sie sterben müßten, um ihr Empire gegen Hitlers böse Pläne zu verteidigen. Sie hatten keine Ahnung, daß es ihr sogenannter Verbündeter war, der ihre Zerstörung plante.

»Wenn wir den Krieg gewonnen haben«, so wird eine Aussage des amerikanischen Präsidenten auf Seite 116 wiedergegeben, »werde ich dafür sorgen, daß die USA nicht zu irgendwelchen Plänen überredet werden, durch die dem Britischen Empire bei seinen imperialistischen Ambitionen geholfen wird.«

Und einige Seiten später heißt es: »Ich habe versucht, Winston und den anderen klarzumachen, daß sie nie auf die Idee kommen sollten, daß wir dabei seien, nur um ihnen dabei zu helfen, an ihren veralteten und mittelalterlichen Vorstellungen vom Empire festzuhalten.«

Obwohl, wie wir gesehen haben, Churchill in diesem Buch von Zeit zu Zeit als ein wenig pikiert wegen der Erklärungen des amerikanischen Präsidenten bezüglich der Liquidierung des Empires dargestellt wird, hielt es ihn nicht davon ab, sich selbst später im Unterhaus als »Roosevelts begeisterter Leutnant« zu bezeichnen.

Churchill erklärte nicht – und hat es bis heute nicht getan – unter welchen besonderen Umständen der britische Premierminister des Königs ein begeisterter Leutnant eines republikanischen Präsidenten sein konnte, dessen Plan es war, das Empire des Monarchen zu zerstören. Bei einer anderen Gelegenheit machte Churchill eine ähnlich hintergründige Bemerkung: »Es gehört nicht zu meinen Pflichten«, versicherte er dem Unterhaus, »der Liquidierung des Britischen Empires vorzustehen.«

Genau! Und ebenso wenig gehörte es zu seinen Pflichten, sich selbst zum begeisterten Leutnant des zukünftigen Liquidators zu ernennen, als er davon erfuhr, daß das Empire liquidiert werden sollte. Und ebenso wenig, so können wir hinzufügen, gehörte es zu seinen Pflichten, als Verteidigungsminister, dem die Admiralität und andere Codes zur Verfügung standen, als Chamberlains – wenn auch nicht sehr eifriger – Leutnant eine persönliche Korrespondenz der Art zu führen, wie er sie mit US-Präsident Roosevelt mittels des obersten Geheimdienstcodes des amerikanischen Außenministeriums unterhielt.

Die Rolle von Roosevelt

Erst 1948 bekam ich Beweismaterial, das das obenstehende untermauerte, aus absolut zuverlässigen amerikanischen Quellen in die Hände; es war authentisch und ausgezeichnet dokumentiert. Ich beziehe mich vor allem auf das Buch von Professor Charles Beard mit dem Titel »President Roosevelt and the Coming of the War« (»Präsident Roosevelt und das Nahen des Krieges«), das von der Yale University Press im April 1948 veröffentlicht wurde.

 

Dieses Buch, das die ganze Autorität seines angesehenen Verfassers hinter sich hat, ist nichts weiter als eine enorme Beschuldigung Präsident Roosevelts in drei Hauptanliegen.

 

Erstens, daß Roosevelt sich aufgrund von wiederholten Versprechen wählen ließ, daß er die USA aus einem europäischen Krieg heraushalten würde; zweitens, daß er unaufhörlich und ganz offensichtlich nicht nur seine Versprechungen an das amerikanische Volk, sondern auch alle Gesetze der Neutralität ignorierte; drittens, daß er in einem vorher festgelegten Augenblick absichtlich diesen von ihm geführten kalten Krieg in einen offenen Krieg verwandelte, in dem er den Japanern ein Ultimatum schickte, von dem sich niemand vorstellen konnte, daß es etwas anderes als den sofortigen Krieg bewirken könnte.

 

Von den vielen genannten Beispielen, die sich auf das erste Anliegen beziehen, zitiere ich aus dem Buch von Beard: »Am 30. Oktober 1940 in Boston war Roosevelt noch nachdrücklicher, denn er erklärte: >Ich habe dieses schon einmal gesagt, und ich werde es immer, immer wieder sagen: Eure Jungs werden in keine ausländischen Kriege geschickt.<

 

Und am 29. Dezember sagte er: >Sie können daher jegliches Gerede über die Verschickung von Armeen nach Europa als absichtliche Unwahrheit festnageln.<«

 

Professor Beard beweist weiter, daß Roosevelt, während er diese Rede hielt, die internationalen Gesetze der Neutralität völlig ignorierte, und das nur im Interesse von denen, die die Kämpfe der Juden austrugen. Die beiden Arten der Intervention ohne Gefechte waren der Geleitschutz von US-Schiffen mit Munition und Vorräten für die Alliierten, und das Leih-Pacht-Abkommen mit den Sowjets.

 

Was auch immer unsere Ansichten sind, die Hilfe der US-Arsenale und Marine unter diesen beiden Entscheidungen des kalten Krieges von Roosevelt zu würdigen, so kann doch niemand vorgeben, daß sie seinen Versprechungen dem amerikanischen Volk gegenüber noch den Grundsätzen des internationalen Gesetzes bezüglich der Neutralität entsprechen würden.

 

Im amerikanischen Kongreß drückte man sich sehr unmißverständlich wegen dieser Handlungen des Präsidenten aus.

 

Der Abgeordnete U. Burdick aus North Dakota sagte: »Massive Hilfe für Großbritannien kann alles bedeuten. Nachschub an dieses Land zu verkaufen, ist eine Sache – Nachschub zu verkaufen und Geleitschutz zu geben, ist eine andere Sache; tatsächlich Krieg zu führen, ist das letzte – das letzte resultiert zwangsläufig aus dem ersten!«

 

Der Abgeordnete Hugh Paterson aus Georgia meinte: »Es ist eine Maßnahme des aggressiven Krieges.«

 

Der Abgeordnete Dewey Short aus Missouri stellte fest: »Man kann nicht halb im Krieg und halb außerhalb des Krieges sein. Man kann diese Maßnahme verkleiden, wie man will (Leih-Pacht-Abkommen), man kann sie mit Parfüm besprühen und sie mit Puder bestäuben, aber es ist trotzdem etwas faul mit ihr, und sie stinkt zum Himmel.«

 

Der Abgeordnete Philip Bennett aus Missouri erklärte: »Man kann sich der Schlußfolgerung nicht entziehen, daß sich der Präsident mit aktiver militärischer Intervention abfindet, sollte solch eine Intervention notwendig sein, um die Achse in diesem Krieg zu besiegen. Aber unsere Jungs werden nicht ins Ausland geschickt, sagt der Präsident. Unsinn, Herr Vorsitzender. Selbst jetzt werden schon ihre Kojen auf unseren Transportschiffen eingebaut. Selbst jetzt werden schon die Namensschilder zur Identifikation der Toten und Verwundeten von der Firma William C. Ballantyne und Co. in Washington gedruckt.«

 

Die Täuschungen eines US-Präsidenten

 

Professor Beard beweist den dritten Punkt ausführlich, indem er zeigt, wie Präsident Roosevelt die Japaner im passenden Augenblick in den Krieg zwang, und zwar durch ein Ultimatum, das sofortige Fügsamkeit bezüglich der Bedingungen verlangte, die von keinem Land je hätte akzeptiert werden können.

 

»Das Memorandum, das Senator Hull mit Billigung von Präsident Roosevelt am 26. November 1941 Japan übergab, kam den maximalen Bedingungen einer amerikanischen Politik für den ganzen Orient gleich«, schreibt Professor Beard und fährt fort: »Man benötigte keine gründliche Kenntnis der japanischen Geschichte, Institutionen und Psychologie, um zu gewährleisten, daß kein japanisches Kabinett, sei es nun liberal oder reaktionär diese Bedingungen hätte annehmen könne.«

 

Beard schreibt weiter: »Der japanische Vermittler betrachtete das amerikanische Memorandum als eine Art Ultimatum. Soviel jedenfalls wußte Minister Hull am 26. November.«

 

So wurde der Zeitraum der größtmöglichen Intervention, die an einen offenen Krieg grenzte, beendet, und damit eine Möglichkeit für Roosevelt, das Gesicht zu wahren, geschmiedet, so daß er die amerikanischen Jungs nach Übersee verschiffen konnte, ohne scheinbar seine vielen Versprechungen gebrochen zu haben.

 

Mit Voranschreiten des Krieges wurden die wahre Politik und Sympathien des Präsidenten immer offensichtlicher. Seine Täuschung der Briten und ihrer Verbündeten war nicht weniger himmelschreiend als seine Täuschung des amerikanischen Volkes.

 

Die große treibende Kraft

 

Professor Beard weist auf Seite 576 auf folgendes hin: »Die edlen Prinzipien der vier Freiheiten in der Atlantik-Charta wurden praktischerweise bei den Übereinkommen verworfen, die im Verlaufe des Krieges entstanden und am Ende des Krieges folgten. Die  Behandlung  der Menschen in Estland, Litauen, Polen, Rumänien, Jugoslawien, China, Indochina, Indonesien, Italien, Deutschland und an anderen Orten dieser Erde zeugt von der Stichhaltigkeit dieser Aussage.«

 

Es war ganz eindeutig eine große treibende Kraft am Werk, die einen Präsidenten der Vereinigten Staaten dazu bewegten konnte, so zu handeln. Wir haben bereits vorher gesehen, daß es nicht die Bewahrung des Britischen Empires, noch des französischen Imperiums, noch des holländischen war, die den Präsidenten umstimmten. Im Gegenteil: Er hatte seinen begeisterten Leutnant, Mr. Churchill, zu Anfang des kalten Krieges davon unterrichtet, daß diese liquidiert werden müßten. Es war nicht Europa, oder die Länder Europas, auch nicht ihre Freiheiten und Rechte, die in der Atlantik-Charta der vier Freiheiten niedergelegt worden waren, die bei ihm ins Gewicht fielen.

 

Wir wissen heute, daß die britische und amerikanische Armee tatsächlich von General Dwight D. Eisenhower durch Mr. Roosevelts Entscheid bei der Konferenz in Jalta gestoppt wurde, damit die Rote Armee halb Europa überschwemmen und Berlin besetzen konnte.

 

Und dazu noch einmal ein Zitat aus Prof. Beards Buch: »Als Folge des Krieges, der für den Sturz von Hitlers Despotie als notwendig betrachtet wurde, wurde ein anderer Despotismus mit viel mehr Macht heraufbeschworen.«

Abschließend faßt Beard die vielen in seinem Buch dargelegten Anschuldigungen des amerikanischen Präsidenten zu zwölf Hauptanklagepunkten zusammen und erklärt:

»Wenn diese Präzedenzfälle unangefochten stehen bleiben sollen und Zustimmung für die weitere Handhabung   amerikanischer Angelegenheiten bieten, dann kann die Verfassung vom Präsidenten und den Offizieren, die den Eid geschworen haben und unter der moralischen Verpflichtung stehen, sie aufrechtzuerhalten, für null und nichtig erklärt werden. Eine begrenzte Regierung unter dem höchstem Gesetz kann durch eine persönliche und willkürliche Regierung ersetzt werden – das oberste Prinzip eines totalitären Systems, gegen das, so wurde jedenfalls behauptet, der Zweite Weltkrieg geführt wurde -, während man ein Lippenbekenntnis zu dem Prinzip der verfassungsmäßigen Regierung ablegt.«

Wenn man über den erstaunlichen Inhalt des Buches von Professor Beard nachdenkt und seinen Inhalt in Verbindung mit den Enthüllungen in Oberst Roosevelts Buch »Wie er es sah« bringt, erhebt sich die Frage: Wen und wessen Interessen hat Präsident Roosevelt nicht enttäuscht?

 

Dieser Krieg ist im Grunde eine Revolution

Am 23. Mai 1940, innerhalb der ersten vierzehn Tage von Churchills Amtsperiode als britischer Premierminister, wurden viele Hunderte von britischen Bürgern, bei denen es sich bei einem großen Teil um ehemalige Soldaten handelte, plötzlich unter der Vorschrift 18B festgenommen und ins Gefängnis geworfen. Die gesamte britische Presse hatte schon einige Tage lang eine immer lauter werdende Kampagne mit viel Trubel geführt, die sich gegen eine vermutete fünfte Kolonne in diesem Land wandte und von der gesagt wurde, daß sie darauf warte, den Deutschen zu helfen, wenn sie landen würden.

 

Wie unwahr diese Kampagne war, wird durch die Tatsache bewiesen, daß unser fähiger Geheimdienst nie auch nur die geringsten Beweise für eine solche Verschwörung produzierte, auch nicht den Nachweis irgendeines damit im Zusammenhang stehenden Planes oder Befehls, sowie auch nicht, daß auch nur ein einziger festgenommener Mann als Komplize in solch einem Unternehmen gehandelt hätte. Wäre solch Beweismaterial zutage gefördert worden, dann wären die darin verwickelten Personen zweifellos angeklagt und verurteilt worden, und zwar zu Recht. Aber es gab nicht einen Fall, in dem ein Mann, der als britischer Bürger aufgrund der Vorschrift 18B festgenommen wurde, auf diese Weise angeklagt werden konnte.

 

 

 

Rückgriff auf mittelalterliche Methoden

 

Eine  Dame, Mrs. Nicholson, Frau eines distinguierten Admirals, wurden tatsächlich vier Anklagepunkte angehängt. Sie wurde unter Anklage gestellt von einem Richter und einer Jury und von allen Anklagepunkten freigesprochen. Sie wurde jedoch deswegen nicht davor bewahrt, festgenommen zu werden, als sie nach ihrem Freispruch die Law Courts verließ und kam dann aufgrund der Vorschrift 18B ins Holloway-Gefängnis, wo sie jahrelang blieb.

 

Die Vorschrift 18B wurde ursprünglich eingeführt, um mit gewissen Mitgliedern der IRA fertigzuwerden, die eine Anzahl von sinnlosen kleineren Ausschreitungen in London angestiftet hatten. Ohne diese Vorschrift konnte kein Vasall seiner Majestät im Vereinigten Königreich wegen Tatverdachts festgenommen und im Gefängnis gehalten werden. Andere Verfahren waren in diesem Land schon vor langem abgeschafft worden. Man konnte nur festgenommen werden zu kurz andauernden Zeiten, wenn einem ernsthafte Verschwörung nachgewiesen werden konnte, bei solchen Anlässen wurde die Habeaskorpusakte stets aufgehoben.

 

 

 

System der Lettres de Cachet

 

Durch 18B wurde das mittelalterliche Verfahren der Festnahme und der Inhaftierung wegen Tatverdachts ohne die Aussetzung der Habeaskorpusakte wiederbelebt. Es war sogar eine Rückkehr zu dem System der Lettres de Cachet, durch die Personen im vorrevolutionären Frankreich der Bastille übergeben wurden. Man sollte sich hier daran erinnern, daß jene Personen sich des vollen gesellschaftlichen Verkehrs mit ihren Familien erfreuten, und daß ihnen ihre eigenen Diener, Geschirr, Tischwäsche, sowie ihre eigene Verpflegung im Gefängnis gestattet wurden. Das war eine sehr unterschiedliche Behandlung zu der, die die aufgrund von 18B festgehaltenen Personen erfuhren, deren Behandlung sich einige Zeit lang kaum von der für gewöhnliche Verbrecher unterschied und sogar noch schlechter war als die für Untersuchungshäftlinge .

 

Diese IRA-Ausschreitungen waren an sich so albern und so offensichtlich bedeutungslos, fanden zudem zu einem Zeitpunkt statt, als es keine scharfen Differenzen zwischen diesem Land und dem irischen Freistaat gab, daß ich dazu angeregt wurde, eine Reihe von Untersuchungen anzustellen. Ich war nicht überrascht, als ich schließlich entdeckte, daß besondere Mitglieder von der IRA für die Ausführung dieser Ausschreitungen angeworben worden waren, und daß sie praktisch alle Kommunisten waren.

 

Ich wußte aus einer ausgezeichneten Quelle, daß der linke Buchclub aus Dublin aktiv in diese Angelegenheit verwickelt war, und schließlich bekam ich die Namen von 22 dieser Männer in die Hände; wiederum wußte ich aus ausgezeichneter Quelle, daß es sich bei allen um Kommunisten handelte.

 

Sofort nachdem ich diese Informationen erhalten hatte, legte ich dem Innenminister eine Frage vor, und machte das Angebot, die notwendigen Informationen zu liefern, wenn die Angelegenheit aufgegriffen würde. Meine Vorhaltungen hatten kein Ergebnis. Durch diese von den Kommunisten angezettelten Ausschreitungen entstand jedoch die Vorschrift 18B.

 

 

 

Das Parlament wurde getäuscht

 

Jedem steht in diesem Land seine eigene Meinung zu. Und außerdem: Wenn wir keine absoluten Beweise liefern können, haben wir die Möglichkeit, uns wie der britische Innenminister auszudrücken (wie ich es hier tue), daß ich »durchaus Grund zu der Annahme« habe, daß dieses die wahre Geschichte hinter der Verordnung der Vorschrift 18B ist.

 

Als die Klausel zuerst im Parlament eingeführt wurde, brachte der Originalwortlaut ganz deutlich zum Ausdruck, daß der Innenminister die Macht haben sollte, Personen britischer Herkunft festzuhalten, »wenn er davon überzeugt war, daß« solch eine Gefangennahme notwendig sei. Diese Terminologie war wenigstens ganz eindeutig. Eine andere Meinung oder Überprüfung des Ermessens des Innenministers war unwahrscheinlich, also handelte es sich in der Tat im wesentlichen um eine Rückkehr zu den Lettres de Cachet und dem Star Chamber.

 

Das britische Unterhaus weigerte sich strikt, solch eine Klausel zu akzeptieren oder seine Aufsichtsmöglichkeit über die Rechte und Freiheiten des Bürgers einer Einzelperson zu übergeben, sei er nun Kabinettsminister oder nicht.

 

Die Regierung mußte folglich den Anstoß erregenden Satz zurückziehen und legte einige Tage später einen zweiten Entwurf zur Billigung vor. In diesem neuen Entwurf, der, wie ein Regierungssprecher sich zu erklären bemühte, entsprechend den zum Ausdruck gebrachten Wünschen des Unterhauses angefertigt worden war, war der notwendige Schutz vor willkürlicher Tyrannei der Exekutive eingebracht worden.

 

Die Worte »der Innenminister ist überzeugt davon, daß« waren ersetzt worden durch »hat durchaus Grund zu der Annahme, daß«. Der Regierungssprecher erklärte bei dieser Gelegenheit ausführlich, daß durch diesen Wortlaut der notwendige Schutz gewährleistet werde. Den Parlamentsmitgliedern wurde der Eindruck vermittelt, daß ihre Wünsche sich durchgesetzt hatten und daß sie die Richter darüber sein würden, was nun »durchaus Grund« für fortgesetzte Haft sein würde oder nicht (wie sich in den folgenden Debatten erweisen sollte), und ein ziemlich beruhigtes Parlament verabschiedete die Klausel in dieser Form und unter jener Voraussetzung.

 

 

 

Deckmantel für illoyale Aktivitäten

 

Zwei Jahre später, als der Rechtsanwalt eines 18B-Gefangenen vor Gericht ähnlich argumentierte und eine Art Erörterung des Falles seines Klienten vor Parlamentsmitgliedern oder einem Gericht verlangte, bekannte kein Geringerer als der britische Justizminister selbst im Namen der Regierung, daß die Worte »hat durchaus Grund zu der Annahme, daß« ganz genau dasselbe bedeuteten wie »ist überzeugt davon, daß«. Und damit war die Sache erledigt, was den Gerichtshof betraf, obwohl sie Gegenstand des schneidendsten Kommentars eines der angesehensten Mitglieder des Berufungsgerichtes des Oberhauses war.

 

Ich selbst wurde aufgrund dieser Vorschrift am 23. Mai 1940 festgenommen und kam ins Gefängnis von Brixton, wo ich bis zum 26. September 1944 in eine Zelle gesperrt war, ohne daß irgendeine Anklage gegen mich erhoben worden war, und ich erhielt an letztgenanntem Datum nur eine knappe Benachrichtigung vom britischen Innenministerium, daß die Anordnung für meine Haft »rückgängig« gemacht worden sei. Eine Benachrichtigung mit »Einzelheiten«, die angeblich der Grund für meine Haft sein sollten, wurde mir kurz nach meiner Festnahme zugestellt.

 

Ich beantwortete Fragen über diese Einzelheiten während eines eintägigen Verhörs vor dem sogenannten »Beratenden Komitee«, wobei ich keine Zeugen aufrufen durfte, nicht wußte, wer meine Ankläger waren oder welche Anschuldigungen sie gemacht hatten, und auch der Beistand eines Rechtsanwaltes war mir nicht gestattet.

 

 

 

England wurde in den Krieg gezwungen

 

Die von der Viking Press, New York, 1951 veröffentlichten »Forrestal Tagebücher« erreichten mich erst, als meine Schrift bereits im Druck war. Sie stammen von einem Mann mit hoher Integrität, der von 1940 an US-Marinestaatssekretär war und US-Verteidigungsminister von 1947 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Dienst und verdächtigen Tod einige Tage später im März 1949. Seine Tagebücher sind von äußerster Bedeutung.

 

Die wichtigste Enthüllung darin trägt das Datum des 27. Dezember 1945: »Heute Golf gespielt mit Joe Kennedy (Joseph P. Kennedy, der in den Jahren kurz vor dem Krieg Roosevelts Botschafter in Großbritannien war). Ich fragte ihn über seine Unterhaltungen mit Roosevelt und Neville Chamberlain von 1938 an. Er sagte, Chamberlains Haltung war 1938, daß England nichts hatte, mit dem es kämpfen konnte und daß es einen Krieg mit Hitler nicht riskieren konnte. Kennedys Ansicht war, daß Hitler gegen Rußland gekämpft hätte ohne einen späteren Konflikt mit England, wenn nicht Bullitt (William F. Bullitt damals Botschafter in Frankreich) Roosevelt im Sommer 1939 dazu angetrieben hätte, den Deutschen wegen Polen herausfordernd gegenüberzutreten; weder Franzosen noch die Briten hätten Polen als Anlaß für einen Krieg genommen, wenn nicht dauernd von Washington aus gestichelt worden wäre. Bullitt, sagte er, sagte immer wieder zu Roosevelt, daß die Deutschen nicht kämpfen würden, Kennedy; dagegen sagte, daß sie es würden und daß sie in Europa einfallen. Chamberlain, sagte er, erklärte, daß Amerika und die Juden der Welt England in den Krieg gezwungen haben.«

 

Sollten Forrestals Informationen bezüglich der Impulse hinter dem jüngsten Krieg eine Bestätigung brauchen, so haben sie diese schon durch die freimütigen Darstellungen von Oswald Pirow, dem ehemaligen südafrikanischen   Verteidigungsminister, erhalten, der der Associated Press am 14. Januar 1952 in Johannesburg mitteilte, daß Chamberlain ihm gesagt hatte, daß er unter großen Druck von Seiten des Judentums der Welt stand, Hitler nicht zu dienen«.

 

Eine zweite, äußerst wichtige Enthüllung in den Forrestal-Tagebüchern betrifft den Zionismus. Aus den Eintragungen geht eindeutig hervor, daß Forrestal im Dezember 1947 sich allmählich sehr über die Intervention der Zionisten in der amerikanischen Politik zu sorgen begann. Er berichtet über Unterhaltungen mit Byrnes und Senator Vandenberg, Gouverneur Dewey und anderen, als er versuchte, die Palästina-Frage aus der Parteipolitik auszuklammern. Es scheint, als habe er von diesem Zeitpunkt an sich konstant in Richtung auf dieses Ziel bemüht.

 

 

 

An der Grenze zu einem Skandal

 

In dem Tagebuch wird am 3. Februar 1948 berichtet: »Heute Besuch von Franklin D. Roosevelt jun., der einen jüdischen Staat in Palästina stark befürwortete, und daß wir die >Entscheidung< der Vereinten Nationen unterstützen sollten. Ich wies darauf hin, daß die Vereinten Nationen bis jetzt noch keine >Entscheidung< gefällt hätten, daß es sich nur um eine Empfehlung der Generalversammlung handelte. Und ich meinte, daß die Methoden, die Leute außerhalb des exekutiven Zweiges der Regierung angewendet hatten, um andere Nationen in der Generalversammlung der Nötigung und dem Zwang auszusetzen, dicht an der Grenze zu einem Skandal lagen.

 

Ich sagte, daß ich mich nur in der Richtung bemühte, die Frage aus der Politik auszuklammern, das heißt, die Zustimmung der beiden Parteien zu erhalten, daß sie in dieser Angelegenheit nicht um Wählerstimmen kämpfen würden. Er sagte, daß das unmöglich ist, daß die Nation zu sehr verpflichtet sei und daß überdies die Demokratische Partei durch solch ein Abkommen verlieren und die Republikaner gewinnen müßten. Ich sagte, daß ich mich gezwungen sähe, vor ihm zu wiederholen, was ich als Antwort zu Senator McGraths Beobachtung gesagt hatte, der meinte, daß uns die Staaten New York, Pennsylvania und Kalifornien verloren gingen, wenn wir den Zionisten nicht zustimmen würden. Ich sagte weiter, daß ich dachte, es sei an der Zeit, daß jemand einmal in Erwägung ziehen sollte, ob wir nicht die Vereinigten Staaten verlieren könnten.«

 

Nach einer kurzen Notiz vom Herausgeber der Tagebücher geht der Eintrag für den 3. Februar 1948 weiter: »Zu Mittag gegessen mit B. M. Baruch. Nach dem Essen besprach ich dieselbe Frage mit ihm. Er gab mir den Rat, in dieser Angelegenheit nicht aktiv zu sein, und daß ich schon bis zu einem Grad, der nicht in meinem Interesse war, mit Opposition gegen die Politik der Vereinten Nationen bezüglich Palästina gleichgesetzt wurde.«

 

Zu etwa diesem Zeitpunkt wurde in der Presse und den Zeitschriften der Vereinigten Staaten eine Kampagne noch nie dagewesener Verleumdung und Verunglimpfung gegen Forrestal gestartet. Dieses schien ihn so sehr angegriffen zu haben, daß er im März 1949 sein Amt als US-Verteidigungsminister niederlegte, und am 22. des Monats wurde er tot aufgefunden, nachdem er aus einem sehr hoch gelegenen Fenster gefallen war.

 

 

 

Es ist ein teuflischer Plan

 

Wenn wir über diese blutigen Geschehnisse von der Zeit König Charles I. bis zu unserer Zeit nachdenken, können wir schließlich nur einen Grund für Befriedigung, wenn solch ein Wort überhaupt paßt, finden. Es ist das erste Mal, daß wir jetzt die unterschwelligen Einflüsse aufspüren können, die diese schrecklichen Ereignisse in der europäischen Geschichte erklären.

 

Im Licht unseres heutigen Wissens können wir jetzt die wahre Bedeutung dieser schrecklichen Geschehnisse erkennen und verstehen. Anstatt von einzelnen, nicht miteinander in Verbindung stehenden Ereignissen zu sprechen, können wir jetzt den gnadenlosen Einsatz eines teuflischen Planes erkennen. Und da wir das sehen und verstehen, befinden wir uns in der Lage, in Zukunft Schritte zu unternehmen, alle jene Werte zu schützen, die wir lieben und die uns etwas bedeuten und die dieser Plan eindeutig zu zerstören sucht.

 

Endlich können wir damit beginnen, den Planern und Ausführern dieses Planes entgegenzutreten, da wir jetzt über ihn und ihre Methoden etwas wissen, was bis jetzt nur ihnen allein bekannt war. Mit anderen Worten, da wir jetzt vorgewarnt sind, ist es unsere Schuld, wenn wir nicht vorbereitet sind.

 

Wir sollten nicht solche Worte wie die des Juden Marcus Eli Ravage vergessen, der im Januar 1928  im  »Jahrhundertmagazin USA« schrieb: »Wir haben nicht nur beim letzten Krieg, sondern bei all euren Kriegen, tatenlos danebengestanden; und nicht nur bei der Russischen, sondern bei all euren erwähnenswerten Revolutionen in eurer Geschichte Abstand genommen.«

 

Wir sollten auch jene Worte von Professor Harald Laski nicht vergessen, der am 11. Januar 1942 im »New Statesman and Nation« schrieb: »Denn dieser Krieg ist im wesentlichen nur eine riesige Revolution, in der der Krieg von 1914, die Russische Revolution und die Gegenrevolutionen auf dem Kontinent frühere Phasen sind.«

 

Auch die Warnung von jenem bedeutenden jüdisch-amerikanischen Rechtsanwalt, Verleger und Reporter, Henry Klein, sollten wir nicht vergessen: »Die Protokolle umfassen den Plan, durch den eine Handvoll Juden, die den Sanhedrin bilden, beabsichtigt, die Welt zu regieren, indem sie zuerst die christliche Zivilisation zerstören. Meiner Meinung nach sind die Protokolle nicht nur echt, sondern sie sind fast gänzlich erfüllt worden.«

 

Archibald M. Ramsay, London, 1954

 

Zur Person

 

Hauptmann Archibald Maule Ramsay ist in Eton zur Schule gegangen, wurde auf der königlichen Militärschule in Sandhurst ausgebildet und diente im Ersten Weltkrieg im zweiten Bataillon der Coldstream Gards bis er 1916 schwer verwundet wurde, danach im Hauptquartier des Regiments sowie dem Kriegsministerium und der britischen Kriegsmission in Paris bis zum Ende des Krieges.

 

Im Jahr 1931 wurde er zum Mitglied des Parlaments für Midlothian und Peeblesshire.

 

Nachdem er am 23. Mai 1940 auf Grund der Vorschrift 18B festgenommen worden war, wurde er bis zum 26. September 1944 in einer Zelle im Gefängnis von Brixton ohne Anklage und ohne Prozeß festgehalten. Am darauffolgenden Morgen nahm er seinen Sitz im Unterhaus wieder ein und blieb dort bis zum Ende jener Parlamentsperiode im Jahr 1945.

Ramsay: »Während meiner gesamten Laufbahn als Parlamentarier habe ich immer eine offene und nicht nachlassende Attacke gegen den Bolschewismus und seine Verbündeten geführt. Tatsächlich habe ich diesen Widerstand begonnen, lange bevor ich ein Mitglied des englischen Parlaments wurde«.

»The Nameless War« von Archibald Maule Ramsay erscheint hiermit zum ersten Mal als Buch in deutscher Sprache. Die Ausgabe dieser Schrift in englischer Sprache wurde 1954 abgeschlossen. Die erste Veröffentlichung des Textes von Ramsay erfolgte in der Zeitschrift »Diagnosen«, sie heißt heute »Code«.

 

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